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Das WM-Zeugnis der deutschen Handballer

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  • Das WM-Zeugnis der deutschen Handballer

    Das WM-Zeugnis der deutschen Handballer

    Mit einem historisch schlechten Platz zwölf verabschiedete sich die deutsche Nationalmannschaft bereits nach der Hauptrunde von der Handball-WM. Im ersatzgeschwächten DHB-Team konnte kaum ein Spieler wirklich überzeugen. Das Horror-Zeugnis der deutschen Handballer:
  • Tor: Andreas Wolff (Kielce) - Note 5,5

    Tor: Andreas Wolff (Kielce) - Note 5,5

    Wurde den Ansprüchen als klare Nummer eins überhaupt nicht gerecht. War mit 28 Prozent gehaltener Bälle im Keeper-Ranking nach der Hauptrunde nur Mittelmaß. Saß bei zwei Spielen sogar nur auf der Tribüne.
  • Johannes Bitter (TVB Stuttgart) - Note 2,5

    Johannes Bitter (TVB Stuttgart) - Note 2,5

    Zeigte einmal mehr, dass er trotz seines Alters von 38 Jahren noch zur Weltspitze gehören kann. War mit Abstand bester deutscher Torwart (36 Prozent gehaltene Bälle). Überzeugte auch als Motivator. Konnte das Ruder aber nicht herumreißen.
  • Silvio Heinevetter (MT Melsungen) - Note 4,0

    Silvio Heinevetter (MT Melsungen) - Note 4,0

    Stand in nur drei Spielen im Kader. Die Nummer drei konnte das Team bei seinen wenigen Einsätzen aber nicht mit spektakulären Paraden pushen.
  • Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen) - Note 5,5

    Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen) - Note 5,5

    Spielte ein Turnier zum Vergessen. Nur 67 Prozent seiner Würfe fanden den Weg ins Tor - zu wenig für einen Außenspieler. Die so wichtige Rolle des Anführers im unerfahrenen Team konnte Gensheimer nicht erfüllen. Seine "Missgunst und Neid"-Aussage sorgte zudem für unnötigen Wirbel.
  • Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen) - Note 3,0

    Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen) - Note 3,0

    Kein Wunder, dass Schiller angesichts des Formtiefs von Gensheimer auf viel Spielzeit kam. War mit 21 Toren (75 Prozent Wurfquote) bester deutscher Schütze des Turniers. Auch vom Siebenmeterpunkt größtenteils souverän (12/15), patzte allerdings gerade bei wichtigen Strafwürfen gegen Ungarn und Spanien.
  • Rückraum links: Julius Kühn (MT Melsungen) - Note 4,5

    Rückraum links: Julius Kühn (MT Melsungen) - Note 4,5

    Seine "einfachen" Tore aus dem Rückraum fehlten dem DHB-Team. Netzte insgesamt nur 13 Mal ein, traf bei seinen Versuchen nur jedes zweite Mal.
  • Paul Drux (Füchse Berlin) - Note 2,5

    Paul Drux (Füchse Berlin) - Note 2,5

    Wurde zumeist als Joker eingesetzt. Schaffte es dabei fast immer, den deutschen Angriff neu zu beleben. Setzte seine Stärken im 1:1 immer wieder gekonnt ein und kam so selbst zum Abschluss oder holte einen Siebenmeter und eine Zweiminutenstrafe für den Gegner heraus. Kassierte in der Abwehr aber auch unnötige Zeitstrafen.
  • Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf) - Note 4,5

    Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf) - Note 4,5

    War als dritter Mann für das Abwehrzentrum eingeplant. Hinterließ dort aber keinen guten Eindruck - weder im 1:1 noch im Zusammenspiel mit seinen Nebenleuten. Wenn Böhm in Angriff zum Einsatz kam, schloss er zu oft überhastet ab.
  • Lukas Stutzke (Bergischer HC) - ohne Bewertung

    Lukas Stutzke (Bergischer HC) - ohne Bewertung

    Wurde für Christian Dissinger nachnominiert, stand aber keinmal im Kader.
  • Rückraum Mitte: Philipp Weber (SC DHfK Leipzig) - Note 2,0

