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Das Formel-1-Power-Ranking

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  • Das Power Ranking der Formel 1

    Das Power Ranking der Formel 1

    Reden wir nicht lange drumherum: Max Verstappen war beim Jubiläums-Grand-Prix der Formel 1 in Silverstone der Mann des Tages. Der Niederländer bekommt im Power Ranking die entsprechende Würdigung. Aber wo landet Nico Hülkenberg? Und wie weit geht es für Sebastian Vettel nach hinten? Das Ranking zum Durchklicken:
  • Platz 20: Kevin Magnussen (Haas)

    Platz 20: Kevin Magnussen (Haas)

    In der letzten Woche stellte Magnussen seinen Haas nach einer Runde ab, diesmal musste sich der Däne 43 Runden um den Kurs schleppen. 23 davon verbrachte Magnussen auf dem letzten Platz, selbst Alfa und Williams waren außer Reichweite. Mit dem riskanten Manöver gegen Latifi handelte er sich zudem eine verdiente Strafe ein - und den letzten Platz im Ranking.
  • Platz 19: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Platz 19: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Gab es einen größeren "Unter-Performer" als Sebastian Vettel? Nein. Während sein Teamkollege sogar vom Treppchen träumen durfte, war das Rennen für den Heppenheimer im Prinzip schon in der ersten Runde vorbei - und zwar selbstverschuldet. Natürlich hat auch die Box Fehler gemacht, in das Schlamassel fuhr sich Seb aber ganz allein.
  • Platz 18: Daniel Ricciardo (Renault)

    Platz 18: Daniel Ricciardo (Renault)

    Von 5 gestartet, auf 14 ins Ziel gekommen! Ricciardos erster Stint kostete ihn nur einen Platz, der zweite Satz Reifen funktionierte dann aber überhaupt nicht und der Australier fand sich plötzlich im Mittelfeld wieder. Dort leistete er sich einen Dreher, der ihn durchs Klassement reichte. Ricciardo zahlte am Ende einen hohen Preis für einen totalen Strategie-Fehlgriff.
  • Platz 17: Carlos Sainz (McLaren)

    Platz 17: Carlos Sainz (McLaren)

    Der zweite große "Under-Performer" nach Sebastian Vettel. Allerdings war nicht Sainz, sondern in erster Linie das Team verantwortlich. McLaren verhaute den ersten Stopp des Spaniers, der danach mitten im Verkehr rauskam und dort feststeckte. Zum wiederholten Male ließ das Team Sainz im Stich. Sein Kommentar: "So langsam bin ich ein bisschen frustriert."
  • Platz 16: Nicholas Latifi (Williams)

    Platz 16: Nicholas Latifi (Williams)

    Der Williams lief am Wochenende eigentlich nicht schlecht, doch im Rennen machte der linke Hinterreifen unerwartet Probleme. Der Kanadier musste - wie auch sein Teamkollege - drei Mal an die Box und verlor dort wertvolle Sekunden. "Wir hätten mehr verdient gehabt", kommentierte Latifi seinen 19. Platz entsprechend bedient.
  • Platz 15: George Russell (Williams)

    Platz 15: George Russell (Williams)

    Gleiches Auto, gleiche Strategie, gleiche Probleme: Auch Russell wird dieses Wochenende schnell vergessen wollen. Warum landet der Brite im Ranking vor seinem Teamkollegen? Vor allem dank seines großartigen Auftritts am Samstag, der ihm Startplatz 15 einbrachte. Im Qualifying nahm er Latifi auf einer Runde fast eine volle Sekunde ab.
  • Platz 14: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)

    Platz 14: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)

    Dass er am Samstag im Qualifying 0,060 Sekunden schneller als Kimi Räikkönen war und nur vom vorletzten Platz aus starten musste, war für Giovinazzi einer von zwei Höhepunkten an einem ansonsten völlig gebrauchten Wochenende. Der zweite: Seine erste Runde, in der er von P19 auf P15 fuhr. Nach einem ultrafrühen ersten Stopp ging aber einfach gar nichts mehr.
  • Platz 13: Romain Grosjean (Haas)

    Platz 13: Romain Grosjean (Haas)

    Das Rennen von Grosjean war im Prinzip schon nach der ersten Runde gelaufen. Der Franzose setzte den Start komplett in den Sand und fiel schon im ersten Umlauf vom 13. auf den 16. Platz zurück. Das muss er ganz klar auf seine Kappe nehmen. Danach war es ein Kampf gegen Windmühlen, den Grosjean einfach nicht gewinnen konnte.
  • Platz 12: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo)

    Platz 12: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo)

    Der "Iceman" wird seinem Spitznamen in dieser Saison gerecht - er ist eiskalt, wird mit dem Alfa einfach nicht warm. P 14, 11, 15, 17, 15 lautet seine ernüchternde Bilanz. Warum Platz 12 im Ranking? Weil er in Silverstone fast schon zauberte, als einer von nur drei Fahrern nur einen Stopp brauchte und aus den C3-Reifen sagenhafte 25 Runden rausquetschte.
  • Platz 11: Pierre Gasly (AlphaTauri)

    Platz 11: Pierre Gasly (AlphaTauri)

    Platz sieben im Qualifying war eine echte Meisterleistung des Franzosen. Bis zu seinem ersten Stopp verteidigte Gasly seine Position mit Bravour, schon in Runde sieben reinzukommen erwies sich allerdings als Fehler und führte dazu, dass er am Ende 29 Runden (!) auf den C2-Reifen fahren musste. Da ging gegen Rennende logischerweise nichts mehr.
  • Platz 10: Lando Norris (McLaren)

