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Die Grand-Slam-Bilanz von Alexander Zverev

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  • Die durchwachsene Grand-Slam-Bilanz von Alexander Zverev

    Die durchwachsene Grand-Slam-Bilanz von Alexander Zverev

    Der Sieg bei einem der vier größten Tennis-Turniere der Welt ist der Traum aller Stars der Tennis-Szene - den meisten bleibt er verwehrt. Das gilt bislang auch für Alexander Zverev, der bei Australien Open, French Open, Wimbledon und US-Open einige schmerzhafte Pleiten kassiert. Wir werfen einen Blick auf die durchwachsene Grand-Slam-Bilanz der deutschen Nummer eins:
  • Das erste Ausrufezeichen

    Das erste Ausrufezeichen

    Nachdem er sich im Finale der Junioren-Konkurrenz der French Open 2013 noch dem Chilenen Christian Garin geschlagen geben muss, feiert Alexander Zverev beim Nachwuchs-Wettbewerb der Australien Open 2014 seinen ersten großen Titel. Im Endspiel fegt Zverev den US-Boy Stefan Kozlov 6:3, 6:0 vom Platz.
  • Erfolgreiches Debüt

    Erfolgreiches Debüt

    Ab den US Open 2014 startet Zverev in der Herren-Konkurrenz, sein Debüt im Hauptfeld eines Grand Slams lässt allerdings noch auf sich warten. Drei mal scheitert Zverev in der Quali, ehe er aufgrund seiner verbesserten Weltranglistenposition in Wimbledon 2015 direkt im Hauptfeld steht und es krachen lässt. In einer Tennis-Schlacht über 3:46 Stunden ringt Zverev den 21 Plätze höher dotierten Teymuraz Gabashvili 6:1, 1:6, 6:3, 3:6, 9:7 nieder. In Runde zwei ist Denis Kudla zu stark.
  • Alte gegen künftige Nummer eins

    Alte gegen künftige Nummer eins

    In Runde eins der US Open 2015 kommt es zum ersten deutsch-deutschen Grand-Slam-Duell. Auch Zverevs zweite Hauptrundenpartie geht über fünf Sätze, diesmal zieht der Hamburger gegen Philipp Kohlschreiber jedoch den Kürzeren.
  • Murray eine Nummer zu groß

    Murray eine Nummer zu groß

    Eine deutliche Angelegenheit ist hingegen Zverevs erster Grand-Slam-Auftritt gegen einen Top-10-Spieler. Andy Murray serviert Zverev bei den US Open 2016 1:6, 2:6 und 3:6 ab.
  • Zweimal Runde drei

    Zweimal Runde drei

    Auf der roten Asche der French Open 2016 erlebt Zverev den nächsten Meilenstein: Zverev inzwischen die Nummer 41 der Welt, schlägt die Franzosen Pierre-Hugues Herbert und Stephane Robert und erreicht erstmals die 3. Runde. Der Österreicher Dominic Thiem weist Zverev allerdings ebenso in die Schranken, wie Tomas Berdych kurz darauf in der 3. Runde von Wimbledon.
  • Der erste Rückschlag

    Der erste Rückschlag

    Zu den US Open 2016 reist Zverev als Nummer 28 der Welt, seiner Faoritenrolle wird der Rechtshänder aber nur gegen Daniel Brands (153 der Welt) in Runde eins gerecht. Im zweiten Durchgang unterliegt Zverev überraschend dem Briten Daniel Evans (64 der Welt). Es ist die erste Grand-Slam-Niederlage gegen einen niedriger eingestuften Gegner.
  • Die nächste Breitseite

    Die nächste Breitseite

    Ende Mai 2017 startet Zverev erstmals als Top-10-Spieler in ein Grand-Slam-Turnier. Ausgerechnet auf seinem Lieblingsbelag Sand setzt es jedoch die nächste Enttäuschung. Der spanische Altmeister Fernando Verdasco beendet Zverevs Traum bei den French Open bereits in der 1. Runde.
  • Gala in Wimbledon

    Gala in Wimbledon

    Evgeny Donskoy, Frances Tiafoe und Sebastian Ofner räumt Zverev bei den All England Championships 2017 auf der Reise in sein erstes Achtelfinale bei einem Grand Slam ohne Satzverlust aus dem Weg. Die damalige Nummer 7, Milos Raonic, zieht dem Deutschen dann jedoch den Zahn. Zverev führt 6:4, 5:7, 6:4, ehe Vorjahresfinalist Raonic die Partie dreht.
  • Die Ansprüche wachsen, der Erfolg kommt nicht

    Die Ansprüche wachsen, der Erfolg kommt nicht

    Ab August 2017 hat sich Zverev in endgültig in den Top 10 der Welt festgespielt, der große Coup will auf Grand-Slam-Bühne aber nicht gelingen. Bei den US Open 2017 (2. Runde gegen Borna Coric - 61 der Welt) und den Australien Open 2018 (3. Runde gegen Hyeon Chung - 58 der Welt) verzeichnet Zverev zwei enttäuschende Pleiten und bleibt hinter den gewachsenen Ansprüchen der Öffentlichkeit zurück.
  • Zverev beweist unbändigen Willen

    Zverev beweist unbändigen Willen

    Rund läuft es nur in Runde eins, aber Zverev untermauert seinen Kampfgeist. Nach Fünfsatz-Siegen über Dusan Lajovic (60 der Welt), Damir Dzumhur (29 der Welt) und Karen Khachanov (38 der Welt) erreicht Zverev in Rolland Garros 2018 erstmals die Runde der letzten Acht. Der Körper fordert allerdings seinen Tribut. Mit lädiertem Oberschenkel geht Zverev gegen Thiem 6:4:, 2:6, 1:6 unter.
  • Watschn vom Underdog

    Watschn vom Underdog

    Sein Viertelfinal-Debüt verleiht Zverev allerdings nur wenig Rückenwind. In Wimbledon zittert sich Zverev 2018 zuerst mit einem weiteren Fünfsatz-Krimi seiner Grand-Slam-Vita in Runde drei, ehe er gegen Underdog Ernests Gulbis eine 2:1-Satzführung verspielt. Gulbis belegt zu diesem Zeitpunkt Rang 138 der Welt. Im Hauptfeld eines der großen vier Turniere unterlag Zverev nie zuvor einem niedriger gerankten Spieler.
  • Das erste Mal gegen die Nummer eins

    Das erste Mal gegen die Nummer eins

    Auch bei den US Open 2018 (Pleite in Runde drei gegen Kohlschreiber) und den Australian Open 2019 (Pleite gegen Raonic im Achtelfinale) hinkt Zverev den eigenen Ansprüchen hinterher, beim zweiten Grand Slam des Jahres 2019 setzt der Deutsche jedoch ein Ausrufezeichen. Zweimal muss Zverev zwar wieder einmal über die volle Distanz gehen, erreicht jedoch das Viertelfinale. Sein Grand-Slam-Debüt gegen eine Nummer eins der Welt verliert der Deutsche am Ende deutlich gegen Novak Djokovic.
  • Bittere Erstrunden-Pleite in Wimbledon

    Bittere Erstrunden-Pleite in Wimbledon

    In Wimbledon 2019 kassiert Zverev einen erneuten Rückschlag: Bereits in der ersten Runde ist Endstation - gegen den Weltranglisten-124. Jiri Vesely aus Tschechien. Nach einem ordentlichen ersten Satz des Deutschen kippt im zweiten das Match. Nach 2:31 Stunden ist die Blamage für Zverev perfekt - 6:4, 3:6, 2:6, 5:7!
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