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Schrempfs Erben: Deutsche in der NBA

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  • Alles Gute, Detlef!

    Alles Gute, Detlef!

    Detlef Schrempf war der erste Deutsche, der in der besten Basketballliga der Welt für Schlagzeilen sorgte. Am 21. Januar feiert der mittlerweile eingebürgerte US-Amerikaner seinen 57. Geburtstag. Pünktlich dazu werfen wir einen Blick zurück auf die deutschen Stars, die ihr Glück in der NBA versuchten - und mal mehr, mal weniger erfolgreich waren.
  • Detlef Schrempf

    Detlef Schrempf

    Der Small Forward schafft 1985 den Sprung in die NBA. 1991 und 1992 wird der dreimalige All-Star zum besten Bankspieler der Liga gekürt. 1996 steht er mit Seattle sogar in den NBA-Finals, zieht dort aber gegen Michael Jordan und die Chicago Bulls den Kürzeren. In 1136 NBA-Spielen erzielt der Leverkusener 15.761 Punkte. 2001 beendet er seine Karriere bei den Portland TrailBlazers.
  • Uwe Blab

    Uwe Blab

    Gemeinsam mit Schrempf wird 1985 ein weiterer deutscher Spieler zu den Dallas Mavericks gedraftet. Der Münchner Uwe Blab (l.) konnte die Erwartungen allerdings nicht erfüllen. In seinen fünf NBA-Saisons verpasst der "Burning Skyscraper" den Durchbruch. Für die Mavericks, die Golden State Warriors und die San Antonio Spurs steht Blab insgesamt 235 Mal auf dem Parkett.
  • Chris Welp

    Chris Welp

    1987 wird Christian Welp an dritter Stelle des Drafts von den 76ers gezogen. Doch weder bei Philly noch in San Antonio und Golden State kann sich der Center einen festen Platz im Team erspielen. Mehr Erfolg hat Welp 1993, als er die entscheidenden Punkte für Deutschland im Finale der Europameisterschaft erzielt. 2015 verstirbt Welp im Alter von nur 51 Jahren infolge eines Herzinfarktes.
  • Dirk Nowitzki

    Dirk Nowitzki

    Am 5. Februar 1999 startet die Karriere des besten europäischen Basketballers aller Zeiten: Ausgerechnet gegen den damals 35-jährigen Detlef Schrempf gibt Dirk Nowitzki sein Debüt in der NBA. Nach 31.560 Punkten, 14 All-Star-Teilnahmen, einem MVP-Titel und einer Meisterschaft (2011) beendet das deutsche Wunderkind seine Karriere im Sommer 2019.
  • Shawn Bradley

    Shawn Bradley

    Als Sohn eines US-Soldaten auf deutschem Boden geboren, besitzt auch Bradley die deutsche Staatsbürgerschaft. Nach dem College entscheidet sich der 2,29-Mann dafür, auf eine Mormonenschule zu gehen. Daher sein Spitzname: "The enormous Mormon". Mit 2.119 Blocks liegt Bradley noch heute auf Platz 16 der All-Time-Block-Liste. 1996 springt sogar ein Auftritt im Film "Space Jam" raus.
  • Tim Ohlbrecht

    Tim Ohlbrecht

    Als sechster Deutscher kommt Ohlbrecht in die NBA. 2012 meldet er sich zum Draft in der D-League an. Ein Jahr später nehmen ihn die Houston Rockets unter Vertrag. Seine ersten Punkte erzielt er ausgerechnet gegen Dallas und Dirk Nowitzki. Durchsetzen kann sich der Forward in der NBA nicht. 2016 kehrt er nach einem Umweg über Russland zu ratiopharm Ulm zurück.
  • Chris Kaman

    Chris Kaman

    Um seinen Traum von Olympia zu erfüllen, beantragt Kaman 2008 den deutschen Pass. Aufgrund seiner deutschen Urgroßeltern ist die Einbürgerung kein Problem. In seiner NBA-Karriere spielt der 34-Jährige auch mit Dirk Nowitzki zusammen. Die längste Zeit seiner Karriere verbringt Kaman allerdings bei den Los Angeles Clippers. Insgesamt acht Jahre spielt er in der Stadt der Engel.
  • Elias Harris

