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Das Hinrunden-Zeugnis der Bundesligisten

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  • Das Hinrunden-Zeugnis der Bundesligisten

    Das Hinrunden-Zeugnis der Bundesligisten

    17 von 34 Spieltagen liegen hinter den Bundesligisten, die üblichen Verdächtigen stehen im Keller, die Favoriten streiten sich um die Tabellenspitze. Andere Klubs wiederum treiben im Mittelfeld einer eher ereignislosen Saison entgegen. Welcher Klub hat aus seinen Möglichkeiten am meisten gemacht und sich die Bestnote verdient? Das Hinrunden-Zeugnis der Bundesligisten zum Durchklicken:
  • SC Paderborn - Note 5,0

    SC Paderborn - Note 5,0

    An den ersten Spieltagen wurde der Aufsteiger noch für seinen offensiven Spielstil gefeiert. Spätestens als klar war, dass Angriff für den Kader des SCP nicht die beste Verteidigung ist, hätten die Verantwortlichen ins Grübeln kommen sollen. Ohne ein Umdenken in der Rückrunde wird aus dem Gastspiel in der Bundesliga nur ein Kurzbesuch.
  • Werder Bremen - Note 5,5

    Werder Bremen - Note 5,5

    Von Europa geträumt, im Abstiegskampf gelandet! Die Bremer stehen nach der Hinrunde mit dem Rücken zur Wand und zahlen die Zeche für einen katastrophalen Transfersommer. Die Defensive ist nur bedingt erstligareif, die Offensive mit Ausnahme von Milot Rashica zu oft zu harmlos. Dazu scheinen auch Trainer Kohfeldt zündende Ideen zu fehlen. Die Folge: An der Weser heißt es "Land unter!"
  • Fortuna Düsseldorf - Note 5,0

    Fortuna Düsseldorf - Note 5,0

    Nach der überragenden Vorsaison hat niemand große Sprünge von der Fortuna erwartet. Dass die Mannschaft vor allem in den letzten Wochen aber regelmäßig auseinander fällt und regelrecht um Gegentore bettelt, sollte die Verantwortlichen trotzdem alarmieren. Neben den defensiven Sorgen präsentiert sich abgesehen von Rouwen Hennings auch in der Offensive kaum ein Spieler bundesligareif.
  • 1. FC Köln - Note 4,5

    1. FC Köln - Note 4,5

    Chaos hinter den Kulissen und großes Durcheinander auf dem Rasen. Dazu noch ein Kader, der laut Sportchef Horst Heldt nicht auf den Abstiegskampf ausgerichtet ist. Einmal mehr droht der Effzeh Opfer der großen Erwartungshaltung und Fehlplanung zu werden. Immerhin: Mit frischen Gesichtern aus der A-Jugend zeigt die Kurve nach zuletzt drei Siegen in Folge wieder nach oben.
  • 1. FSV Mainz 05 - Note 4,0

    1. FSV Mainz 05 - Note 4,0

    Der FSV macht in dieser Saison größtenteils das, was von ihm erwartet wird: Er verliert gegen die guten Mannschaften und gewinnt gegen die schlechten - Ausreißer in die eine und andere Richtung inklusive. Nach der turbulenten Anfangsphase, in der Sandro Schwarz gefeuert wurde, sind die 05er wieder auf Kurs Klassenerhalt. Viel mehr ist auf dem Papier auch nicht drin.
  • Eintracht Frankfurt - Note 4,5

    Eintracht Frankfurt - Note 4,5

    Nach den rauschenden Europapokal-Nächten schläft die Eintracht ihren Kater regelmäßig in der Liga aus. Der offensive Esprit aus dem letzten Jahr ist der Elf nach dem Abgang der "Büffelherde" verloren gegangen. So vielversprechend die ersten Wochen der Saison liefen, so desaströs ist die Ausbeute aus den letzten Spielen. Der Trend geht ganz klar in die falsche Richtung.
  • Hertha BSC - Note 4,5

    Hertha BSC - Note 4,5

    Auch der x-te Anlauf der Alten Dame auf das obere Tabellendrittel ist vorerst gescheitert. Es ist bezeichnend, dass Jürgen Klinsmann nach dem Rauswurf von Ante Covic zum einzigen Berliner Hoffnungsträger mutierte - immerhin etwas berechtigt, seitdem zeigt der Trend nach oben. Dass in Berlin schon jetzt von einer glorreichen Zukunft geträumt wird, könnte noch zu einem gefährlichen Bumerang werden.
  • 1. FC Union Berlin - Note 2,0

    1. FC Union Berlin - Note 2,0

    Als Abstiegskandidat Nummer eins starteten die Eisernen in die Saison. Nach der Hinrunde stehen sie im gesicherten Mittelfeld - weil das Team Einsatz und Leidenschaft zeigt. Und weil die Verantwortlichen mit ihren Einkäufen im Sommer ein goldenes Händchen bewiesen. Bei Union wird nicht geträumt, sondern gearbeitet. Der Lohn könnte eine weitere Saison im Oberhaus sein.
  • FC Augsburg - Note 2,5

