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Der DFB-Kader im großen Formcheck

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  • Der DFB-Kader im großen Formcheck

    Der DFB-Kader im großen Formcheck

    Die 1:2-Niederlage gegen Nordmazedonien überschattete die durchaus positiven Eindrücke der Spiele gegen Island und Rumänien. Wer machte während der letzten drei Pflichtspiele auf sich aufmerksam? Und wer muss unter Umständen um sein EM-Ticket bangen? Der DFB-Kader im Formcheck.
  • TOR: Manuel Neuer (FC Bayern)

    TOR: Manuel Neuer (FC Bayern)

    War in den letzten Wochen ein großer Rückhalt beim FC Bayern, musste bei den letzten fünf Münchner Siegen in Folge nur vier Mal hinter sich greifen. Blieb bei seinen beiden Einsätzen im DFB-Dress ohne Gegentreffer und untermauerte seinen Status als Nummer eins.
  • Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    Gab sein Comeback für die Nationalmannschaft, nachdem er 2020 verletzungsbedingt auf keinen einzigen Einsatz für die DFB-Elf kam. Wollte gegen Nordmazedonien Argumente sammeln, um an Neuers Thron zu kratzen, musste bei der peinlichen Niederlage allerdings zwei Mal hinter sich greifen.
  • Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Rechtfertigte seine Nominierung mit teils überragenden Leistungen bei der SGE. Bei den drei Spielen der WM-Qualifikation ohne Einsatzminute, dennoch mit den besseren Karten gegenüber Leno, als Nummer drei zur EM zu reisen.
  • Bernd Leno (FC Arsenal)

    Bernd Leno (FC Arsenal)

    Seine Nominierung stand lange auf der Kippe, da er aus dem Virusvariantengebiet Großbritannien zur DFB-Elf stößt. Beim FC Arsenal unumstrittener Stammspieler, beim DFB allerdings ohne große Perspektive auf Einsatzzeiten.
  • ABWEHR: Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    ABWEHR: Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    Während der WM-Quali in der Defensive gesetzt, erledigte seinen Job über weite Strecken unaufgeregt. Steckt mit Gladbach aktuell in einer tiefen Krise. Dass Ginter nicht in Bestform ist, machte sich besonders gegen Nordmazedonien bemerkbar.
  • Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Erlebt eine ähnlich schwere Krise im Klub wie Verteidiger-Kollege Ginter, konnte beim DFB allerdings noch weniger Selbstvertrauen tanken. In der Defensiv-Hierarchie abgeschlagen. Stand in den jüngsten drei Partien keine Minute auf dem Rasen.
  • Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    Blühte beim FC Chelsea unter Thomas Tuchel regelrecht auf, präsentierte sich auch beim DFB in bester Verfassung. Gegen Island und Rumänien der beste Verteidiger auf dem Platz, gegen Nordmazedonien folgte allerdings ein kompletter Blackout.
  • Niklas Süle (FC Bayern)

    Niklas Süle (FC Bayern)

    Fehlte angeschlagen für das erste Spiel gegen Island, reiste noch vor dem zweiten vorzeitig ab. Süle gehört in dieser Saison nicht zu den prägenden Figuren des FC Bayern, seine Oberschenkelzerrung verhinderte Eigenwerbung während der Länderspielpause.
  • Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Auf der deutschen Problemposition hinten links mit besten Chancen auf einen Stammplatz - zumal er auch bei RB Leipzig regelmäßig sehr gute Leistungen abliefert. Letztlich grätschte Corona dazwischen, der 29-Jährige befindet sich als Kontaktperson 1 nach wie vor in Quarantäne.
  • Robin Gosens (Atalanta Bergamo)

    Robin Gosens (Atalanta Bergamo)

    Verpasste die ersten beiden Partien angeschlagen, spielte gegen Nordmazedonien auf der linken Bahn. Bei Atalanta in bestechender Form, beim DFB nur ein Schatten seiner selbst. Wusste die Chance, die sich durch Halstenbergs Ausfall ergab, nicht zu nutzen.
  • Philipp Max (PSV Eindhoven)

    Philipp Max (PSV Eindhoven)

    Ende 2020 noch drei Mal für die Nationalmannschaft im Einsatz, nun drei Mal über 90 Minuten auf der Bank. Sammelte in der Eredivisie als torgefährlicher Linksverteidiger zwar tatkräftige Argumente für weitere DFB-Einsätze, muss sich aber vorerst hinten anstellen.
  • Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Seit der Rückkehr von einer Verletzung wieder unumstrittener Stammspieler sowohl in Leipzigs als auch in Deutschlands Abwehrreihe. In den ersten Spielen der zweikampfstärkste Verteidiger (Ø 69 Prozent), gegen Nordmazedonien nur auf der Bank - das machte sich bemerkbar.
  • Mats Hummels (Borussia Dortmund)

    Mats Hummels (Borussia Dortmund)

    Spätestens nach dem 1:2 gegen Nordmazedonien dürften die Stimmen für eine Hummels-Rückkehr ins DFB-Team lauter denn je werden. Beim BVB der Leader in der Abwehr, in der Bundesliga einer der zweikampstärksten Verteidiger.
  • Jérome Boateng (FC Bayern)

    Jérome Boateng (FC Bayern)

    Längst wieder eine tragende Rolle beim deutschen Rekordmeister, stand mehr Pflichtspielminuten auf dem Rasen als Konkurrent Süle. Könnte der Nationalmannschaft durch seine Erfahrung Stabilität verleihen. Hat von den schon Aussortierten allerdings die schlechtesten Chancen.
  • MITTELFELD/ANGRIFF: Toni Kroos (Real Madrid)

