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Die Formel-1-Teams im Formcheck

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  • Die Formel-1-Teams im Check

    Die Formel-1-Teams im Check

    Kurz vor dem ersten Rennen der neuen Formel-1-Saison sind viele Fragen von den Teams beantwortet, andere dagegen noch offen - wiederum andere bei den Testfahrten völlig neu aufgeworfen worden. Wie ist der Status quo in den Garagen? Was macht den Teams Hoffnung, was bereitet Sorgen? Ein Überblick:
  • Williams - Was macht Hoffnung?

    Williams - Was macht Hoffnung?

    Nachdem das Team in der ersten Testwoche nur Zuschauer war, riss Williams in der zweiten Testwoche immerhin noch 567 Runden ab. Ein sehr ordentlicher Wert, der wichtige Erkenntnisse über das Material geliefert hat. Dazu hinterließ Talent George Russell einen guten Eindruck. Im Duell mit Robert Kubica hatte der Brite die Nase sogar vorn.
  • Williams - Was bereitet Sorgen?

    Williams - Was bereitet Sorgen?

    Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten. Ob auf einer Runde oder in den Longruns: Williams hat von allen Teams das schwächste Paket und pro Runde viele Zehntel, auf die Top-Teams gar über zwei Sekunden Rückstand. Hinter den Kulissen gibt es ebenfalls Ärger, weil viele Mitarbeiter mit den Konditionen unzufrieden sind. Der Saisonauftakt kommt definitiv zu früh.
  • Racing Point - Was macht Hoffnung?

    Racing Point - Was macht Hoffnung?

    Die Millionen von Lance und Vater Lawrence Stroll eröffnen dem Team neue Möglichkeiten. Technisch hat Racing Point bereits aufgerüstet und somit die Grundlage für ein konkurrenzfähiges Auto geschaffen. Außerdem beteuerten die Verantwortlichen in Barcelona, dass das Testprogramm nach Plan gelaufen ist. Es wurde viel ausprobiert und sämtliche Rennszenarien durchgespielt.
  • Racing Point - Was bereitet Sorgen?

    Racing Point - Was bereitet Sorgen?

    Die nackten Zahlen sprechen allerdings gegen den Rennstall. 625 Test-Runden sind nach Williams der mit Abstand schlechteste Wert. Auf einer Runde fehlen RP aktuell 0,5 Sekunden auf die Top 10. Und auch die Longruns waren nicht sehr vielversprechend. In Melbourne will das Team mit neuen Teilen anreisen. Teile, von denen viele nicht in freier Laufbahn getestet werden konnten.
  • Toro Rosso - Was macht Hoffnung?

    Toro Rosso - Was macht Hoffnung?

    Die roten Bullen waren nicht nur fleißig (935 Test-Runden), sondern haben einen Boliden gebaut, der zumindest auf einer Runde richtig schnell ist. Alex Albon und Daniil Kvyat fuhren in Barcelona auf den C5-Reifen jeweils eine 1:16,8 - eine Zeit, die auf einen regelmäßigen Einzug in Q3 hoffen lässt. Doch es gibt ein Problem...
  • Toro Rosso - Was bereitet Sorgen?

    Toro Rosso - Was bereitet Sorgen?

    ...viele Beobachter sind sich sicher: Toro Rosso hat seine Quali-Runden bei den Testfahrten mit leeren Tanks gefahren und somit schon alles aus dem Wagen rausgequetscht. Während die anderen Teams noch Luft nach oben haben, sind die Stiere bereits am Ende der Fahnenstange angekommen. Sollte das so sein, könnte das Team im Mittelfeld abgehängt werden.
  • McLaren - Was macht Hoffnung?

    McLaren - Was macht Hoffnung?

    Der Speed passt. Mit Zeiten von 1:16,9 und 1:17,0 reihte sich McLaren bei den Testfahrten im Mittelfeld ein. Nimmt man die letzte Saison als Maßstab, ist das schon ein kleiner Erfolg. Der Renault-Motor erlaubte dem Team in diesem Jahr 874 Runden - deutlich mehr, als das Aggregat 2018 zuließ.
  • McLaren - Was bereitet Sorgen?

    McLaren - Was bereitet Sorgen?

    Trotz der Bestzeiten in der ersten Testwoche sind bei McLaren noch ein paar Fragen offen. Knackpunkt sind unter anderem die Longrun-Zeiten, mit denen die Briten nicht mal in die Nähe der Top 10 kamen. Auch die technischen Defekte, die unter anderem am Auspuff auftraten, bereiten Sorgen. Angeblich hat das Team die Probleme analysiert und behoben, wirklich sicher können sie aber erst in Melbourne sein.
  • Haas - Was macht Hoffnung?

    Haas - Was macht Hoffnung?

    Schnelle Runden drehte Haas bei den Testfahrten kaum, dafür investierte das US-Team seine gesamte Energie in Rennsimulationen. Und die hatten es in sich. Auf den C2-Reifen war Haas fast so schnell wie Mercedes und Ferrari. Erinnerungen an das letzte Jahr, als die Mannschaft in Melbourne bis zum Doppel-Ausfall überragende Arbeit ablieferte, werden zweifelsfrei wach.
  • Haas - Was bereitet Sorgen?

    Haas - Was bereitet Sorgen?

