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Die Formel-1-Saison 1994: Skandale, Erfolge und Tragödien!

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  • Ein Jahr für die Geschichtsbücher

    Ein Jahr für die Geschichtsbücher

    1994 fuhr Michael Schumacher den ersten von insgesamt sieben Formel-1-Weltmeistertiteln ein. Der Kerpener war gemeinsam mit dem Briten Damon Hill der sportliche Hauptdarsteller einer Saison, die aus vielen Gründen in die Geschichtsbücher einging. Der tragische Tod von Ayrton Senna überschattete ein Jahr voller Skandale, Erfolge und Dramen. Ein Rückblick:
  • Thronfolger gesucht

    Thronfolger gesucht

    Vor dem Start der Saison 1994 beschäftigt die Motorsportwelt vor allem eine Frage: Wer beerbt Weltmeister Alain Prost, der sich nach seinem vierten Titelgewinn aus der Königsklasse zurückzieht? Als Kandidaten kommen neben Ayrton Senna (Williams) vor allem Damon Hill (Williams) und Michael Schumacher (Benetton) infrage.
  • Schumis One-Man-Show

    Schumis One-Man-Show

    In Brasilien startet die Formel 1 am 27. März 1994 in die Saison. Das Rennen in Sao Paulo wird zu einer gigantischen One-Man-Show von Michael Schumacher. Der Deutsche lieferte sich mit Pole-Mann Ayrton Senna bis zur 55. Runde ein unerbittliches Duell, dann verliert der Brasilianer die Kontrolle und dreht sich. Schumi zieht auf und davon und gewinnt den Grand Prix mit mehr als einer Runde Vorsprung (!) auf den zweitplatzierten Damon Hill.
  • Schumacher eine Klasse für sich

    Schumacher eine Klasse für sich

    Das zweite Rennen der Saison steigt in Japan. Auch hier zeigt Benetton-Pilot Schumacher eindrucksvoll, dass der WM-Titel nur über ihn führt. Der Kerpener startet zwar wieder "nur" hinter Senna von Platz zwei, nach 83 makellosen Runden rast der Deutsche aber erneut als Sieger über die Linie - diesmal mit einem Vorsprung von sage und schreibe 1:15,3 Minuten auf Gerhard Berger.
  • Abschied von einer Legende

    Abschied von einer Legende

    Schumachers dritter Sieg der Saison verkommt zur Nebensache. In San Marino verliert die brasilianische Legende Ayrton Senna bei einem folgenschweren Crash ihr Leben. Die Sportwelt ist geschockt und trauert um den dreifachen Weltmeister. Auch der Österreicher Roland Ratzenberger verstirbt an einem der schwärzesten Wochenenden der Motorsport-Geschichte.
  • Show must go on!

    Show must go on!

    Unter dem Eindruck der Geschehnisse in San Marino zieht der Formel-1-Zirkus weiter nach Monaco. Hier ist es schon wieder Michael Schumacher, der der Konkurrenz die Rücklichter zeigt. Schon die Pole sichert sich der Deutsche mit 0,928 Sekunden Vorsprung. Das Rennen beendet der 25-Jährige 37,278 Sekunden vor McLaren-Pilot Martin Brundle. Es ist Schumis vierter Sieg in Serie.
  • Hill bricht den Bann

    Hill bricht den Bann

    Knapp einen Monat nach dem Tod von Ayrton Senna feiert der Williams-Rennstall dank Damon Hill in Barcelona den ersten Saisonsieg. Es ist ein besonders emotionaler Erfolg. Der Brite hält Michael Schumacher hinter sich, der seinerseits eine fahrerische Glanzleistung vollbringt und große Teile des Rennens aufgrund eines Getriebeschadens im fünften Gang fahren muss.
  • Schumis Doppelschlag

    Schumis Doppelschlag

    In Kanada und Frankreich lässt Schumacher nichts anbrennen. Der Kerpener feiert zwei Siege in Folge und baut seinen Vorsprung in der WM-Wertung auf 37 Punkte aus. Damon Hill wird in beiden Rennen Zweiter und hält seine minimalen Chancen auf die Weltmeisterschaft so am leben.
  • Ein folgenschwerer Fehler

    Ein folgenschwerer Fehler

    In Silverstone spielen Benetton und Schumacher mit dem Feuer. Der Deutsche überholt Hill in der Einführungsrunde und kassiert eine Fünf-Sekunden-Strafe. Sein Team sagt, er soll die Strafe ignorieren. Die Folge: Schumi wird zweimal die schwarze Flagge gezeigt. Auch diese ignoriert er. Nach dem Rennen kommt das Hammer-Urteil: Benetton muss 500.000 US-Dollar Strafe zahlen und Schumi wird für zwei Rennen aus dem Verkehr gezogen.
  • Gerhard Berger als lachender Dritter

