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Bayerns Alternativen zu Sané: Die Kandidaten im Check

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  • Wunschkandidat auf Abwegen?

    Wunschkandidat auf Abwegen?

    Der FC Bayern würde Leroy Sané gerne zur kommenden Saison verpflichten, der Nationalspieler laboriert jedoch an einem Kreuzbandriss. Welche Alternativen haben die Münchner? Welcher Spieler würde am meisten Sinn ergeben, welcher das größte Risiko bedeuten? Neun potenzielle Kandidaten im Check:
  • Philippe Coutinho (FC Barcelona)

    Philippe Coutinho (FC Barcelona)

    Der FC Barcelona will den Linksaußen offenbar loswerden und sucht nach einem Abnehmer. Laut der spanische Zeitung "Sport" beobachtet der FC Bayern die Lage genau und könnte zuschlagen, sofern ein Sané-Deal platzen sollte. Neben den Münchnern sind jedoch noch weitere Vereine am Brasilianer interessiert.
  • Was spricht für Philippe Coutinho?

    Was spricht für Philippe Coutinho?

    Die spielerische Klasse des Nationalspielers ist gewaltig. In seiner Zeit beim FC Liverpool galt er als einer der besten Spieler der Liga. Mit Treffern und Vorlagen verzückte er die Fans der Reds jahrelang. Durch seine Zeit auf der Insel und Länderspiele in der Selecao verfügt er zudem über reichlich internationale Erfahrung. Über eine Leihe wäre er auf jeden Fall finanzierbar.
  • Was spricht gegen Philippe Coutinho?

    Was spricht gegen Philippe Coutinho?

    Seit er in Barcelona spielt, kommt Coutinho nur noch selten an sein Top-Niveau heran. Auch nach einem Jahr ist er nicht vollends angekommen. Solche Eingewöhnungsprobleme könnten auch in München drohen. Anders als Sané wäre der 27-Jährige vermutlich nur eine Übergangslösung. Ob die Bayern nach einer Leihe den Kaufpreis stemmen können, ist fraglich. Barca zahlte damals fast 150 Millionen Euro.
  • Gareth Bale (Real Madrid)

    Gareth Bale (Real Madrid)

    Real Madrid versucht den Waliser mit allen Mitteln loszuwerden. Der Umstand, dass die Königlichen eine satte Ablöse fordern und Bale in den kommenden drei Spielzeiten rund 90 Millionen in Madrid verdienen kann, erschwert das Vorhaben allerdings gewaltig. Erste Gerüchte um einen Wechsel zum FC Bayern dementierten zwar beide Seiten, laut "AS" ist ein Umdenken jedoch nicht mehr ausgeschlossen.
  • Was spricht für Gareth Bale?

    Was spricht für Gareth Bale?

    Der 30-Jährige verfügt über massig Erfahrung auf allerhöchstem Niveau, ist auf den Außenpositionen vielseitig einsetzbar und strahlt enorme Torgefahr aus. Im Raum steht zudem, dass für Bayern lediglich eine Leihe infrage kommt. Das Risiko wäre somit überschaubar.
  • Was spricht gegen Gareth Bale?

    Was spricht gegen Gareth Bale?

    Der Routinier ist keine Investition in die Zukunft und wäre im Bayern-Umbruch wohl nur eine Lösung auf Zeit. Sollte der Nationalspieler in München zudem voll einschlagen, würde sich ein Kauf aber ohnehin wohl sehr schwierig gestalten. Reals Minimalforderung wurde unlängst auf 80 Millionen Euro beziffert, das astronomische Gehalt des Mannes auf Cardiff tut sein Übriges.
  • Leon Bailey (Bayer Leverkusen)

    Leon Bailey (Bayer Leverkusen)

    Gerüchte um ein Interesse des FC Bayern an Leon Bailey von Bayer Leverkusen schossen bereits im Sommer 2018 ins Kraut, "transfermarkt.de" befeuerte die Spekulationen unlängst mit Verweis auf Informationen aus dem Umfeld des Jamaikaners. Demnach war der Deal bereits beschlossen, Bayern dementierte allerdings vehement.
  • Was spricht für Leon Bailey?

    Was spricht für Leon Bailey?

    Bailey kennt die Bundesliga, benötigt also keine Eingewöhnungszeit und ist mit 21 Jahren vermeintlich noch nicht am Limit angekommen. Trotz seines Alters blickt der Linksfuß obendrein auf einige internationale Spiele zurück und kickte bereits in Österreich, der Slowakei und Belgien.
  • Was spricht gegen Leon Bailey?

    Was spricht gegen Leon Bailey?

