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Niederlande vs. Deutschland: Noten und Einzelkritik

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  • Niederlande vs. Deutschland: Die Einzelkritik

    Niederlande vs. Deutschland: Die Einzelkritik

    Am Sonntagabend begann für das DFB-Team mit dem Spiel gegen die Niederlande die Qualifikation für die EM 2020. Nach einer starken ersten Hälfte und einem späten Lucky Punch setzte sich das DFB-Team in Amsterdam mit 3:2 durch. Alle Akteure in der Einzelkritik:
  • NIEDERLANDE - TOR: Jasper Cillessen - Note: 3,0

    NIEDERLANDE - TOR: Jasper Cillessen - Note: 3,0

    Gegen eine mutige deutsche Offensive war der Schlussmann der Hausherren phasenweise stark unter Druck. Parierte den ersten Abschluss von Gnabry (2.) und den Sané-Schuss (40.) zwar bestens, musste aber trotzdem mehrfach hinter sich greifen. Beim 0:1 sah er wegen des spitzen Winkels nicht wirklich gut aus. Vor dem 0:2 stand er zwar ein Stück zu weit vor dem Tor, dort traf ihn wie beim späten 3:2 jedoch keine Schuld.
  • ABWEHR: Denzel Dumfries - Note: 5,0

    ABWEHR: Denzel Dumfries - Note: 5,0

    Die passive Zweikampfführung des Außenverteidigers ermöglichte es dem Gegner, nach Belieben Angriffe über seine rechte Seite zu fahren. Vor dem 0:1 bekam der Außenverteidiger Schulz nicht gestellt (15.), sodass dieser flanken konnte. Auch der zweite und der dritte Gegentreffer fiel über seine rechte Abwehrseite. In der Offensive zudem fast gänzlich ohne Impulse.
  • Matthijs de Ligt - Note: 3,5

    Matthijs de Ligt - Note: 3,5

    Das Ajax-Juwel brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu finden und ließ sich in den Anfangsminuten von Sané mehrfach vorführen. Vor dem 0:1 rutschte de Ligt weg und konnte so den Sané-Treffer nicht mehr verhindern (15.). Nach der Pause machte die Nachwuchshoffnung ihren Fehler aber wieder gut und brachte ihr Team per Kopfballtreffer wieder heran (47.).
  • Virgil van Dijk - Note: 3,0

    Virgil van Dijk - Note: 3,0

    Der Innenverteidiger tat alles dafür, um die Abwehr zu stabilisieren, wurde von der Offensiv-Power der DFB-Mannschaft aber genauso überrumpelt wie die Kollegen. In den entscheidenden Szenen kam aber auch der Fels in der niederländischen Abwehr zu spät. Die Lufthoheit des niederländischen Kapitän war jedoch auch an diesem Abend wieder eindrucksvoll.
  • Daley Blind - Note: 3,5

    Daley Blind - Note: 3,5

    Für den ehemaligen Spieler von Manchester United war es ein unscheinbarer Auftritt. Hinten unterliefen Blind anders als manchem Kollegen keine größeren Fehler, dafür erlaubte er sich aber auch nur vereinzelt Ausflüge über die Mittellinie.
  • MITTELFELD: Marten de Roon - Note: 3,5

    MITTELFELD: Marten de Roon - Note: 3,5

    Der Italien-Legionär hatte ebenso wie die kreativeren de Jong und Wijnaldum große Probleme, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Tauchte in der ersten Hälfte phasenweise komplett ab, drehte nach dem Wechsel aber auf und steigerte sich gerade in der Balleroberung gewaltig.
  • Luuk de Jong (ab 90.) - ohne Bewertung

    Luuk de Jong (ab 90.) - ohne Bewertung

    Der Stürmer kam in der Schlussminute noch für den letzten Punch, konnte das Spiel aber nicht mehr herumbiegen.
  • Frenkie de Jong - Note: 3,0

    Frenkie de Jong - Note: 3,0

    Das Mittelfeld-Juwel fand gegen die giftige deutsche Mannschaft erst einmal kein Mittel, um das Zentrum in den Griff zu bekommen. Wurde von den gegnerischen Angriffe immer wieder weit in der eigenen Hälfte gebunden, sodass er nahezu keine kreativen Impulse setzen konnte. In der Defensive dafür sehr aufmerksam und mit einigen wichtigen Tacklings. Drehte nach dem Seitenwechsel auf und riss das Spiel mehr und mehr an sich.
  • Georginio Wijnaldum - Note: 4,0

