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Power-Ranking zur Formel-1-Saison 2019

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  • Platz 20: Robert Kubica (Williams Racing)

    Platz 20: Robert Kubica (Williams Racing)

    Kubica hatte auch im vorletzten Lauf der Saison nichts zu melden und fuhr wie so oft als unterlegener Letzter über die Ziellinie. Den Zweikampf mit Russell in der Mitte des Rennes überstand der Pole zwar unbeschadet, letztlich musste er den Briten aber wieder einmal ziehenlassen.
  • Platz 19: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Platz 19: Sebastian Vettel (Ferrari)

    Am Start bereits von Hamilton geschluckt, stabilisierte sich der Ferrari-Star zunächst und kam drei Runden lang sogar auf ein paar Führungskilometer. Das Unheil nahm dann nach dem Bottas-Ausfall seinen Lauf. Erst kassierte ihn Albon beim Restart, dann auch Charles Leclerc. Beim Versuch des Konters verließ Vettel seine Linie und provozierte so die teaminterne Kollision. Der erneute Ärger des Teams ist Vettel sicher. Was für ein Pleitenjahr des Ex-Champions!
  • Platz 18: Nico Hülkenberg (Renault F1 Team)

    Platz 18: Nico Hülkenberg (Renault F1 Team)

    Die Formel-1-Laufbahn des Emmerichers wird wohl ungekrönt ohne einen einzigen Podestplatz zu Ende gehen. Hülkenbergs Rennen in Sao Paolo verlief sehr ernüchternd. "Ich konnte nie wirklich Fortschritte machen", erkannte er selbst. Hülkenberg hing rundenlang hinter Lance Stroll fest und blieb ziemlich blass. Nach einem unerlaubten Überholmanöver nach dem Restart gegen Magnussen wurde aus Platz 12 am Ende nur ein schlechter 15. Platz. Schnell abhaken und auf Saisonfinale hoffen!
  • Platz 17: Romain Grosjean (Haas F1)

    Platz 17: Romain Grosjean (Haas F1)

    Zum wiederholten Male konnte Grosjean sein ordentliches Qualifying-Ergebnis nicht in eine Top-Ten-Platzierung ummünzen. Die Hoffnung nach Startplatz sieben war groß. Diesen Rang hielt Grosjean sogar bis Runde 59. Nach dem ersten Restart musste der Haas-Pilot dann einen nach dem anderen vorbeilassen und stieg am Ende völlig bedient aus seinem Boliden.
  • Platz 16: Valtteri Bottas (Mercedes-AMG Petronas)

    Platz 16: Valtteri Bottas (Mercedes-AMG Petronas)

    Der Motorschaden in der 52. Runde war irgendwie bezeichnend. Bottas wirkte das gesamte Wochenende in Sao Paolo ziemlich glücklos, hatte gegen die Top-Fahrer nicht viel entgegenzusetzen. Ein schwacher fünfter Platz wäre wohl das Maximum gewesen, so stand der zweite Ausfall der Saison zu Buche. Abhaken und in Abu Dhabi für ein versöhnliches Saisonfinale sorgen.
  • Platz 15: Lance Stroll (Racing Point F1 Team)

    Platz 15: Lance Stroll (Racing Point F1 Team)

    Ein erneut unauffälliges Rennen des jungen Kanadiers. Als 17. gestartet arbeitete sich Stroll nach 28 Runden auf der weichen Weichenmischung zwar kurzzeitig auf Rang zehn vor, verlor aber nach dem ersten Stopp direkt wieder den Anschluss. Im Zuge des Ferrari-Fiaskos ging sein Aufhängungsschaden sechs Runden vor Schluss auf Platz 14 liegend ziemlich unter.
  • Platz 14: Lando Norris (McLaren F1 Team)

    Platz 14: Lando Norris (McLaren F1 Team)

    Während sein Teamkollege Carlos Sainz mit einer furiosen Aufholjagd glänzte, fuhr der junge Brite ein durchschnittliches Rennen. Dank der Ausfälle und Unfälle von Bottas, Vettel, Leclerc und Albon erbte der McLaren-Mann immerhin noch vier WM-Punkte. Bemerkenswert: In den letzten elf Runden machte Norris insgesamt noch sechs Plätze gut.
  • Platz 13: Kevin Magnussen (Haas F1)