    Elias Harris

    Beim Draft noch unberücksichtigt, erhält Harris 2013 einen Zweijahresvertrag bei den Los Angeles Lakers. Nach nur zwei Einsätzen, in denen der Small Forward ohne Punkte bleibt, beendet der Wechsel zu Brose Bamberg den Kurztrip in die Staaten vorzeitig.
  • Dennis Schröder

    Dennis Schröder

    Den NBA-Draft 2013 wird der schmächtige Point Guard nie wieder vergessen. An 17. Stelle wird Schröder von Atlanta gezogen. Bei den Hawks zeigt "Dennis The Menace" vielversprechende Ansätze. Als das Team umstrukturiert wird, muss der Aufbauspieler aber gehen. Es folgt der Wechsel zu den Oklahoma City Thunder, wo Schröder als erste Option von der Bank kommt und überzeugt.
  • Tibor Pleiß

    Tibor Pleiß

    2015 entscheidet sich auch Tibor Pleiß dafür, den Sprung in die USA zu wagen. Bei den Utah Jazz erhält der Center einen mehrjährigen Vertrag. Immer wieder schieben die Jazz den gebürtigen Bergisch Gladbacher in seiner Debütsaison zwischen NBA-Team und D-League hin und her. Nach insgesamt zwölf Einsätzen auf dem NBA-Parkett schließt sich das Kapitel USA schon wieder für Pleiß.
  • Paul Zipser

    Paul Zipser

    2014 deutscher Meister mit Bayern München, 2016 NBA-Debüt für die Chicago Bulls. Die Karriere von Paul Zipser nimmt schnell Fahrt auf. Im März 2017 gegen die Golden State Warriors gelingt ihm erstmals in seiner NBA-Laufbahn sogar ein spielentscheidender Dreier. Nach einem insgesamt enttäuschenden Jahr mit im Schnitt 4,0 Punkten entlassen die Bulls den Deutschen im Sommer 2018.
  • Isaiah Hartenstein

    Isaiah Hartenstein

    Beim NBA-Draft 2017 sichern sich die Houston Rockets an 43. Stelle die Dienste des nächsten vielversprechenden Talents aus Deutschland. Hartenstein zeigt zunächst starke Leistungen im Farmteam der Rockets und wird 2018 mit einem Dreijahresvertrag belohnt. 2019/20 kommt er immer häufiger zum Zug und ist fester Bestandteil der Rockets-Rotation.
  • Daniel Theis

    Daniel Theis

    2017 wagt Daniel Theis den Schritt in die NBA. Die Boston Celtics nehmen den Big Man unter Vertrag. Mit seiner Einsatzfreude und seine Qualitäten in der Defense gewinnt Theis schnell die Herzen der Fans. Auch sein Coach schätzt das Spiel des Deutschen, der in der Saison 2019/20 sogar zum Starter wird.
  • Maxi Kleber

    Maxi Kleber

    Der 25 Jahre alte Ex-Münchner schließt sich 2017 den Dallas Mavericks an. Nach ersten Anlaufproblemen etabliert sich Kleber in Dallas als feste Größe. Besonders seine Vielseitigkeit macht den Power Forward zu einer wertvollen Alternative im Mavericks-Roster.
  • Moritz Wagner

    Moritz Wagner

    Nach starken Leistungen im College wird Wagner 2018 an 25. Stelle von den Los Angeles Lakers gedraftet. Der 21-Jährige gilt zwar als großes Zukunftsversprechen, wird 2019 aber trotzdem nach Washington getradet. Wenn er für die Wizards zum Einsatz kommt, weiß der Deutsche auch zu überzeugen. Im ersten Halbjahr der Saison 19/20 erzielte er 11,6 Punkte pro Partie.
  • Isaac Bonga

    Isaac Bonga

    Bonga wird 2018 an Position 39 ebenfalls von den Lakers gedraftet. Obwohl der ehemalige Frankfurter in der Vorbereitung seine Minuten sammeln darf, kommt er in der Saison kaum zum Einsatz. Besser läuft es für ihn nach dem Wechsel zu den Washington Wizards, bei denen der Guard regelmäßig in der Starting Five steht.
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