    Zuerst einmal natürlich das Dementi von FCB-Coach Niko Kovac, allerdings könnte auch die Entwicklung des Nationalspielers die Münchner ins Grübeln bringen. Seine erste komplette Bundesliga-Spielzeit 2017/18 beendete Bailey mit 15 Torbeteiligungen und dem Titel Newcomer der Saison, 2018/19 folgten "nur" noch sieben Torbeteiligungen. Baileys Vertrag endet zudem erst im Sommer 2023, Leverkusen dürfte wenig Interesse an einem Abgang haben und eine entsprechend hohe Ablöse aufrufen.
  • Timo Werner (RB Leipzig)

    Timo Werner (RB Leipzig)

    Werners Vertrag bei RB läuft noch bis 2020, zu einer Verlängerung wird es wohl nicht kommen. Leipzig strebt daher einen Verkauf an. Der FC Bayern ist schon lange am Nationalspieler interessiert, auch Werner reizt ein Wechsel an die Isar. Dennoch stockt der Poker um den 23-Jährigen.
  • Was spricht für Timo Werner?

    Was spricht für Timo Werner?

    Die Qualitäten Werners liegen auf der Hand: Er ist jung, schnell, entwicklungsfähig und angesichts seiner kurzen Vertragslaufzeit verhältnismäßig günstig. Dazu ist er deutscher Nationalspieler und damit der Typ Spieler, den der FC Bayern traditionell haben will. Mit 73 Scorerpunkten in den letzten drei Bundesligaspielzeiten hat Werner zudem gezeigt, dass er vor dem gegnerischen Tor eine Waffe ist.
  • Was spricht gegen Timo Werner?

    Was spricht gegen Timo Werner?

    Auf dem Papier gibt es beim FCB schlicht keine optimale Rolle für Werner. Die Sturmspitze ist für Lewandowski reserviert, auf den Flügeln fühlt sich Werner nicht so wohl. Fraglich ist auch, ob der 23-Jährige international höchsten Ansprüchen genügt. Diesen Nachweis ist er auch im DFB-Team oft schuldig geblieben. Außerdem soll es beim Rekordmeister intern Zweifel geben. Werner ist für viele Insider nicht mehr als eine "B-Lösung".
  • Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea)

    Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea)

    Schon im Winter wollte der FC Bayern den jungen Engländer als möglichen Erben von Frank Ribéry verpflichten. Doch Chelsea stellte sich quer und lehnte ein Angebot über 40 Millionen Euro ab. Der Weg für einen Transfer im Sommer schien allerdings frei. Eine Kehrtwende trat ein, als CFC-Legende Frank Lampard den Posten des Blues-Teammanagers übernahm. Lampard beteuert immer wieder, er wolle dass der Youngster bleibt. Eine Vertragsverlängerung ist wahrscheinlich.
  • Was spricht für Callum Hudson-Odoi?

    Was spricht für Callum Hudson-Odoi?

    Ganz offenbar ist man in München sowohl in der Führungsetage als auch im Trainerstab restlos vom 18-Jährigen überzeugt. "CHO" würde von allen Seiten mit offenen Armen empfangen werden. Ein echter Pluspunkt. Hudson-Odoi bringt alle Anlagen mit, um der "nächste Sancho" zu werden. Der Engländer hat einen enormen Zug zum Tor, ist dribbelstark und körperlich schon jetzt auf einem extrem hohen Level.
  • Was spricht gegen Callum Hudson-Odoi?

    Was spricht gegen Callum Hudson-Odoi?

    Ende April verletzte sich Hudson-Odoi schwer, wann der Nationalspieler wieder voll genesen ist, ist noch unklar. Zudem weist das Spiel des Talents einige offensichtliche Schwachstellen auf. Vor allem in der Rückwärtsbewegung offenbarte der Youngster Defizite. Etwas, das sein Ex-Coach Sarri immer wieder kritisierte. Dass ein 18-Jähriger seinen eigenen Wechsel und Spielzeit derart offensiv fordert, spricht ebenfalls nur bedingt für ihn.
  • Ousmane Dembélé (FC Barcelona)

    Ousmane Dembélé (FC Barcelona)

    Als Plan B zu Leroy Sané kommt für den FC Bayern angeblich auch Weltmeister Ousmane Dembélé infrage. Der Franzose soll sich selbst nach seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona stets auf dem Radar des Rekordmeisters befunden haben. Bei den Katalanen lief es für Dembélé auch im zweiten Jahr nicht nach Wunsch.
  • Was spricht für Ousmane Dembélé?

    Was spricht für Ousmane Dembélé?

    Enorm trickreich, extrem explosiv und immer auf der Suche nach dem Abschluss: Es ist kein Geheimnis, in welchen Bereichen Dembélé seine Stärken hat. Der Franzose kann ein Spiel alleine entscheiden und ist mit gerade einmal 21 Jahren schon jetzt ein international erfahrener Hase. In vielerlei Hinsicht bringt er den "Wow-Faktor" mit, den der FC Bayern länger nicht hatte.
  • Was spricht gegen Ousmane Dembélé?

    Was spricht gegen Ousmane Dembélé?

