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Das Formel-1-Power-Ranking

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  • Das Formel-1-Power-Ranking

    Das Formel-1-Power-Ranking

    Die Formel-1-Premier von Mugello endete mit einem gewohnten Bild: Lewis Hamilton in Siegerpose! In Erinnerung beim enttäuschenden Jubiläumsrennen von Ferrari werden aber vor allem die spektakulären Unfälle bleiben, nach denen gleich sieben Fahrer vorzeitig ausschieden. Für Ferrari endete das Heimspiel erneut in einem Debakel. Das Power-Ranking zur Formel 1:
  • Platz 20: Max Verstappen (Red Bull)

    Platz 20: Max Verstappen (Red Bull)

    Er hatte sich so viel vorgenommen - und dann das. Erst der völlig verkorkste Start, nachdem sein Bolide nach wenigen Metern an Leistung verlor. Dann der Unfall mit Räikkönen und Gasly, der den Ausfall in der ersten Runde bescherte. Absoluter Fiasko-Sonntag für Verstappen, der lauthals fluchte: "Fucking Shitshow!"
  • Platz 19: Kevin Magnussen (Haas)

    Platz 19: Kevin Magnussen (Haas)

    Die wichtigste Nachricht aus Sicht des Dänen war, dass er nach dem schweren Auffahrunfall von Giovinazzi unverletzt aus seinem Wagen steigen konnte. Alles andere passt in die bisherige völlig verkorkste Saison von Magnussen. Neuntes Rennen, fünfter Ausfall - es ist überhaupt nicht das Jahr des Haas-Piloten.
  • Platz 18 Pierre Gasly (AlphaTauri)

    Platz 18 Pierre Gasly (AlphaTauri)

    So schnell geht das in der Formel 1! Am letzten Sonntag noch der gefeierte Sensationssieger, dieses Mal das Aus schon nach wenigen Hundert Metern. Über die Schuldfrage nach dem Startcrash lässt sich streiten. Nicht darüber, dass Gasly mit diesem Ergebnis absolut unzufrieden ist.
  • Platz 17: Carlos Sainz (McLaren)

    Platz 17: Carlos Sainz (McLaren)

    Nach seinem Dreher in der ersten Runde war das Rennen praktisch schon nach dem Start gelaufen. Sainz blieb aber zunächst im Rennen, bis zum fliegenden Restart nach der Safety-Car-Phase. Spektakulär wurde er dann abgeschossen, sein McLaren hob dabei sogar ab. Auch in seinem Falle gilt: Hauptsache unverletzt!
  • Platz 16: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)

    Platz 16: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)

    Mit Highspeed fuhr er erst Kevin Magnussen und dann Nicholas Lafiti ins Heck und nahm somit beide Piloten mit aus dem Rennen. Wie viel Schuld den Italiener selbst an diesem Unfall trifft, ist diskutabel. Der heftige Auffahrunfall sorgte für die Rote Flaggen.
  • Platz 15: Nicholas Latifi (Williams)

    Platz 15: Nicholas Latifi (Williams)

    Ohne eine Chance, seinem Unheil zu entgehen, wurde Latifi in den schweren Crash beim fliegenden Restart in Runde 7 verwickelt. Giovinazzi rauschte ihm ins Heck, sodass das Rennen beendet war. Latifi traf keine Schuld, der Ausfall daher umso bitterer fürs Team.
  • Platz 14: Esteban Ocon (Renault)

    Platz 14: Esteban Ocon (Renault)

    Mit einem Bremsschaden musste Ocon seinen Wagen schon vorzeitig abstellen, nachdem er sich in den ersten Runden schadlos im Mittelfeld gehalten hatte. Bitte für den Franzosen nach den starken Ergebnissen der Vorwochen.
  • Platz 13: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Platz 13: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Das nächste Wochenende zum Vergessen für den Ex-Champion. Komplett chancenlos dümpelte er dem Rennen hinterher, nachdem er sich schon in Runde 1 den Frontflügel beschädigt hatte. In der Folgezeit ging es von Platz 18 immerhin noch auf den zehnten Rang nach vorne. Dennoch blickt der Heppenheimer auf ein weiteres Rennwochenende voller Enttäuschungen zurück.
  • Platz 12: Romain Grosjean (Haas)

    Platz 12: Romain Grosjean (Haas)

    Dass Grosjean nach dem Startunfall im hinteren Mittelfeld seinen Boliden überhaupt bis zum Ende steuern konnte, muss als Erfolg gewertet werden. Dem zweiten heftigen Crash entkam er kurze Zeit später noch denkbar knapp. P12 ist zwar das beste Ergebnis der Saison für Grosjean, allerdings eben auch nur dank der vielen Ausfälle.
  • Platz 11: Lance Stroll (Racing Point)

    Platz 11: Lance Stroll (Racing Point)

    Nach dem überragenden dritten Platz der Vorwoche lag Stroll auch in Mugello voll im Plan. P4 hinter den Mercedes und Ricciardo ließen nach 41 Runden auf ein Top-Resultat hoffen. Doch dann das plötzliche Aus samt heftigem Einschlag nach einem Reifenschaden. Bitteres Ende für Stroll, der eine Platzierung mit vielen Punkten zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gehabt hätte.
  • Platz 10: Charles Leclerc (Ferrari)

    Platz 10: Charles Leclerc (Ferrari)

