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Das Hinrunden-Zeugnis für die BVB-Stars

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  • Das Hinrunden-Zeugnis für die BVB-Stars

    Das Hinrunden-Zeugnis für die BVB-Stars

    In der Champions League und im DFB-Pokal im Soll, im Titelkampf der Bundesliga hingegen schon beinahe abgehängt: Für Borussia Dortmund ging unter der Woche eine turbulente Hinrunde zu Ende. Wie haben sich die BVB-Profis in den ersten 17 Saisonspielen geschlagen? Wer hat überzeugt und wer fiel durch?
  • Roman Bürki - Note: 4,0

    Roman Bürki - Note: 4,0

    Bürkis Status als Nummer eins wackelte kurzzeitig, als der mittlerweile entlassene Trainer Lucien Favre sich weigerte, ihm öffentlich den Rücken zu stärken. Der Schweizer hat diese Phase aber überstanden und 15 von 17 möglichen Bundesliga-Spielen absolviert. Nachhaltig überzeugen konnte er aber nicht, fiel zuletzt immer wieder mit kleineren Patzern auf, nur viermal spielte er zu Null.
  • Marwin Hitz - Note: 2

    Marwin Hitz - Note: 2

    Wenn er gebraucht wurde, war Marwin Hitz zur Stelle. In seinen zwei Liga-Einsätzen blieb er ohne Gegentor, brachte dazu eine gute Leistung in der Champions League gegen Zenit St. Petersburg und durchlebte insgesamt entspannte Abende in seinen zwei Pokalspielen. Allein die 1:3-Pleite bei Lazio Rom schmerzt, einen Patzer leistet sich der Routinier aber nicht.
  • Luca Unbehaun - Note: keine Bewertung möglich

    Luca Unbehaun - Note: keine Bewertung möglich

    In der zweiten Mannschaft teilte sich Unbehaun mit Stefan Drljaca den Platz im Kasten, für einen Einsatz bei den Profis reichte es bislang noch nicht. Und so wartet das Torwarttalent noch immer auf sein Debüt.
  • Thomas Meunier - Note: 5,0

    Thomas Meunier - Note: 5,0

    Mit großen Vorschusslorbeeren aus Paris ins Ruhrgebiet gewechselt. Brachte Meunier bisher aber weder die von ihm erwartete defensive Stabilität, die seinem Vorgänger Hakimi abging, noch den nötigen offensiven Schwung, der im BVB-Spiel so wichtig ist. Ein Tor und eine Vorlage sind zu wenig. Der Belgier muss sich noch deutlich steigern.
  • Lukasz Piszczek - Note: 3,0

    Lukasz Piszczek - Note: 3,0

    Wird in seinem letzten Jahr als Profi-Fußballer noch immer nicht müde. Zwar ist Piszczek in die zweite Reihe gerückt, dennoch half er immer wieder aus. Kam so auf neun Pflichtspiel-Einsätze für die Borussia. Sein persönliches Highlight: Sein erster Champions-League-Treffer im 54. Spiel, der dem BVB obendrein den Gruppensieg bescherte.
  • Mateu Morey - Note: 3,5

    Mateu Morey - Note: 3,5

    War zu Saisonbeginn aufgrund eines Muskelfaserrisses noch komplett außen vor, kam durch Meuniers vorübergehenden Ausfall in der Adventszeit dann aber auf seine Spielminuten. Zeigte sich quirlig, giftig und einsatzfreudig und empfahl sich als Alternative auf der rechten Abwehrseite.
  • Mats Hummels - Note: 2,5

    Mats Hummels - Note: 2,5

    Der Abwehrchef konnte die Defensiv-Probleme trotz guter Zweikampfquote (68 Prozent gewonnene Duelle) nicht im Alleingang beheben. Stand in den Fehlerketten vor Gegentoren zwar nur selten allein im Mittelpunkt, leistete sich zuletzt aber ungewohnte Stellungsfehler. Immerhin: In der Analyse blieb er schonungslos, mit sich und dem Team. War mit drei Liga-Toren nach Haaland zudem einer der besten Torjäger seiner Mannschaft.
  • Manuel Akanji - Note: 3,5

    Manuel Akanji - Note: 3,5

    Steigerte sich im Vergleich zur Vorsaison. Wurde im Herbst positiv auf das Coronavirus getestet und hinterließ große Abwehrsorgen bei der Borussia. Auch nach seiner Rückkehr zählte Akanji zur Stammformation, in Top-Form präsentierte er sich aber nicht mehr. Gewann lediglich etwas mehr als die Hälfte (52 Prozent) seiner Zweikämpfe - zu wenig für einen Innenverteidiger.
  • Dan-Axel Zagadou - Note: keine Bewertung möglich

