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Das Power-Ranking der Formel 1

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  • Das Power-Ranking der Formel 1

    Das Power-Ranking der Formel 1

    Drei Test-Tage der Formel 1 in Bahrain sind Geschichte und haben trotz der kurzen Zeit jede Menge Erkenntnisse gebracht. Wer geht mit den besten Aussichten ins erste Rennwochenende, das am 26. März (12:30 Uhr) an gleicher Stelle mit dem 1. Freien Training auf dem Bahrain International Circuit beginnt? Wer muss sich ernsthaft Sorgen machen? Hier kommt das Power-Ranking der Königsklasse:
  • Platz 10: Haas (Mick Schumacher/Nikita Mazepin)

    Platz 10: Haas (Mick Schumacher/Nikita Mazepin)

    Der US-Rennstall kämpft "mit stumpfen Waffen", wie er selbst zugab: Ein Team für das Mittelfeld oder für einen Überraschungserfolg ist Haas nicht. Das haben die Tests belegt. Aber: Anders als in den letzten Jahren gab es nur wenige technische Probleme. Insbesondere am Sonntag konnten Schumacher, der allein mit seiner Präsenz Hype unter den Fans auslöste, und Mazepin klaglos ihr Programm abspulen. Ein solider Auftakt für Haas.
  • Platz 9: Aston Martin (Sebastian Vettel, Lance Stroll)

    Platz 9: Aston Martin (Sebastian Vettel, Lance Stroll)

    Der Blick auf den schicken AMR21 wich Ernüchterung. Kein Tag ohne Probleme. Mal das Getriebe, mal der Ladedruck. Mit insgesamt vier Defekten führte Aston Martin die Pannenliste an, 314 Runden waren die zweitwenigsten. Für Neuling Vettel wird der Auftakt zum Sprung ins kalte Wasser. Mut macht nur Strolls beste Zeit im 1:30er Bereich, die nicht weit von McLaren und Co. entfernt lag. Doch ohne Zuverlässigkeit, ist diese nichts wert.
  • Platz 8: Williams (George Russell, Nicholas Latifi)

    Platz 8: Williams (George Russell, Nicholas Latifi)

    Das britische Team konnte sich für ein grundsolides Wochenende auf die Schultern klopfen. Williams, in den letzten beiden Vorsaison-Tests noch durch Pannen und Probleme ausgebremst, war von Anfang an bereit und konnte starke 369 Runden abspulen, davon leistete allein Russell am Sonntag 157 - samt Top-Runde im niedrigen 1:30er Bereich. Etwas verwunderlich nur, dass Ersatzfahrer Roy Nissany am Freitag so viel Einsatzzeit bekam.
  • Platz 7: Ferrari (Carlos Sainz, Charles Leclerc)

    Platz 7: Ferrari (Carlos Sainz, Charles Leclerc)

    403 Runden, also umgerechnet mehr als sieben Grands Prix, brannten Sainz und Leclerc in Bahrain in den Asphalt. So konnte die Scuderia den SF21, trotz zweier kleinerer Probleme an Motor und Hydraulik, auf Herz und Nieren prüfen. Wie die Rennleistung am Ende aussieht, ist noch offen. Immerhin fuhr Sainz mit 1:29.611 Minuten die drittschnellste Zeit, in den Longruns war aber Alfa Romeo (mit Ferrari-Power im Heck) besser.
  • Platz 6: Alfa Romeo (Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi)

    Platz 6: Alfa Romeo (Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi)

    Alfa Romeo war an jedem Test-Tag innerhalb der Top 6 zu finden. Nicht ganz zufällig kam die viertschnellste Zeit des Wochenendes durch Räikkönen (1:29.766 Minuten) zustande. Keiner fuhr mehr Kilometer als er (900). Das ehemalige Sauber-Team ist ein Gewinner der Tests, fuhr in den Longruns und auch mit Blick auf Spitzenreiter Red Bull (1,12 Sekunden langsamer) über dem Niveau von Ferrari (-1,28 Sekunden zu RB). Ein Ausrufezeichen!
  • Platz 5: AlphaTauri (Yuki Tsunoda, Pierre Gasly)

    Platz 5: AlphaTauri (Yuki Tsunoda, Pierre Gasly)

    Das italienische F1-Team machte in Bahrain gleich mehrfach von sich reden: Durch Innovationen, wie das schräg angestellte Heck, durch Zuverlässigkeit (422 Runden waren Top-Wert der Tests) und durch herausragende Leistungen der Fahrer, insbesondere des Rookies Tsunoda. Dieser fuhr mit 1:29.053 Minuten die zweitschnellste Zeit, lag nur 0,093 Sekunden hinter Verstappen. Gute Aussichten bei der Red-Bull-Schwester.
  • Platz 4: Alpine (Fernando Alonso, Esteban Ocon)

    Platz 4: Alpine (Fernando Alonso, Esteban Ocon)

    Ein Auftakt nach Maß für Comebacker Alonso, es schien so, als wäre er nie weg gewesen. Mit einer Top-Zeit von 1:30.318 Minuten sicherte er sich und Alpine einen Platz in der Top 10 des Tableaus. Auffällig: nicht nur die überaus dicke Airbox des A521. Fast 400 Runden standen am Ende der Testfahrten zu Buche, alle Programme konnten abgespult werden. Das ehemalige Renault-Team ist gerüstet.
  • Platz 3: Mercedes (Lewis Hamilton, Valtteri Bottas)

    Platz 3: Mercedes (Lewis Hamilton, Valtteri Bottas)

    Kein wirkliches gutes Wochenende für Mercedes. Der W12 ist aus der Balance gekommen. Das durch die Regeländerung am Unterboden nervöse Heck sorgte für ungewohnte Dreher und Abflüge bei Hamilton, technische Probleme führten dazu, dass die "Schwarzpfeile" nur 300 Runden absolvieren konnten. Weniger als zwei Wochen bleiben, um eine halbe Sekunde Abstand auf Red Bull aufzuholen. Dass das Team aus Brackley das kann, steht außer Frage.
  • Platz 2: McLaren (Daniel Ricciardo, Lando Norris)

    Platz 2: McLaren (Daniel Ricciardo, Lando Norris)

    Eine der größten Überraschungen der Testfahrten und in Expertenkreisen mittlerweile Geheimfavorit auf WM-Platz 3. McLaren stand nicht nur durch unerwartete Innovation beim Diffusor im Fokus, sondern auch dadurch, dass der MCL35M wie ein Uhrwerk lief. Und das, obwohl erst kürzlich vom Renault-Antrieb auf ein Mercedes-Aggregat gewechselt wurde. Perfekter Einstieg für Team-Neuling Ricciardo.
  • Platz 1: Red Bull (Max Verstappen, Sergio Pérez)

    Platz 1: Red Bull (Max Verstappen, Sergio Pérez)

    Der RB16B hat es in sich, die Tücken des Vorgängermodells scheinen ausgemerzt. Wenig verwunderlich, dass Verstappen die Bestzeit der Tests aufstellte (1:28.960 Minuten). Red Bulls Vorteil in diesem Jahr: In Pérez hat das Team, wie sich zeigte, einen starken und erfahrenen zweiten Piloten, mit dem Mercedes im Rennen auch taktisch noch besser unter Druck gesetzt werden kann. Probleme mit der Motorabdeckung bei Pérez wurden schnell gelöst.
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Formel 1 2021

Bahrain
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