    Jetzt müssen schon sieben (!) Fahrzeuge ausfallen und Alfa-Romeo-Mann Kimi Räikkönen bestraft werden, um überhaupt noch auf Platz acht nach vorne zu fahren. Angesicht der derzeitigen Leistungsfähigkeit des Ferrari ist dieses Ergebnis fast schon als Erfolg zu werten. Es verdeutlicht aber erneut: Die Scuderia fährt der Musik weiter meilenweit hinterher. 17 Runden lang sah es für Leclerc mit Platz 3 richtig gut aus, doch mit zunehmender Renndistanz hatte der junge Monegasse keine Chance mehr.
  • Platz 9: George Russell (Williams)

    Platz 9: George Russell (Williams)

    Im unterlegenen Williams fuhr er auch in Mugello nur hinterher, hielt aber immerhin bis zum Ende durch. Begünstigt durch die Ausfälle der Konkurrenz hätte es fast noch zu einem WM-Zähler gelangt. Platz 11 ist zwar ein undankbares Resultat, bedeutet dennoch die beste Saisonplatzierung für Russell.
  • Platz 8: Lando Norris (McLaren)

    Platz 8: Lando Norris (McLaren)

    Häufig schon überzeugte der junge Brite in diesem Jahr mit Überholmanövern in den Schlussrunden. Doch gegen Sergio Pérez war dieses Mal kein Kraut gewachsen. Der sechste Platz ist dennoch als Erfolg zu werten, immerhin verteidigte er damit knapp den vierten Rang in der Fahrerwertung vor Alex Albon.
  • Platz 7: Valtteri Bottas (Mercedes)

    Platz 7: Valtteri Bottas (Mercedes)

    Kurze Zeit sah es so aus, als könnte der Finne seinen ersten Sieg seit Saisonstart einfahren. Doch daraus wurde nichts. Auch, weil Bottas in den entscheidenden Momenten wieder letzte Punch fehlte. Nach dem Neustart, als er die Führung gegen Hamilton wieder verlor, musste er seinen Teamkollegen sofort etwas ziehen lassen und kam für ein direktes Duell nicht mehr infrage. In zweiter Platz in diesem überlegenen Mercedes ist schlichtweg keine allzu große Leistung.
  • Platz 6: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo)

    Platz 6: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo)

    Da sind sie doch endlich, die ersten zwei WM-Punkte der Saison für den Altmeister! Beim Start-Crash hatte Räikkönen noch Glück, dass er überhaupt im Rennen blieb. Im Anschluss hielt sich der Iceman weitestgehend aus allem heraus, lieferte sich aber das ein oder andere starke Duell auf der Piste. Ohne die Fünf-Sekunden-Strafe (falsches Einbiegen in die Boxengasse) hätte Räikkönen an diesem Wochenende sogar beide Ferrari geschlagen - so wurde es immerhin noch einer.
  • Platz 5: Daniil Kvyat (AlphaTauri)

    Platz 5: Daniil Kvyat (AlphaTauri)

    Einer der großen Gewinner der vielen Unfälle. Kvyat startete von P12, fand sich schon nach der ersten Runde in den Punkterängen wieder. Seine geerbte Position verteidigte er tapfer bis zum Schluss und hielt sich achtbar vor beiden Ferrari auf dem siebten Platz. Bestes Saisonresultat für den Russen!
  • Platz 4: Sergio Pérez (Racing Point)

    Platz 4: Sergio Pérez (Racing Point)

    Für die ganz großen Ergebnisse reichte es bei Racing Point auch in Mugello nicht. Doch immerhin: Platz 5 bedeutet das beste Saisonresultat für Sergio Pérez, abgesehen von P5 in Barcelona. Der Mexikaner zeigte eine weitestgehend fehlerfreie Leistung. Keine Selbstverständlichkeit vor dem Hintergrund der bevorstehenden Trennung am Jahresende, die in der letzten Wochen Woche offiziell gemacht wurde.
  • Platz 3: Daniel Ricciardo (Renault)

    Platz 3: Daniel Ricciardo (Renault)

    Die nächste Top-Performance des Australiers. Mittlerweile ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Ricciardo seinen Renault zum ersten Mal auf einen Podestplatz stellen wird. In Mugello sah es bis neun Runden vor Schluss auch noch gut aus. Albon musste er zwar noch vorbeilassen, dennoch ist der vierte Platz ein weiterer Erfolg für den Honigsdachs, der jetzt auch Charles Leclerc in der Fahrerwertung überholt hat.
  • Platz 2: Alex Albon (Red Bull)

    Platz 2: Alex Albon (Red Bull)

    Na endlich! Im 18. Rennen für Red Bull fuhr Albon zum ersten Mal auf das Podium. Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus, als er nach der unübersichtlichen Anfangsphase noch auf Platz 5 hinter die beiden Racing Point gefallen war. Dank einer starken fahrerischen Leistung und dem Ausfall von Stroll holte sich der Red-Bull-Fahrer letztlich doch noch Rang 3 und konnte die Champagnerkorken knallen lassen.
  • Platz 1: Lewis Hamilton (Mercedes)

    Platz 1: Lewis Hamilton (Mercedes)

    Der Champion ist wieder da! Nach seinem Monza-Fauxpas fuhr Hamilton seinen am Ende ungefährdeten sechsten Saisonsieg ein. Die kurz verloren gegangene Führung holte sich der Weltmeister nach dem Neustart schnell wieder und hatte dann keine Probleme damit, Teamkollegen Bottas hinter sich zu halten. Der nächste Meilenstein in Richtung 7. Fahrer-WM.
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