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Die peinlichsten Schalke-Pannen der Ära Schneider

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  • Die peinlichsten Schalke-Pannen der Ära Schneider

    Die peinlichsten Schalke-Pannen der Ära Schneider

    Ruhig war es beim FC Schalke 04 eigentlich nie. Als Jochen Schneider das Amt des Sportvorstands übernahm, versank der Revierklub aber endgültig im Chaos. Brutale PK-Pannen, seltsame Personal-Rochaden und weitere Aussetzer - am Ende wurde es zu viel für die Knappen, die die Reißleine zogen und Schneider Ende Februar 2021 vor die Tür setzten. Die Horror-Akte der Ära Jochen Schneider:
  • Proteste vor der Geschäftsstelle

    Proteste vor der Geschäftsstelle

    Rund 400 Fans protestierten im Frühjahr 2021 gegen Schneiders Arbeit. "Egal ob Liga eins oder zwei, Jochen, Du bist nicht dabei", war auf einem von mehreren aufgehängten Plakaten zu lesen. Während der Sportvorstand mit den aufgebrachten Anhängern sprach, schwieg Schneider am Tag darauf vor den "Sky"-Kameras.
  • Fragwürdiges Trainer-Roulette

    Fragwürdiges Trainer-Roulette

    Zumindest fragwürdig waren Schneiders Trainer-Entscheidungen: Nach der Entlassung von Domenico Tedesco kurz nach Amtsantritt des Heidel-Nachfolgers gaben sich Interimslösung Huub Stevens, David Wagner, Manuel Baum, wieder Stevens und schließlich Christian Gross die Klinke in die Hand. Erfolg brachte keiner.
  • Revolte der Winter-Transfers

    Revolte der Winter-Transfers

    Einen Tag vor der Entlassung von Christian Gross sorgten Berichte über ein Gesuch der im Winter von Schneider verpflichteten Sead Kolasinac, Klaas-Jan Huntelaar und Shkodran Mustafi für Wirbel. Das Trio soll bereits vor der 1:5-Klatsche in Stuttgart intern um die Ablösung des Trainers gebeten haben. Rund 24 Stunden später bekamen die Stars ihren Willen. Gut fürs Image war die Aktion allerdings nicht.
  • Peinliche PK-Panne

    Peinliche PK-Panne

    Im neu geschaffenen Online-Format "mitGEredet" fragte ein S04-Mitglied Anfang Februar 2021 den Vorstand, warum die Benennung der TV-Moderatorin Daniela Ulbing zur neuen Leiterin der Stabsstelle Kommunikation erst eine Woche nach ihrem Amtsantritt mitgeteilt worden sei. Das Video von Schneider ("Ich bin jetzt ein Stück weit überfragt) und seinen völlig ratlosen Kollegen sorgte in den sozialen Medien für Hohn und Spott.
  • Ein Bochum-Fan auf Schalke

    Ein Bochum-Fan auf Schalke

    Apropos Daniela Ulbing: Dass die frühere Journalistin bekennende Anhängerin des VfL Bochum ist und auf ihren Social-Media-Kanälen auch schon mal Bilder von sich am Dortmunder Signal Iduna Park teilte, kam bei den Schalker Fans ebenfalls nicht gut an. Fraglich, ob der S04-Vorstand bei dieser Personalie genug Fingerspitzengefühl zeigte.
  • Ein 37-Jähriger als Retter?

    Ein 37-Jähriger als Retter?

    Erst zwickte die eine Wade, dann die andere: Klaas-Jan Huntelaar konnte Schalke nach seiner Rückkehr von Ajax Amsterdam im Januar kaum helfen. Kritiker bemängelten allerdings, dass es ohnehin extrem naiv von Schneider war, einen 37-Jährigen als Retter im Kampf um den Klassenerhalt zu verpflichten.
  • Hü und hott in der Causa Ibisevic

    Hü und hott in der Causa Ibisevic

    Im November 2020 gab Schalke bekannt, den erst wenige Monate zuvor geschlossenen Einjahresvertrag mit Vedad Ibisevic zum 31. Dezember aufzulösen. "Sowohl Vedad als auch wir hatten andere Erwartungen an sein Engagement bei Schalke 04", begründete Schneider den Schritt. Dennoch fragte der Sportvorstand laut "Sport1" später noch einmal beim Stürmer an, um ihn zu einer Weiterbeschäftigung zu bewegen. Dieser lehnte jedoch ab.
  • Die Mutter aller Kehrtwenden

