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Wer bleibt? Wer geht? Bayern-Kader in der Analyse

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  • Bayern-Umbruch: Wer sitzt fest im Sattel? Wer wackelt? Wer muss weg?

    Bayern-Umbruch: Wer sitzt fest im Sattel? Wer wackelt? Wer muss weg?

    Im Sommer 2019 werde der FC Bayern das "Mannschaftsgesicht ziemlich verändern", verkündete FCB-Präsident Uli Hoeneß einen Umbruch an der Isar. Wir haben einen Blick auf den Kader geworfen und gemutmaßt, wer bei einem Neuanfang weichen müsste.
  • TOR: Manuel Neuer

    TOR: Manuel Neuer

    Neuer steckt erstmals in seiner glorreichen Karriere in einer Krise, der Nummer-eins-Status des viermaligen Welttorhüters dürfte aufgrund seiner Verdienste aber unangefochten bleiben. Im kommenden Sommer zählt Neuer allerdings 33 Lenze. Ein Torwart mit der Vita Neuers ist damit zwar noch vom Ruhestand entfernt, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass die Bayern dem Routinier mit dem Kauf einer namhaften Alternative Druck machen. Zumal Neuer auch in der laufenden Saison zeitweise wieder angeschlagen ausfiel.
  • Sven Ulreich

    Sven Ulreich

    Der 30-Jährige verkörpert die perfekte Nummer zwei: Nie hört man Ulreich meckern. Selbst nachdem er den verletzten Neuer in der Saison 2017/18 überragend vertrat, begab er sich nahezu kommentarlos zurück ins zweite Glied. Sollte Bayern jedoch wirklich eine weitere Alternative holen, dürfte Ulreich kaum den Status als Nummer drei akzeptieren.
  • Christian Früchtl

    Christian Früchtl

    Der deutsche Junioren-Nationalspieler hat sich im Frühjahr 2018 bis 2020 an die Bayern gebunden. Ein echter Anwärter auf dem Platz im Tor der Profis ist der 18-Jährige noch nicht, Früchtl ist aber eine ernsthafte Option für die Zukunft. Eine Leihe könnte ab dem Sommer für Spielpraxis sorgen.
  • Ron-Thorben Hoffmann

    Ron-Thorben Hoffmann

    Hoffmann gibt derzeit den Vertreter von Früchtl bei der zweiten Mannschaft der Bayern, wohl mehr als ein Fingerzeig für seine Zukunft an der Isar. Mit 19 Jahren hat der Rückhalt durchaus noch Entwicklungspotenzial, ob er aber jemals eine Zukunft im Profikader hat, darf bezweifelt werden.
  • ABWEHR: Niklas Süle

    ABWEHR: Niklas Süle

    Süle ist groß, bringt Masse mit und ist dennoch erstaunlich schnell. Als er im Sommer 2017 zu den Bayern wechselte, wurde hinterfragt, ob Süle gegen die große Konkurrenz überhaupt eine Chance hat. Ein Jahr später hat der 23-Jährige Boateng und Hummels abgehängt. Fazit: Süle ist Gegenwart und Zukunft der FCB-Abwehr.
  • Mats Hummels

    Mats Hummels

    Die laufende Saison ist nicht die des Mats Hummels. Ein Umstand, der am Selbstverständnis des lange unangefochtenen Nationalspielers nagt. Immer häufiger findet sich der 30-Jährige auf der Bank wieder, immer häufiger reagiert der Weltmeister von 2014 dünnhäutig. Durchaus möglich, dass Hummels den Sommer nutzt, um den Schritt ins Ausland zu suchen. Interessenten dürfte es in Hülle und Fülle geben.
  • Javi Martínez

    Javi Martínez

    Seit 2012 kickt Martínez bereits bei den Bayern, feierte sechs Meistertitel, drei Pokalsiege und den CL-Sieg 2013. Auch aufgrund vieler Verletzungen pendelt Martínez aber regelmäßig zwischen Leistungsträger und Ersatzmann. Der Spanier verfügt unbestritten über Klasse, ist aber sicher nicht unanfechtbar. Bilbao soll an einer Rückholaktion interessiert sein - wenn der Preis stimmt.
  • Jérôme Boateng

    Jérôme Boateng

    Im Sommer 2017 scheiterte ein Wechsel zu Paris Saint-Germain lediglich an den hohen Forderungen der Münchner. Boateng bestätigte anschließend zwar, dass ein Verbleib kein Problem darstelle, bemängelte aber auch fehlende Unterstützung des Vereins. Zuletzt wurde er von Trainer Niko Kovac öfter auf die Bank gesetzt. Boatengs Abschied steht laut übereinstimmenden Meldungen fest.
  • Rafinha

    Rafinha

    Nach acht Jahren endet Rafinhas Zeit beim FC Bayern. Stammspieler ist der Brasilianer längst nicht mehr, als verlässliche Alternative taugt Rafinha aber durchaus. Mit 33 Jahren macht der Außenverteidiger den Stammspielern allerdings keinen Druck mehr. Er fällt dem Umbruch des Rekordmeisters zum Opfer.
  • David Alaba