    Dan-Axel Zagadou - Note: keine Bewertung möglich

    Kämpfte sich sich nach über 100 Tagen Ausfallzeit (Außenbandanriss Knie) Anfang Dezember zurück in den Kader, kam zu mehreren vielversprechenden Einsätzen, zog sich dann jedoch im Januar einen Muskelfaserriss zu. Könnte Akanji und Co. sicher Dampf machen, wäre da nicht seine Verletzungsanfälligkeit.
  • Nico Schulz - Note: 6,0

    Nico Schulz - Note: 6,0

    Es lief einfach nicht bei Nico Schulz. Der Linksverteidiger kam auf zwei magere Startelfeinsätze, von einer Torbeteiligung war der schnelle Mann weit entfernt. Druck machte vor Kurzem auch Sportdirektor Michael Zorc, der von Schulz forderte: "Er muss sich weiter aus seiner schwierigen Phase rauskämpfen, rausarbeiten und auch rausspielen." In der Hinrunde ohne Erfolg.
  • Felix Passlack - Note: 3,5

    Felix Passlack - Note: 3,5

    Die Überraschung in den ersten Monaten der Saison. Anstatt das nächste Leihgeschäft oder gar einen endgültigen Abschied vom BVB anzustreben, kämpfte sich Felix Passlack ins Team, wurde auf der rechten und der linken Abwehrseite eingesetzt. Nach der Rückkehr von Raphael Guerreiro und dem Aus von Lucien Favre aber kaum noch berücksichtigt.
  • Raphael Guerreiro - Note: 2,5

    Raphael Guerreiro - Note: 2,5

    Wenn er fehlte, fehlte der Borussia merklich der nötige Offensivdrang. Unverzichtbar auf der linken Seite, zumal Guerreiro auch Impulse im zentralen Mittelfeld lieferte. Neben seinen sieben Vorlagen traf er zudem selbst zweimal in der Liga. Wirkte zuletzt aber ausgelaugt, zeigte Schwächen in der Rückwärtsbewegung.
  • Emre Can - Note: 3,0

    Emre Can - Note: 3,0

    War neben Hummels Dortmunds bester Zweikämpfer (gewann knapp 70 Prozent seiner Duelle) und füllte sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld die Lücken. Ist jedoch noch nicht der unverzichtbare Leader aus der Vorsaison. Dazu könnte es in der Rückrunde kommen, wenn er dauerhaft die Position des verletzten Axel Witsel in der Schaltzentrale einnimmt.
  • Axel Witsel - Note: 4,5

    Axel Witsel - Note: 4,5

    Der Belgier war vom Status des Unantastbaren bei der Borussia weit entfernt. Witsel absolvierte zwar bis zu seiner Verletzung die meisten Einsätze unter den zentralen Mittelfeldspielern, wirklichen Einfluss hatte er jedoch nur in seltenen Momenten. Zu oft ging der Ball in die Breite, statt in die Tiefe. Riss sich Anfang Januar die Achillessehne, fällt lange aus. EM in Gefahr!
  • Thomas Delaney - Note: 2,5

    Thomas Delaney - Note: 2,5

    Kämpfte, ackerte, rannte und stopfte zwischenzeitlich auch die Abwehr-Lücke. Auf Thomas Delaney war Verlass, wie auch seine guten Leistungen in der Königsklasse bewiesen. Da ihm jedoch die Kreativität abging, kam er unter Ex-Trainer Favre in der Bundesliga nur auf drei Startelf-Einsätze. Unter Neu-Coach Edin Terzic jedoch gesetzt und wichtiger Faktor.
  • Jude Bellingham - Note: 2,0

    Jude Bellingham - Note: 2,0

    Der Trend war zwar zuletzt nicht Bellinghams Freund, doch der erst 17-jährige Engländer gehört mit Abstand zu den positiven Erscheinungen der Hinrunde. Völlig unbekümmert beeindruckte er die BVB-Fans zu Saisonbeginn. Außerdem stand der Youngster in allen sechs CL-Spielen auf dem Rasen und verpasste letztlich nur vier Liga-Duelle. Zuletzt ging ihm jedoch ein wenig die Puste aus.
  • Mahmoud Dahoud - Note: 5

    Mahmoud Dahoud - Note: 5

    Seine Stunde hat auch nach über drei Jahren bei der Borussia noch immer nicht geschlagen. Zwar feierte Dahoud im Herbst sein Länderspieldebüt und stand zudem viermal in der Startelf des BVB. Nachhaltig empfehlen konnte sich der Mittelfeldmann jedoch nicht. Oft bleibt nur die Bank, zuletzt musste er sogar zweimal auf die Tribüne. Zukunft offen!
  • Julian Brandt - Note: 5,0

