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Raus ohne Applaus: Die größten Blamagen im DFB-Pokal

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  • Raus ohne Applaus: Die größten Blamagen im DFB-Pokal

    Raus ohne Applaus: Die größten Blamagen im DFB-Pokal

    Kaum ein Wettbewerb steht so sinnbildlich für das Duell zwischen David und Goliath wie der DFB-Pokal - aus gutem Grund. In der Vergangenheit sind die Großen immer wieder über die vermeintlich Kleinen gestolpert. Eine Auswahl der spektakulärsten Favoritenstürze in der Pokal-Geschichte:
  • Köln geht gegen Vereinsikone unter

    Köln geht gegen Vereinsikone unter

    In der Saison 2019/2020 startete der 1. FC Köln nicht nur sehr holprig in die Bundesliga-Saison. Auch im Pokal war schon in der zweiten Runde Endstation für den Erstliga-Aufsteiger. Viertligist 1. FC Saarbrücken mit FC-Legende Dirk Lottner an der Seitenlinie warf die Rheinländer mit einem 3:2-Sieg aus dem Wettbewerb.
  • Der Fluch des Titelverteidigers

    Der Fluch des Titelverteidigers

    2018 schien nicht das Jahr der Titelverteidiger zu sein. Wenige Wochen nach dem peinlichen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland erwischt es auch den amtierenden Pokalsieger Eintracht Frankfurt, der sich gegen den Viertligisten SSV Ulm bis auf die Knochen blamiert. Die Adler verlieren mit 1:2 und scheitern damit als fünfter Titelverteidiger überhaupt in der ersten Pokalrunde.
  • Favoritenschreck vom Autobahnkreuz

    Favoritenschreck vom Autobahnkreuz

    Nach Werder Bremen (2:1) bezwingen die Sportfreunde Lotte in der Saison 2016/17 auch Bayer Leverkusen (4:3 i.E.) - und das trotz zweimaliger Führung und Überzahl für den Bundesligisten. Erst im Viertelfinale gegen den BVB ist Endstation (0:3).
  • Fürth entzaubert Borussia Dortmund

    Fürth entzaubert Borussia Dortmund

    Der damalige Landesligist Fürth beschert dem mehrfachen Pokalsieger Dortmund 1990/1991 eine 1:3-Niederlage in der ersten Hauptrunde des Pokals. Spieler des Tages ist der Franke Zettl, der die Tore zum 1:0 und 3:1 schießt.
  • Ex-Bundesligist schlägt heutigen Bundesligisten

    Ex-Bundesligist schlägt heutigen Bundesligisten

    Großer Jubel bei der Spielvereinigung Unterhaching. Der Viertligist bezwingt in der zweiten Runde 2015/2016 den haushohen Favoriten, das damalige Zweitliga-Topteam RB Leipzig, glatt mit 3:0 und ist vollkommen verdient eine Runde weiter.
  • Was war da los Leute?

    Was war da los Leute?

    ... fragt Trainer Armin Veh (l.) die Frankfurter Bundesligastars. In der Zweitrundenpartie 2015/2016 beim Drittligisten FC Erzgebirge Aue setzte es ein 0:1. Es war vor allem offensiv eine sehr dürftige Vorstellung der SGE.
  • Die Dino-Bezwinger

    Die Dino-Bezwinger

    Der FC Carl Zeiss Jena sorgt zum Auftakt der Pokalsaison 2015/16 für einen echten Paukenschlag und haut den großen Hamburger SV aus dem Wettbewerb. Der Regionalligist setzt sich mit trotz eines glücklichen Last-Minutes-Ausgleichs des HSV mit 3:2 nach Verlängerung durch.
  • Badisches Debakel

    Badisches Debakel

    Drei Platzverweise, drei Elfmeter, drei Gegentore: Der Karlsruher SC stellt sich in der ersten Runde der Saison 2015/16 gegen den Fünftligisten aus Reutlingen alles andere als clever an und wird von den Amateuren mit 3:1 aus dem Stadion gefegt.
  • Endstation Magdeburg

    Endstation Magdeburg

    Nach dem Aus in der ersten Pokalrunde 2014 gegen den damaligen Regionalliga-Klub flog der FC Augsburg auch in der Saison 2017/18 gegen den 1. FC Magdeburg raus. Genau wie drei Jahre zuvor traf auch in diesem Jahr Christian Beck (l.) für den Drittligisten.
  • Auf zum nächsten Streich

