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Power-Ranking zur Formel-1-Saison 2019

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  • Platz 20: Robert Kubica (Williams Racing)

    Platz 20: Robert Kubica (Williams Racing)

    Nach dem glücklichen Punkt in Hockenheim war in Ungarn bei Kubica wieder alles beim Alten: Der Pole kam als letzter ins Ziel, hatte drei Runden Rückstand. Sein Haupt-Geldgeber, der Mineralölkonzern PKN Orlen, deutete bereits an, dass der 34-Jährige mit einem vorzeitigen F1-Abschied liebäugelt: "Alles ist möglich. Es gibt diese Optionen für Robert." Vielleicht wäre es das beste für beide Seiten.
  • Platz 19: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo Racing)

    Platz 19: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo Racing)

    Es soll einfach nicht sein für den Italiener, der bislang gerade mal einen einzigen Zähler auf dem Konto hat (Räikkönen: 31). Auch beim GP von Ungarn sah er gegen Kimi kein Land und musste sogar noch George Russell an sich vorbeilassen. Mal wieder ein gebrauchter Tag, von denen Giovinazzi zuletzt zu viele hatte.
  • Platz 18: Romain Grosjean (Haas F1)

    Platz 18: Romain Grosjean (Haas F1)

    Zwölf Rennen, sechs Ausfälle, der letzte davon beim GP in Budapest. Die Bilanz von Grosjean fällt äußerst dürftig aus. Schuld daran trägt allerdings nicht der Franzose allein. Das Haas-Team ist weiter auf der Suche nach der Quelle für die vielen Probleme, allen voran die Schwierigkeit, die Reifen ins richtige Fenster zu bringen und die Suche nach einer soliden Rennpace. Leidtragender, wie so oft: Grosjean!
  • Platz 17: Lance Stroll (Racing Point F1 Team)

    Platz 17: Lance Stroll (Racing Point F1 Team)

    Nach Platz vier in Hockenheim folgte der Absturz in Ungarn. Der Kanadier startete von Rang 18 und machte nur deshalb einen Platz gut, weil Romain Grosjean ausfallbedingt die Segel streichen musste. Dass es besser geht, bewies Teamkollege Pérez. Kurzum: Stroll muss sich steigern!
  • Platz 16: Kevin Magnussen (Haas F1)

    Platz 16: Kevin Magnussen (Haas F1)

    Magnussen fuhr auch in Ungarn extreme Kampflinie, rieb sich über weite Teile des Rennens im Zweikampf mit Daniel Ricciardo auf, blieb aber am Ende etwas glücklich der Sieger. Mehr als Platz 13 war für den Haas-Piloten allerdings trotzdem nicht drin. Immerhin: Dieses Mal gerät der Däne mal nicht auf der Strecke mit dem eigenen Teamkollegen aneinander - Stallorder sei Dank - auch wenn es in einer Szene ganz knapp war.
  • Platz 15: Sergio Pérez (Racing Point F1 Team)

    Platz 15: Sergio Pérez (Racing Point F1 Team)

    Die Horrorserie von Checo ging auch auf dem Hungaroring weiter. In Budapest blieb der Mexikaner zum achten Mal in Folge ohne Punkt. Dieses Mal war es jedoch knapp. Der Mexikaner fuhr von Startplatz 16 bis auf Rang 11 vor, hatte deutlich weniger Probleme im Racing-Point-Boliden als Kollege Stroll. An Alex Albon führte jedoch kein Weg vorbei.
  • Platz 14: Pierre Gasly (Aston Martin Red Bull Racing)

    Platz 14: Pierre Gasly (Aston Martin Red Bull Racing)

    Verlor gleich am Start drei Plätze, kämpfte sich jedoch im Laufe des Rennens auf (Start)-Platz sechs zurück. Viel zu wenig jedoch in Anbetracht dessen, sein Teamkollege drauf und dran war, das Rennen zu gewinnen. "Wir sollten nicht gegen Alfa Romeo und McLaren kämpfen. Was wir brauchen, ist, dass er gegen Ferrari und Mercedes kämpft", erklärte Teamchef Christian Horner und deutete an, dass Gaslys Tage in Kürze gezählt sein könnten.
  • Platz 13: Daniel Ricciardo (Renault F1 Team)