    FC Augsburg - Note 2,5

    Nach dem 10. Spieltag herrschte in Augsburg noch Untergangsstimmung. Ein famoser Hinrunden-Schlussspurt mit 16 Punkten aus sieben Spielen sorgte aber doch noch für besinnliche Weihnachten. Vor allem das Duo Max/Niederlechner entwickelte sich für viele Abwehrreihen zu einem Albtraum. Aus seinen Möglichkeiten hat der FCA einmal mehr das Maximum herausgeholt.
  • VfL Wolfsburg - Note 3,0

    VfL Wolfsburg - Note 3,0

    Bis zum 9. Spieltag war der VfL als einzige Bundesliga-Mannschaft noch ungeschlagen. Der folgende Einbruch und die Niederlagen gegen den BVB, Leverkusen, Bremen und Freiburg zeigten, dass das Fundament doch nicht so stabil wie erhofft ist. Weghorst als offensiver Alleinunterhalter ist zu wenig, der Kader für die Doppelbelastung Europa/Liga womöglich zu dünn.
  • SC Freiburg - Note 1,0

    SC Freiburg - Note 1,0

    Im Breisgau wird auch dieses Jahr exzellente Arbeit geleistet. Christian Streich und sein Team haben Gegnern ein Bein gestellt, deren Budget das des Sportclubs um ein Vielfaches übersteigt. Jeder Freiburger weiß, was er auf dem Platz zu tun hat. Jeder Freiburger läuft für seinen Nebenmann mit. Die Konsequenz: Niemand spielt gerne gegen den SCF - ein größeres Lob kann es für ein Team wie Freiburg nicht geben.
  • TSG Hoffenheim - Note 3,0

    TSG Hoffenheim - Note 3,0

    Den personellen Aderlass im Sommer hat die TSG überraschend gut aufgefangen. Die Mannschaft präsentiert sich unter Neu-Trainer Alfred Schreuder als Einheit, die gegen jeden Gegner bestehen kann. Gleichzeitig ist Hoffenheim aber auch immer wieder für einen Ausrutscher gut. Große Sprünge in die eine oder andere Richtung sind vorerst wohl nicht zu erwarten.
  • Bayer Leverkusen - Note 3,5

    Bayer Leverkusen - Note 3,5

    Alljährlich geht Leverkusen als einer der Titel-Geheimfavoriten ins Rennen. Der Kader wird gelobt, das Potenzial stets hervorgehoben. Am Ende reicht es dann aber doch nicht zum großen Wurf. Ganz ähnlich läuft es in diesem Jahr. Peter Bosz wurde bereits angezählt, Leistungsträger wie Kai Havertz spielen nicht auf dem Level, auf dem sie spielen können. Was bleibt, ist eine enttäuschende Hinrunde.
  • FC Schalke - Note 2,0

    FC Schalke - Note 2,0

    Unter Neu-Trainer David Wagner ist dem FC Schalke die erhoffte Trendwende gelungen. Im Umfeld herrscht Aufbruchstimmung, auf dem Rasen versprühen die Profis wieder regelmäßig Spielfreude. Und selbst wenn die Leistung mal nicht stimmt, so zeigen die Knappen immerhin Einsatz - das war in der vergangenen Spielzeit nicht so. Die Hinrunde hat gezeigt, dass in Gelsenkirchen endlich wieder Leute mit Plan am Werk sind.
  • Borussia Dortmund - Note 3,0

    Borussia Dortmund - Note 3,0

    Der BVB tanzt auf allen drei Hochzeiten, der BVB hat Tuchfühlung zur Tabellenspitze, der BVB hat das Feuer im Umfeld gelöscht - und doch bleibt der Eindruck, dass sich alle Beteiligten mehr versprochen hatten. Die Dortmunder haben zu selten den erwarteten Champagner-Fußball gezeigt, die Neuzugänge nicht immer das gebracht, was erhofft wurde. Das Auf und Ab in den letzten Wochen hat Spuren hinterlassen.
  • FC Bayern - Note 3,5

    FC Bayern - Note 3,5

    Gemessen an den Möglichkeiten hat der FC Bayern eine schlechte Hinrunde gespielt. Die ungewöhnlich vielen Niederlagen haben im Umfeld für mittelschwere Beben gesorgt, Niko Kovac musste gehen. Verletzungen von Leistungsträgern kamen erschwerend hinzu. Während sich das Team hinten alles andere als sattelfest präsentierte, half vorne Robert Lewandowski. Die Münchner gewinnen zwar wieder, aber längst nicht souverän.
  • Borussia Mönchengladbach - Note 1,5

    Borussia Mönchengladbach - Note 1,5

    Nur wenige hatten der Borussia eine derart erfolgreiche Hinrunde zugetraut. Allerdings hat Trainer Marco Rose nicht nur die Neuzugänge perfekt integriert, sondern auch alteingesessene Gladbacher wie Patrick Herrmann wieder auf Kurs gebracht. Das Aus im Europapokal war schmerzhaft, ist insgesamt aber nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfehler.
  • RB Leipzig - Note 1,0

    RB Leipzig - Note 1,0

    Ein Top-Torjäger in überragender Verfassung, eine der stabilsten Abwehrreihen der Liga, ein Trainer mit Plan und Selbstvertrauen bis zum Abwinken: Die Leipziger stehen nicht zufällig an der Tabellenspitze. Das Team von Julian Nagelsmann zeigte in der Hinrunde kaum Schwächen, steckte selbst die Dreifachbelastung weg und geht als einer der großen Meisterschafts-Favoriten in die Rückrunde.
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