    Auf zum nächsten Streich

    In der ersten Runde der Pokalsaison 2014/15 forderte die Fortuna aus Düsseldorf den Viertligisten Würzburger Kickers und erlebte ihr ganz persönliches Debakel. Am Ende behielten die Bayern nach 120 umkämpften Minuten dank eines Freistoßtreffers in der Verlängerung haarscharf die Oberhand.
  • Der Klassiker unter den Erstrundenpatzern

    Der Klassiker unter den Erstrundenpatzern

    In der Vergangenheit hat es noch ganz andere Vereine erwischt, wie dieser Klassiker unter den Pokalpatzern zeigt: Durch ein Tor des Landwirts Roland Stein siegt der TSV Vestenbergsgreuth im Pokal 1994/95 mit 1:0 gegen den damals amtierenden Deutschen Meister FC Bayern in der ersten Runde.
  • Spektakel-Sensation

    Spektakel-Sensation

    Nach 49 Minuten führt Mainz im August 2014 beim Drittligisten aus Chemnitz mit 2:0, dann wird es kurios: Der CFC gleicht aus, Mainz geht erneut in Front und ein Eigentor führt letztlich zur Verlängerung. In dieser rettet sich der Bundesligist mit dem Schlusspfiff ins Elfmeterschießen, um dort doch zu verlieren.
  • Überraschung in letzter Minute

    Überraschung in letzter Minute

    90 Minuten lang halten tapfere Wiedenbrücker gegen Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf im Erstrundenspiel der 2013/14 ein 0:0. In der letzten Minute schließlich lässt sich Tobias Levels zu einem Foul im Strafraum hinreißen, fliegt vom Platz und muss von draußen zusehen, wie der SC Wiedenbrück per Elfmeter in die zweite Runde einzieht.
  • Die großen Bayern trifft es mehrfach

    Die großen Bayern trifft es mehrfach

    Und nochmal Bayern: Eine weitere bittere Niederlage holen sich die Münchner Profis bereits im DFB-Pokal 1990/1991 in Weinheim ab. Sie verlieren gegen die Amateure auch hier mit 0:1 und scheiden unerwartet in der ersten Runde aus.
  • Pokalkrimi in Sandhausen

    Pokalkrimi in Sandhausen

    Ausdauer ist bei der Pokal-Überraschung der Saison 1995/96 gefragt: Die Amateure aus Sandhausen schlagen den VfB Stuttgart in der ersten Runde mit 15:14 im Elfmeterschießen. In die DFB-Pokal-Historie geht das Duell vom Punkt als das längste der Geschichte ein.
  • Aus für den UEFA-Pokalsieger

    Aus für den UEFA-Pokalsieger

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals 1997 kann Pokalschreck Eintracht Trier einen sensationellen Sieg gegen den FC Schalke 04 einfahren. Für den Siegtreffer gegen die "Euro-Fighter" sorgt Rudolf Thömmes in der 76. Minute...
  • Und der zweite Streich folgt sogleich

    Und der zweite Streich folgt sogleich

    …nach dem Sieg über den UEFA-Cup-Gewinner bezwingen die Trierer Helden anschließend auch den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund im Achtelfinale mit 2:1. Erst im Halbfinale wird die Eintracht durch den MSV Duisburg gestoppt - und das auch nur im Elfmeterschießen.
  • Hoyzer schlägt zu: Pokalpleite für den HSV

    Hoyzer schlägt zu: Pokalpleite für den HSV

    Eine der bittersten Erstrundenpleiten muss der HSV 2004/05 hinnehmen. Der Bundesligist verliert nach 2:0-Führung gegen den Regionalligisten Paderborn mit 2:4 - auch weil Robert Hoyzer haarsträubende Fehlentscheidungen trifft. Nachdem die Spielmanipulation ans Licht kommen, erhält der HSV schließlich einen finanziellen Ausgleich von zwei Millionen Euro.
  • Blamage ohne Spielmanipulation