    Die Mutter aller Kehrtwenden

    Richtig wild wurde der Schalker Hang zu personellen Kehrtwenden in der Ära Schneider bei Nabil Bentaleb: Im November 2020 wurde der algerische Nationalspieler zum wiederholten Male suspendiert. Schneider stellte fest, "dass Schalke und Nabil Bentaleb offensichtlich nicht zusammenpassen". Dennoch begnadigten die Verantwortlichen den Problem-Profi rund drei Monate später wieder. Ein Akt der Verzweiflung.
  • Erst aussortiert, dann dringend gebraucht

    Erst aussortiert, dann dringend gebraucht

    Auch bei Mark Uth vollzogen die Schalker Verantwortlichen eine 180-Grad-Wende. Im Januar 2020 flüchtete der Nationalspieler a. D. wegen seines Reservistendaseins nach Köln, im folgenden Sommer sollte er verkauft werden. Da sich aber kein Abnehmer fand, blieb Uth - und sollte in der Saison 2020/2021 mangels Alternativen als Leistungsträger die Kohlen aus dem Feuer holen. Der Plan ging schief.
  • Fremdscham-Videos bei Tiktok

    Fremdscham-Videos bei Tiktok

    Hip und modern wollte sich Schalke im Herbst 2020 auf der Video-Plattform Tiktok präsentieren. Der Schuss ging aber gehörig nach hinten los. Die vom offiziellen S04-Account veröffentlichten Clips waren dermaßen peinlich, dass sie einen Shitstorm der Fans nach sich zogen.
  • Die "Härtefall-Affäre"

    Die "Härtefall-Affäre"

    Die wegen der Corona-Krise ohnehin gebeutelten Schalker Fans wurden im Sommer 2020 vom Versand eines "Härtefall-Antrags" überrascht. Wer vor dem Jahr 2022 Geld für gekaufte Tickets zurückhaben wollte, wurde dazu aufgefordert, per Formular einen triftigen Grund anzugeben. Schneider sprach später von einem "kapitalen Eigentor" und einem "unglaublichen Fehler".
  • Aus für eine Klub-Institution

    Aus für eine Klub-Institution

    Dass Finanz-Chef Peter Peters seine Tätigkeit auf Schalke im Sommer 2020 nach 27 Jahren beendete, hatte gerüchteweise mit der "Härtefall-Affäre" zu tun. Bestätigen wollte das auf Schalke aber bis heute niemand.
  • Die "Fahrdienst-Affäre"

    Die "Fahrdienst-Affäre"

    Als Schalke im Sommer 2020 mitten in der Corona-Krise 20 langjährige Mitarbeiter seines Nachwuchs-Fahrdienstes feuerte, gab es heftigen Gegenwind. S04-Betriebsratschefin Martina Lenz kritisierte die Maßnahme als "sozial verantwortungslos". Auch die Fans gingen in Foren und sozialen Netzwerken einmal mehr auf die Barrikaden.
  • Verwirrspiel um Clemens Tönnies

    Verwirrspiel um Clemens Tönnies

    Ebenfalls in die Ära Schneider fiel die Rassismus-Affäre rund um Klub-Patron Clemens Tönnies. Dass Schalke sich zuerst von dem milliardenschweren Fleischunternehmer lossagte, um sich Anfang 2021 dann doch von einer seiner Firmen frisches Geld zuschießen zu lassen, hatte mindestens ein Geschmäckle.
  • Sportlicher Absturz

    Sportlicher Absturz

    Natürlich darf auch der sportliche Absturz der Ära Schneider nicht unerwähnt bleiben. Schalke taumelt dem ersten Bundesliga-Abstieg seit 1988 entgegen - und sorgte zwischenzeitlich für eine echte Horror-Serie: Zwischen Januar 2020 und Januar 2021 bleiben die Knappen 30 Bundesligaspiele lang ohne Sieg - fast ein neuer Negativ-Rekord!
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