    Georginio Wijnaldum - Note: 4,0

    Auch der Akteur vom FC Liverpool hatte in der erste Hälfte nur wenige Ideen gegen die deutschen Gegenspieler. Beteiligte sich mit der Zeit mehr am Pressing im Mittelfeld und stopfte so einige Löcher. Die entscheidenden Impulse gingen jedoch von anderen Akteuren aus.
  • ANGRIFF: Quincy Promes - Note: 3,5

    ANGRIFF: Quincy Promes - Note: 3,5

    Gegen die engmaschige Abwehr der Gäste lief sich der Angreifer vom FC Sevilla immer wieder fest. Wenn der Gegner hingegen Räume ließ, wusste Promes, wie sie zu nutzen waren und schlug viele intelligente Pässe. Mit der Raffinesse eines Memphis Depay konnte er aber zu keinem Zeitpunkt mithalten.
  • Ryan Babel (bis 46.) - Note: 4,5

    Ryan Babel (bis 46.) - Note: 4,5

    Immer wenn es in der ersten Hälfte vor dem deutschen Tor gefährlich wurde, war der Mittelstürmer beteiligt: Verzeichnete die beste Chance der Holländer in der Anfangsphase (10.). Auch danach noch mit besten Chancen auf den Treffer (25., 26.). Mindestens eine seiner zahlreichen Chancen muss sitzen. Gegen den Ball aber schlafmützig und ohne Engagement, sodass er bereits zur Pause weichen musste.
  • Steven Bergwijn (ab 46.) - Note: 2,5

    Steven Bergwijn (ab 46.) - Note: 2,5

    Bereits zur Pause durfte das Sturm-Juwel für Babel aufs Feld. Dort sorgte er gleich für den gewünschten Umschwung und sprudelte vor Tatendrang. Obwohl er ohne Torbeteiligung blieb, war Bergwijn eines der Gesichter des Umschwungs nach der Pause.
  • Memphis Depay - Note: 2,0

    Memphis Depay - Note: 2,0

    Der Torschütze aus dem letzten Heimspiel gegen die deutsche Mannschaft zeigte punktuell seine herausragenden Qualität am Ball und suchte im Dribbling in fast jeder Aktion das Eins-gegen-Eins. In der zweiten Halbzeit sorgte er mit seinen Aktionen maßgeblich für die Wende: Legte mit einer starken Hereingabe das 1:2 auf und erzielte den Ausgleich wenig später selbst.
  • DEUTSCHLAND - TOR: Manuel Neuer - Note: 2,0

    DEUTSCHLAND - TOR: Manuel Neuer - Note: 2,0

    Nach zuletzt wenig überzeugenden Leistung im Verein zeigte Neuer endlich einmal wieder einen starken Auftritt. Gegen Babel parierte die Nummer Eins binnen zwei Minuten zwei Mal herausragend (25., 26.). Auch im weiteren Verlauf diente er als sicherer Rückhalt und strahlte viel Souveränität aus. Bei den Gegentreffern traf den Schlussmann keine Schuld.
  • ABWEHR: Thilo Kehrer - Note: 4,5

    ABWEHR: Thilo Kehrer - Note: 4,5

    Der PSG-Verteidiger rückte für den verletzten Klostermann auf die rechte Abwehrseite und wirkte dort nicht immer dem Geschehen gewachsen. Bekam seine Gegenspieler in wichtigen Szenen nicht gestellt und musste sich schon vor der Pause mehrfach bei den Kollegen bedanken, dass aus seinen Nachlässigkeiten kein Gegentreffer resultierte. Nach dem Wechsel fielen dann beide Gegentreffer über seine Abwehrseite.
  • Matthias Ginter - Note: 3,0

    Matthias Ginter - Note: 3,0

    Den rechten Part in der Dreierkette interpretierte der Gladbacher gerade in den Anfangsminuten ungemein offensiv. Mehrfach tauchte Ginter am gegnerischen Strafraum auf und schlug dort Flanken. Danach fokussierte er sich auf die Defensivarbeit und zeigte dort eine solide Leistung. Der Tempoverschärfung nach dem Seitenwechsel war aber auch Ginter nur bedingt gewachsen.
  • Niklas Süle - Note: 2,5

    Niklas Süle - Note: 2,5

    Als Abwehrchef hielt Süle die Defensive zunächst in brenzligen Situationen mit Bravour zusammen. Nach dem Seitenwechsel kam diese Selbstverständlichkeit aber abhanden. Vor dem 2:2 war auch Süle zu passiv. Orientierte sich bei den Standards an van Dijk und verhinderte durch sein aufmerksames Stellungsspiel, dass der Niederländer die deutsche Defensive wieder überrumpeln konnte.
  • Antonio Rüdiger - Note: 2,5