    Platz 13: Daniel Ricciardo (Renault F1 Team)

    Der vierte Nuller in den letzten fünf Rennen war vor dem Wochenende in Ungarn definitiv nicht eingeplant: Nach dem Desaster in Q1 und dem Start von ganz hinten als Konsequen fuhr Ricciardo immerhin noch einen respektablen 14. Platz heraus. Mehr war nicht drin, vor allem, weil sich der Australier am mit allen Mitteln fightenden Magnussen die Zähne ausbiss. "Ich denke, die Sommerpause kommt zu einem guten Zeitpunkt", brachte Ricciardo die aktuelle Lage selbst am besten auf den Punkt.
  • Platz 12: Valtteri Bottas (Mercedes-AMG Petronas)

    Platz 12: Valtteri Bottas (Mercedes-AMG Petronas)

    Die Talfahrt von Bottas geht weiter. In den letzten sieben Rennen verlor der Finne 55 Punkte auf Hamilton. Der WM-Zweite hat seinen Punch in den letzten Wochen definitiv verloren, muss zudem um sein Cockpit zittern. In Ungarn erwischte ihn gleich am Start des Pech, als er sowohl mit Hamilton als auch mit Leclerc in Berührung kam und nach einem Frontflügelwechsel das Feld von hinten aufrollen musste. Da jedoch in Ungarn kaum ein Durchkommen ist, reichte die Aufholjagd gerade mal für Platz 8 in der Endwertung.
  • Platz 11: Nico Hülkenberg (Renault F1 Team)

    Platz 11: Nico Hülkenberg (Renault F1 Team)

    Nach Startplatz 11 wären die Punkteränge in Ungarn für den Hulk durchaus greifbar gewesen. Doch erneut passte bei Renault das Gesamtpaket nicht. "Ich hatte Schwierigkeiten mit dem Auto, dazu kam noch ein Problem mit dem Motor", verriet der Deutsche, dessen Antriebseinheit zu wenig Power lieferte, weil sie in einer Art Sicherheitsmodus lief. Platz 12 war da am Ende noch das Maximum.
  • Platz 10: Daniil Kvyat (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Platz 10: Daniil Kvyat (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Nach Platz neun in Silverstone und seiner furiosen Fahrt auf Rang drei in Hockenheim landete der Russe in Ungarn wieder auf dem Boden der Tatsachen. P15 war nicht das anvisierte Ziel des 25-Jährigen, der von Rang 13 gestartet war. Allerdings war Kvyat am Ende auch Opfer der Toro-Rosso-Strategie. Weil er früh auf Hards wechseln musste, verlor er mit abgefahrenen Reifen zum Schluss gleich mehrere Sekunden pro Runde.
  • Platz 9: Alexander Albon (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Platz 9: Alexander Albon (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Albon hingegen musste erst ganze sieben Runden später an die Box und hatte damit im Schlussspurt nicht mit fehlendem Gummi zu kämpfen. Nach Platz 12 im Qualifying fuhr der 23-Jährige souverän in die Punkte und sicherte sich Platz 10. Mit Albon ist nach der Sommerpause weiter zu rechnen.
  • Platz 8: Lando Norris (McLaren F1 Team)

    Platz 8: Lando Norris (McLaren F1 Team)

    Nach dem Horror-Wochenende in Hockenheim fand Norris in Ungarn wieder in die Spur: und wie! Nach Platz 7 im Qualifying reichte es in der Endabrechnung immerhin für Platz 8. 24 Punkte in der WM-Wertung sind eine ordentliche Ausbeute, die wohl vor der Saison kaum einer von McLaren und dem Rookie erwartet hätte.
  • Platz 7: Charles Leclerc (Ferrari)

    Platz 7: Charles Leclerc (Ferrari)

