Anzeige

Was wurde aus den A-Junioren-Torschützenkönigen?

«
  • Was wurde aus den A-Junioren-Torschützenkönigen?

    Was wurde aus den A-Junioren-Torschützenkönigen?

    Obwohl das Coronovirus den Spielbetrieb derzeit zum Erliegen gebracht hat, hat BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko bereits einen neuen Rekord in der A-Junioren-Bundesliga aufgestellt. Der 15-Jährige steht nach 20 Spieltagen bei 34 Toren, der Bestwert lag zuvor bei 33 Treffern. Ausgerechnet ein Halter der bisherigen Bestmarke sollte Moukoko allerdings Warnung sein.
  • Borut Semler (FC Bayern) - 30 Tore - Süd/Südwest 2003/04

    Borut Semler (FC Bayern) - 30 Tore - Süd/Südwest 2003/04

    Der Slowene ballerte die Bayern 2004 zum A-Junioren-Double, kehrte München Anfang 2007 allerdings den Rücken, ohne eine Sekunde für die Profis gespielt zu haben. 2008 gewann er mit Domzale die slowenische Meisterschaft, ehe er sein Glück in Russland, Kasachstan und seit 2016 in Österreich versuchte. Dort kickt Semler derzeit unterklassig.
  • Haluk Türkeri (VfL Bochum) - 33 Tore - West 2004/05

    Haluk Türkeri (VfL Bochum) - 33 Tore - West 2004/05

    Die 33 Tore von Türkeri sind Rekord und werden erst in dieser Saison von Moukoko getoppt. Bei den Profis des VfL Bochum konnte der Angreifer dennoch nie wirklich Fuß fassen. Nach einigen Anläufen in unteren deutschen Spielklassen zog es ihn 2012 in die Türkei. Der große Erfolg blieb aus.
  • Kostas Mitroglou (l.) (Gladbach) - 24 Tore - West 2005/06

    Kostas Mitroglou (l.) (Gladbach) - 24 Tore - West 2005/06

    Olympiakos Piräus, FC Fulham, Benfica, Olympique Marseille, Galatasaray, PSV Eindhoven - Mitroglu kickte bereits für manch namhaften Klub, die ersten Schritte machte der griechische Nationalspieler aber am Niederrhein bei Borussia Mönchengladbach. 14 Jahre danach zieren zahlreiche Titel die Vita des Stürmers.
  • Alexander Neumann (l.) (Werder) und Christian Beck (Erfurt) - 24 Tore - Nord 2006/07

    Alexander Neumann (l.) (Werder) und Christian Beck (Erfurt) - 24 Tore - Nord 2006/07

    2007 teilten sich Neumann und Beck die beste Ausbeute. In der Bundesliga stellte in der Folge jedoch keiner der beiden Akteure seinen Torinstinkt unter Beweis. Beck kommt in der 2. und 3. Liga auf eine starke Quote, Neumann knipste meist in der Regionalliga. Aktuell überzeugt Beck beim FC Magdeburg, Neumann beim SV Drochtersen Assel.
  • Rahman Soyudogru (r.) (SC Freiburg) - 21 Tore - Süd/Südwest 2007/08

    Rahman Soyudogru (r.) (SC Freiburg) - 21 Tore - Süd/Südwest 2007/08

    Die A-Junioren-Torjägerkrone 2008 spülte Soyudogru in den deutschen Kader für die U19-EM, danach wurde es ruhig um den gebürtigen Ravensburger. Einem Einsatz im türkischen Oberhaus stehen über 130 Spiele in der deutschen Oberliga gegenüber. Aktuell spielt Soyudogru in seiner Heimat beim FV Ravensburg.
  • Tolgay Arslan (BVB) - 31 Tore - West 2008/09

    Tolgay Arslan (BVB) - 31 Tore - West 2008/09

    Arslan sorgte bis zum anstehenden Rekord durch Moukoko für die beste Saison-Ausbeute eines Spielers der U19 des BVB. Kurios: Im Profibereich brilliert Arslan seit 2009 im defensiven Mittelfeld. In beinahe 300 Pflichtspielen für den HSV, Alemannia Aachen, Besiktas und Fenerbahce traf er hingegen nur 16 Mal.
  • Pierre-Michel Lasogga	(Bayer Leverkusen) - 25 Tore - West 2009/10

    Pierre-Michel Lasogga (Bayer Leverkusen) - 25 Tore - West 2009/10

    Im Sommer 2019 überraschte der ehemalige Junioren-Nationalspieler mit einem Wechsel zum katarischen Klub Al Arabi, in der A-Jugend sorgte Lasogga jedoch bei Bayer Leverkusen für Aufsehen. Tiefe Fußstapfen hinterließ er zwischen 2013 und 2017 beim Hamburger SV.
  • Gerrit Wegkamp (VfL Osnabrück) - 20 Tore - Nord 2010/11

