Anzeige

FC Schalke 04 im freien Fall: Die Chronik des Absturzes

«
  • FC Schalke 04 im freien Fall: Die Chronik des Absturzes

    FC Schalke 04 im freien Fall: Die Chronik des Absturzes

    Vom Vizemeister zum Abstiegskandidaten in zehn Monaten: Der FC Schalke 04 steckt in der größten sportlichen Krise seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Wir blicken zurück und lassen den Absturz des Revierklubs im Zeitraffer Revue passieren. Hier kommt die königsblaue Chronik von Pleiten, Pech und Pannen:
  • Schalke feiert Vize- und Reviermeisterschaft

    Schalke feiert Vize- und Reviermeisterschaft

    Im Mai 2018 herrscht auf Schalke noch eitel Sonnenschein: Die Königsblauen tüten die Vize-Meisterschaft ein, mit acht Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten 1899 Hoffenheim und Erzrivale Borussia Dortmund auf Rang vier. Lange währt die pure Freude in Gelsenkirchen jedoch nicht ...
  • Ein Unfall mit Folgen

    Ein Unfall mit Folgen

    ... Erste dunkle Wolken ziehen bereits Ende Juni auf. Amine Harit, in der Vorsaison noch zum besten Nachwuchsspieler der Bundesliga gewählt und einer der fußballerischen Aktivposten auf Schalke, ist in seiner marokkanischen Heimat in einen Autounfall mit Todesfolge verwickelt. Der Spielmacher kommt danach nicht wieder richtig in die Spur, macht nur noch mit Disziplinlosigkeiten von sich reden.
  • Abgänge, die weh tun I

    Abgänge, die weh tun I

    Offiziell zum 1. Juli wechselt Leon Goretzka zum FC Bayern. Auch Max Meyer verlässt die Königsblauen, heuert später beim englischen Erstligisten Crystal Palace an. Die Abgänge der beiden Mittelfeldspieler kann Schalke in der Folge nicht kompensieren. Auch ein weiterer namhafter Profi verlässt kurze Zeit später den Klub ...
  • Abgänge, die weh tun II

    Abgänge, die weh tun II

    ... Thilo Kehrer zieht es zu Paris Saint-Germain. Der Transfer des Eingengewächses spült zwar 37 Millionen Euro in die Schalker Kasse, sportlich hinterlässt der Abwehrspieler aber ebenfalls eine Lücke.
  • Tedesco verlängert langfristig

    Tedesco verlängert langfristig

    Passend zum Schalke-Tag am 12. August, der offiziellen Saisoneröffnung der Königsblauen, verkündet Manager Christian Heidel die Vertragsverlängung mit Domenico Tedesco. Das neue Arbeitspapier des zu diesem Zeitpunkt noch umjubelten Trainers läuft bis 2022. Auf dem Platz gibt es dagegen keine guten Nachrichten ...
  • Horror-Start in die Saison

    Horror-Start in die Saison

    ... Gleich das erste Saisonspiel am 24. August geht in die Hose: Schalke verliert in der Bundesliga 1:2 beim VfL Wolfsburg. Es folgen vier weitere Niederlagen gegen Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, FC Bayern und SC Freiburg. Am fünften Spieltag rangiert Schalke folgerichtig auf Tabellenplatz 18. Trainer Domenico Tedesco findet die schwierige Situation "geil".
  • Königstransfer wird zum Mega-Flop

    Königstransfer wird zum Mega-Flop

    Drei Tage nach dem verpatzten Auftakt gegen Wolfsburg ist der vermeintliche Königstransfer perfekt: Sebastian Rudy wechselt für 16,5 Millionen Euro vom FC Bayern nach Gelsenkirchen. Auf Schalke kommt der Nationalspieler aber von Anfang an nicht in Schwung. Der Hoffnungsträger wird zum Mitläufer.
  • Krach zwischen Tedesco und Di Santo

