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BVB vs. Werder Bremen: Alle Akteure in der Einzelkritik

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  • BVB vs. Werder Bremen: Alle Akteure in der Einzelkritik

    BVB vs. Werder Bremen: Alle Akteure in der Einzelkritik

    Auf dem Weg zum Finale in Berlin kam es am Dienstagabend im Achtelfinale des DFB-Pokals zu einem Bundesliga-Duell: Werder Bremen rang Borussia Dortmund nach einer packenden Partie im Elfmeterschießen nieder. Alle Akteure in der Einzelkritik:
  • WERDER BREMEN - TOR: Jirí Pavlenka - Note 2,5

    WERDER BREMEN - TOR: Jirí Pavlenka - Note 2,5

    Trotz der großen Spielanteile der Dortmunder musste der SVW-Keeper nur selten eingreifen. Beim Freistoßtreffer durch Reus war er ebenso machtlos (45.) wie später bei den Toren von Pulisic (105.) und Hakimi (112.). Im Elfmeterschießen schlug dann aber die große Stunde des Schlussmann: Er hielt zwei Strafstöße.
  • ABWEHR: Sebastian Langkamp - Note 3,0

    ABWEHR: Sebastian Langkamp - Note 3,0

    Der Routinier machte zusammen mit Gebre Selassie die rechte Seite lange Zeit fast vollständig dicht. Hatte etwas Glück, dass sein mitunter hartes Einsteigen nur selten mit einem Freistoß geahndet wurde. Die überragenden Zweikampfwerte seiner Nebenmänner erreichte Langkamp nicht ganz. In der Verlängerung baute er ab.
  • Nuri Sahin (bis 77.) - Note 1,5

    Nuri Sahin (bis 77.) - Note 1,5

    Bei seiner zweiten Rückkehr an die alte Wirkungsstätte in dieser Saison überragte der langjährige BVB-Leistungsträger auf ungewohnter Position in der Innenverteidigung. Hielt das Abwehrzentrum mit Langkamp und Moisander fast komplett dicht. Ging kurz vor Ende der Partie vom Platz, ohne nur einen einzigen Zweikampf verloren zu haben.
  • Kevin Möhwald (ab 77.) - Note 3

    Kevin Möhwald (ab 77.) - Note 3

    Kam in der Schlussphase für Sahin ins Spiel und reihte sich im Mittelfeld ein, um dort frische Impulse zu setzen. Versuchte, mit Vorstößen für Entlastung zu sorgen und probierte sich noch einmal aus der Distanz (81.). Leitete den Treffer zum 2:2 mit einer Hereingabe ein (108.).
  • Niklas Moisander - Note 2,5

    Niklas Moisander - Note 2,5

    Wie seine Verteidiger-Kollegen zeigte auch Moisander über weite Strecken eine tadellose Vorstellung. Gerade wenn die Dortmunder die Bälle hoch in den Strafraum schlugen, klärte der Finne wiederholt kompromisslos. Gewann über 70 Prozent seiner Zweikämpfe. Erst in der Verlängerung schwanden bei ihm die Kräfte.
  • MITTELFELD: Maximilian Eggestein - Note 3,0

    MITTELFELD: Maximilian Eggestein - Note 3,0

    Arbeitete sehr mannschaftsdienlich und schloss nach Fehlern seiner Nebenleute häufig Lücken im Mittelfeld. Warf sich in viele Zweikämpfe und ging die Antritte der BVB-Spieler unermüdlich mit. In der Hälfte des Gegners beschränkte er sich zumeist auf die einfachen Pässe.
  • Theodor Gebre Selassie (bis 113.) - Note 3,5

    Theodor Gebre Selassie (bis 113.) - Note 3,5

    Hatte auf seiner rechten Seite defensiv fast alles im Griff und beteiligte sich daher systematisch an den Gegenstößen der Norddeutschen. Nahm es in der Offensive vereinzelt gleich mit mehreren Dortmunder auf, durchsetzten konnte er sich jedoch nur selten.
  • Johannes Eggestein (ab 113.) - ohne Bewertung

    Johannes Eggestein (ab 113.) - ohne Bewertung

    Kam als letzter Joker von Florian Kohfeldt, war an den späten Treffern aber nicht mehr beteiligt.
  • Philipp Bargfrede (bis 91.) - Note 3,0

    Philipp Bargfrede (bis 91.) - Note 3,0

    Übernahm im Mittelfeld der Bremer die Rolle des Zerstörers und stand gerade Reus in der ersten Hälfte permanent auf den Füßen. Teilweise schlug der Sechser dabei jedoch etwas über die Strenge. Verursachte viele Freistöße, einen davon nutze Reus zum 1:1 (45.). Trotzdem ein wichtiger Faktor für die defensive Stabilität der Hanseaten.
  • Claudio Pizarro (ab 91.) - Note 2,0

