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Nico Hülkenberg - eine Motorsportkarriere in Bildern

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  • Nico Hülkenberg - ein Jahrzehnt in der Formel 1

    Nico Hülkenberg - ein Jahrzehnt in der Formel 1

    Nico Hülkenberg war im letzten Jahrzehnt eine feste Größe in der Formel 1. Der gebürtige Emmericher hat seit 2010 über 170 Rennen in der Königsklasse des Motorsports absolviert und ist damit nach Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Nick Heidfeld und Ralf Schumacher der Deutsche mit den meisten F1-Starts. Nach zehn Jahren wird es 2020 kein Cockpit mehr für Hülkenberg geben. Anlass genug, um auf die Karriere des 32-Jährigen zurückzuschauen.
  • Erste Erfolge als Teenager - Deutscher Kartmeister 2003

    Erste Erfolge als Teenager - Deutscher Kartmeister 2003

    Schon als Teenager feiert der junge Nico Hülkenberg große Erfolge in verschiedenen Nachwuchsklassen. Als Neunjähriger startet er ab 1996 im Kartsport durch, wird 2002 zunächst deutscher Juniorenmeister und 2003 deutscher Kartmeister. Er tritt damit in die Fußstapfen eines gewissen Michael Schumacher, der sich diesen Titel im Jahr 1987 gesichert hatte. 2005 folgt der Wechsel in den Formelsport. In der Formel BMW startet der Youngster sensationell durch und wird auf Anhieb Champion.
  • Start im Formel-3-Cup

    Start im Formel-3-Cup

    Als nächstes durfte sich der Blondschopf im Jahr 2006 im deutschen Formel-3-Cup behaupten. Auch hier legt Hülkenberg furios los, feiert im vierten Lauf seinen ersten Sieg. Nach den starken Auftritten im Formel-3-Cup ist er 2006/2007 in der A1GP-Serie am Start, ehe es anschließend in der Formel-3-Euroserie weitergeht. Der dritte Platz als Rookie in der Gesamtwertung wird auch in der Königsklasse aufmerksam verfolgt. Im Winter 2007/2008 wird er von Williams zu ersten Testfahrten eingeladen.
  • Erste Formel-1-Luft als Testfahrer

    Erste Formel-1-Luft als Testfahrer

    Bei Williams überzeugt der Rheinländer bei den Wintertests auf Anhieb, sodass er sich als 20-Jähriger über seinen ersten Formel-1-Vertrag freuen darf. 2008 und 2009 ist er Testfahrer für den Traditionsrennstall, der in dieser Zeit mit Nico Rosberg und Kazuki Nakajima als Stammfahrer an den Start geht. Nach zwei Jahren in der zweiten Reihe dann der ganz große Wurf zur Saison 2010. Neben Routinier Rubens Barrichello wird Nico Hülkenberg zum Stammpiloten befördert.
  • Starkes erstes Formel-1-Jahr

    Starkes erstes Formel-1-Jahr

    In seiner ersten Saison in der Königsklasse fügt sich Rookie Hülkenberg sehr stark ein. Im dritten Rennen reicht es bereits zum ersten WM-Punkt. Insgesamt holt der Deutsche in seiner Debüt-Saison 22 Zähler. Seine Sternstunde hat er im Qualifying zum Großen Preis von Brasilien, als er sich unter schwierigen Wetterverhältnissen sensationell die Pole Position holt - am Ende wird er in Sao Paulo Achter. Nach dem ersten Jahr brach Hülkenberg trotzdem seine Zelte bei Williams ab.
  • 2012 geht's weiter - Stammgast in den Punkten

    2012 geht's weiter - Stammgast in den Punkten

    Als Testfahrer empfiehlt sich Hülkenberg 2011 bei seinem neuen Team Force India für neue Aufgaben. Und tatsächlich: Neben Paul di Resta kehrt er 2012 als fester Fahrer in die Königsklasse zurück - neben den vier anderen Deutschen Glock, Vettel, Schumacher und Rosberg. Mit 63 WM-Punkten fährt "Hulk" im Mittelklasse-Team Force India eine starke Saison und landet am Ende sogar vor Rekord-Weltmeister Michael Schumacher.
  • Intermezzo bei Sauber