    Platz 13: Kevin Magnussen (Haas F1)

    An der Kollision mit Daniel Ricciardo war der Däne zwar ziemlich schuldlos, dennoch fuhr Magnussen von da an weit hinterher. Nach den Ausfällen der Konkurrenz winkte für kurze Zeit doch noch ein zehnter Platz, der ihm aber noch von Daniil Kvyat weggeschnappt wurde. Ein frustrierender Sonntag für den 27-Jährigen.
  • Platz 12: Daniil Kvyat (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Platz 12: Daniil Kvyat (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Neben dem großen Erfolg des Teamkollegen Pierre Gasly ging der zehnte Platz von Daniil Kvyat ziemlich unter. Von P16 gestartet fuhr der Russe der Musik lange Zeit hinterher, wollte dann mit einem vergleichsweise frühen ersten Boxenstopp die Wende herbeiführen. Bis zur letzten Runde lag Kvyat nicht einmal in den Top Ten, ließ im finalen Umlauf dann noch Kevin Magnussen stehen und heimste immerhin noch ein Pünktchen ein.
  • Platz 11: Lewis Hamilton (Mercedes-AMG Petronas)

    Platz 11: Lewis Hamilton (Mercedes-AMG Petronas)

    Gleich zweimal musste er sich dem starken Max Verstappen geschlagen geben, warf in der vorletzten Runde dann auch einen möglichen dritten Platz noch weg. Hamilton spulte als bereits feststehender Weltmeister sein Programm ab, produzierte mit der Albon-Kollision am Ende einen seiner ganz seltenen Fehler. Immerhin: Seine Entschuldigung nahm Albon nach Rennende direkt an. Platz sieben am Ende, Hamilton wird's ziemlich egal sein ...
  • Platz 10: George Russell (Williams Racing)

    Platz 10: George Russell (Williams Racing)

    Den wie gewohnt komplett unterlegenen Williams auf einen zwölften Rang zu steuern, muss aus Sicht des Traditionsrennstalls als großer Erfolg gewertet werden. Mit seinem Teamkollegen lieferte sich Russell in der Mitte des Rennens einmal mehr einen packenden Zweikampf, profitierte am Ende von Fehlern der Konkurrenz und einer günstigen Safety-Car-Phase. Der Rookie bleibt zwar weiter der einzige Pilot ohne WM-Punkt, freute sich aber immerhin über das zweitbeste Resultat seiner Karriere.
  • Platz 9: Charles Leclerc (Ferrari)

    Platz 9: Charles Leclerc (Ferrari)

    Mit dem nötigen Mix aus Aggressivität und Geduld pflügte der von P14 gestartete Ferrari-Star in den ersten Runden durch das Feld. Nach den ersten Boxenstopps wurde Leclerc zeitweise auf Platz drei nach vorne gespült. Nach dem ersten Restart wollte er des dann wissen und zog an Vettel vorbei, ehe sich die beiden gegenseitig ins Aus schossen. Die Hauptschuld für den Crash liegt klar beim Deutschen, Leclerc hätte im Sinne der WM-Wertung aber auch etwas nachgeben können.
  • Platz 8: Daniel Ricciardo (Renault F1 Team)

    Platz 8: Daniel Ricciardo (Renault F1 Team)

    Versaute sich nach schwachem Start schnell das Rennen selbst, in dem er nach acht Runden eine Kollision mit Magnussen verursachte, früh an die Box musste und eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekam. Der Grand Prix schien zur Halbzeit bereits verloren. In der zweiten Hälfte drehte Ricciardo dann noch auf und sicherte sich einen nicht mehr für möglich gehaltenen sechsten Platz. Klingt komisch, aber an diesem verrückten Sonntag wäre sogar noch mehr drin gewesen.
  • Platz 7: Sergio Pérez (Racing Point F1 Team)

    Platz 7: Sergio Pérez (Racing Point F1 Team)