    Rückraum Mitte: Philipp Weber (SC DHfK Leipzig) - Note 2,0

    Lichtblick im DHB-Team. Zahlte das Vertrauen von Trainer Alfred Gislason zurück. Agierte im Angriff als Denker und Lenker. Strahlte mit 17 Treffern und einer ordentlichen Wurfquote von 65 Prozent auch selbst Torgefahr aus.
  • Juri Knorr (TSV GWD Minden) - Note 3,0

    Juri Knorr (TSV GWD Minden) - Note 3,0

    Mit 20 Jahren jüngster Spieler im deutschen Kader. Ließ sein Talent immer wieder aufblitzen, offenbarte aber auch noch Schwächen in der Spielsteuerung. Insgesamt aber ein ordentliches Turnier für den Neuling.
  • Marian Michalczik (Füchse Berlin) - ohne Bewertung

    Marian Michalczik (Füchse Berlin) - ohne Bewertung

    Nächster Youngster auf der Mitteposition. Michalczik kam aber kaum zum Einsatz und hatte somit nur wenige Chancen, sich zu beweisen.
  • Rückraum rechts: Kai Häfner (MT Melsungen) - Note 4,0

    Rückraum rechts: Kai Häfner (MT Melsungen) - Note 4,0

    Hatte viel Verantwortung auf seiner Position. 14 Treffer im gesamten Turnier-Verlauf sind aber zu wenig. Eine Quote von 50 Prozent ist mehr als ausbaufähig.
  • David Schmidt (Bergischer HC) - Note 4,5

    David Schmidt (Bergischer HC) - Note 4,5

    Kam zumeist in der Abwehr zum Einsatz, um Häfner eine Verschnaufpause zu geben. Offenbarte dabei einige Schwächen und kassierte die ein oder andere unnötige Zeitstrafe. Im Angriff ohne Wirkung.
  • Antonio Metzner (HC Erlangen) - ohne Bewertung

    Antonio Metzner (HC Erlangen) - ohne Bewertung

    Stand keine einzige Minute auf dem Feld.
  • Rechtsaußen: Timo Kastening (MT Melsungen) - Note 3,5

    Rechtsaußen: Timo Kastening (MT Melsungen) - Note 3,5

    Solides Turnier, mehr aber auch nicht. Mit 20 Toren zwar zweitbester Werfer Deutschlands, doch Kastening zeigte immer wieder Nerven vor dem gegnerischen Kasten. Eine Wurfquote von 67 Prozent spricht für sich.
  • Tobias Reichmann (MT Melsungen) - ohne Bewertung

    Tobias Reichmann (MT Melsungen) - ohne Bewertung

    Die WM war für Reichmann bereits nach dem Auftaktspiel gegen Uruguay beendet, nachdem er sich eine Knieverletzung zugezogen hatte.
  • Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwn) - Note 4,0

    Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwn) - Note 4,0

    Wurde für Reichmann nachnominiert. Kam aber nur auf wenige Spielminuten, in denen er keine Impulse setzen konnte.
  • Kreisläufer: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) - Note 2,5

    Kreisläufer: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) - Note 2,5

    Stellte seine Klasse im Angriff eindrucksvoll mit 16 Treffern unter Beweis. In die Rolle des Abwehrchefs muss der 23-Jährige aber noch hineinwachsen. Den in Deutschland gebliebenen Henrik Pekeler und Patrick Wiencek kann Golla (noch) nicht das Wasser reichen.
  • Sebastian Firnhaber (HC Erlangen) - Note 3,5

    Sebastian Firnhaber (HC Erlangen) - Note 3,5

    Wurde kurz vor der WM ins kalte Wasser geschmissen und war erstmals für die DHB-Auswahl aktiv. Das Abwehrzentrum konnte er aber nicht wie erhofft zusammenhalten. Spielte bei seinen wenigen Einsätzen im Angriff dafür ordentlich.
  • Moritz Preuss (SC Magdeburg) - ohne Bewertung

    Moritz Preuss (SC Magdeburg) - ohne Bewertung

    Rückte nach der Verletzung von Jannik Kohlbacher nach. Stand aber nur einmal kurz auf dem Spielfeld.
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