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So ist es Schumachers Ex-Rivalen von 1994 ergangen

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  • Schumi erobert die Formel 1

    Schumi erobert die Formel 1

    Vor 25 Jahren krönte sich Michael Schumacher erstmals zum Formel-1-Weltmeister. Sechs weitere Titel sollten bis zu seinem Karriereende folgen. Seine damaligen Weggefährten waren nicht so erfolgreich, schrieben aber ebenfalls Schlagzeilen. Wie ist es den 1994er-Konkurrenten von Schumi im Laufe der Jahre ergangen? Was machen die Ex-Königsklassenpiloten heute? Ein Überblick:
  • Damon Hill

    Damon Hill

    1994 zog Hill im Duell mit Schumi knapp den Kürzeren, 1999 stieg er aus dem Cockpit aus. Anschließend wurde er Boss des British Racing Drivers' Club, fuhr in diversen Rennserien, nahm an vielen TV-Produktionen teil und wurde zu einer echten Medienpersönlichkeit. Zudem startete Hill, der zur Schulzeit die Band "Sex Hitler and the Hormones" gründete, eine Musikkarriere. Heute ist Hill unter anderem als Experte für das britische Fernsehen tätig.
  • Gerhard Berger

    Gerhard Berger

    Nach zehn GP-Siegen und 210 Starts hing Berger seinen Helm 1997 an den Nagel. In den Jahren danach arbeitete er weiter in der Formel 1, heuerte unter anderem als Sportdirektor bei BMW an und übernahm 2006 50 Prozent an Toro Rosso. Seit 2017 ist er Sportchef der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft.
  • Mika Häkkinen

    Mika Häkkinen

    Bis zu seinem Karriereende 2001 gewann Häkkinen nicht nur 20 Rennen, sondern auch zwei WM-Titel (1998, 1999). Nach einem kurzen Ausflug in die finnische Rallye-Meisterschaft fuhr er von 2005 bis 2007 in der DTM. Heute ist Häkkinen als Berater von Valtteri Bottas tätig. Dazu wirbt der Wahl-Monegasse für Autos, Reifen und Hörgeräte und ist gern gesehener Experte in diversen TV-Sendungen.
  • Jean Alesi

    Jean Alesi

    Bis 2001 fuhr der Franzose, der 1995 seinen einzigen Rennsieg in der Formel 1 feierte, in der Königsklasse. Ausflüge in die DTM, die Speedcar Series und die Le Mans Series folgten. 2012 beendete er seine Rennsport-Karriere. Seitdem ist er Botschafter für Pirelli und kümmert sich gemeinsam mit seiner Frau, der japanischen Schauspielerin Kumiko Goto, um sein privates Weingut.
  • Rubens Barrichello

    Rubens Barrichello

    Von 1993 bis 2011 war der Brasilianer in der Formel 1 unterwegs. Ohne Pause stieg Barrichello anschließend für sechs Jahre in die brasilianische Stockcar-Serie ein. 2019 geht "Rubinho" in der WeatherTech SportsCar Championship an den Start. Ein Ende seiner Laufbahn ist immer noch nicht in Sicht.
  • Martin Brundle

    Martin Brundle

    Nach seiner aktiven Formel-1-Karriere (1984-1996) machte sich Brundle schnell einen Namen als TV-Experte. Hier und da setzte er sich in diversen Rennwagen noch hinter das Steuer, die Rolle am Mikrofon füllte er jedoch so überzeugend aus, dass er noch heute Woche für Woche an den Rennstrecken dieser Welt Rede und Antwort steht. Im Laufe der Jahre veröffentlichte er zudem noch zwei Bücher.
  • David Coulthard

    David Coulthard

    14 Jahre in der Formel 1, 13 Siege, 62 Podestplätze: Die Laufbahn von David Coulthard hatte viele Highlights, zum großen Wurf hat es allerdings nie gereicht. Nach seiner Karriere war der Schotte unter anderem Berater bei Red Bull und drehte zwei Jahre lang Runden in der DTM. Heute ist er als TV-Experte und Sprecher der 2019 ins Leben gerufenen W-Serie im Einsatz.
  • Nigel Mansell

    Nigel Mansell

    Bis 1995 trieb Mansell sein Unwesen in der Formel 1. Es folgten ein paar Auftritte in der britischen Tourenwagen-Meisterschaft und anderen Rennserien. Kurzzeitig fungierte Mansell als Chef des Radsportteams Team UK Youth. Von 2010 bis 2012 arbeitete er als Steward beim Großen Preis von Großbritannien. Als Werbeträger und Interviewpartner ist der Brite noch heute sehr gefragt.
  • Jos Verstappen

