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Diese Brasilianer spielten schon für den FC Bayern

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  • Diese Brasilianer spielten schon für den FC Bayern

    Diese Brasilianer spielten schon für den FC Bayern

    Die Münchner haben diesen Sommer Philippe Coutinho vom FC Barcelona verpflichtet. Damit reiht sich der Neuzugang in eine klangvolle Reihe von Brasilianern beim deutschen Rekordmeister ein. Dabei schlug nicht jeder Transfer vom Zuckerhut in München ein. Wir zeigen euch alle Brasilianer des FC Bayern in der Übersicht. Angegeben ist jeweils die Vertragszeit in München.
  • Bernardo (1991-1992)

    Bernardo (1991-1992)

    Der Vater von Ex-Leipzig-Profi Bernardo machte nur vier Bundesligaspiele für den FC Bayern. Für Aufsehen sorgte er dafür abseits des Platzes: Klaus Augenthaler warf ihn bei einer Floßfahrt in die Isar und schrie "Crocodiles". Bernardo soll daraufhin sehr schnell geschwommen sein.
  • Mazinho (1991-01/1994), (07/1994-12/1994)

    Mazinho (1991-01/1994), (07/1994-12/1994)

    Zusammen mit Bernardo wechselte Anfang der 1990er Jahre noch ein zweiter Brasilianer zu den Bayern: Mazinho. Der Mittelstürmer feierte gleich einen Traum-Einstand und schoss den Rekordmeister im ersten Spiel zum Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Doch auch er konnte sich nicht vollends durchsetzten in München. Nach einer halbjährigen Leihe in seiner Heimat versuchte er es noch einmal unter Trapattoni. Nach 49-Bundesligaspielen brach er seine Zelte in München ab.
  • Jorginho (1992-1995)

    Jorginho (1992-1995)

    Schaffte als Erster den richtigen Durchbruch bei den Bayern: Jorginho. Der Rechtsverteidiger kam über den Umweg Leverkusen an die Isar. Er sollte nicht der letzte Spieler sein, der diesen Weg nahm... In 67 Bundesligaspielen erzielte er sechs Tore und bereitete 15 vor. Berühmt wurde er aber für seine Fluggrätschen.
  • Giovane Élber (1997-2003)

    Giovane Élber (1997-2003)

    Der erste echte Star vom Zuckerhut schlug 1997 in München auf. In den sechs Jahren beim FC Bayern erzielte der Stürmer 92 Ligatreffer. Addiert mit seinen 41 Toren zuvor für den VfB Stuttgart kommt Élber auf 133 Bundesliga-Tore. Damit steht er auf Rang drei der erfolgreichsten ausländischen Spieler in der Bundesliga. Neben seinen sportlichen Leistungen glänzte Elber auch als ausgewiesenes Feierbiest: So soll er 1998 die Bierdusche als Feier-Ritual eingeführt haben.
  • Paulo Sergio (1999-2002)

    Paulo Sergio (1999-2002)

    Gewann mit den Bayern die Champions League als Sturmpartner von Élber. Machte insgesamt 125 Spiele für die Bayern und traf dabei 35 Mal. Der Offensiv-Allrounder erwischte insgesamt eine erfolgreiche Zeit bei den Bayern: Neben dem CL-Titel gewann er noch zwei Meisterschaften und einen Pokal. Nach drei Jahren zog es ihn nach Abu Dhabi, bevor er seine Karriere in der Heimat ausklingen ließ.
  • Zé Roberto (2002-2006), (2007-2009)

    Zé Roberto (2002-2006), (2007-2009)

    Erneut ein Spieler, der über den Umweg Bayer Leverkusen seinen Weg nach München fand, war Zé Roberto. Der Mittelfeldspieler überzeugte in seinen insgesamt sechs Jahren bei den Bayern vor allem als technisch starker Spieler, sowie mit einer unglaublichen Disziplin. Erst 2017 beendete er im Alter von 43 Jahren seine Karriere in Brasilien.
  • Lúcio (2004-2009)

    Lúcio (2004-2009)

    Prägte das stürmische Verteidigen wie kein Zweiter: Lúcio. Manch einen Trainer trieb er damit bis zur Weißglut, er erzielte aber auch wichtige Tore für den Rekordmeister. In 218 Pflichtspielen steuerte er wettbewerbsübergreifend zwölf Hütten bei. Die Statistik weist aber auch drei rote Karten für den Verteidiger auf. Nach Stationen in Italien und Indien kickt Lúcio aktuell immer noch in Brasilien.
  • Breno (2008-01/2010), (07/2010-2012)

    Breno (2008-01/2010), (07/2010-2012)

    Der größte Skandal-Profi in der Geschichte der Brasilianer beim FC Bayern ist wohl ohne Zweifel Breno. Als er 2008 in die Bundesliga wechselte galt er als großes Abwehrtalent. Dieses Versprechen konnte er aber nie einlösen. Nachdem er 2010 nach Nürnberg verliehen war, machte er abseits des Platzes auf sich aufmerksam. Er zündete seine Villa an und wurde wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt.
  • Luiz Gustavo (2011-2013)

    Luiz Gustavo (2011-2013)

    Er kann als das größte Raubein der Brasilianer bei den Bayern bezeichnet werden. In 100 Einsätzen brachte er es auf stolze 20 gelbe Karten. Dennoch spielte er eine solide Rolle im Defensivverbund der Münchener. 2013 krönt er sein Zeit an der Isar mit dem Gewinn der Champions-League. Spielte anschließend noch vier Jahre in Wolfsburg.
  • Rafinha (2011-2019)

    Rafinha (2011-2019)

    Der "deutscheste" Brasilianer wurde erst diesen Sommer in München verabschiedet. Bei Fans und Spielern gleichermaßen war der Rechtsverteidiger sehr beliebt. In seinen insgesamt acht Jahren beim Rekordmeister heimste Rafinha zudem zahlreiche Titel ein, gekrönt natürlich von der Triple-Saison 2013. Ist jetzt wieder in seine Heimat gewechselt und spielt für Flamengo.
  • Dante (2012-2015)

    Dante (2012-2015)

    Ein weiterer Abwehrspieler kam 2012 zu den Bayern. Nachdem er zuvor in Gladbach unter Lucien Favre überzeugte, wollte ihn Heynckes unbedingt nach München holen. Der Innenverteidiger kam in seinen vier Jahren auf 133 Einsätze für die Bayern. Neben seiner Frisur fiel Dante abseits des Platztes durch sein fröhliches Gemüt auf.
  • Douglas Costa (2015-2017)

    Douglas Costa (2015-2017)

    Für die stolze Ablösesumme von 30 Millionen Euro verpflichtete der Rekordmeister Costa 2015 von Schachtar Donezk. In den ersten Spielen überzeugte der pfeilschnelle Flügelspieler auch gleich durch spektakuläre Tore. Dennoch konnte er sich in den zwei Jahren nie wirklich durchsetzen. Spielt seitdem für Juventus Turin.
  • Philippe Coutinho (2019-jetzt)

    Philippe Coutinho (2019-jetzt)

    Der 13. Brasilianer in der Geschichte des FC Bayern ist nun Philippe Coutinho. Zunächst für 8,5 Millionen Euro ausgeliehen könnten ihn die Bayern im nächsten Sommer für 120 Millionen Euro kaufen. Erstmal muss sich der Neuzugang vom Zuckerhut aber beweisen. Überzeugt er wie Zé Roberto, Rafinha und Co. oder floppt er wie Breno?
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