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Die besten Formel-1-Fahrer des 21. Jahrhunderts

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  • Die besten Formel-1-Fahrer des 21. Jahrhunderts

    Die besten Formel-1-Fahrer des 21. Jahrhunderts

    Michael Schumacher ist (noch) Rekord-Weltmeister der Formel 1, Lewis Hamilton könnte aber mit einem weiteren Titel mit der Legende gleichziehen. Aber auch andere Piloten wie Sebastian Vettel sorgten in den letzten 20 Jahren für Furore in der Königsklasse des Motorsports. Wir küren die Top 15 der besten Fahrer des 21. Jahrhunderts - und beantworten die Frage Schumacher oder Hamilton:
  • Platz 15: Nico Hülkenberg

    Platz 15: Nico Hülkenberg

    "Hulk" geht womöglich als talentiertester Fahrer, der nie in einem Top-Cockpit saß, in die Geschichte ein. Der Emmericher bewies vor allem bei nassen Bedingungen ein unglaubliches Gefühl für seinen Wagen. Als "Entwicklungshelfer" bei Force India, Sauber und Renault von unschätzbarem Wert. Dass es in 178 Starts nicht einmal zum Podest reichte, muss er sich allerdings ankreiden lassen. Derzeit ein Pilot im Wartestand. Er träumt noch von einem Comeback im Jahr 2021.
  • Platz 14: Felipe Massa

    Platz 14: Felipe Massa

    "Was wäre, wenn ...?" ist die Frage, die Massa bis in sein Rentenalter verfolgen wird. Gemeint ist die Saison 2008, als der Brasilianer den WM-Titel bei seinem Heim-Rennen in Brasilien in der letzten Kurve an Lewis Hamilton verlor. Es war das Jahr, in dem Massa zeigte, was in ihm steckt. Nach seinem schweren Unfall 2009 war seine Karriere ein einziges Auf und Ab.
  • Platz 13: Daniel Ricciardo

    Platz 13: Daniel Ricciardo

    Daniel Ricciardo beendete die Ära von Sebastian Vettel bei Red Bull. Mit seinem natürlichen Talent übertrumpfte er den vierfachen Weltmeister nach seinem Wechsel 2014. Ricciardos Qualitäten sind unbestritten. Der Australier fährt fast immer auf Angriff und sucht den Weg nach vorne. Allein seine Suche nach dem perfekten Gesamtpaket war bislang erfolglos.
  • Platz 12: Ralf Schumacher

    Platz 12: Ralf Schumacher

    Ralf Schumacher steht natürlich im Schatten seines großen Bruders. Dabei hat auch "Schumi II" einige beachtliche Erfolge vorzuweisen. 2001 und 2002 wurde er jeweils WM-Vierter und stand elf Mal auf dem Podest. Nach wilden Anfangsjahren wurde Schumacher von Saison zu Saison konstanter und besser. In einem besseren Wagen wäre in seinen letzten Karriere-Jahren sicherlich noch einiges drin gewesen.
  • Platz 11: Rubens Barrichello

    Platz 11: Rubens Barrichello

    "Rubinho" wird wohl immer als "Beifahrer" von Michael Schumacher in Erinnerungen bleiben. Doch diese Rolle wird dem Brasilianer nicht gerecht. Barrichello wurde 2002 und 2004 Vize-Weltmeister, 2001 und 2009 jeweils WM-Dritter. Seine Ergebnisse litten oft unter seinem Nummer-Zwei-Status. Barrichello war vielleicht nicht der herausragende Formel-1-Fahrer, dennoch erfüllte er seine Aufgaben stets mit Bravour.
  • Platz 10: David Coulthard

    Platz 10: David Coulthard

    Mit den Plätzen drei und zwei der WM-Gesamtwertung startete Coulthard in das 21. Jahrhundert. Danach musste auch er sich der Überlegenheit von Ferrari beugen. Seine vielleicht beeindruckendste Leistung zeigte der Schotte aber ab 2005 im neu gegründeten Red-Bull-Team, für das Coulthard in vier Jahren sogar zwei Podestplätze holte. Dazu kamen reihenweise Top-10-Platzierungen.
  • Platz 9: Juan Pablo Montoya

    Platz 9: Juan Pablo Montoya

    Montoya fuhr im 21. Jahrhundert zwar nur fünfeinhalb Jahre in der Königsklasse, in diesem Zeitraum beeindruckte der Südamerikaner aber mit zwölf Poles, sieben Siegen und zwei dritten Plätzen in der WM-Wertung. 2003 hatte er drei Rennen vor Schluss gar den Titel vor Augen, als er in der Gesamtwertung nur einen Punkte hinter Michael Schumacher lag.
  • Platz 8: Nico Rosberg