    Platz 10: Lando Norris (McLaren)

    "Der zweite Stint war der schlimmste, den ich je gefahren bin", fasste Norris seinen "Überlebenskampf" im Mittelfeld nach dem Rennen zusammen. Für die McLaren war es schlicht zu heiß, der MCL35 hüpfte regelrecht über die Strecke - Vibrationen, die auch Sainz große Probleme bereiteten. Norris holte im Gegensatz zu seinem Teamkollegen aber immerhin noch zwei Zähler.
  • Platz 9: Daniil Kvyat (AlphaTauri)

    Platz 9: Daniil Kvyat (AlphaTauri)

    Ein ganz schlechtes Qualifying brachte dem Russen nur Startplatz 16 ein. Von dort blickte Kvyat auf eine echte Mammutaufgabe, die er bravourös löste. Schlüssel war sein zweiter Stint, in dem er auf der mittleren Reifenmischung alles aus seinem Wagen rausholte und sich zwischenzeitlich bis auf P7 verbesserte. Am Ende reichte es noch zu einem WM-Punkt.
  • Platz 8: Esteban Ocon (Renault)

    Platz 8: Esteban Ocon (Renault)

    Den Samstag setzte Ocon mit dem Aus in Q2 gepflegt in den Sand - hinzu kam dann auch noch eine Startplatzstrafe. Mit einer aggressiven Strategie und extrem langen 22 Runden auf den C3-Reifen legte der "Reifenflüsterer" dann aber den Grundstein für sein erfolgreiches Abschneiden. Sein Zweikampf gegen Norris in den finalen zehn Runden war großes Kino.
  • Platz 7: Lance Stroll (Racing Point)

    Platz 7: Lance Stroll (Racing Point)

    Der Kanadier landete am Ende zwar vor Teamkollege Hülkenberg, allerdings wurde Stroll vom Deutschen sowohl im Qualifying als auch in 44 von 52 Runden in die Schranken gewiesen. Gleichzeitig ließ sich der Youngster vom "Hulk" aber auch nicht abschütteln und blieb geduldig, bis seine Chance dank des zusätzlichen Stopps seines Racing-Point-Rivalen kam.
  • Platz 6: Valtteri Bottas (Mercedes)

    Platz 6: Valtteri Bottas (Mercedes)

    Die WM ist für Bottas nach den beiden Silverstone-Rennen in weite Ferne gerückt. Der Finne konnte den Zweikampf zwischen Hamilton und Verstappen in der Anfangsphase nicht nutzen, um sich ein ausreichendes Polster herauszufahren - weil er von der Box die (falsche) Ansage bekam. Für diesen Strategie-Fehler bezahlte Bottas am Ende teuer.
  • Platz 5: Lewis Hamilton (Mercedes)

    Platz 5: Lewis Hamilton (Mercedes)

    Auch für Hamilton lief das Rennen alles andere als perfekt. Allerdings wurde der Brite nicht Opfer der falschen Mercedes-Strategie. Die Schlussphase seines zweiten, 27 Runden langen Stints war beeindruckend. Hier legte der Brite den Grundstein für seinen Schlussspurt, in dem er nicht nur Bottas kassierte, sondern auch noch die schnellste Rennrunde drehte.
  • Platz 4: Alex Albon (Red Bull)

    Platz 4: Alex Albon (Red Bull)

    Im Schatten von Verstappen zeigte Albon sein vielleicht bestes Rennen 2020. Red Bulls "B-Fahrer" stoppte schon nach sechs Runden und setzte in den folgenden 24 Umläufen zu einer unglaublichen Aufholjagd an. Dabei legte der 24-Jährige einige beeindruckende Manöver hin. Am Ende kassierte er sogar noch beide Racing Point, obwohl diese drei bzw. sechs Plätze vor ihm gestartet waren.
  • Platz 3: Nico Hülkenberg (Racing Point)

    Platz 3: Nico Hülkenberg (Racing Point)

    Was für ein Wochenende für "Hulk"! Der dritte Startplatz war sensationell. Dass er seinen ersten Start nach so langer Zeit gegen Verstappen verlieren würde, war zu erwarten. Danach aber groovte sich der Deutsche ein und war auf Kurs P4 bzw. P5. Teamkollege Stroll hielt er souverän hinter sich. Einzig der zusätzliche Stopp in Runde 44 verhinderte ein besseres Abschneiden.
  • Platz 2: Charles Leclerc (Ferrari)

    Platz 2: Charles Leclerc (Ferrari)

    Vettel-Fans können über den Ferrari meckern, wie sie wollen. Fakt ist: Leclerc stellte den SF1000 in Silverstone auf die Plätze 3 und 4, Vettel auf 10 und 12. Wie holte der Monegasse den vierten Rang? Mit einer hochriskanten und alternativlosen Ein-Stopp-Strategie. Wie Leclerc den Wagen in den letzten 34 (!) Runden behutsam auf den C2-Reifen um den Kurs trug, war großer Sport.
  • Platz 1: Max Verstappen (Red Bull)

    Platz 1: Max Verstappen (Red Bull)

    Den Start gegen Hülkenberg gewonnen, beide Mercedes von der ersten Runde an unter Druck gesetzt, gepusht, als es nötig war, kontrolliert, wenn es möglich war: Max Verstappen hat eine optimale Strategie perfekt umgesetzt und endlich für den ersten Nicht-Mercedes-Sieg des Jahres gesorgt. Davor kann man nur den Hut ziehen!
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