    Zum fünften Mal in Folge steuerte Pérez seinen Racing Point in die Punkte und bleibt damit das Punkte-Eichhörnchen seines Teams. Von P15 startend kam er zunächst nicht gut zurecht und fiel nach einem frühen ersten Stopp bis auf Rang 17 zurück. Fuhr dann einen starken zweiten Stint und rettete am Ende 29 Runden alte Soft-Reifen als Neunter ins Ziel. Viel mehr war nicht drin an diesem Wochenende.
  • Platz 6: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo Racing)

    Platz 6: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo Racing)

    Der Altmeister hat noch einmal zugeschlagen. Das gesamte Rennwochenende zeigte sich Räikkönen in aufsteigender Form, belohnte sich am Samstag bereits mit Startplatz 8 im Qualifying. Im Rennen lieferte der Ice Man stark ab, war in seinem Alfa voll konkurrenzfähig und erbte in der Schlussphase einen Platz nach dem nächsten. Der vierte Platz bedeutete nicht nur die ersten WM-Punkte nach acht Rennen, sondern auch die beste Platzierung für das Schweizer Team überhaupt.
  • Platz 5: Alexander Albon (Aston Martin Red Bull Racing)

    Platz 5: Alexander Albon (Aston Martin Red Bull Racing)

    Der junge Thai stand unmittelbar vor dem ersten Podestplatz seiner Karriere und hätte mit dem zweiten Rang für einen perfekten Red-Bull-Sonntag gesorgt. In der vorletzten Runde dann der große Schock, als Albon ausgerechnet von Weltmeister Lewis Hamilton gedreht wurde zwischenzeitlich auf den letzten Platz durchgereicht wurde. Besonders positiv fiel Albon durch seinen Zweikampf mit Sebastian Vettel auf, den er überraschenderweise hinter sich hielt und somit für Begeisterung in seiner Garage sorgte.
  • Platz 4: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo Racing)

    Platz 4: Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo Racing)

    Der Italiener profitierte in hohem Maße von den Patzern und Fehlern der Big Six und staubte das beste Ergebnis seiner Karriere ab. Der fünfte Platz wurde von Giovinazzi entsprechend bejubelt, der sich im Rennen in solider Form zeigte und sich so gut es ging aus den Kämpfen heraushielt. Durch die 22 Punkte von Interlagos dürfte sich Alfa den achten Platz der Konstrukteurs-WM gesichert haben.
  • Platz 3: Pierre Gasly (Red Bull Toro Rosso Honda)

    Platz 3: Pierre Gasly (Red Bull Toro Rosso Honda)

    In der ersten Saisonhälfte reichte es nicht zu einem einzigen Podestplatz für Gasly - und das im starken Red Bull. Seit der Youngster in den Toro Rosso degradiert wurde, fährt der Franzose nun wie befreit. Ein fehlerfreies Rennen, eine optimale Strategie und nicht zuletzt das Glück des Tüchtigen waren die Zutaten für einen sensationellen zweiten Platz in Interlagos. Die Party der Toro-Rosso-Mannschaft dürfte bis in die Nacht angedauert haben ...
  • Platz 2: Carlos Sainz (McLaren F1 Team)

    Platz 2: Carlos Sainz (McLaren F1 Team)

    Wenn Sainz jetzt immer von ganz hinten starten muss, um auf das Podium zu fahren, würde sich der Spanier wohl freiwillig in die letzte Startreihe stellen. In den ersten Runden drehte der McLaren-Star mächtig auf und fuhr nach funf Umläufen von 20 auf 13 vor. Als Einziger im Fahrerfeld setzte Sainz auf eine Ein-Stopp-Strategie und wurde für diesen Mut belohnt. Bis auf den vierten Platz wurde er nach vorne gespült, ehe er nach Rennende sogar noch Rang drei von Lewis Hamilton erbte.
  • Platz 1: Max Verstappen (Aston Martin Red Bull Racing)

    Platz 1: Max Verstappen (Aston Martin Red Bull Racing)

    Was für eine Galavorstellung des Niederländers! Schon am Samstag zeigte er im Qualifying eine Glanzleistung und stellte seinen Red Bull auf die Pole Position. Im Rennen lieferte Verstappen dann punktgenau ab, wenn es gefordert war. Gleich zweimal überholte er Weltmeister Lewis Hamilton, zeigte an der Spitze ansonsten ein fehlerfreies Rennen und jubelte verdientermaßen über seinen dritten Saisonsieg.
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