    Gerrit Wegkamp (VfL Osnabrück) - 20 Tore - Nord 2010/11

    Wegkamps Karriere begann verheißungsvoll. Nach seinem Torjägertitel 2011 zeigte er beim VfL Osnabrück auch in der 3. Liga gute Leistungen und spielte wenig später sogar für Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga. Der Durchbruch blieb bislang dennoch aus. Inzwischen kämpft Wegkamp mit dem FSV Zwickau um den Verbleib in der 3. Liga.
  • Samed Yesil (Bayer Leverkusen) - 19 Tore - West 2011/12

    Samed Yesil (Bayer Leverkusen) - 19 Tore - West 2011/12

    Kaum ein deutsches Talent wurde so gefeiert, wie Samed Yesil, kaum ein Youngster wurde so vom Pech verfolgt. Überragende Quoten in den Jugendauswahlen von Bayer Leverkusen und dem DFB spülten den gebürtigen Düsseldorfer 2012 zum FC Liverpool, wo zwei Kreuzbandrisse den Hoffnungsträger brutal ausbremsten. Es folgten einige Neuanfänge, erholt hat sich Yesil bislang jedoch nicht.
  • Timo Werner (VfB Stuttgart) - 24 Tore - Süd/Südwest 2012/13

    Timo Werner (VfB Stuttgart) - 24 Tore - Süd/Südwest 2012/13

    Mit 24 Lenzen und inzwischen in Reihen von RB Leipzig gelandet, gehört Werner längst zu den prägenden Gesichtern des deutschen Fußballs. 84 Bundesligatore bedeuten bereits jetzt Platz 81 in der Rangliste der besten Goalgetter der Geschichte des Oberhauses. Nationale und internationale Topklubs sollen um das einstige Talent des VfB Stuttgart buhlen.
  • Federico Palacios-Martinez (RB Leipzig) - 29 Tore - Nord 2013/14

    Federico Palacios-Martinez (RB Leipzig) - 29 Tore - Nord 2013/14

    Palacios-Martinez holte die Krone bereits 2012/13 im Trikot des VfL Wolfsburg und verteidigte diese als erster Spieler. Der Sprung ins Profigeschäft erwies sich trotz dieser Leistung als schwierig. Für die Profis von RB Leipzig, dem 1. FC Nürnberg und derzeit Jahn Regensburg durfte der Deutsch-Spanier nur selten jubeln.
  • Felix Schröter (Schalke) und Marc Brasnic (Leverkusen) - 27 Tore - West 2014/15

    Felix Schröter (Schalke) und Marc Brasnic (Leverkusen) - 27 Tore - West 2014/15

    Schröter und Brasnic eilten 2015 im Gleichschritt zur Torjägerkanone, im Gleichschritt kämpfen aktuell ebenfalls beide darum, Fuß im Profigeschäft zu fassen. Brasnic spielt seit Anfang des Jahres für den Berliner AK in der Regionalliga, Schröter seit Sommer 2019 für Unterhaching in der 3. Liga.
  • Johannes Eggestein (Werder) - 33 Tore - Nord 2015/16

    Johannes Eggestein (Werder) - 33 Tore - Nord 2015/16

    Elf Jahre nach Türkeri egalisierte Bremens Johannes Eggestein den Rekord für die beste Ausbeute eines A-Junioren-Angreifers. Anders als seinem Türkeri gelang Eggestein jedoch der Sprung zu den Profis. in 43 Bundesligaspielen traf Eggestein bereits fünfmal.
  • Utku Sen (Holstein Kiel) - 21 Tore - Nord 2016/17

    Utku Sen (Holstein Kiel) - 21 Tore - Nord 2016/17

    Trotz seiner Topausbeute 2017 reichte es für Sen in der Folgesaison nur zu einem Kurzeinsatz für die Holstein-Profis und einigen Minuten auf Leihbasis für den VfL Osnabrück. Besser läuft es derzeit nach einem Wechsel zum türkischen Zweitligisten Adanaspor.
  • David Otto (Hoffenheim) u. Manuel Wintzheimer (Bayern) - 26 Tore - Süd/Südwest 2017/18

    David Otto (Hoffenheim) u. Manuel Wintzheimer (Bayern) - 26 Tore - Süd/Südwest 2017/18

    Wo die Karriere von Otto und Wintzheimer enden wird, lässt sich nur orakeln, bislang zeigt das Duo allerdings, dass über gute Anlagen verfügt. Wintzheimer bekommt regelmäßig Spielpraxis beim VfL Bochum, Otto beim 1. FC Heidenheim. Beide sind derzeit verliehen und kehren nach der Saison zum HSV (Wintzheimer) und Hoffenheim (Otto) zurück.
  • Jessic Ngankam (Hertha BSC) - 25 Tore - Nord 2018/19

    Jessic Ngankam (Hertha BSC) - 25 Tore - Nord 2018/19

    Ngankam wartet noch auf sein Debüt bei den Profis, überzeugt bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC allerdings auf ganzer Linie. Elf Treffer in 22 Einsätzen in der Regionalliga Nordost sprechen für den 20-Jährigen.
»
Anzeige