Anzeige

Die bewegte Karriere von "Klinsi"

«
  • Der Strahlemann aus dem Schwabenland

    Der Strahlemann aus dem Schwabenland

    In Geislingen an der Steige geboren, begann Klinsmann mit acht Jahren beim TB Gingen Vereinsfußball zu spielen. Zwei Jahre lief er für den SC Geislingen auf, bevor er mit 16 einen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers erhielt. Doch trotz seines vielversprechenden Aufstiegs schloss er 1982 auf Drängen seiner Eltern eine Berufsausbildung in der väterlichen Bäckerei ab.
  • Erste Schritte in der Bundesliga

    Erste Schritte in der Bundesliga

    Nach drei erfolg- und torreichen Jahren bei den Kickers in der zweiten Liga folgte im Jahr 1984 der Wechsel in die Bundesliga zum Stadtrivalen VfB Stuttgart. In seiner ersten Saison schoss Klinsmann gleich 15 Tore und erhöhte die Ausbeute in den kommenden Spielzeiten stetig.
  • Artistisch zum Torschützenkönig

    Artistisch zum Torschützenkönig

    Mit diesem Fallrückzieher gegen den FC Bayern krönte Klinsmann eine persönlich sehr erfolgreiche Saison 1987/88. Mit 19 Treffern wurde er Torschützenkönig der Bundesliga, die artistische Einlage wurde zum Tor des Jahres 1987 gewählt. Zudem bestritt er im selben Jahr sein erstes Länderspiel gegen Brasilien.
  • Nicht die letzte Auszeichnung

    Nicht die letzte Auszeichnung

    Im Folgejahr wurde der Stürmer zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. Nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft im Halbfinale der EM 1988 im eigenen Land gewann die deutsche Auswahl bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul die Bronzemedaille - bis 2016 die einzige Medaille einer deutschen Herren-Fußballmannschaft bei Olympia. Mittendrin: Jürgen Klinsmann.
  • Weltmeister 1990

    Weltmeister 1990

    Die Weltmeisterschaft 1990 war der absolute Höhepunkt in Klinsmanns Karriere. Das Achtelfinale gegen die Niederlande wird vielerorts als sein bestes Spiel überhaupt betitelt: Nachdem Rudi Völler durch eine frühe Rote Karte ausschied, besiegte Klinsmann die Holländer fast im Alleingang. Und am Ende des Turniers gewannen - natürlich - die Deutschen.
  • Nationale und internationale Titel

    Nationale und internationale Titel

    Mit dem Weltmeistertitel in der Tasche klappte es in der Folgezeit auch mit den Vereinstiteln. Mittlerweile bei Inter Mailand unter Vertrag gewann Klinsmann 1991 den UEFA-Pokal. Fünf Jahre später hielt er im Dress des FC Bayern dieselbe Trophäe erneut in den Händen und verhalf den Münchenern in der anschließenden Saison zum 14. Meistertitel.
  • Doing a Klinsmann

    Doing a Klinsmann

    Nach zweijähriger Zwischenstation beim Fürstenklub AS Monaco wechselte Klinsmann 1994 zu Tottenham Hotspur. Wegen seiner theatralischen Art, nach Fouls zu fallen, wurde er in England zunächst nur sehr kritisch begrüßt. Der Schwabe erlangte auf der Insel allerdings höchste Popularität, weil er die Kritik mit Humor nahm und als Parodie den "Diver" als Torjubel einführte. Dieser Jubel ist in England auch als "Doing a Klinsmann" bekannt.
  • Der Mann mit der Nummer 18

    Der Mann mit der Nummer 18

    Seit der EM 1988 war die Rückennummer 18 Klinsmanns Markenzeichen. Der Stürmer spielte eine (für sich) erfolgreiche WM 1994 und wurde im selben Jahr zum zweiten Mal als Deutschlands Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde er nach einer starken Saison bei den Spurs auch zu Englands Bestem gewählt.
  • Eine folgenschwere Auswechslung

    Eine folgenschwere Auswechslung

    Der 10. Mai 1997 ist wohl der einzige Tag, der wegen einer profanen Auswechslung im kollektiven Gedächtnis des deutschen Fußballs haften geblieben ist. Im Spiel gegen den Tabellenletzten SC Freiburg wurde Klinsmann in der 80. Minute ausgewechselt. Sichtlich empört über diese Entscheidung beschimpfte er Trainer Trapattoni und trat auf eine Werbetonne ein.
  • Das Ende einer Ära