    Antonio Rüdiger - Note: 2,5

    Über weite Stecken lieferte der Chelsea-Hüne eine gutes Spiel ab. Präsentierte sich wie die Mehrzahl der DFB-Akteure sehr wachsam und ging keinem Zweikampf aus dem Weg. Nicht in allen Szenen gelang es dem ehemaligen Stuttgarter aber mit der nötigen Endgültigkeit zu klären. Versuchte vereinzelt mit langen Bällen auch vorne kreative Impulse zu setzen und leitete so das 2:0 ein (34.). In der Schlussphase stemmte er sich mit ganz viel Mentalität gegen den K.o.
  • Nico Schulz - Note: 2,0

    Nico Schulz - Note: 2,0

    Der Hoffenheimer zeigte von Beginn an einen mutigen Auftritt und spulte auf der linken Seite ein enormes Laufpensum ab. Sein Tempo nutzte der Außenspieler dabei aus, um verlässlich gefährliche Vorstöße ins letzte Drittel zu initiieren. Einer davon mündete ins frühe Führungstor durch Sané (15.). Zeigte nach einer schwächeren zweiten Hälfte in der Schlussphase keine Nerven und erzielte den Siegtreffer zum 3:2 (90.).
  • MITTELFELD: Joshua Kimmich - Note: 3,0

    MITTELFELD: Joshua Kimmich - Note: 3,0

    Gerade im letzten Drittel verpasste Kimmich mehrfach den richtigen Moment für ein Abspiel. Gegen den Ball offenbarte er zudem anfänglich ungewohnte Schwächen, steigerte sich aber in beachtlicher Manier. Eroberte mit der Zeit abgeklärt die Bälle zurück und erstickte die Gefahr so häufig schon im Ansatz.
  • Toni Kroos - Note: 3,0

    Toni Kroos - Note: 3,0

    Als Spielmacher im deutschen Mittelfeld gab Kroos bei vielen Szenen den Ton an, ohne jedoch selbst mit den ganz großen Geistesblitzen zu glänzen. Zudem mit einem guten Gespür für die Situation: Wählte selbst unter Druck fast immer die richtige Option und sicherte so mit viel Ruhe den Ballbesitz ab. Nach dem Wechsel tauchte er jedoch zu sehr ab.
  • Leon Goretzka (bis 70.) - Note: 3,5

    Leon Goretzka (bis 70.) - Note: 3,5

    Anders als in der zweiten Halbzeit gegen Serbien konnte Goretzka gegen die Niederlande seine Abschlussstärke nur selten einbringen. Im Mittelfeld biss er sich zwar in vielen Duellen fest, traf aber am Ball nicht immer die richtigen Entscheidungen. Sein Drang, Szenen spielerisch aufzulösen, führte mitunter fast zum Desaster.
  • Ilkay Gündogan (ab 70.) - ohne Bewertung

    Ilkay Gündogan (ab 70.) - ohne Bewertung

    Der Mittelfeldspieler ersetzte in der Schlussphase Goretzka, um dem Spiel neues Leben einzuhauchen. Versuchte durch einige Läufe in die Tiefe Lücken zu reißen. Sein starker Pass auf Reus leitete schließlich den Siegtreffer durch Schulz ein (90.).
  • ANGRIFF: Leroy Sané - Note: 2,0

    ANGRIFF: Leroy Sané - Note: 2,0

    Wie schon gegen Serbien war der Flügelstürmer in der Anfangsphase der Garant für gelungene Offensiv-Szenen. Mit seinen Dribblings bereitete der Youngster der holländische Abwehr wiederholt Kopfzerbrechen. Nach 15 Minuten nutzte Sané gleich seine erste Chance zum 1:0 (15.), kurz vor der Pause hatte er sogar noch den zweiten Treffer auf dem Fuß (40.). Nach der Pause gelang Sané aber nur noch wenig.
  • Serge Gnabry (bis 88.) - Note: 2,5

    Serge Gnabry (bis 88.) - Note: 2,5

    Gnabry stand seinem Nebenmann anfänglich in nichts nach. Den flinken Bayern-Stürmer bekam die Abwehr der Efltal nie wirklich in den Griff. Nach nur zwei Minuten vergab der Bayern-Stürmer die erste gute Möglichkeit für das DFB-Team, wenig später machte er es besser und traf nach überragendem Solo genau in den Knick (34.). Nach seine Treffer tauchte er jedoch ab und kam nicht noch einmal in gefährlicher Position zum Abschluss.
  • Marco Reus (ab 88.) - ohne Bewertung

    Marco Reus (ab 88.) - ohne Bewertung

    Für den BVB-Kapitän reichte es nach einer Blessur unter der Woche nur zu einem Kurzeinsatz. Doch dieser hatte es in sich: Denn Reus legte in seiner ersten Aktion mit einem feinen Pass den Siegtreffer durch Schulz auf.
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