Anzeige

18 Klubs, 18 Sorgenkinder: Die Problemfälle der Bundesliga

«
  • 18 Klubs, 18 Sorgenkinder: Die Problemfälle der Bundesliga

    18 Klubs, 18 Sorgenkinder: Die Problemfälle der Bundesliga

    Während ihre Teamkollegen im Rampenlicht stehen, fristen viele namhafte Profis in der Bundesliga ein Schattendasein. Die Problemfälle sind unterschiedlich: Einige Spieler kämpfen mit Formschwächen, andere sind ständig verletzt. Die Sorgenkinder der 18 Klubs zum Durchklicken:
  • Hannover 96: Walace

    Hannover 96: Walace

    Nach ordentlichem Saisonstart ist der teure Brasilianer mit dem Rest der Mannschaft untergegangen. Präsident Martin Kind hat Walace, immerhin im erweiterten Kreis der Selecao, zuletzt öffentlich angezählt. Nach dem wahrscheinlichen Abstieg werden sich die Wege trennen.
  • 1. FC Nürnberg: Yuya Kubo

    1. FC Nürnberg: Yuya Kubo

    An Bewährungschancen mangelte es bei Kubo nicht, genutzt hat der japanische Offensivmann keine einzige. Ursprünglich sollte der 25-Jährige für kreative Momente sorgen, doch auch nach 27 Spieltagen wartet er noch auf seinen ersten Scorerpunkt.
  • VfB Stuttgart: Holger Badstuber

    VfB Stuttgart: Holger Badstuber

    Der ehemalige Nationalspieler ist in Stuttgart nur noch zweite Wahl. Im Winter war bereits über einen vorzeitigen Abschied des langjährigen Münchners spekuliert worden, doch alle Wechseloptionen zerschlugen sich. Badstuber musste bleiben und sitzt sich seither den Hintern auf der Ersatzbank wund - als einer der Top-Verdiener im VfB-Kader (rund drei Millionen Euro p.a.).
  • FC Augsburg: Julian Schieber

    FC Augsburg: Julian Schieber

    Mehr Pechvogel geht kaum: Auch in dieser Saison stolpert der 30-Jährige von einer Verletzung zur nächsten. Erst setzte ihn eine Knie-OP außer Gefecht, später eine Oberschenkelverletzung. So konnte Schieber bei seinem neuen Verein bislang nur sehr wenig Eigenwerbung betreiben.
  • FC Schalke 04: Sebastian Rudy

    FC Schalke 04: Sebastian Rudy

    Der 16-Millionen-Euro-Wechsel des 29-Jährigen vom FC Bayern zum FC Schalke ist bislang ein einziges Missverständnis. Obwohl der Vertrag des Mittelfeldspielers bei den Knappen noch bis 2022 läuft, ist ein schnelles Ende der Zusammenarbeit alles andere als ausgeschlossen, obwohl er unter Huub Stevens zuletzt einige Startelf-Einsätze verbuchte.
  • FSV Mainz 05: Ridle Baku

    FSV Mainz 05: Ridle Baku

    Vom Shootingstar der vergangenen Rückrunde zum Problemfall: Ridle Baku hat ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Im Vorjahr rettete der 20-Jährige seine Mainzer vor dem Abstieg, heute pendelt er zwischen Bank und Tribüne. Der Youngster findet nach auskuriertem Syndesmosebandriss einfach nicht zu alter Form zurück.
  • SC Freiburg: Roland Sallai

    SC Freiburg: Roland Sallai

    Nach vielversprechendem Start wurde der ungarische Nationalspieler immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Nach einer Leisten-OP ist die Saison für Sallai wohl gelaufen. Trainer Streich rechnet erst nach der Sommerpause wieder mit dem 4,5 Millionen Euro teuren (vermeintlichen) Königstransfer.
  • Fortuna Düsseldorf: Marvin Ducksch

    Fortuna Düsseldorf: Marvin Ducksch

    Vom Zweitliga-Torschützenkönig hatte sich die Fortuna viel versprochen. Doch Ducksch wurde den Erwartungen nie gerecht und rutschte in der Stürmerhierarchie immer weiter ab. Gegen Dodi Lukebakio, Rouwen Hennings, Benito Raman und Dawid Kownacki ist der 25-Jährige derzeit chancenlos. Ein Abschied aus Düsseldorf wird von Woche zu Woche wahrscheinlicher.
  • Hertha BSC: Pascal Köpke

    Hertha BSC: Pascal Köpke

    Mit der Bilanz von 18 Scorerpunkten in 34 Zweitliga-Partien wechselte Köpke nach Berlin. Auf seinen Bundesliga-Durchbruch wartet der Angreifer aber noch. Nur vier Einsätze im Oberhaus stellen weder den 23-Jährigen, noch Arbeitgeber Hertha zufrieden.
  • TSG 1899 Hoffenheim: Leonardo Bittencourt