    Julian Brandt - Note: 5,0

    Das Sorgenkind der Schwarz-Gelben. Sowohl im DFB- als auch BVB-Dress mit teils unterirdischen Leistungen. Brandt ging das Selbstverständnis meist völlig ab, mit haarsträubenden Fehlpässen leitete er so manchen Gegentreffer ein. Durfte erst zum Ende der Hinrunde zweimal in Folge ran. Der Lohn: sein erstes Bundesliga-Tor seit über einem Jahr. Trotzdem viel zu wenig!
  • Marco Reus - Note: 4,5

    Marco Reus - Note: 4,5

    Ja, Marco Reus hatte lange mit schweren Verletzungen zu kämpfen. Von den einstigen Top-Leistungen war der Kapitän aber zu weit weg. Vier Tore, eines davon ein Nachschuss von insgesamt gleich zwei verschossenen Strafstößen, sind zu wenig für den Führungsspieler.
  • Reinier - Note: 5,5

    Reinier - Note: 5,5

    Hat sich noch überhaupt nicht zurechtfinden können beim BVB. Die Real-Leihgabe kam höchstens als später Einwechselspieler auf den Rasen, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Bietet sich im Training offenbar zu wenig an. Unklar, ob er überhaupt noch die ein oder andere Bewährungschance bekommen wird. Laut Gerüchten denken die Königlichen daran, die Leihe vorzeitig abzubrechen.
  • Giovanni Reyna - Note: 1,5

    Giovanni Reyna - Note: 1,5

    Dass der BVB nach Abschluss der Hinrunde nur Vierter ist und den Traum von der Meisterschale wohl schon abhaken muss, ist nicht die Schuld von Giovanni Reyna. Gerade in der ersten Hälfte der Hinrunde war der US-Amerikaner oftmals der beste Mann auf dem Feld, mit vier Toren und sechs Vorlagen ist er Dortmunds zweitbester Scorer. Und das mit gerade einmal 18 Jahren. Er ist der Spieler der Zukunft.
  • Jadon Sancho - Note: 3,5

    Jadon Sancho - Note: 3,5

    Gemessen an seinem Potenzial verlief die Hinrunde enttäuschend. Nur in Ausnahmefällen machte der BVB-Topscorer der Vorsaison den Unterschied, verzettelte sich zu häufig in Einzelaktionen. Steigerte sich in den letzten Wochen, kam wettbewerbsübergreifend immerhin noch auf 17 Scorerpunkte (sechs Tore, elf Assists).
  • Thorgan Hazard - Note: 3

    Thorgan Hazard - Note: 3

    Erst ein Muskelfaserriss, dann eine Oberschenkelzerrung, jetzt schon wieder Muskelprobleme: Thorgan Hazard hat durch seine Verletzungen etliche Pflichtspiele verpasst. Bitter für den BVB: Denn die Borussia ist deutlich gefährlicher, wenn der Belgier mit von der Partie ist, wie sechs direkte Torbeteiligungen in zwölf Spielen belegen.
  • Erling Haaland - Note: 1,5

    Erling Haaland - Note: 1,5

    Der Norweger war in der Hinrunde unverzichtbar, im Dezember nur durch eine Verletzung zu stoppen. Für 19 (!) Tore zeichnete sich Erling Haaland wettbewerbsübergreifend verantwortlich. Seine Sternstunde hatte er beim 5:2-Sieg in Berlin, als er einen Viererpack hinlegte. Hätte ihn zum Jahresende nicht ein Muskelfaserriss gestoppt, wäre wohl noch mehr drin gewesen.
  • Youssoufa Moukoko - Note: 3

    Youssoufa Moukoko - Note: 3

    Jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten, jüngster Champions-League-Spieler aller Zeiten. Seit dem 18. Dezember 2020 auch der jüngste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten. Rekorde wie diese pflastern den Weg von Youssoufa Moukoko, der vor allem während Haalands Verletzung öfter von der Leine gelassen wurde. Der 16-Jährige arbeitete viel und deutete auch spielerisch an, was er drauf hat, besitzt aber noch viel Steigerungspotenzial.
  • Steffen Tigges - Note: keine Bewertung möglich

    Steffen Tigges - Note: keine Bewertung möglich

    Spielt eigentlich in der U23, stand aber seit Anfang Januar bereits viermal im Bundesliga-Kader. Durfte dabei immerhin gleich dreimal für Kurzeinsätze auf das Feld. Entwickelt sich gut, wurde kurz nach Hinrundenabschluss mit einem Profivertrag bis 2024 ausgestattet.
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