    Ein großes Fragezeichen steht noch hinter der Zuverlässigkeit. In Barcelona offenbarte der Haas viele Kinderkrankheiten, die immer wieder zu Standzeiten führten. Wie schnell der Bolide im Quali-Trimm ist, wird sich zudem erst in Australien zeigen. Ein Risiko, das sich nur schwer kalkulieren lässt.
  • Alfa Romeo - Was macht Hoffnung?

    Alfa Romeo - Was macht Hoffnung?

    Der C38 von Alfa Romeo könnte nahtlos an die starke Saison seines Vorgängers anknüpfen. Der Wagen von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi lief bei den Testfahrten sehr gut, überzeugte vor allem über die Renndistanz. Auf den harten Reifen fühlt sich der Wagen pudelwohl - ein gutes Zeichen für Melbourne.
  • Alfa Romeo - Was bereitet Sorgen?

    Alfa Romeo - Was bereitet Sorgen?

    So gut es auf den harten Reifen lief, so viel Sorgen bereitete die Performance auf den weichen Reifen. Hier ist Alfa noch auf der Suche nach dem richtigen Set Up. Allerdings haben die Piloten den Wagen bei den Tests auch nicht bis an die Grenzen gepusht. Wie sich der Wagen am Limit verhält, bleibt eine der offenen Fragen.
  • Renault - Was macht Hoffnung?

    Renault - Was macht Hoffnung?

    Mit einer Test-Bestzeit von 1:16,843 Minuten übernahm Renault die altbekannte Rolle "Best of the Rest". Der Renault geht auf den C4- und C5-Reifen gut, hat eine solide Balance und ist einfach schnell. Dazu deutete sich in Spanien an, dass sich Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo gegenseitig antreiben können.
  • Renault - Was bereitet Sorgen?

    Renault - Was bereitet Sorgen?

    Die Longruns verliefen für die Franzosen enttäuschend. Teilweise lag das Werksteam in der Zeitentabelle auf den mittleren und harten Reifen sogar hinter Haas. Dabei nutzte Renault 961 Runden, um den Wagen auf Herz und Nieren zu prüfen. Ein Crash und ein technischer Defekt kamen ihnen in die Quere.
  • Red Bull - Was macht Hoffnung?

    Red Bull - Was macht Hoffnung?

    Der RB 15 ist besser als sein Vorgänger, sagt Max Verstappen. Das neue Auto und der neue Motor harmonieren laut Team-Aussage gut. Genau das war in der letzten Saison nicht der Fall. Das Longrun-Tempo sei "wirklich vielversprechend", schwärmte der Niederländer nach den Testfahrten, die Hoffnung für Melbourne machen.
  • Red Bull - Was bereitet Sorgen?

    Red Bull - Was bereitet Sorgen?

    Zwei zerstörte Getriebe, nur 833 Runden, keine Quali-Simulation und "schnelle" Runden, die eher langsam waren: Zu sagen, die Testfahrten sind für Red Bull reibungslos gelaufen, wäre maßlos übertrieben. Das Team hat fast 2000 Test-Kilometer weniger als Mercedes gesammelt. Das könnte sich in Down Under böse rächen.
  • Mercedes - Was macht Hoffnung?

    Mercedes - Was macht Hoffnung?

    90 Prozent der Testfahrten beschäftigte sich Mercedes mit Rennsimulationen. Hier sah der W10 außerordentlich gut aus. Ob mit dem Paket aus der ersten oder den Updates aus der zweiten Woche: Der Wagen liegt gut, ist sanft zu den Reifen und mit Ferrari auf Augenhöhe. Dass Mercedes auch auf einer Runde schnell ist, zeigte sich zudem am letzten Tag, als Hamilton fast die Bestzeit von Vettel knackte.
  • Mercedes - Was bereitet Sorgen?

    Mercedes - Was bereitet Sorgen?

    Man kann nur rätseln, wie sehr Mercedes in Barcelona mit der Konkurrenz spielte und seine Karten im Verbogenen hielt. Welche Teile letztlich in Melbourne zum Einsatz kommen, ist ebenfalls offen. Vermutlich weiß der Weltmeister selber noch nicht, was die beste Lösung ist. Alles in allem wirkt Ferrari etwas stärker. Dazu kommt: Bottas scheint weit von seiner Bestform entfernt zu sein. Sogar gegen Leclerc hatte der Finne das Nachsehen.
  • Ferrari - Was macht Hoffnung?

    Ferrari - Was macht Hoffnung?

    Die Scuderia hat ihre Hausaufgaben gemacht. Der Ferrari ist auf einer Runde das schnellste Auto. Über die Distanz sind die Roten mit Mercedes auf Augenhöhe. Der Rekordweltmeister reist als klarer Favorit nach Melbourne. Auch weil Neuzugang Charles Leclerc überhaupt keine Eingewöhnungszeit braucht und vom ersten Tag an voll da war. Die Scuderia stellt mit Vettel/Leclerc die vielleicht formstärkste Paarung.
  • Ferrari - Was bereitet Sorgen?

    Ferrari - Was bereitet Sorgen?

    Der Crash von Vettel und ein technischer Defekt haben dem Team viele Trainingskilometer gekostet. Noch immer gibt es viele kleine Probleme, die zu beheben sind, um die Gesamt-Performance zu verbessern. Nicht nur zufällig rechnen sie im Lager der Scuderia mit einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Mercedes. Über allem schwebt zudem die Gewissheit, dass Ferrari den Titel 2018 selbstverschuldet verspielte. Etwas, das schnell aus den Köpfen muss.
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