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Die Skandal-Akte von Nikita Mazepin

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  • Die Skandal-Akte von Nikita Mazepin

    Die Skandal-Akte von Nikita Mazepin

    Noch vor seinem ersten Rennen in der Formel 1 hat Nikita Mazepin eine Zielscheibe auf dem Rücken. Aus gutem Grund, denn der junge Russe fiel in der Vergangenheit immer wieder negativ auf. Die Liste der Eklats und Skandale von Mick Schumachers neuem Team-Kollegen bei Haas zum Durchklicken:
  • Faustschlag für eine schnelle Runde

    Faustschlag für eine schnelle Runde

    Mitte 2016 gerät Mazepin erstmals in die Schlagzeilen, weil er nach einem Formel-3-Training auf dem Hungaroring ausrastet und Konkurrent Callum Ilott bei einer Auseinandersetzung zwei Mal ins Gesicht schlägt. Mazepins Erklärung: Ilott habe ihn auf seiner schnellen Runde behindert. Der Russe wird daraufhin für ein Rennen suspendiert.
  • Gemeingefährliches Manöver

    Gemeingefährliches Manöver

    2019 ignoriert Mazepin in Sochi den vorgegebenen Weg zurück auf die Strecke und verursacht so zwei Kollisionen, die das Rennen von insgesamt drei Fahrern beenden. Er selbst und der Japaner Nobuharu Matsushita müssen gar ins Krankenhaus, weil der Russe die Nerven und letztlich die Kontrolle über seinen Boliden verliert.
  • Frustattacke gegen die Konkurrenz

    Frustattacke gegen die Konkurrenz

    2020 liefert sich Mazepin in Spa ein heißes Duell mit Yuki Tsunoda. Nach einem harten Zweikampf spricht die Jury eine Strafe gegen den Russen aus, der seinen Sieg dadurch verliert. Bei der Ankunft im Parc fermé rammt der frustrierte Mazepin das Schild mit der Nummer 2 mit seinem Wagen Richtung Tusnoda, den er nur knapp verfehlt.
  • Unter der Gürtellinie

    Unter der Gürtellinie

    Auch verbale Fehltritte leistet sich Mazepin regelmäßig. Vor allem in den Sozialen Medien tauchen immer wieder Kommentare von ihm auf, die deutlich unter der Gürtellinie sind. So bietet der Russe einmal einem weiblichen Fan einen Paddock-Pass an - im Gegenzug für Nacktbilder.
  • Abstoßend, beleidigend, respektlos

    Abstoßend, beleidigend, respektlos

    In den Sozialen Medien fällt der Russe durch abstoßende, beleidigende und respektlose Kommentare auf. "Ich habe ein Geheimnis über dich, das manche als ein Coming-Out bezeichnen würden", schrieb er etwa als Antwort auf einen Post von Williams-Pilot George Russell.
  • Smileys statt Zeichen gegen Rassismus

    Smileys statt Zeichen gegen Rassismus

    Mit drei lachenden Smileys begrüßte Mazepin auch schon einen rassistischen Kommentar eines Fans, der sich gegen Yuki Tsunoda richtete.
  • Ein schlechter Scherz

    Ein schlechter Scherz

    Das Coronavirus nahm Mazepin zum Anlass für einen schlechten und deplatzierten Witz auf seinem Instagram-Kanal. "Vor einem Jahr hat ein Typ in Wuhan eine Fledermaus gegessen. Herzlichen Glückwunsch, Covid", schrieb der Haas-Pilot, der seinen Post noch mit einem zwinkernden Smiley versah.
  • Rambo auf der Piste

    Rambo auf der Piste

    Zurück auf die Strecke. Auch hier setzt sich das Muster fort. Beim Saisonfinale der Formel 2 in Sakhir kassiert Mazepin zwei Fünf-Sekunden-Strafen. Erst drängt er Yuki Tsunoda von der Strecke ab, später hält er gegen Felipe Drugovich derart drauf, dass der Brasilianer eine Werbetafel umnietet.
  • Kein Problem mit sexueller Belästigung

    Kein Problem mit sexueller Belästigung

    Ende 2020 filmt sich Mazepin dabei, wie er eine junge Frau sexuell belästigt. Das Video landet natürlich auch auf seinem Instagram-Kanal, weil er selbst offenbar kein Problem darin erkennt. Der Skandal zieht große Kreise, nicht wenige fordern gar seinen Formel-1-Ausschluss. Am Ende darf er aber doch bleiben.
  • Die anderen sind schuld

    Die anderen sind schuld

    Mazepin, hier mit seinem Vater Dmitri, erkennt bei sich selbst offenbar kein Problem. Viel mehr wirft er anderen Menschen vor, ihn wegen seiner Herkunft zu verurteilen. Russen werden nämlich "anders betrachtet", klagt der Formel-1-Pilot, der über sich sagt: "Es gibt kaum einen anderen russischen Rennfahrer, dem so viel Hass entgegenschlägt."
  • Rotlicht-Verstoß

    Rotlicht-Verstoß

    Nicht nur auf der Rennstrecke verstößt Mazepin gegen Regeln. Im Februar 2021 wird er laut dem Portal "RaceFans" von einem Gericht in Bracknell, Berkshire verurteilt. Der Grund: Das bewusste Überfahren einer roten Ampel (im Juni 2020)! Umgerechnet gut 300 Euro Strafe kostet ihn das, außerdem muss er Gerichtskosten und einen so genannten Opferzuschlag zahlen und erhält drei Punkte im Verkehrsregister.
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Formel 1 2021

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