Anzeige

So läuft Barcas Umbruch nach dem Messi-Beben

«
  • Barças Umbruch nach dem Messi-Beben

    Barças Umbruch nach dem Messi-Beben

    Nach dem 2:8-Debakel in der Champions League gegen den FC Bayern kündigte der FC Barcelona eine "weitreichende Umstrukturierung" an. Zwar ist der Abgang von Lionel Messi inzwischen vom Tisch, mehrere Top-Stars sollen aber weiterhin zum Verkauf stehen. Als Moderator ist der neue Trainer Ronald Koeman gefragt. So läuft Barcas Mega-Umbruch:
  • Drei Tage nach dem Offenbarungseid gegen den FC Bayern war Schluss für Quique Setién bei Barca. Nach nur acht Monaten im Amt musste der titellose Cheftrainer seinen Hut nehmen. Sein Nachfolger stand schnell fest ...
  • ... Ronald Koeman ließ den Job als niederländischer Nationaltrainer sausen und wechselte zu seinem Herzensklub. Auf den früheren Defensivspieler kommt bei Barca eine Mammutaufgabe zu. Um diese zu bewältigen brachte Koeman gleich zwei namhafte Co-Trainer mit ...
  • ... Alfred Schreuder arbeitete in der Saison 2019/20 mit durchwachsenem Erfolg bei der TSG Hoffenheim und wurde vom Bundesligisten schließlich wegen Differenzen in der Zukunftsplanung entlassen. Sein neuer Assistenten-Kollege in Barca ist ein ehemaliger Weltklasse-Torjäger ...
  • ... Henrik Larsson kehrt wie sein neuer Vorgesetzter Koeman an alte Wirkungsstätte zurück. Der Schwede ging für Barca während seiner aktiven Zeit zwischen 2004 und 2006 auf Torejagd. Er, Koeman und Schreuder dürfen bei den Katalanen auch weiterhin mit dem wohl immer noch besten Spieler der Welt zusammenarbeiten ...
  • ... Lionel Messi entschloss sich schließlich doch für einen Verbleib in Barcelona. Allerdings nur deswegen, weil er sich nicht auf einen Rechtsstreit mit "seinem" Klub einlassen wollte. Fraglich ist, ob der Argentinier in der kommenden, seiner dann wohl letzten Saison für Barca noch einmal Top-Leistungen abrufen kann. Zumal einige zum Teil langjährige Weggefährten vor dem Abgang stehen ...
  • ... So soll zum Beispiel Luis Suárez auf Barcas Abschussliste stehen - trotz immerhin 33 Torbeteiligungen (davon acht in der Champions League) in 36 Pflichtspielen 2019/2020. Die absolute internationale Top-Klasse verkörpert der inzwischen 33-jährige Uruguayer allerdings nicht mehr durchgehend, erlaubte sich immer wieder Leistungstiefs.
  • Auf der vermeintlichen Verkaufsliste findet sich mit Gerard Piqué auch eine echte Klub-Ikone wieder. Unmittelbar nach dem Bayern-Spiel bot der 33 Jahre alte Abwehr-Routinier sogar seinen Rücktritt an, "weil ich denke, dass wir jetzt den Tiefpunkt erreicht haben". Es gehe nun einzig und allein darum, "was für Barça wichtig ist". Ein Abgang ist also keineswegs ausgeschlossen.
  • Auch die Ära von Sergio Busquets im Barça-Dress könnte nach 15 Jahren zu Ende gehen. Der 32-jährige Mittelfeld-Stratege ging gegen die Bayern mit seinen Teamkollegen unter und soll ebenfalls längst nicht mehr unantastbar sein.
  • Antoine Griezmann hatte sich seine erste Saison bei Barca sicher besser vorgestellt, nachdem er in den Jahren zuvor bei Atlético Madrid zu einem der besten Stürmer der Welt avancierte. Die enttäuschende Bilanz des Weltmeisters: 15 Treffer in 48 Pflichtspielen. Für den 29-Jährigen daher umso wichtiger, dass es von Klub-Präsident Bartomeu jüngst Rückendeckung gab. Ein deutscher Nationalspieler ist auf jeden Fall unumstritten ...