    Intermezzo bei Sauber

    2013 steht Hülkenberg für ein Jahr bei Sauber unter Vertrag. Seinen Teamkollegen Esteban Gutiérrez hat er fest im Griff, schlägt ihn in den 19 Rennen satte 14 Mal. Auch dank seines herausragenden vierten Platzes beim Großen Preis von Korea freut sich der Emmericher über Platz 10 in der WM-Wertung.
  • Drei starke Jahre bei Force India

    Drei starke Jahre bei Force India

    In den Jahren danach etabliert sich Hülkenberg zurück bei Force India endgültig zu einer festen Größe in der Formel 1. Mit seinem Teamkollegen Sergio Pérez liefert er sich einen heißen Zweikampf. Vor allem im ersten von drei gemeinsamen Jahren setzt der Deutsche mehrere Ausrufezeichen. 15 Mal landet er in der Saison 2014 in den Punkten. Das ist ein besserer Wert als beispielsweise Ex-Weltmeister Jenson Button im McLaren-Mercedes.
  • Abstecher in die Langstreckenmeisterschaft

    Abstecher in die Langstreckenmeisterschaft

    Im Jahr 2015 wagt Hülkenberg ein Experiment und nimmt im Rahmen der FIA-Langstreckenmeisterschaft im Porsche Platz. Beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans fährt "Hulk" mit Earl Bamber und Nick Tandy den Sieg und den damit größten Erfolg seiner Motorsport-Karriere ein. Ein überaus erfolgreiches Intermezzo im WEC-Boliden.
  • Starke Leistungen - aber das Podium fehlt

    Starke Leistungen - aber das Podium fehlt

    Auch in seiner letzten Saison für das indische Team zeigte Hülkenberg nach anfänglichen Problemen tolle Rennen. Erneut gab der mittlerweile 28-Jährige das Punkteeichhörnchen, der regelmäßig als "Best of the Rest" hinter den Spitzenfahrern im Mercedes, Ferrari und Red Bull ins Ziel kam. Einen großen Makel konnte Hülkenberg bei Force India aber nicht loswerden: Für eine Platzierung auf dem Siegerpodest reichte es nicht. Platz vier in Belgien war 2016 das Höchste der Gefühle.
  • Wechsel zum Werksteam

    Wechsel zum Werksteam

    Zur Saison 2017 dann der nächste Step in der Karriere! Der bis Ende 2017 bestehende Vertrag bei Force India wird aufgelöst, stattdessen geht es zum französischen Werksteam von Renault. Auch bei den Schwarz-Gelben kommt Hülkenberg nicht über Mittelfeld-Platzierungen hinaus. Dennoch überzeugt er in den ersten Jahren einmal mehr mit konstanten Leistungen und erfüllt 2017 und 2018 die Erwartungen des Teams.
  • WM-Siebter im Jahr 2018

    WM-Siebter im Jahr 2018

    Das zweite Jahr im Renault bedeutet gleichzeitig das beste Jahr in Hülkenbergs gesamter Formel-1-Laufbahn. Nach dem letzten Rennen in Abu Dhabi steht er als WM-Siebter fest, wird damit bester Fahrer hinter den Top-Piloten. Auch der hochgelobte Teamkollege Carlos Sainz wird deutlich in die Schranken gewiesen.
  • Ordentliches Jahr - trotzdem Schluss!

    Ordentliches Jahr - trotzdem Schluss!

    Im Jahr 2019 bekommt Hülkenberg mit Daniel Ricciardo einen bockstarken Teamkollegen vor die Nase gesetzt, der das Renault-Team weiter nach oben führen soll. Das gelingt nur mäßig, kommt auch der Honigdachs nicht über einen vierten Platz in Monza hinaus. Hülkenberg entscheidet knapp die Hälfte der Rennduelle gegen Ricciardo für sich. Dennoch wird der Vertrag beim Werksteam nicht verlängert. Am Ende der Saison 2019 wird die Formel-1-Karriere Hülkenbergs nach dann 177 Starts ohne einen einzigen Podestplatz ihr vorerst bitteres Ende finden.
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