    Dembélé hat auch mit 21 immer noch Flausen im Kopf, die sich ein Profifußballer nicht leisten darf. In Barcelona brachte ihm das mehrfach großen Ärger ein. Mit ihm würde sich der FCB einen potenziellen Unruheherd ins Haus holen. Dazu ist Dembélé sehr verletzungsanfällig. Hinzu kommt: Der Weltmeister dürfte teuer werden, sehr teuer. Für unter 100 Mio. Euro wird er wohl nicht zu haben sein.
  • Yannick Carrasco (Dalian Yifang FC)

    Yannick Carrasco (Dalian Yifang FC)

    Weil die chinesische "Wanda Group" einer der Hauptgeldgeber von Atlético Madrid ist, musste Carrasco im Februar 2018 vom spanischen Klub nach China "zwangswechseln". Nun will der Belgier seinen Abschied mit aller Macht forcieren und zurück nach Europa. Angebote hat Carrasco einige vorliegen, auch der FC Bayern soll zu den Klubs gehören, die über einen Transfer nachdenken.
  • Was spricht für Yannick Carrasco?

    Was spricht für Yannick Carrasco?

    Carrasco gehört zu den erfahreneren Kandidaten. Der 25-Jährige hat 37 Europapokal-Spiele und 36 Länderspiele auf dem Buckel. In dieser Hinsicht wäre er so etwas für eine "Risiko-Minimierung". Außerdem hat er drei Jahre unter Diego Simeone gespielt - das Verteidigen liegt ihm demnach quasi im Blut. Seine enorme Laufstärke kommt ihm dabei zugute.
  • Was spricht gegen Yannick Carrasco?

    Was spricht gegen Yannick Carrasco?

    Der Belgier glänzte bislang nur im sportlich untergeordneten China als eiskalter Vollstrecker und guter Vorbereiter. Dabei suchen die Bayern genau das. Vor wenigen Jahren war Carrasco ein Spieler, der den Unterschied ausmachen konnte. Ist er das nach eineinhalb Jahren in China immer noch? Die Antwort auf diese Frage müssten sich die Münchner für viele Millionen erkaufen.
  • Steven Bergwijn (PSV Eindhoven)

    Steven Bergwijn (PSV Eindhoven)

    Auch Steven Bergwijn wird seit Längerem als Bayern-Neuzugang gehandelt. Für die Dienste des Niederländers, an dem auch Manchester United, Tottenham, Inter und Ajax interessiert sein sollen, müssten die Bayern wohl eine Ablöse im mittleren zweistelligen Millionenbereich aufbringen.
  • Was spricht für Steven Bergwijn?

    Was spricht für Steven Bergwijn?

    Schnell, jung (21 Jahre) und torgefährlich: In der niederländischen Eredivisie hat Steven Bergwijn sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In 33 Ligaspielen knipste er 14 Mal. Außerdem servierte er zwölf Vorlagen. Hinzu kommt die internationale Erfahrung des Außenstürmers, der mittlerweile in der niederländischen Nationalmannschaft eine feste Säule ist.
  • Was spricht gegen Steven Bergwijn?

    Was spricht gegen Steven Bergwijn?

    Die Eredivisie ist nicht die Bundesliga. Soll heißen: Bergwijn müsste auf Anhieb eine Verstärkung für den FC Bayern sein, damit ein Transfer Sinn ergibt. Das Potenzial, dass er eines Tages in die Fußstapfen seines Landsmannes Arjen Robben treten kann, hat er bislang allenfalls angedeutet.
  • Ivan Perisic (Inter Mailand)

    Ivan Perisic (Inter Mailand)

    Der Transfer von Ivan Perisic zum FC Bayern ist sogar offenbar schon perfekt. Der Rekordmeister hat sich mit Inter Mailand laut italienischen Medien auf ein Finanzierungsmodell geeinigt. Und auch der Spieler hat am Samstag grünes Licht gegeben. Eine einjährige Leihe plus Kaufoption, Kostenpunkt 25+5 Millionen Euro. Auf diese Gleichung haben sich der FC Bayern und Inter Mailand am Samstagmittag laut "Gazzetta dello Sport"-Informationen geeinigt.
  • Was spricht für Ivan Perisic?

    Was spricht für Ivan Perisic?

    Im Gegensatz zu Dembélé oder Hudson-Odoi ist Perisic eine günstige Alternative. Mit seinen 30 Jahren bringt Kroate zudem viel Erfahrung mit. Auch die Bundesliga kennt der Vize-Weltmeister von 2018 aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg. Perisic bräuchte somit kaum Eingewöhnungszeit.
  • Was spricht gegen Ivan Perisic?

    Was spricht gegen Ivan Perisic?

    Der Kroate wäre eine Verstärkung für die Gegenwart, aber nicht für die Zukunft. Denn der 30-Jährige wird nicht jünger und dürfte in den langfristigen Planungen kaum eine Rolle spielen. Zudem besitzt Perisic nicht das Tempo von Leroy Sané und ist somit ein anderer Spielertyp.
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