    Claudio Pizarro (ab 91.) - Note 2,0

    Für den erfahrenen Stürmer kam die Zeit erst in der Verlängerung. Zog viele Bälle an sich und löste Situationen immer wieder sehenswert durch sein Spielverständnis auf. Bewies seine Schlitzohrigkeit beim Treffer zum 2:2 (108.).
  • Ludwig Augustinsson - Note 4,0

    Ludwig Augustinsson - Note 4,0

    Hatte auf der linken Abwehrseite mit Pulisic und Hakimi das agilere Flügelduo des BVB vor der Nase. Konnte letztlich nicht jeden Vorstoß über seine Seite unterbinden. In der Offensive anders als Gebre Selassie auf der anderen Seite bis auf einen Vorstoß nahezu unsichtbar. In der Verlängerung brach seine Seite dann mehrfach auf. Bekam Philipp vor dem dritten BVB-Treffer nicht gestellt.
  • Davy Klaassen - Note 3,0

    Davy Klaassen - Note 3,0

    Anders als im Ligaspiel, als er nach nur 15 Minuten verletzt runter musste, spielte Klaassen diesmal durch. Nahm den Kampf im Mittelfeld uneingeschränkt an und beackerte gerade Witsel immer wieder mit allen Mitteln. Bei vielen guten Kombinationen - wie der Rashica-Chance (32.) - hatte der Niederländer seine Füße im Spiel.
  • ANGRIFF: Max Kruse - Note 2,0

    ANGRIFF: Max Kruse - Note 2,0

    Der Kapitän agierte in den ersten Minuten als Tonangeber in der Offensive der Gäste und traf dabei viele richtige Entscheidungen. Nicht zuletzt wegen seiner Freistöße der gefährlichste Akteur in Grün-Weiß. Lieferte mit seiner Hereingabe die Vorlage zum 1:0 (4.) und suchte mehrfach selbst den Abschluss (43., 54., 89.).
  • Milos Rashica (bis 66.) - Note 2,5

    Milos Rashica (bis 66.) - Note 2,5

    Sehr umtriebig in seinen Aktionen und aufgrund seiner Tempovorteile gegen die Dortmunder Innenverteidiger bei Kontern immer wieder Gefahrenherd. Fälschte den Freistoß von Kruse, der zum 1:0 führte, entscheidend ab. Hätte Mitte der ersten Halbzeit sogar fast einen zweiten Treffer nachgelegt (32.).
  • Martin Harnik (ab 66.) - Note 3,0

    Martin Harnik (ab 66.) - Note 3,0

    Der Österreicher ersetzte nach einer guten Stunde Rashica, der sich müde gelaufen hatte. Erst in der Verlängerung gingen von Harnik jedoch noch einmal Impulse im Spiel nach vorne aus. Sorgte für den späten Ausgleich zum 3:3 (119.).
  • BORUSSIA DORTMUND - TOR: Eric Oelschlägel - Note 3,0

    BORUSSIA DORTMUND - TOR: Eric Oelschlägel - Note 3,0

    Der Debütant des Abends wurde von Favre ins kalte Wasser geworfen und erwischte einen Horror-Start: Nach nur vier Minuten lag der Ball bereits hinter ihm, ohne dass er dabei eine Abwehrchance hatte. Im weiteren Spielverlauf dann aber doch noch mit mehreren sehenswerten Paraden. Bei den späten Ausgleichstreffern durch Pizarro (108.) und Harnik (118.) sah er zwei Mal nicht gut aus.
  • ABWEHR: Achraf Hakimi - Note 3,0

    ABWEHR: Achraf Hakimi - Note 3,0

    Der variable Außenverteidiger wurde wieder auf der rechten Seite eingesetzt und interpretierte seine Rolle gewohnt offensiv. Kam mit der engmaschigen Werder-Abwehr aber nur bedingt zurecht. Ohne die Möglichkeit, sein Tempo auszuspielen, verpufften die meisten seiner Vorstöße wirkungslos. Eine seiner wenigen gelungen Aktionen schloss er jedoch zum 3:2 ab (112.).
  • Julian Weigl - Note 3,0

    Julian Weigl - Note 3,0

    Für den Aushilfsverteidiger war es über weite Strecken ein ruhiger Abend. Bei den wenigen Angriffen des Gegners hatte Weigl meist alles im Griff, sodass die Bremer überwiegend aus der Distanz abschließen mussten. In der Spieleröffnung sehr souverän und nahezu fehlerlos. Bei 2:2 ließ er Pizarro jedoch sträflich frei gewähren.
  • Ömer Toprak - Note 3,5

    Ömer Toprak - Note 3,5

    Genauso wie Weigl defensiv zumeist auf der Höhe, wenn auch gerade im Laufduell mit Rashica mit mehreren kleineren Aussetzern. Wusste ebenfalls mit großer Passsicherheit zu überzeugen. In der Verlängerung dann in den entscheidenden Momenten einen Schritt zu spät.
  • Abdou Diallo - Note 4,5

