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Nach Ferrari-Abschied: Welche Optionen hat Vettel?

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  • Quo vadis, Sebastian Vettel?

    Quo vadis, Sebastian Vettel?

    Bis zum Ende der Saison 2020 ist der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel noch vertraglich an Ferrari gebunden. Ob er seinen Vertrag erfüllt, ist nicht wirklich klar. Als er sich zuletzt in aller Öffentlichkeit über den Status quo der Königsklasse beklagte und seinen Unmut über die Entwicklung der Formel 1 zum Ausdruck brachte, spekulierten viele schon über einen vorzeitigen Rückzug.
  • Welche Optionen hat Vettel?

    Welche Optionen hat Vettel?

    Dazu brachte Vettel auch seine Kritiker mit schwachen Leistungen und fragwürdigen Entscheidungen im Rennen gegen sich auf. Aber welche Optionen hätte der vierfache Weltmeister im Falle eines Ferrari-Abschieds? Wohin könnte es Vettel ziehen? Welche Optionen sind realistisch, welche völlig aus der Luft gegriffen? Wir wagen einen Überblick:
  • Option 1: Die Rückkehr zur alten Liebe

    Option 1: Die Rückkehr zur alten Liebe

    Das Verhältnis zu dem Rennstall, bei dem Vettel seine größten Erfolge feierte, ist nach wie vor exzellent. Nicht wenige behaupten, der Heppenheimer hätte bei Red Bull mehr Freunde als bei Ferrari. Die Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu den Österreichern nahmen in den letzten Wochen wieder Fahrt auf.
  • Option 1: Die Rückkehr zur alten Liebe

    Option 1: Die Rückkehr zur alten Liebe

    Gegen einen Wechsel zu Red Bull spricht die Philosophie des Rennstalls, der zwar auf "Eigengewächse", gleichzeitig aber auch ausschließlich auf junge Fahrer setzt. Mit 32 Jahren erfüllt Vettel dieses Anforderungsprofil nur zur Hälfte. Die Frage ist: Rückt Red Bull vom Kurs ab, wenn Max Verstappen die Reißleine zieht und den Rennstall verlässt? Nur in diesem Fall würde Vettel wohl als Option infrage kommen - schließlich braucht Red Bull mindestens einen Siegfahrer.
  • Option 2: Auf den Spuren des Samurai

    Option 2: Auf den Spuren des Samurai

    Fernando Alonso hat es 2015 als zweifacher Weltmeister vorgemacht: Sein Wechsel von einem Team wie Ferrari zu einem Traditionsrennstall wie McLaren hat gezeigt, dass auch der "umgekehrte Weg" für manche Piloten eine Option ist. Bedingung: die Perspektive muss stimmen.
  • Option 2: Auf den Spuren des Samurai

    Option 2: Auf den Spuren des Samurai

    Damit es so weit kommt, müsste ein Rennstall wie McLaren einem Fahrer wie Sebastian Vettel mindestens zwei Dinge garantieren: viel Geld und die Aussicht auf Siege. Während das Geld das kleinere Problem sein sollte, sieht es mit der Konkurrenzfähigkeit anders aus. Eine Erfahrung, die auch Fernando Alonso machen musste. Erst die Regeländerungen zur Saison 2021 könnten McLaren wohl wieder attraktiver machen.
  • Option 3: Griff nach den Sternen

    Option 3: Griff nach den Sternen

    Ein deutscher Fahrer in einem Mercedes? Das gab es in den letzten Jahren bereits. Sowohl Michael Schumacher als auch Nico Rosberg saßen am Steuer des Silberpfeils. Aus Marketing-Perspektive wäre Sebastian Vettel ein Jackpot für das Team von Toto Wolff. Aus sportlicher Sicht wäre ein teaminternes Duell zwischen ihm und Lewis Hamilton zudem der Wunschtraum vieler Formel-1-Fans.
  • Option 3: Griff nach den Sternen

    Option 3: Griff nach den Sternen

    Finanziell könnte Mercedes einen Vettel-Deal ohne Probleme stemmen. Die Frage ist: Riskiert der Platzhirsch seinen Ausnahmestatus, in dem er Lewis Hamilton einen Fahrer zur Seite stellt, mit dem es Konfliktpotenzial gibt? Mit Valtteri Bottas im Team stellt sich diese Frage nicht. Wie schwer einem zwei ähnlich starke Piloten das Leben machen können, haben die Silberpfeile schon zu Rosberg-Zeiten qualvoll erfahren müssen.
  • Option 4: Traum von der Triple Crown

    Option 4: Traum von der Triple Crown

    Auch hier dient Fernando Alonso als Vorbild. Die "Triple Crown", bestehend aus einem Formel-1-Sieg in Monaco, einem Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans und einem Erfolg beim legendären Indy 500, ist das Nonplusultra für viele Racer. Alonso hat sich dieses Ziel gesetzt und das Projekt in Angriff genommen.
  • Option 4: Traum von der Triple Crown

    Option 4: Traum von der Triple Crown

    Ähnlich wie Alonso, würde auch Sebastian Vettel in anderen Rennserien enorm viel Aufmerksamkeit erregen. Dazu hätte ein Wechsel für den Heppenheimer einen weiteren Vorteil: Die anderen Serien entsprechen seinem Wunsch von "purem Racing" deutlich mehr als die Formel 1. Hier bekäme Vettel vieles, was er in der Königsklasse vermisst.
  • Option 5: Vom "Mitläufer" zur "Lichtgestalt"

    Option 5: Vom "Mitläufer" zur "Lichtgestalt"

    Zu Beginn der Formel E entpuppte sich Vettel als einer der großen Kritiker der Elektro-Rennserie. Im April 2019 schloss er einen Einstieg erneut aus, schränkte aber ein, dass die Serie - ähnlich wie die DTM - aufgrund seines Ferrari-Vertrags "momentan" kein Thema sei. Sollte er der Scuderia den Rücken kehren, könnte das Thema Formel E aber wieder hochkochen.
  • Option 5: Vom "Mitläufer" zur "Lichtgestalt"

    Option 5: Vom "Mitläufer" zur "Lichtgestalt"

    Für einen Vettel-Einstieg in die Formel E gibt es viele Argumente. 1. Die Serie erfreut sich immer größerer Beliebtheit und entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. 2. Die Konkurrenz hat es in sich. Viel arrivierte Rennfahrer sind mittlerweile in der Formel E unterwegs. 3. Vettel wäre das absolute und uneingeschränkte Aushängeschild der Formel E und würde garantiert in einem Team unterkommen, das um Siege mitfährt.
  • Option 6: Abschied aus dem Rampenlicht

    Option 6: Abschied aus dem Rampenlicht

    Nicht auszuschließen ist, dass Vettel seinen Helm nach dem Ende bei Ferrari an den Nagel hängt. Der Heppenheimer hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, Rekorde gebrochen, finanziell längst ausgesorgt und eine Familie, die den Papa sicherlich gerne öfter Zuhause sehen würde.
  • Option 6: Abschied aus dem Rampenlicht

    Option 6: Abschied aus dem Rampenlicht

    Wie schwer es für Rennfahrer ist, Abschied zu nehmen, hat sich allerdings in der Vergangenheit gezeigt. Ob Michael Schumacher, Fernando Alonso oder Altstars wie Nigel Mansell und Mika Häkkinen: Sie alle haben sich immer wieder hinter das Steuer gesetzt und neue Herausforderungen gesucht. Ob Vettel dieser Verlockung widerstehen könnte?
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