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Das Abschlusszeugnis der DHB-Stars

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  • Die DHB-Stars in der Einzelkritik

    Die DHB-Stars in der Einzelkritik

    Auch wenn es am Ende nicht zu einer Medaille bei der Handball-WM 2019 reichte, hat sich das DHB-Team nach zwei schwachen Turnieren eindrucksvoll zurückgemeldet. Anders als bei der EM 2018 präsentierte sich die deutsche Mannschaft als geschlossene Einheit. Doch während ein Quartett besonders herausstach, zeigte ein Akteur, der sonst als Leistungsträger bekannt ist, eine ganz schwache Vorstellung. Die DHB-Stars in der Einzelkritik.
  • TOR: Andreas Wolff - Note 2,5

    TOR: Andreas Wolff - Note 2,5

    Weist mit 35 Prozent gehaltener Bälle zwar eine starke Quote auf und gehört damit zu den stärksten Keepern des Turniers, doch wurde seinem Anspruch, der beste Torwart der Welt zu sein, nicht komplett gerecht. Eine Wolff-Show, wie man sie bei der EM 2016 zu sehen bekam, blieb aus.
  • Silvio Heinevetter - Note 3,5

    Silvio Heinevetter - Note 3,5

    Wäre mit seiner Parade gegen Frankreich kurz vor Schluss beinahe zum Bronze-Helden geworden. Ging mit seiner Rolle als Nummer zwei professionell um. Ließ seine Klasse in Kurzeinsätzen aufblitzen, konnte allerdings nie am Thron von Andi Wolff rütteln. Hat eine ordentliche Quote von 28 Prozent vorzuweisen.
  • LINKSAUSSEN: Uwe Gensheimer - Note 1,5

    LINKSAUSSEN: Uwe Gensheimer - Note 1,5

    War mit Abstand der stärkste Spieler im DHB-Team. Eine Quote von 75 Prozent spricht für sich. Ist mit 56 WM-Toren der viertbeste Schütze des Turniers. Stellte seine Treffsicherheit mit jeweils sieben Treffern vor allem im Halbfinale und im Spiel um Platz drei unter Beweis. Auf einen Titel wartet der Linksaußen allerdings weiterhin.
  • Matthias Musche - Note 3,5

    Matthias Musche - Note 3,5

    Unglücksrabe des Turniers! Traf gegen Frankreich eine folgenschwere Fehlentscheidung und spielte einen zu riskanten Pass auf Pekeler. Zeigte, dass er eine gute Gensheimer-Alternative ist. Kam aber auch nur zum Einsatz, um den etatmäßige Linksaußen zu entlasten. Zeigte sich gerade vom Punkt mit 5 von 5 Treffern zielsicher. Seine bärenstarken Leistungen aus der Bundesliga konnte Musche allerdings nicht abrufen.
  • RÜCKRAUM LINKS: Steffen Fäth - Note 4,0

    RÜCKRAUM LINKS: Steffen Fäth - Note 4,0

    Zeigte wechselhafte Leistungen im Turnier. Kam mit seiner Wurfgewalt immer wieder zu einfachen Toren, nutze seine Stärken aber viel zu selten aus. Wirkte teilweise verunsichert und ließ den nötigen Mut vermissen. Erwischte gerade im Halbfinale einen miserablen Tag und brachte keinen seiner vier Versuche im Tor unter. Insgesamt zu wenig vom deutschen Rückraum-Shooter.
  • Fabian Böhm - Note 2,0

    Fabian Böhm - Note 2,0

    War wohl die größte deutsche Überraschung der WM. Mit 69 Prozent der effektivste Rückraumschütze, zudem mit 24 Toren zweitbester deutscher Werfer (gemeinsam mit Kohlbacher und Wiede). War einer der wenigen, der in brenzligen Situationen Verantwortung übernahm. Schloss in einigen Phasen allerdings zu übereifrig ab.
  • Finn Lemke - Note 3,0

    Finn Lemke - Note 3,0

    Spielte nur in der Abwehr. Kam aber nicht am Kieler Duo Wiencek und Pekeler vorbei. Musste nach Roten Karten der Teamkollegen im Halbfinale und im Spiel um Platz drei in die Bresche springen. Machte seinen Job gut, konnte die Niederlagen aber nicht verhindern.
  • RÜCKRAUM MITTE: Martin Strobel - Note 2,5

    RÜCKRAUM MITTE: Martin Strobel - Note 2,5

    Zahlte das Vertrauen, das Prokop in ihn setzte, zurück. Dass Strobel "nur" in der zweiten Liga spielt, war ihm zu keiner Zeit anzumerken. Leitete das Geschehen auf dem Spielfeld und zog geschickt die Fäden. Überraschte zudem mit Torgefahr. Seine schwere Knieverletzung schockte und schwächte das DHB-Team.
  • Tim Suton - Note 3,5