    Krach zwischen Tedesco und Di Santo

    Das Verhältnis zwischen Tedesco und der Mannschaft leidet unter der angespannten sportlichen Situation. Bei seiner Auswechslung im Heimspiel gegen den FC Bayern Ende September schimpft Franco Di Santo wie ein Rohrspatz in Richtung Trainerbank. Zwar entschuldigt sich der Stürmer später öffentlich für sein Verhalten. Doch im Winter zieht es Di Santo nach Spanien.
  • Drei Siege am Stück

    Drei Siege am Stück

    Nach den fünf Niederlagen in der Bundesliga zu Saisonbeginn schöpfen die Schalke-Fans im Herbst wieder Hoffnung: Ihre Lieblinge gewinnen nacheinander gegen Mainz, Lokomotive Moskau in der Champions League sowie in Düsseldorf. Die bis dato längste Siegesserie der laufenden Saison bleibt jedoch nur ein kurzes Strohfeuer ...
  • Rückfall in die Krise

    Rückfall in die Krise

    ... Das Heimspiel gegen Werder Bremen verlieren die Knappen sang- und klanglos mit 0:2. Danach folgen bis zur Winterpause nur noch drei Siege in neun Bundesligapartien.
  • Party-Eklat von Porto

    Party-Eklat von Porto

    Ende November gastiert Schalke begleitet von zahlreichen Fans in der Champions League beim FC Porto. Die Knappen verlieren nach schwacher Leistung mit 1:3, qualifizieren sich aber dennoch fürs Achtelfinale. Einige Profis um Harit, Di Santo und Naldo ziehen nach der Partie in der portugiesischen Küstenstadt um die Häuser. Publik wird der Vorfall allerdings erst Anfang Januar 2019.
  • Bittere Derbypleite

    Bittere Derbypleite

    Die bitterste aller Niederlagen für alle Königsblauen: Auch das Revierderby gegen Borussia Dortmund am 8. Dezember geht verloren. 1:2 heißt es am Ende aus Schalker Sicht. Die Erzrivalen trennen nach dem Spiel in der Tabelle bereits 22 Punkte.
  • Zoff zwischen Tönnnies und Heidel

    Zoff zwischen Tönnnies und Heidel

    Mitte Dezember überlegt Aufsichtsratschef Clemens Tönnies öffentlich, Sporvorstand Christian Heidel einen Kaderplaner an die Seite zu stellen. Heidel reagiert pikiert, sagt: "Bei uns muss sich niemand bewerben." Zwar schließen die beiden anschließend öffentlich Frieden, erste Risse in ihrem Verhältnis sind aber nicht mehr zu leugnen.
  • Naldo flüchtet nach Monaco

    Naldo flüchtet nach Monaco

    Paukenschlag kurz nach Jahreswechsel: Naldo, eine der Säulen der Vizemeister-Saison, verlässt Schalke überraschend. Den brasilianischen Innenverteidiger zieht es zur AS Monaco. Zuletzt war der Routinier bei den Königsblauen oft nur noch Reservist. Auch sein Verhältnis zu Tedesco soll nicht mehr gut gewesen sein.
  • Ausbootung von Fährmann

    Ausbootung von Fährmann

    Für den nächsten Knalleffekt sorgt Tedesco: Kurz vor Rückrundenstart entzieht der Trainer seiner etatmäßigen Nummer eins Ralf Fährmann das Vertrauen. Der Kapitän rückt ins zweite Glied, Youngster Alexander Nübel ist fortan Stamm-Torwart.
  • Unbefriedigendes Transferfenster

    Unbefriedigendes Transferfenster

    Zwar sind sich die Schalker Verantwortlichen eigentlich einig, dass spätestens nach dem Naldo-Abgang noch Verstärkungen her müssen. Am Ende finden aber nur Abwehrspieler Jeffrey Bruma (VfL Wolfsburg) sowie Offensiv-Juwel Rabbi Matondo (Manchester City) den Weg nach Gelsenkirchen. Beide taugen nicht zum Hoffnungsträger für den Aufschwung.
  • Rauschende Pokalnacht