    Das Ende einer Ära

    Nach einem halben Jahr bei Sampdoria Genua kehrte Klinsmann im Winter 1997/98 zu den Spurs zurück und konnte dort mit vier Toren im entscheidenden Spiel gegen den Wimbledon FC den Klassenerhalt sichern. Seitdem wird er in Tottenham als Legende geführt. Nach diesem Spiel schnürte er noch einmal die Schuhe bei einer WM und beendete nach dem Ausscheiden im Viertelfinale seine Laufbahn.
  • Unermessliche Beliebtheit

    Unermessliche Beliebtheit

    Als Spieler war Jürgen Klinsmann nicht nur in England und Italien, sondern auch in Deutschland sehr beliebt. Sein Abschiedsspiel gab der Schwabe am 24. Mai 1999 bei der Partie zwischen einer VfB- und einer Weltauswahl. Als Parodie auf seinen legendären Ausraster fast zwei Jahre zuvor löste er das Abschiedsfeuerwerk durch einen sanften Tritt gegen eine Sanyo-Tonne aus.
  • Nun auch als Trainer erfolgreich?

    Nun auch als Trainer erfolgreich?

    Nachdem Rudi Völler nach dem enttäuschenden Abschneiden der Nationalmannschaft bei der EM 2004 das Amt des Bundestrainers niedergelegt hatte, stellte der DFB Jürgen Klinsmann am 26. Juli 2004 offiziell als neuen Teamchef vor. Im Zuge der weitgehenden Befugnisse, die er sich ausgehandelte hatte, folgten umfangreiche Reformarbeiten.
  • Man soll gehen, wenn es am schönsten ist

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist

    Der Erfolg gab Klinsmann Recht. Die von ihm über Jahre umgekrempelte deutsche Nationalmannschaft spielte als Außenseiter eine hervorragende WM 2006 im eigenen Land und holte den dritten Platz. Zwei Tage nach dem Ende der WM gab Klinsmann bekannt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde, da er durch die vergangenen zwei Jahre "ausgebrannt" sei.
  • Das war nichts: Trainer des FC Bayern

    Das war nichts: Trainer des FC Bayern

    Am 1. Juli 2008 wurde Klinsmann offiziell als Trainer des FC Bayern München vorgestellt. Was zunächst als Coup gefeiert wurde, passte von Beginn an nicht zusammen: Nach einer katastrophalen Saison wurde der Schwabe im April 2009 entlassen und zog sich in seine Wahlheimat Kalifornien zurück.
  • Nationaltrainer seiner Wahlheimat

    Nationaltrainer seiner Wahlheimat

    Im Juli 2011 wurde Jürgen Klinsmann als neuer Trainer der US-Nationalmannschaft präsentiert. Durch Erfolge wie den Gewinn des Gold Cups und den Achtelfinaleinzug bei der WM 2014 konnte er in den Vereinigten Staaten sogar so etwas wie Soccer-Begeisterung wecken.
  • Aus als US-Coach

    Aus als US-Coach

    Nachdem der Auftakt in die WM-Qualifikation für das Turnier in Russland in den Sand gesetzt wurde, musste Klinsi im November 2016 jedoch nach fünfeinhalb Jahren beim US-Verband seinen Hut nehmen. Immerhin wurde ihm der Abschied mit einer millionenschweren Abfindung vergoldet.
  • Interview mit dem Nachfolger

    Interview mit dem Nachfolger

    Nachdem sich Klinsmann aus dem Trainergeschäft zurückgezogen hatte, wechselte er das Fach und wurde TV-Experte. Für "RTL" begleitete er die EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft und konnte in dieser Funktion unter anderem seinen Nachfolger als Bundestrainer, Joachim Löw, mit Fragen löchern.
  • Comeback aus dem Nichts!

    Comeback aus dem Nichts!

    Schon die Berufung in den Aufsichtsrat von Hertha BSC kam überraschend. Dass er nur wenige Wochen später aber auch noch (Interims-)Trainer der Berliner werden würde, hätte Klinsmann vermutlich selbst nicht gedacht. Nun soll er den Herzensverein seines Vaters vor dem Abstieg bewahren.
  • Rücktritt aus dem Nichts!

    Rücktritt aus dem Nichts!

    Nach nur zehn Wochen gibt Klinsi den Rücktritt bekannt - via Facebook. Und ohne seine Klub-Bosse bei der Hertha vorab zu informieren. Klinsmann fehle das "Vertrauen der handelnden Personen" bei den Berlinern. In der Winterpause hatte der Klub noch über 70 Millionen Euro in Neuzugänge investiert. Klinsmann will lieber zurück in den Aufsichtsrat wechseln.
»
Anzeige