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Die Stars der Biathlon-WM 2019

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  • Die Stars der Biathlon-WM 2019

    Die Stars der Biathlon-WM 2019

    Bö, Fourcade, Dahlmeier - oder doch jemand ganz anderes? Wer wird der Star der Biathlon-WM im schwedischen Östersund? Vom 7. bis 17. März duellieren sich die Athleten in insgesamt 15 Wettbewerben. Wir blicken auf die möglichen Abräumer bei der WM:
  • Johannes Thingnes Bö/Norwegen

    Johannes Thingnes Bö/Norwegen

    Der jüngere Bruder von Tarjei Bö vermasselte Frankreichs Star Martin Fourcade bei der WM 2016 den "Golden Slam". Jetzt könnte er ihn selbst schaffen und als erster Skijäger überhaupt in allen Einzelrennen Gold holen. Denn dank der Hilfe von Fourcades Ex-Coach Siegfried Mazet ist Bö jetzt der Dominator. Zwölf Siege in 18 Rennen holte der Norweger. Er war schon immer ein überragender Läufer, jetzt kann Bö dank Mazet auch richtig gut schießen.
  • Martin Fourcade/Frankreich

    Martin Fourcade/Frankreich

    Der 30-jährige Franzose war jahrelang die Nummer eins. Doch der siebenmalige Weltcup-Gesamtsieger durchlebt die schwerste Saison seiner Karriere. Zwei Siege sind für den fünfmaligen Olympiasieger und elfmaligen Weltmeister mager. Deshalb verzichtete er auf die Übersee-Weltcups und trainierte vor der WM zu Hause. Läuferisch kann er mit Bö nicht mithalten. "Ich werde in der Lage sein, Medaillen zu gewinnen", sagte er trotzdem vor WM-Beginn.
  • Arnd Peiffer/Deutschland

    Arnd Peiffer/Deutschland

    Der Olympiasieger stand schon dreimal auf dem Podium, lief insgesamt neunmal in die Top Ten und ist bester Deutscher in der Gesamtwertung. Im Optimalfall kann er immer auf das Podest laufen. Zuletzt sorgte er vor einem Jahr bei den Olympischen Spielen in Südkorea mit Sprint-Gold für eine faustdicke Überraschung. Er kann leer ausgehen, aber auch mehrere Medaillen holen. Genau wie Sprint-Weltmeister Benedikt Doll, wenn er am Schießstand durchkommt.
  • Alexandr Loginov/Russland

    Alexandr Loginov/Russland

    Der Russe war bereits zwei Jahre wegen Epo-Dopings gesperrt. Deshalb betrachten viele Athleten und Außenstehende seine Leistung mit Skepsis. Der 27-Jährige konnte in der Loipe noch am ehesten mit Bö mithalten, ist Zweiter im Gesamtweltcup und hat sechs Podestplätze, davon einen Sieg, zu Buche stehen. Im russischen Team ist er nach dem Rücktritt von Anton Schipulin die Nummer eins und trägt die Hoffnungen der Biathlon-Nation.
  • Simon Eder/Österreich

    Simon Eder/Österreich

    Aufgrund seines Alters (36) nicht mehr der Schnellste auf den Skiern, mit der Waffe aber vielleicht das Nonplusultra. Der Linksschütze feuert die Patronen so schnell wie kein anderer aus dem Gewehr - und besticht mit einer herausragenden Trefferquote von 92 Prozent. Deshalb ist Eder vor allem in den schießlastigen Wettbewerben ein Geheimfavorit.
  • Laura Dahlmeier/Deutschland

    Laura Dahlmeier/Deutschland

    Ihre historische Bestmarke von der WM 2017 mit fünfmal Gold und einmal Silber ist kaum zu knacken. Die 25-Jährige erlebt aufgrund gesundheitlicher Probleme ihre bislang schwerste Saison. Die Doppel-Olympiasiegerin ließ viele Rennen aus, auch die WM-Generalprobe. Aber sie will in Schweden angreifen. Ist sie fit, hat sie immer eine Medaillenchance. Auch Denise Herrmann, die in Östersund ihre ersten beiden Weltcupsiege feierte, hat Chancen.
  • Kaisa Mäkäräinen/Finnland

    Kaisa Mäkäräinen/Finnland

    Drei Siege hat die Finnin in diesem Winter bisher auf der Habenseite. Nach einem starken Saisonstart fiel die Weltcup-Gesamtsiegerin in ein tiefes Loch, zeigte aber bei der WM-Generalprobe wieder klar ansteigende Form. Die mittlerweile schon 36-Jährige hat die Erfahrung und das Können, um mehrere WM-Medaillen zu holen. Der Altmeisterin machten in der Vergangenheit vor allem zu viele Fehler am Schießstand bei Großereignissen zu schaffen.
  • Lisa Vittozzi/Italien

    Lisa Vittozzi/Italien

    Die Entdeckung der Saison und dank ihrer unglaublichen Konstanz verdient die Führende im Gesamtweltcup. Schießen konnte sie schon immer, mittlerweile aber auch läuferisch gereift. Sie profitiert extrem von der besonderen Trainingskonstellation der Italiener: Anders als üblich trainieren Vittozzi und Dorothea Wierer mit den zwei besten Männern, Lukas Hofer und Dominik Windisch. Das wirkt sich auf die Leistungen positiv aus.
  • Dorothea Wierer/Italien

    Dorothea Wierer/Italien

    Die absolute Schnellschützin im Feld, ihre riskanten Einlagen erklären auch die schwankenden Platzierungen. Von Platz eins bis Platz 20 ist bei Wierer alles möglich. Entscheidend wird für sie ein guter Start im Sprint sein, um eine ideale Ausgangslage für den Verfolger zu haben. Dann könnte sich Wierer in einen (Medaillen)Rausch laufen.
  • Anastasiya Kuzmina/Slowakei

    Anastasiya Kuzmina/Slowakei

    Die gebürtige Russin wusste zunächst gar nicht, ob sie sich überhaupt noch eine Saison antun will. Kuzmina wollte endlich mehr Zeit mit ihren beiden Kindern verbringen - die Liebe zum Sport lebte dennoch weiter. Und bei Großereignissen muss man die starke Läuferin seit jeher auf der Rechnung haben. Sechs olympische und zwei WM-Medaillen sprechen für sich.
  • Hanna Öberg/Schweden

    Hanna Öberg/Schweden

    Die Olympiasiegerin im Einzel will beweisen, dass ihre zurückliegenden Erfolge kein Zufall waren. Mit Top-Leistungen hat sie das in der bisherigen Saison bereits getan, beim Heimspiel könnte sie erneut glänzen. Denn: Das komplette schwedische Team ließ die Übersee-Weltcups aus und richtete den Fokus voll auf die WM-Vorbereitung. Es wäre nicht das erste Mal, dass der deutsche Trainer Wolfgang Pichler seine Athleten auf den Punkt in Topform bringt.
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