    Abdou Diallo - Note 4,5

    Verursachte den Freistoß, den die Bremer zur Führung nutzen und kam dann bei dessen Ausführung gegen Rashica zu spät (4.). Am Ball zudem mit einigen unnötigen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. Wie Hakimi auf der anderen Seite rückte er trotzdem immer wieder weit mit auf, fand dort aber nie wirklich seine Rolle.
  • MITTELFELD: Axel Witsel - Note 3,0

    MITTELFELD: Axel Witsel - Note 3,0

    Musste sich teilweise sehr tief die Bälle abholen, weil die Bremer die Passwege im Mittelfeld immer wieder geschickt zustellten. Konnte deshalb nicht die gewohnte Dominanz ausstrahlen. Biss sich jedoch mit seiner Präsenz im Zweikampf in die Partie und agierte als Passgeber gewohnt souverän. Versuchte, das Spiel vor der Pause an sich zu reißen und holte so den Freistoß heraus, den Reus zum 1:1 nutzte.
  • Thomas Delaney (bis 103.) - Note 3,5

    Thomas Delaney (bis 103.) - Note 3,5

    Tauchte im Spiel nach vorne im Vergleich zu Witsel anfangs fast gänzlich ab. Dafür in der Rückwärtsbewegung mit einigen immens wichtigen Ballgewinnen. In der zweiten Hälfte wurde Delaney dann auch in der generischen Hälfte präsenter. Sorgte in der Nachspielzeit mit seinem Kopfball an die Latte fast noch für die Entscheidung (90.).
  • Mahmoud Dahoud (ab 103.) - ohne Bewertung

    Mahmoud Dahoud (ab 103.) - ohne Bewertung

    Kam für die letzten Minuten aufs Feld, konnte dem Spiel jedoch nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.
  • Raphael Guerreiro (bis 91.) - Note 3,5

    Raphael Guerreiro (bis 91.) - Note 3,5

    Der Portugiesen verzeichnete auf der linken Außenbahn viele Ballaktionen, bis auf ein paar knapp verpasste Hereingaben resultierten daraus aber kaum einmal gefährliche Situationen. Seine Standards trat er mehrheitlich in gefährliche Räume, Zählbares kam dabei aber genauso wenig zustande.
  • Jacob Brun Larsen (ab 91.) - Note 3,5

    Jacob Brun Larsen (ab 91.) - Note 3,5

    Ersetzte Guerreiro in den zusätzlichen 30 Minuten auf der linken Seite und profitierte von den müde gespielten Gegenspielern. Mit einigen sehenswerten Dribblings in der Verlängerung, letztlich aber ohne die entscheidenden Impulse.
  • Marco Reus (bis 45.) - Note 2,5

    Marco Reus (bis 45.) - Note 2,5

    Fand in der Anfangsphase nur schwer in Partie und hatte auch in Folge mit der engen Manndeckung der Bremer zu kämpfen. Trotzdem machte Reus während seiner Einsatzzeit einmal mehr den Unterschied aus. Traf mit dem Pausenpfiff per Freistoß zum 1:1 (45.). Nach Wiederanpfiff aufgrund von muskulären Problemen nicht mehr dabei.
  • Paco Alcácer (ab 46.) - Note 4,5

    Paco Alcácer (ab 46.) - Note 4,5

    Ersetzte in der zweiten Hälfte Marco Reus, kam jedoch aus dem Spiel heraus nicht ein einziges Mal in eine Abschlussposition. Zeigte sich wegen der wenigen brauchbaren Zuspiele zunehmend frustriert. In der Verlängerung war er aber wieder voll da und steuerte den Assist zum Tor von Pulisic bei. Kurz darauf selbst noch mit einer guten Chance per Freistoß (111.). Im Elfmeterschießen versagten ihm dann die Nerven.
  • Christian Pulisic - Note 3,5

    Christian Pulisic - Note 3,5

    Konnte seine fintenreichen Dribblings und seine Schnelligkeit gegen tief stehende Bremer nur selten zielführend einbringen. Auch im Passspiel mit einigen Aussetzern. Als die Gäste in der Verlängerung die Räume aber nicht mehr eng halten konnten, machte er noch sein Tor (105.).
  • ANGRIFF: Mario Götze (bis 91.) - Note 3,0

    ANGRIFF: Mario Götze (bis 91.) - Note 3,0

    Wieder ein engagierter Auftritt des 2014er-Weltmeisters. Götze trieb sich überall auf dem Platz herum und führte eifrig Zweikämpfe. Wie bei seinem Abschluss per Hacke (15.) punktuell auch mit kleinen Geniestreichen im Offensivspiel. Das entscheidende Element konnte er aber genauso wenig finden wie die Kollegen.
  • Maximilian Philipp (ab 91.) - Note 3,0

    Maximilian Philipp (ab 91.) - Note 3,0

    Genauso wie Brun Larsen Teil von Favres Schlussoffensive. Brachte tatsächlich noch einmal neuen Schwung und leitete den Hakimi-Treffer (112.) mit einem Solo über die rechten Seite ein. Vom Punkt patzte er.
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