    Tim Suton - Note 3,5

    Rückte für den verletzten Strobel in den Kader. Zeigte gerade bei seinem WM-Debüt gegen Spanien ein starkes Spiel mit vier Toren. Im Halbfinale machte sich dann doch bemerkbar, dass es Suton noch an Erfahrung fehlt. Kam im letzten Spiel nur zu Kurzeinsätzen. Deutete an, dass er die Zukunftshoffnung auf der Spielmacherposition ist.
  • Paul Drux - Note 3,0

    Paul Drux - Note 3,0

    Rückte nach dem Ausfall von Strobel mehr in den Fokus. Spielte ein gutes Turnier mit insgesamt 21 Treffern (64 Prozent). Nahm jeden Zweikampf mit voller Willenskraft und ganzem Körpereinsatz auf und holte somit zahlreiche Zeitstrafen heraus. Zeigte aber gerade in wichtigen Spielen einige Nachlässigkeiten und Unsicherheiten. War gerade aus der zweiten Reihe zu ungefährlich.
  • RÜCKRAUM RECHTS: Steffen Weinhold - Note 3,0

    RÜCKRAUM RECHTS: Steffen Weinhold - Note 3,0

    Startete stark ins Turnier und übernahm in wichtigen Situationen Verantwortung. Verletzte sich im vierten Gruppenspiel, blieb aber im Kader. Eine Blitzheilung blieb aus. Weinhold kam erst im Halbfinale und im Spiel um Platz drei wieder zum Einsatz, war dabei aber offensichtlich nicht bei 100 Prozent.
  • Fabian Wiede - Note 1,5

    Fabian Wiede - Note 1,5

    Entwickelte sich nach der Verletzung von Weinhold zum Leistungsträger des Teams. War mit 24 Treffern nicht nur selbst torgefährlich, sondern bereitete mit 39 Assists auch die meisten Tore vor. Gerade gegen Kroatien trumpfte Wiede mit sechs von sechs Treffern groß auf. Wurde nicht ohne Grund zum besten Halbrechten des Turniers gewählt.
  • Franz Semper - Note 3,5

    Franz Semper - Note 3,5

    Stand etwas überraschend im WM-Kader. Sollte Erfahrungen sammeln. Eine WM kam für den 21-Jährigen aber wohl doch zu früh: Nach der Verletzung von Weinhold strich Prokop den Youngster aus dem Kader und nominierte Kai Häfner nach.
  • Kai Häfner - Note 4,0

    Kai Häfner - Note 4,0

    Wurde wie beim EM-Gewinn 2016 nachnominiert. Fand erneut schnell ins Turnier, konnte allerdings nicht die von ihm erwarteten Akzente setzen. Mit einer Trefferquote von 37 Prozent blieb Häfner weit hinter seinen Erwartungen.
  • RECHTSAUSSEN: Patrick Groetzki - Note 5,0

    RECHTSAUSSEN: Patrick Groetzki - Note 5,0

    War der große Unsicherheitsfaktor im DHB-Team. Spielte insgesamt ein ganz schwaches Turnier. Traf nur 14 seiner 25 Würfe (54 Prozent). Definitiv zu wenig für einen Außenspieler wie Groetzki! Seine gefürchteten Gegenstöße blieben fast im ganzen Turnier aus. Der Druck, den Prokop dem einzigen Rechtsaußen aufgelastet hat, war wohl zu groß.
  • KREIS: Hendrik Pekeler - Note 2,0

    KREIS: Hendrik Pekeler - Note 2,0

    Sorgte gemeinsam mit Wiencek dafür, dass die deutsche Abwehr zur Weltklasse auflief, egal ob Pekeler im Innenblock oder als Vorgezogener spielte. Erhielt auch im Angriff meistens den Vorzug, machte dort einen soliden Job. Kassierte im Halbfinale eine bittere Rote Karte.
  • Patrick Wiencek - Note 1,5

    Patrick Wiencek - Note 1,5

    Spielte ein überragendes Turnier. War einer der besten Abwehrspieler der gesamten WM. Blockte die meisten Würfe und klaute die drittmeisten Bälle. War außerdem emotionaler Leader und Stimmungsgarant auf dem Feld. Konnte im Halbfinale nicht an seine starken Leistungen anknüpfen, kassierte im Spiel um Bronze eine Rote Karte und schwächte das Team damit.
  • Jannik Kohlbacher - Note 1,5

    Jannik Kohlbacher - Note 1,5

    War im Angriff der beste deutsche Kreisläufer und mit bärenstarken 80 Prozent sicherster Vollstrecker. Bekam Kohlbacher den Ball, landete das Spielgerät entweder im Tor oder es gab einen Siebenmeter für Deutschland. Fand sich im Laufe des Turniers auch defensiv immer besser zurecht, offenbarte allerdings noch Verbesserungsbedarf.
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