    Platz 8: Nico Rosberg

    Sein Titel 2016 hat Rosberg einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Schon zwei Jahre zuvor schnupperte der Wiesbadener bis zum letzten Rennen an der WM. Bei Williams und an der Seite von Michael Schumacher erarbeitete sich Rosberg den Ruf eines äußerst verlässlichen und ehrgeizigen Fahrers, der stets liefert.
  • Platz 7: Jenson Button

    Platz 7: Jenson Button

    Wie viel Talent der Weltmeister von 2009 hat, zeigte sich erstmals in der Saison 2004, als der "Playboy der Boxengasse" im unterlegenen BAR Honda zehn Podestplätze einfuhr. 2011 wies er im direkten Duell der Teamkollegen sogar Lewis Hamilton in die Schranken. Etwas, das außer ihm nur Nico Rosberg (2016) gelang.
  • Platz 6: Max Verstappen

    Platz 6: Max Verstappen

    "Mad Max" hat noch keinen WM-Titel gewonnen, gerade einmal neun Siege und zwei Pole Positions geholt. Trotzdem gehört der Niederländer zum Besten, was die F1 seit vielen Jahren zu bieten hat. Sein enormes Talent ist unbestritten, seine aggressive Fahrweise eine Augenweide, sein Potenzial grenzenlos. Sein erster WM-Titel ist nur eine Frage der Zeit - und womöglich der erste von vielen.
  • Platz 5: Kimi Räikkönen

    Platz 5: Kimi Räikkönen

    Der "Iceman" gehört nicht nur zu den beliebtesten Piloten des 21. Jahrhunderts, sondern auch zu den besten. Räikkönen hat seinen Speed bei Ferrari, McLaren, Lotus und Sauber/Alfa eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sein "Popometer" hat er in der Rallye-WM perfektioniert. Er fuhr früher spektakulär, heute konstant - und leistet sich dabei kaum mal einen groben Fehler.
  • Platz 4: Sebastian Vettel

    Platz 4: Sebastian Vettel

    Vier WM-Titel und 53 Siege haben Sebastian Vettel in den Kreis der erfolgreichsten Fahrer aller Zeiten katapultiert. Der Heppenheimer ist in Bestform ein überragender Qualifying-Fahrer (57 Poles) und wie kaum ein anderer in der Lage, ein Rennen vom Start weg zu dominieren. Allerdings braucht er dazu auch zwingend ein Auto, das zu 100 Prozent auf ihn zugeschnitten ist. Die letzten Jahre im Ferrari verliefen mehr schlecht als recht, Ende 2020 ist Schluss bei der Scuderia.
  • Platz 3: Fernando Alonso

    Platz 3: Fernando Alonso

    Obwohl Alonso "nur" zwei Titel gewann und "nur" 32 Siege holte, landet der Spanier vor Vettel. Warum? Der "Samurai" hat die Gabe, aus seinem Material das Maximum herauszuholen, macht kaum Fehler und hat keine Schwächen. Alonso hat für Renault, Ferrari und McLaren Siege eingefahren und ist der vielleicht beste Allrounder des 21. Jahrhunderts. In 16 von 17 Jahren landete er vor seinem Teamkollegen. Ab 2021 gibt's den Asturier wieder zu sehen - zurück beim Renault-Werksteam.
  • Platz 2: Michael Schumacher

    Platz 2: Michael Schumacher

    Der (noch) erfolgreichste Pilot aller Zeiten verpasst den Spitzenplatz in unserem Ranking nur knapp. Schumi gewann fünf seiner sieben Titel im 21. Jahrhundert. Der Kerpener fuhr 56 Siege ein und setzte zwischen 2000 und 2005 neue Maßstäbe. Sein erfolgloses Comeback im Mercedes (2010 bis 2012) fügte seiner Legende nur ein paar kleine Kratzer zu.
  • Platz 1: Lewis Hamilton

    Platz 1: Lewis Hamilton

    Sechs WM-Titel, 88 Siege, 92 Pole Positions: Lewis Hamilton dominiert die Königsklasse mindestens auf ähnliche Art und Weise wie Michael Schumacher in seiner Ära. Zwischen den beiden Legenden ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des besten Fahrers aller Zeiten. Gute Argumente gibt es für beide Seiten. Das schiere Talent gibt Hamilton den kleinen Vorteil.
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