    Der Monegasse zeigte in Ungarn ein souveränes Rennen, holte aus dem Ferrari, der mit Verstappen und den Silberpfeilen nicht mithalten konnte, das Maximum heraus. Gegen Vettels Attacke kurz vor Schluss konnte Leclerc auf seinen harten Reifen, die zudem noch mehrere Runden älter waren als die des Deutschen, nichts mehr ausrichten.
  • Platz 6: George Russell (Williams Racing)

    Platz 6: George Russell (Williams Racing)

    Beinahe hätte es Russell im Qualifying in Q2 geschafft, verpasste den Einzug nur um 0,053 Sekunden. Nicht umsonst gab sich der Engländer euphorisch: "Die Runde fühlte sich wie eine Pole-Runde an." Im Rennen bestätigte der 21-Jährige seine gute Form und fuhr als 16. über die Ziellinie, noch vor Stroll, Giovinazzi und Teamkollege Kubica. Beinahe ein Wunder, wenn man die Probleme bei Williams mit einberechnet.
  • Platz 5: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo Racing)

    Platz 5: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo Racing)

    Kimi machte gleich am Start zwei Plätze gut und tat dann das, wofür die Fans ihn so lieben: eiskalt fuhr der Finne seinen Alfa ins Ziel und sackte am Ende auf Platz sieben sechs weitere Punkte in der WM-Wertung ein. Im Duden dürfte als Erklärung für "souverän" auch der Name "Kimi Räikkönen" auftauchen. Was der 39-Jährige aus dem Alfa-Boliden herausholt, verdient Respekt.
  • Platz 4: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Platz 4: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Platz drei in Ungarn war das Maximum für Vettel und Ferrari. Der Deutsche profitierte in seinem SF90 dabei von der Strategie der Scuderia, die ihn deutlich später an die Box holte und dann die Soft-Pneus aufzog. Nur deshalb konnte der 32-Jährige am Ende noch problemlos an Kollege Leclerc vorbeiziehen. Insgesamt hat Ferrari allerdings noch viel Arbeit vor sich, denn die Power auf den Geraden ist auf kurvenreichen Strecken wie in Ungarn nicht genug, um ganz vorn mitzumischen. Das stieß auch Vettel unangenehm auf.
  • Platz 3: Carlos Sainz (McLaren F1 Team)

    Platz 3: Carlos Sainz (McLaren F1 Team)

    Würde es für den Gewinn der Kategorie "Best of the Rest" eine Trophäe geben, Carlos Sainz hätte sie sicher. Der Spanier fährt die beste Saison seines Lebens, bestätigte nach P5 in Hockenheim auch in Ungarn sein bestes Saisonergebnis und fuhr erneut auf Rang fünf. Mit dem Spanier ist nach der Sommerpause mehr denn je zu rechnen.
  • Platz 2: Lewis Hamilton (Mercedes-AMG Petronas)

    Platz 2: Lewis Hamilton (Mercedes-AMG Petronas)

    Das letzte Rennen vor der Sommerpause war ganz nach seinem Geschmack: Hamilton hatte das letzte Wort. Das Gerede über Verstappen hatte zuletzt wohl ein bisschen Überhand genommen aus Sicht des Weltmeisters, der Niederländer sei mittlerweile der beste F1-Pilot, meinen nicht wenige. Hamilton war daher in Budapest froh, dass es zum direkten Duell kam - und am Ende offensichtlich gelöst, dass er dieses für sich entschieden hatte. Selbstverständlich war das nicht, auch wenn der Engländer es mal wieder so aussehen ließ
  • Platz 1: Max Verstappen (Aston Martin Red Bull Racing)

    Platz 1: Max Verstappen (Aston Martin Red Bull Racing)

    Seit rund einem Monat liefert die Formel 1 spannende Rennen in Serie, und das hat viel mit Red Bulls Aufschwung zu tun - und der ist wiederum ganz eng mit dem jungen Ausnahmepiloten verbunden. Drei Runden fehlten am Ende, dann hätte er auch in Ungarn gewonnen, es wäre der dritte Sieg in den vergangenen vier Rennen gewesen. Was Verstappen in diesem Jahr aus den Möglichkeiten bei Red Bull macht, kann nicht hoch genug bewertet werden. Der 21-Jährige macht den Unterschied.
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