    Rauschende Pokalnacht

    Ausgerechnet am 6. Februar, dem Todestag von Vereinsikone Rudi Assauer, zeigt Schalke seine vielleicht beste Saisonleistung. Mit 4:1 schießen die Königsblauen im DFB-Pokal die Düsseldorfer Fortuna aus der Arena und ziehen ins Viertelfinale ein. Doch schnell holt den Revierklub der triste Liga-Alltag wieder ein ...
  • Rudy-Auswechslung mit Geschmäckle

    Rudy-Auswechslung mit Geschmäckle

    ... Vier Tage nach dem Pokal-Rausch verliert Schalke mit 1:3 beim FC Bayern. Bereits nach 33 Minuten wechselt Tedesco den einmal mehr schwachen Rudy aus - eine Höchststrafe für den Nationalspieler an alter Wirkungsstätte. Zahlreiche Experten kritisieren Tedesco im Anschluss für die Maßnahme.
  • Das Heidel-Beben

    Das Heidel-Beben

    Ausgerechnet im Rahmen des Auswärtsspiels bei seinem Ex-Klub Mainz 05 Ende Februar macht Schalke den Rücktritt von Sportvorstand Christian Heidel offiziell. Der Manager war aufgrund der sportlichen Talfahrt ohnehin angezählt, kommt mit seinem freiwilligen Abgang womöglich einer Entlassung im Sommer zuvor. Nachfolger wird Jochen Schneider, der zuvor bei RB Leipzig arbeitete.
  • Tiefpunkt nach zwei Klatschen in Folge

    Tiefpunkt nach zwei Klatschen in Folge

    Auf die Mannschaft wirkt sich der Heidel-Abgang scheinbar negativ aus: In Mainz (0:3) und gegen Düsseldorf (0:4) setzt es bittere Klatschen. Auch die Schalker Fans gehen auf die Barrikaden ...
  • Kapitänsbinden-Affäre

    Kapitänsbinden-Affäre

    ... Nach der Partie gegen Düsseldorf betreten zwei Abgesandte der Ultras Gelsenkirchen den Platz und zwingen Ersatzkapitän Benjamin Stambouli zur Herausgabe der Kapitänsbinde. Diese hatten die Ultras vor der Saison angefertigt und der Mannschaft übergeben. Die Szene sorgt europaweit für Aufmerksamkeit.
  • Grüppchenbildung in der Kabine

    Grüppchenbildung in der Kabine

    Nach dem Düsseldorf-Spielt enthüllt "Bild", wie zerstritten die Schalker Mannschaft ist: "Die Bodenständigen" (u.a. Burgstaller und Caligiuri), "die Frankreich-Connection" (Harit, Mascarell, Bentaleb) sowie "die Egoisten" (Rudy und Uth) liegen demnach im Clinch. Kein Wunder, dass auf dem Platz nichts zusammen läuft.
  • Debakel in der Champions League

    Debakel in der Champions League

    Nach der 2:4-Ligapleite gegen Werder war nicht zu erwarten, dass Schalke im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League wirklich Land gegen Manchester City sehen wird. Dass sich die Knappen von der Startruppe mit 0:7 abfertigen lassen, war dann aber wohl zu viel des Guten.
  • Wann fliegt Tedesco?

    Wann fliegt Tedesco?

    Die Gnadenfrist, die Trainer Domenico Tedesco aufgrund des couragierten Auftritts gegen Bremen zugestanden wurde, war nach der Champions League Geschichte. "Wo gibt's Garantien? Das war gestern zu heftig und zu deutlich", ließ Sportvorstand Jochen Schneider nach dem Spiel durchblicken. Und tatsächlich flog Tedesco nur wenige Tage später.
  • Stevens übernimmt

    Stevens übernimmt

    Als Retter agiert seit Mitte März nun Vereinsikone Huub Stevens. Der Niederländer rückte aus dem Aufsichtsrat der Königsblauen auf die Trainerbank und coacht die Gelsenkirchener nun schon zum dritten Mal. Das Debüt gegen RB Leipzig ging jedoch schief: Schalke verlor in der eigenen Arena mit 0:1.
»
Anzeige