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Formel 1: Tops und Flops der Saison 2019

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  • Top: Durchblick im Reifen-Labyrinth

    Top: Durchblick im Reifen-Labyrinth

    Noch bevor der Fan im letzten Jahr wusste, welchen Reifen sein favorisierter Fahrer aufgezogen hatte, war das Rennen vorbei. Die Wahl zwischen Superhard, Hard, Medium, Soft, Supersoft, Ultrasoft und Hypersoft war für den Zuschauer eine Qual. Mit "nur" noch drei verschiedenen Mischungen haben Pirelli und die Formel 1 endlich wieder mehr Licht ins Reifen-Labyrinth gebracht.
  • Top: Mehr Punkte, mehr Spannung

    Top: Mehr Punkte, mehr Spannung

    Der Extra-Punkt für die schnellste Rennrunde sollte gegen Ende der Rennen für zusätzliche Spannung sorgen. Einen wirklichen Unterschied in den WM-Wertungen macht der eine Zähler am Ende des Tages nicht, dennoch gehen Fahrer und Teams Risiken ein, um ihn zu bekommen. Allein das rechtfertigt seine Einführung. Der Mut der FIA wurde belohnt.
  • Top: Mittendrin statt nur dabei

    Top: Mittendrin statt nur dabei

    Mit neuen Grafiken versorgt die Formel 1 ihre Fans in dieser Saison während der Rennen mit wertvollen Informationen. Für den ein oder anderen Fan sind die Einblendungen womöglich störend oder schlicht zu viel. Aber allein der Versuch, den Zuschauer mit ins Cockpit zu setzen und am Strategie-Poker in der Boxengasse teilnehmen zu lassen, verdient ein Lob.
  • Top: Honda verleiht Flügel

    Top: Honda verleiht Flügel

    Von 2015 bis 2017 stattete Honda McLaren mit lahmen "GP2-Motoren" (Fernando Alonso) aus. Spätestens 2019 hat sich der japanische Motorenhersteller aber in der Elite der Königsklasse zurückgemeldet. Auch dank Honda steht Red Bull wieder ein siegfähiges Auto zur Verfügung. Auch dank Honda ist aus einem reinen Zweikampf an der Spitze wieder ein Dreikampf geworden.
  • Top: Die Super-Rookies

    Top: Die Super-Rookies

    Selten hat eine Rookie-Klasse so eingeschlagen wie 2019. Die klassischen Anfängerfehler waren bei Lando Norris, Alex Albon, George Russell und Antonio Giovinazzi in dieser Saison eine absolute Rarität - obwohl sie oft und lange im hart umkämpften Mittelfeld unterwegs waren. Davor kann man nur den Hut ziehen.
  • Flop: Zwei-Klassen-Gesellschaft

    Flop: Zwei-Klassen-Gesellschaft

    Das große und entscheidende Problem der aktuellen Formel 1 gibt es weiterhin: Die Königsklasse ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Mercedes, Ferrari und Red Bull machen den Sieg unter sich aus, der Rest kämpft in der Regel um die Plätze sieben bis zehn. Auch für 2020 sieht es düster aus. Frühestens 2021 mit der Einführung der neuen Regularien könnte es einen Sieger aus einem anderen Team geben.
  • Flop: Am Ziel vorbei reguliert

    Flop: Am Ziel vorbei reguliert

    Das Überholen bzw. das Hinterherfahren sollte 2019 durch zahlreiche neue Regularien leichter gemacht werden. Es waren aufwendige Veränderungen, die die FIA forderte. In der Summe haben sie aber kaum geholfen. Ohne DRS-Hilfe ging auch 2019 nur wenig. Die neuen Flügel und geänderten Spritmengen haben nicht für besseres Racing, sondern nur für mehr Arbeit in den Fabriken und Garagen gesorgt.
  • Flop: Auf Wiedersehen

    Flop: Auf Wiedersehen

    Geld regiert in der Formel 1 - vielleicht sogar mehr als in jeder anderen Sportart. Nicht nur Teams und Hersteller, auch die Veranstalter müssen ein Vermögen zahlen, um Teil der Königsklasse zu sein. Weder der Hockenheimring noch der Nürburgring sind weiterhin in der Lage, die geforderten Summen aufzubringen. Das Resultat: Der Große Preis von Deutschland verschwindet, seine Rückkehr steht in den Sternen.
  • Flop: Ein unrühmliches Ende

    Flop: Ein unrühmliches Ende

    Mit großer Euphorie und großen Hoffnungen wurde die Formel-1-Rückkehr von Robert Kubica begleitet. Geblieben ist die Gewissheit, dass der Pole besser nie zurückgekehrt wäre. Der Absturz von Williams traf Kubica völlig unvorbereitet. Der 34-Jährige war in seinem Boliden nur Passagier und häufiger damit beschäftigt, in den Rückspiegel statt nach vorne zu gucken.
  • Flop: Eine Formel 1 ohne Niki Lauda

    Flop: Eine Formel 1 ohne Niki Lauda

    Bis zu diesem Jahr war eine Formel 1 ohne Niki Lauda für viele Fans unvorstellbar. Leider muss sich die F1-Gemeinde mit dem Gedanken abfinden. Mit Lauda verstarb eine Formel-1-Ikone, eine sportliche Legende und ein echter Typ. Neben ihm wird auch der ehemalige Rennleiter Charlie Whiting schmerzlich vermisst werden.
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