    TSG 1899 Hoffenheim: Leonardo Bittencourt

    Das Prädikat "Sorgenkind" mag beim Deutsch-Brasilianer überzogen klingen, doch von allen TSG-Profis überzeugte Bittencourt bislang am wenigsten. Eine Bauchmuskelzerrung sowie Sprunggelenksprobleme warfen den 25-Jährigen zwischenzeitlich zurück, doch auch fit spielte er meist nur eine Nebenrolle. Gemessen an seinen Fähigkeiten kommt von dem Edeltechniker noch nicht genug.
  • VfL Wolfsburg: Yunus Malli

    VfL Wolfsburg: Yunus Malli

    Zwischen Malli und dem VfL stimmt die Chemie einfach nicht. Beim Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund fehlte der Mittelfeldmann im 18er Kader der Wölfe - dabei lag keine Verletzung vor. Momentan ist der türkische Nationalspieler, der sich im Winter noch gegen einen Wechsel entschieden hatte, völlig außen vor.
  • Bayer Leverkusen: Paulinho

    Bayer Leverkusen: Paulinho

    Bislang ist das brasilianische Ausnahmetalent ein uneingelöstes Versprechen. Die Anpassung an den deutschen Fußball fällt Paulinho schwerer als gedacht. Nun ist Geduld gefragt, schließlich ist der Angreifer erst 18 Jahre alt. Doch spätestens zur neuen Saison muss von dem 18,5-Millionen-Mann mehr kommen.
  • Werder Bremen: Felix Beijmo

    Werder Bremen: Felix Beijmo

    Auch der Schwede ist mit 21 Jahren noch jung, den Nachweis seiner Bundesliga-Tauglichkeit bislang aber schuldig geblieben. Obwohl Konkurrent Theodor Gebre Selassie auf der rechten Abwehrseite nicht fehlerfrei ist, sieht Trainer Florian Kohfeldt Beijmo offensichtlich (noch) nicht als ernstzunehmende Alternative. Auf seinen ersten Einsatz bei den Profis muss der Abwehrmann auch nach neun Monaten in Bremen weiter warten.
  • Borussia Mönchengladbach: Thorgan Hazard

    Borussia Mönchengladbach: Thorgan Hazard

    Der Belgier gehörte in der Hinrunde zu den Gesichtern des Aufschwungs bei Borussia Mönchengladbach, ist aktuell aber das große Sorgenkind der Fohlenelf. Offenbar sind auch die Gerüchte um einen Transfer zum BVB mitverantwortlich für seinen Leistungsabfall. Beim 1:3-Debakel bei Fortuna Düsseldorf wechselte Trainer Hecking den formschwachen Angreifer bereits in der 41. Minute aus - Höchststrafe!
  • Eintracht Frankfurt: Jetro Willems

    Eintracht Frankfurt: Jetro Willems

    Bei den Adlern fristet Willems trotz hoher Veranlagung ein Reservisten-Dasein. Nur fünf Startelf-Einsätze stehen beim Linksverteidiger aus den Niederlanden in der Bundesliga zu Buche. Der 25-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass er sich einen Wechsel im Sommer vorstellen kann.
  • RB Leipzig: Jean-Kévin Augustin

    RB Leipzig: Jean-Kévin Augustin

    Nachdem der Franzose in der laufenden Saison schon mehrfach Negativ-Schlagzeilen produzierte, ist auch innerhalb der Mannschaft der Unmut über Augustins Verhalten gewachsen. Auf dem Platz ist er ohnehin nur noch sporadisch zu sehen. Ob der 21-Jährige in Leipzig eine Zukunft hat, ist mehr als fraglich.
  • FC Bayern München: Renato Sanches

    FC Bayern München: Renato Sanches

    Mit seiner Nebenrolle beim Rekordmeister ist der portugiesische Europameister unzufrieden - und will weg. "Ich bin hier nicht glücklich", sagte Sanches unlängst im "kicker"-Interview. Der 21-Jährige kam in dieser Saison zu 21 Pflichtspielen, meist blieb es jedoch bei Kurzeinsätzen. "Ich möchte mehr spielen, vielleicht bei einem anderen Klub. Darüber muss ich mir Gedanken machen", so Sanches.
  • Borussia Dortmund: Marcel Schmelzer

    Borussia Dortmund: Marcel Schmelzer

    Der Linksverteidiger steht beim BVB vor einer ungewissen Zukunft. Schmelzer hat zwar noch Vertrag bis 2021, derzeit jedoch kaum Aussicht auf Einsätze. Sportdirektor Michael Zorc zeigt Mitgefühl: "Aktuell ist die Situation nicht einfach für ihn. Marcel möchte selbstverständlich mehr Einsatzzeiten." So könnten sich die Wege nach der Saison trennen.
»
Anzeige