    Blamage ohne Spielmanipulation

    Ganz ohne Wettmafia vergeigen die Hamburger hingegen ihr Spiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals 2009/10: Beim VfL Osnabrück kann der HSV zwar einen Rückstand noch drehen, verliert an der Bremer Brücke dann aber überraschend im Elfmeterschießen.
  • Nächstes Pokal-Beben an der Bremer Brücke

    Nächstes Pokal-Beben an der Bremer Brücke

    Trotz einer Roten Karte in der 19. Minute für den VfL Osnabrück ging der HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals 2017/18 im Nordduell unter. Am Ende stand ein 3:1-Erfolg für den Drittligisten auf der Anzeigetafel.
  • Pokalschreck Jena wirft den Meister raus

    Pokalschreck Jena wirft den Meister raus

    Ebenfalls am Elfmeterpunkt wird in der Saison 2007/08 die Partie zwischen Carl Zeiss Jena und dem amtierenden Meister VfB Stuttgart entschieden - und zwar zu Gunsten des Außenseiters, der sich erst in der letzten Minute der Verlängerung ins Elfmeterschießen gerettet hatte.
  • Sieg gegen den späteren Meister

    Sieg gegen den späteren Meister

    Wir schreiben das Jahr 2010: Borussia Dortmund verzaubert mit Tempofußball, sollte ein halbes Jahr später Meister werden - und fliegt im DFB-Pokal bei den Offenbacher Kickers raus. Keeper Robert Wulnikowski hält im Elfmeterschießen gleich zwei Bälle und bringt nicht nur den Außenseiter ins Achtelfinale, sondern auch den späteren Meister zu Fall.
  • Traum von Berlin platzt nach 90 Minuten

    Traum von Berlin platzt nach 90 Minuten

    Überraschend verliert der VfL Wolfsburg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2011/12 gegen den Viertligisten RB Leipzig mit 2:3. Vor dem Anpfiff hatte der Wolfsburger Meistertrainer Felix Magath noch großspurig angekündigt, dass der Einzug ins Pokalfinale geplant sei.
  • Dresden siegt nach Aufholjagd

    Dresden siegt nach Aufholjagd

    Mit Bayer Leverkusen entscheidet sich kurz darauf der nächste Werksklub, frühzeitig die Segel zu streichen - und das äußerst eindrucksvoll. Bis zur 68. Minute bestimmt der Favorit mit einer sicheren 3:0-Führung das Spiel gegen Dynamo Dresden. Dann übernehmen die Sachsen das Kommando und gewinnen nach Verlängerung noch 4:3.
  • Werder: Immer für einen Patzer gut

    Werder: Immer für einen Patzer gut

    Auch Werder lässt sich in der ersten Pokalrunde der Saison 2011/12 nicht lumpen und fliegt ebenso wie Wolfsburg und Bayer direkt aus dem Wettberwerb. In Heidenheim bringen die Hanseaten eine 1:0-Führung nicht über die Zeit und scheiden schließlich nach Verlängerung gegen den Drittligisten aus. Es sollte der Anfang einer Bremer Pannenserie werden...
  • Die Pleitenserie geht weiter

    Die Pleitenserie geht weiter

    ...denn auch in den beiden Folgejahren hieß es für den mehrmaligen Pokalsieger: "Raus ohne Applaus". Der Heidenheim-Pleite folgte eine Erstrundenniederlage bei Preußen Münster und schließlich eine 1:3-Niederlage beim 1. FC Saarbrücken. Der Drittligist durfte im August 2013 einen verdienten Sieg nach Verlängerung bejubeln.
  • Klatsche für Hoffenheim

    Klatsche für Hoffenheim

    Einen heftigen Pokalpatzer leistet sich die TSG Hoffenheim im August 2012. Beim Regionaligisten Berliner AK liegen die Kraichgauer nach 60 Minuten bereits mit 0:4 zurück - und können an diesem Resultat auch nichts mehr ändern. Der gerade erst verpflichtete und später in Ungnade gefallene Ex-Nationaltorwart Tim Wiese trägt seinen Teil zur Pleite bei.
  • Wiederholungstäter FCN

    Wiederholungstäter FCN

    Knapper ging es am gleichen Pokal-Wochenende beim TSV Havelse zu. Und dennoch: Der niedersächsische Regionalliga-Klub dreht das Spiel gegen Nürnberg und feiert am Ende einen 3:2-Sieg nach Verlängerung.
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