  • ... Marc-André ter Stegen wird auch in Zukunft das Barca-Tor hüten. Zu stark sind die Leistungen der deutschen Nummer zwei, zu zementiert inzwischen sein Status. Wurde von den Fans (einige Zeit vor dem Bayern-Spiel) zum besten Spieler der Saison gewählt. Unterzog sich zuletzt allerdings einer Knie-OP und verpasst den Saisonstart. Ter Stegen soll bald einen neuen Vertrag bis 2025 unterschreiben.
  • Nicht mithelfen konnte beim Debakel gegen den FC Bayern einmal mehr verletzungsbedingt Ousmane Dembélé. Der ehemalige BVB-Star ist seit seinem Wechsel 2017 nie richtig angekommen in Katalonien. Allerdings hoffen die Barca-Verantwortlichen weiter auf seinen Durchbruch. Mindestens ein Jahr Schonfrist wird der Franzose also wohl nich bekommen.
  • Auch Eigengewächs Ansu Fati und der vor der Saison für 70 Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtete Frenkie de Jong werden auch in Zukunft weiter in Blau und Rot auflaufen. Laut "Sport" soll zudem Mittelfeld-Juwel Riqui Puig seinen Platz sicher haben. Das gleiche gilt natürlich für die bereits feststehenden Neuzugänge ...
  • ... Miralem Pjanić kommt für 60 Millionen Euro von Juventus, Trincão für 30 Millionen Euro vom SC Braga und Matheus Fernandes von Palmeiras. Auch Top-Talent Pedri, der zuletzt mit einem Leih-Wechsel zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wurde, könnte nun schneller als gedacht einen der begehrten Kaderplätze bei Barça ergattern. Und dann ist da ja noch das Dauerthema Neymar ...
  • ... Doch eine Rückkehr dürfte spätestens wegen Messis Verbleib vom Tisch sein - auch, weil der PSG-Stars schlicht viel zu teuer für Barca wäre. Gerüchte gibt es hingegen um zwei weitere Offensivakteure ...
  • Bernardo Silva wurde schon vor dem Champions-League-Aus mit seinem aktuellen Klub Manchester City und Barcas Offenbarungseid gegen die Bayern in der katalanischen Gerüchteküche gehandelt. Aktueller Marktwert: rund 80 Millionen Euro.
  • Noch einmal deutlich teurer wäre Lautaro Martínez von Inter Mailand. Die Ausstiegsklausel das argentinischen Stürmers liegt bei 111 Millionen Euro - sehr, sehr viel Geld für Barça, gerade in Corona-Zeiten.
  • Günstiger wäre Thiago zu haben. Der FC Bayern soll rund 30 Millionen Euro für seinen wechselwilligen Spielmacher aufrufen, Kontakt zwischen Barca und dem 2013 abgewanderten Eigengewächs soll es laut "Sport Bild" bereits geben. Allerdings bemühen sich auch der FC Liverpool und Manchester United um den Triple-Sieger. Koeman wünscht sich allerdings angeblich einen anderen Mittelfeldmann ...
  • ... Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool soll auf der Wunschliste des neuen Barca-Coaches ganz oben stehen. Sehr konkret sind die Gerüchte um den wechselwilligen Superstar eines Champions-League-Halbfinalisten der abgelaufenen Saison ...
  • ... Statt einer Saison ohne internationalen Wettbewerb bei Olympique Lyon würde Memphis Depay nämlich lieber auf die große Bühne Barca wechseln. Der Vertrag des niederländischen Nationalspielers läuft nur noch bis 2021. Sein Marktwert wird auf rund 45 Millionen Euro taxiert.
»
Anzeige