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Klinsmanns Mini-Ära bei Hertha BSC im Zeitraffer

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  • 7. November 2019

    7. November 2019

    Jürgen Klinsmann beginnt seine Arbeit bei Hertha BSC - allerdings zunächst nicht als Trainer, sondern als Mitglied des Aufsichtsrats. Er ist einer von vier Vertretern des neuen Investors Lars Windhorst im neunköpfigen Kontrollgremium. Zuvor war Klinsmann noch als Trainer Ecuadors gehandelt worden. In der deutschen Hauptstadt will er im laut Klinsmann "spannendsten Fußball-Projekt Europas" mitwirken.
  • 25. November 2019

    25. November 2019

    Die Berliner verlieren ihr viertes Ligaspiel in Folge. Das 0:4 in Augsburg bringt Trainer Ante Covic in arge Bedrängnis: Die Hertha liegt nach dem 12. Spieltag auf Platz 15.
  • 27. November 2019

    27. November 2019

    Covic wird entlassen, Klinsmann übernimmt zehn Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit bei Bayern München wieder einen Bundesligisten, offiziell bis zum Saisonende. Von Beobachtern wird dieser Schritt bereits als Anfang einer Machtübernahme durch Investor Windhorst gesehen, der mehr als 200 Millionen Euro in den Verein pumpt und ihn zum "Big City Club" machen will.
  • 30. November 2019

    30. November 2019

    Die Klinsmann-Premiere auf der Hertha-Bank misslingt. Gegen Borussia Dortmund verliert sein Team 1:2 - für Aufregung sorgt allerdings Klinsmann selbst: Vor den Kameras filmt er mit seinem Handy die Berliner Hymne "Nur nach Hause", allerdings ist dabei deutlich das Logo seines persönlichen Ausrüster adidas zu sehen. Hertha wird aber vom Konkurrenten Nike gesponsert.
  • 14. Dezember 2019

    14. Dezember 2019

    Beim 1:0 gegen den SC Freiburg gelingt Klinsmann sein erster Sieg, danach folgt ein 1:0 bei Bayer Leverkusen und ein 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach - Hertha scheint zum Ende des Jahres stabilisiert. Die Hinrunde beenden die Berliner als Zwölfter.
  • 27. Dezember 2019

    27. Dezember 2019

    Hertha beginnt als erster Bundesligist die Vorbereitung auf die Rückrunde. Gerüchte um Neuzugänge sorgen für gehörige Aufmerksamkeit. Gehandelt werden Mario Götze und Julian Draxler sowie Granit Xhaka. Letztlich kommen Lucas Tousart (ab Sommer aus Lyon), Krzysztof Piatek (AC Mailand), Matheus Cunha (RB Leipzig) und Santiago Ascacíbar (VfB Stuttgart) - für angeblich insgesamt rund 80 Millionen Euro.
  • 14. Januar 2020

    14. Januar 2020

    Noch vor dem ersten Rückrundenspiel die nächste Aufregung um Klinsmann: Laut eines Medienberichts fehlt Klinsmann die notwendige Trainerlizenz. Rechtzeitig vor dem Spiel gegen Bayern München wird die Lizenz allerdings verlängert, Klinsmann hatte entsprechende Nachweise über absolvierte Fortbildungen nachreichen müssen.
  • 19. Januar 2020

    19. Januar 2020

    Trotz des neu lizenzierten Trainers verliert Hertha 0:4 gegen den Rekordmeister, die Woche danach gewinnt das Team 2:1 beim VfL Wolfsburg.
  • 24. Januar 2020

    24. Januar 2020

    Schon wieder Aufregung bei der Hertha. Zunächst teilt der Klub mit, dass die "öffentlichen" Trainingseinheiten nur noch 20 Minuten für Fans und Medien frei zugänglich seien. Der Aufschrei ist groß, wenig später die Klarstellung: Nur in den ersten 20 Minuten dürfe gefilmt werden, Fans und Medien aber weiterhin die gesamten Einheiten besuchen. Klinsmann spricht von einem Missverständnis.
  • 8. Februar 2020

    8. Februar 2020

    Die Berliner verlieren gegen den Abstiegskonkurrenten FSV Mainz 05 mit 1:3. Klinsmann macht dafür auch die Aufregung um die rassistisch motivierten Beschimpfungen gegen Jordan Torunarigha während des DFB-Pokal-Achtelfinals bei Schalke 04 (2:3 n.V.) verantwortlich. Er gibt seinem Team zwei Tage frei, Hertha ist inzwischen wieder auf Tabellenplatz 14 abgerutscht.
  • 10. Februar 2020

    10. Februar 2020

    Klinsmann stellt sich in einem Chat bei Facebook den Fragen der Fans. "Am Dienstag kommen die Jungs frisch zurück aufs Gelände, und dann legen wir den vollen Fokus auf den SCP", sagte er da mit Blick auf das Spiel beim Schlusslicht Paderborn am kommenden Wochenende. Und: "Die nächsten Spiele werden nicht einfach, aber wir sind insgesamt auf dem richtigen Weg und guter Dinge."
  • 11. Februar 2020

    11. Februar 2020

    Davon war er einen Tag später dann aber wohl nicht mehr so richtig überzeugt: Klinsmann tritt völlig überraschend zurück - 76 Tage nach Amtsbeginn und per Nachricht auf Facebook. Damit überrascht er auch den Verein, der davon zunächst nichts weiß. Der Grund für die Demission: Angeblich mangelnde Unterstützung durch die handelnden Personen.
  • 11. Februar 2020

    11. Februar 2020

    Hertha teilt mit: "Insbesondere nach der vertrauensvollen Zusammenarbeit hinsichtlich der Personalentscheidungen in der für Hertha BSC intensiven Wintertransferperiode gab es dafür keinerlei Anzeichen." Kurios: Seinen Platz im Aufsichtsrat will Klinsmann behalten - und damit die Personen kontrollieren, die ihm angeblich zu wenig Rückendeckung gaben.
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