    MITTELFELD/ANGRIFF: Toni Kroos (Real Madrid)

    Sollte eigentlich das Herz der DFB-Elf sein, der Madrid-Star fiel für die WM-Qualifikationsspiele jedoch aus. Kroos war mit Adduktoren-Problemen angereist, mit Blick auf das Turnier im Sommer stand "die vollständige Genesung" aber an erster Stelle, so Joachim Löw.
  • Emre Can (Borussia Dortmund)

    Emre Can (Borussia Dortmund)

    Profitierte von seiner großen Flexibilität, verteidigte während der Länderspiele hinten links. Fremdelte mit der ungewohnten Rolle, fiel im Vergleich zu seinen Kollegen immer etwas ab. Gegen Nordmazedonien desolat. Muss nun um seinen Stammplatz bangen.
  • Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Aktuell in der besten Verfassung seiner Karriere, der Stratege glänzt bei Manchester City zusätzlich durch überragende Torgefahr. Traf während der Länderspiele nun auch zweifach für Deutschland. Trotz des diskreten Auftritts gegen Nordmazedonien einer der großen Gewinner.
  • Leon Goretzka (FC Bayern)

    Leon Goretzka (FC Bayern)

    Goretzka bildete mit Gündogan und Kimmich einen Mittelfeld-Block der Extraklasse. Setzte seine aufsteigende Formkurve unter anderem mit einem Treffer gegen Island fort. Wehrmutstropfen bleibt seine Leistung gegen Nordmazedonien.
  • Joshua Kimmich (FC Bayern)

    Joshua Kimmich (FC Bayern)

    Reiste nicht ganz fit zur Nationalmannschaft, das machte sich kaum bemerkbar. Spielte überragend gegen Island, sehr gut gegen Rumänien, aber schwach gegen Nordmazedonien. Dennoch immer ein Gewinn für die deutsche Nationalmannschaft.
  • Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach)

    Dem 24-Jährigen gehört die Zukunft im DFB-Dress, in der Gegenwart ist aber (noch) kein Vorbeikommen an den Stammspielern. Erhielt zwei Joker-Einsätze, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Jonas Hofmann (Bor. Mönchengladbach)

    Jonas Hofmann (Bor. Mönchengladbach)

    Wollte mitten in der verkorksten Gladbacher Saison Selbstvertrauen tanken, ein positiver Corona-Test bremste den Offensivmann allerdings aus. Hat trotzdem gute Chancen auf ein EM-Ticket im Sommer.
  • Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

    Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)

    Hatte sich seine erste Berufung für die A-Nationalmannschaft redlich verdient, glänzt mit seinen 17 Jahren bereits mit sehr reifer Spielanlage. Letztlich wurde ihm sein Debüt verwehrt.
  • Jamal Musiala (FC Bayern)

    Jamal Musiala (FC Bayern)

    Anders als ihm: Der 18-Jährige feierte gegen Island sein Debüt, kam auch gegen Nordmazedonien noch zu einem Kurz-Einsatz. Ist jetzt fest im DFB verankert, zuletzt war Musiala nämlich mit der englischen U21 unterwegs.
  • Kai Havertz (FC Chelsea)

    Kai Havertz (FC Chelsea)

    Erzielte gegen Island seinen dritten Treffer im DFB-Dress. In allen drei Spielen in der Startelf, insgesamt aber über weite Strecken unsichtbar. Blieb wie auch beim FC Chelsea in der Premier League unter seinen Möglichkeiten.
  • Amin Younes (Eintracht Frankfurt)

    Amin Younes (Eintracht Frankfurt)

    Wurde für seine starken Leistungen bei der SGE mit der ersten DFB-Nominierung seit Oktober 2017 belohnt. Kam in allen drei Spielen als Joker von der Bank. Darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz bei der EM machen, für einen Stammplatz fehlt noch die Beständigkeit.
  • Timo Werner (FC Chelsea)

    Timo Werner (FC Chelsea)

    Nach gutem Start in London seit mehreren Monaten im absoluten Formtief. Auch für Deutschland ohne Fortune, besonders sein katastrophaler Fehlschuss gegen Nordmazedonien wird im Gedächtnis bleiben. Eigenwerbung sieht anders aus.
  • Serge Gnabry (FC Bayern)

    Serge Gnabry (FC Bayern)

    Mr. Nationalmannschaft (15 Tore in 19 Länderspielen) schlug gegen Rumänien wieder zu. Zuletzt auch beim FC Bayern wieder in Top-Form und unter dem Strich noch einer der größten Lichtblicke der Länderspiele.
  • Leroy Sané (FC Bayern)

    Leroy Sané (FC Bayern)

    Zählte zum Stammpersonal der offensiven Dreierreihe. Überzeugte nicht restlos, knüpfte aber dennoch an seine aufsteigende Form beim FC Bayern an. War in den drei Spielen an zwei Toren beteiligt.
  • Thomas Müller (FC Bayern)

    Thomas Müller (FC Bayern)

    Aktuell einer der formstärksten deutschen Fußballer - und dennoch in der Nationalmannschaft weiterhin außen vor. Setzt Müller seine überragenden Leistungen beim FC Bayern fort, bleibt Löw im Sommer fast keine andere Option, als den 2014er-Weltmeister für die EM zu nominieren.
  • Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Dortmunds Kapitän darf sich zumindest kleine Hoffnungen auf einen EM-Platz ausrechnen. Sein letztes Länderspiel datiert allerdings vom Oktober 2019. Beim BVB ein Leistungsträger, aber kein Spielentscheider mehr.
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