    Gerhard Berger als lachender Dritter

    Beim Großen Preis von Deutschland darf Schumacher noch starten, mit dem Sieg hat er allerdings nichts zu tun. Diesen sichert sich Ferrari-Pilot Gerhard Berger, der sich tags zuvor auch die Pole Position schnappt. Der WM-Führende Schumacher muss seinen Wagen nach 20 Runden mit einem Motorenproblem abstellen. Damon Hill kassiert als Achter ebenfalls keinen WM-Punkt.
  • Auf dem Weg zum WM-Titel

    Auf dem Weg zum WM-Titel

    Nach zwei Nullern meldet sich Schumacher auf dem Hungaroring zurück. Die Pole holt der Deutsche mit 0,566 Sekunden Vorsprung, im Rennen kommt er 20 Sekunden vor Damon Hill als Sieger über die Ziellinie. Bei noch 60 zu vergebenen WM-Punkten beträgt sein Vorsprung auf den Briten nun 31 Zähler.
  • Bodenplatten-Eklat in Spa

    Bodenplatten-Eklat in Spa

    In Spa macht Schumacher den nächsten Schritt Richtung WM-Titel. Der Kerpener gewinnt auch dieses Rennen, nur Stunden nach der Zieldurchfahrt wird er allerdings disqualifiziert und Hill zum Sieger erklärt. Der Grund: Die Bodenplatte an Schumis Bentton war zu dünn. Das Team begründete den Fauxpas mit einem Dreher des Deutschen, die FIA bleibt aber hart und schmettert den Einspruch ab.
  • Hill schlägt zurück

    Hill schlägt zurück

    In Italien und Portugal sitzt Schumacher seine Sperre aus Silverstone ab. Damon Hill nutzt das, gewinnt beide Rennen und verkürzt den Rückstand in der WM-Gesamtwertung auf einen einzigen Zähler. Mit seinem Sieg-Hattrick hat der Brite die Weltmeisterschaft drei Rennen vor Schluss plötzlich wieder spannend gemacht.
  • Schumachers beeindruckende Antwort

    Schumachers beeindruckende Antwort

    Beim Großen Preis von Europa kehrt Schumi in die Startaufstellung zurück. Er liefert sich ein packendes Duell mit Damon Hill um den Sieg - und hat den längeren Atem. Nach einem fantastischen Zwischenspurt in der Schlussphase gewinnt der Deutsche mit fast 25 Sekunden Vorsprung und baut seine Führung in der WM auf 86:81 aus.
  • Hill triumphiert im Chaos

    Hill triumphiert im Chaos

    In Japan schlägt Hill postwendend zurück. Zunächst wird das Rennen bei strömenden Regen nach 13 Runden und einigen Unfällen gestoppt. Schumacher führt zu diesem Zeitpunkt mit 6,8 Sekunden vor Hill. Mit 60 Minuten Restlaufzeit auf der Uhr erfolgt der Re-Start. Nach Ablauf der Stunden kommt Hill 10,1 Sekunden vor Schumi ins Ziel. In der Addition setzt sich der Brite mit 3,3 Sekunden Vorsprung durch.
  • Showdown in Down Under

    Showdown in Down Under

    Vor dem letzten Rennen der Saison in Australien ist die WM völlig offen. Schumacher führt mit 92:91 Punkten gegen Damon Hill, der wiederum mit Rückenwind aus Japan nach Down Under reist. Alles ist bereitet für eins der spannendsten Saisonfinals aller Zeiten ...
  • Ein Crash entscheidet die WM

    Ein Crash entscheidet die WM

    Schumacher geht von Platz zwei ins Rennen, Hill startet aus der zweiten Reihe. Das Duo übernimmt direkt die Plätze eins und zwei und jagt sich um den Kurs. In Runde 35 kommt es zum Crash: Nach einem Fahrfehler von Schumi schließt Hill auf und will eine Kurve später vorbei. Der Kerpener zieht aggressiv nach innen und provoziert den Kontakt. Schumacher bleibt an Ort und Stelle stehen, Hill schleppt sich noch an die Box, muss aber aufgeben.
  • Schumacher als "dreckige Ratte"

    Schumacher als "dreckige Ratte"

    Während sich Hill nach der verlorenen WM fairer Verlierer präsentiert ("Michael war großartig, die ganze Saison lang. Ich will seine Leistung nicht schmälern"), unterstellen viele Fans und Experten dem Deutschen bei seinem Manöver Absicht. "Er hat vorsätzlich gehandelt", wütet unter anderem der Musiker George Harrison. Eine Zeitung bezeichnet Schumacher sogar als "dreckige Ratte".
  • Beginn einer Ära

    Beginn einer Ära

    An Michael Schumacher prallt die Kritik ab. Der Kerpener hat sich seinen großen Traum erfüllt und seinen ersten WM-Titel eingefahren. Als "völlig durcheinander" bezeichnet er die Minuten, in denen er auf die Bestätigung von Hills Aus warten muss. Was anschließend folgt, ist die pure Freude, bei Schumi, der den Grundstein seiner Legende gelegt hat.
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