    Jos Verstappen

    Einer der erfolgreichsten niederländischen F1-Piloten aller Zeiten beendete seine Laufbahn im Jahr 2003. 2008 gewann Verstappen unter anderem die 24 Stunden von Le Mans in der LMP2-Klasse. In seinem Privatleben geriet Verstappen häufig in die Schlagzeilen. Körperverletzung und gar versuchter Mord (Anklage wurde zurückgezogen) wurden ihm angelastet. Heute agiert der "Dutch Devil" als Mentor für seinen Sohn Max.
  • Olivier Panis

    Olivier Panis

    2004 fuhr der Franzose sein letztes Rennen in der Formel 1. Nach vier Jahren Pause kehrte Panis in der Le Mans Serie hinter das Steuer zurück. Dazu arbeitete er einige Jahre als Berater für das A1 Team France. Heute ist er Direktor des Teams Panis-Barthez Competition, das er gemeinsam mit dem ehemaligen Weltklasse-Torhüter Fabien Barthez führt.
  • Johnny Herbert

    Johnny Herbert

    Nach seinem Formel-1-Ausstieg 2000 fokussierte sich Herbert auf die Le Mans Series, wo er einige Erfolge feierte. Es folgten Auftritte in der britischen Tourenwagen-Meisterschaft. 2013 und 2014 moderierte Herbert eine TV-Serie, in der Spieler des Computerspiels "Gran Tourismo" zu echten Rennfahrern ausgebildet wurden. Seit Jahren fungiert er zudem als TV-Experte.
  • Mark Blundell

    Mark Blundell

    Von der Formel 1 wechselte Blundell in die Champ-Car-Serie, wo er einige Rennen gewann. Von 2002 bis 2008 war er als Kommentator für das britische Fernsehen tätig. 2019 geht der Brite unter anderem in der britischen Tourenwagen-Meisterschaft an den Start. Dazu leitet Blundell die Agentur MB Partners, die zahlreiche Nachwuchsfahrer unter Vertrag hat.
  • Heinz-Harald Frentzen

    Heinz-Harald Frentzen

    Auch Heinz-Harald Frentzen versuchte sein Glück nach der Formel 1 in anderen Rennserien, unter anderem in der DTM, der Speedcar Series und dem ADAC GT Masters. Im Späterherbst seiner Karriere widmete sich Frentzen der Verwendung von Energiegewinnungskonzepten und entwickelte sich zu einem der Experten auf dem Gebiet des Elektroantriebs.
  • Nicola Larini

    Nicola Larini

    In der Saison 1994 fuhr Larini nur zwei F1-Rennen. In Japan schied er aus, beim fatalen Rennen in Imola wurde er Zweiter. Bis 1997 hielt sich der Italiener in der Formel 1. Es folgte eine Odyssee durch zig Tourenwagen-Meisterschaften, in denen er noch heute aktiv ist.
  • Eddie Irvine

    Eddie Irvine

    Der charismatische Nordire stieg nach seiner Formel-1-Karriere in die Medienlandschaft ein und produzierte unter anderem einen Film und eine TV-Serie. Durch Immobiliengeschäfte wurde Irvine schon vor seiner Zeit in der Königsklasse zum Millionär. Noch immer führt er in Belfast eine Erlebnishalle, in der Besucher Kartfahren, Lasertag oder auch Fußball spielen können. 2014 wurde er wegen Körperverletzung zu sechs Monaten Haft verurteilt.
  • JJ Lehto

    JJ Lehto

    JJ Lehto wurde nach seinem Aus in der Formel 1 zu einem echten Wandervogel und trat in fünf verschiedenen Rennserien an. Zwei Siege bei den 24 Stunden von Le Mans waren dabei seine größten Erfolge. 2010 geriet der als TV-Experte arbeitende Finne in die Schlagzeilen, als er mit 2,5 Promille im Blut und 86 km/h mit einem Boot gegen eine Brücke fuhr. Sein Begleiter starb bei dem Unfall.
  • Ayrton Senna

    Ayrton Senna

    Die brasilianische Legende verstarb während der Saison 1994 nach einem tragischen Unfall in Imola. Auch der Österreicher Roland Ratzenberger ließ bei jenem Rennen sein Leben. Von den Fahrern, die in Schumis erster Weltmeister-Saison noch an den Start gingen, haben auch der Italiener Michele Alboreto (2001) sowie dessen Landsmann Andrea de Cesaris (2014) ihr Leben verloren.
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