    David Alaba

    Als letzter Akteur aus dem eigenen Nachwuchs, der es zum Stammspieler geschafft hat, besitzt Alaba eine Sonderstellung beim FC Bayern. Freiwillig werden die Münchner den Linksverteidiger daher kaum ziehen lassen. Bleibt die Frage, was der Österreicher will. Mit 26 Jahren ist er im perfekten Alter, um seine Chance noch einmal bei der Konkurrenz zu suchen. In Spanien und beim FC Arsenal soll er besonders gefragt sein.
  • Joshua Kimmich

    Joshua Kimmich

    In der Krisen-Saison des FC Bayern ist Kimmich weiter unumstrittener Stammspieler. Der 23-Jährige ist selbstbewusst, stellt sich den Medien und scheut nicht davor zurück, seine Meinung zu sagen. Die Leader-Rolle ist Kimmich auch nach dem von Hoeneß angekündigten Umbruch sicher.
  • MITTELFELD: Thiago

    MITTELFELD: Thiago

    "Thiago, oder nix!", forderte Pep Guardiola einst vom FC Bayern, die Granden reagierten, holten den Mittelfeldstrategen und dürften die Entscheidung nicht bereut haben. Wenn er fit ist, gehört Thiago zu den Top-Spielern auf seiner Position, mit 27 Jahren hat er zudem noch einige Jahre auf hohem Niveau vor sich. Allerdings hieß es bereits im vergangenen Jahr, dass die Bayern-Bosse dem Spanier durchaus ziehen lassen würden.
  • Franck Ribéry

    Franck Ribéry

    "Au revoir, le roi Ribéry", wird man sich am Ende der Saison in München vom langjährigen Topstar verabschieden. Ribéry ist dann 36, eine erneute Verlängerung des Kontrakts würde den Umbruch unglaubwürdig erscheinen lassen. Immerhin: Gewinnt Bayern den Titel, verabschiedet sich der Offensivspieler als Akteur mit den meisten Bundesliga-Meisterschaften.
  • Arjen Robben

    Arjen Robben

    Arjens Robbens Abschied dagegen ist bereits fix. Wohin die Bayern den Niederländer ziehen lassen, ist noch unklar. Bis zum Saisonende wird Ehrgeizling Robben noch mal alles geben - wenn er denn fit wird und überhaupt noch einmal zum Einsatz kommt.
  • Leon Goretzka

    Leon Goretzka

    Bayern hielt im Sommer 2018 die Füße weitestgehend still, sicherte sich aber immerhin die Dienste von Goretzka, der zum Nulltarif vom FC Schalke kam. Und der 23-jährige Nationalspieler gehört zu den positiven Überraschungen der Saison. Goretzka gehört zur Zukunft der Bayern.
  • Serge Gnabry

    Serge Gnabry

    Gnabry galt einst als Supertalent, verschwand dann in der Versenkung und arbeitete sich seit seinem Wechsel in die deutsche Bundesliga 2016 wieder ins Rampenlicht. Ob es für den FC Bayern reicht, wurde bezweifelt, der 23-Jährige setzt in München aber sehenswerte Akzente. Geht seine positive Entwicklung weiter, wird Gnabry eine wichtige Rolle beim Bayern-Umbruch einnehmen.
  • James Rodríguez

    James Rodríguez

    Kaum ein Bayern-Akteur steht 2018/19 so im Fokus wie James Rodríguez. Sportlich überzeugend, findet sich der 27-Jährige häufig auf der Bank wieder. Angeblich findet der Südamerikaner keinen Draht zu Coach Niko Kovac. Umbruch ist aber wohl nur ohne Störfeuer möglich. Brisant: Um den derzeit ausgeliehenen James zu binden, muss der FCB bis zum Saisonende 42 Millionen Euro an Real Madrid überweisen. Die finale Entscheidung fällt erst im Mai.
  • Corentin Tolisso

    Corentin Tolisso

    Tolissos Zeit als zweitteuerster Einkauf der Bayern-Historie dürfte im kommenden Sommer enden, seine Zeit an der Isar allerdings nicht. Die frühe Verletzung des jungen Franzosen war ein Grund für Bayerns Abwärtstrend in der Hinrunde.
  • Kingsley Coman

    Kingsley Coman

    Auch das zweite Talent aus Frankreich verletzte sich zu Saisonbeginn. Kingsley Coman (22) hat aber längst bewiesen, dass ihm die Zukunft auf dem linken Flügel des FC Bayern gehört. Dass Coman eine Ära prägt, könnten wohl nur weitere Verletzungen verhindern.
  • Renato Sanches

    Renato Sanches

    Mit zarten 18 Jahren wurde Sanches mit Portugal Europameister und wechselte für 35 Millionen Euro zum FC Bayern. Der vermeintliche Sensationscoup verpuffte allerdings. Unter Kovac kommt der mittlerweile 21-Jährige zwar vermehrt zum Einsatz, ob es für die Bayern reicht, ist aber weiter unklar. Er selbst ist mit seiner Rolle alles andere als glücklich. Prognose: Stimmt das Angebot, ist Sanches weg.
  • Robert Lewandowski

    Robert Lewandowski

    Lewandowski zu ersetzen dürfte auf lange Sicht eine der größten Herausforderungen für die Münchner werden. Lewy wird im Sommer 31 und flirtete in der Vergangenheit offen mit einem Abschied. Zuletzt legte er allerdings eine Kehrtwende hin und sprach von einer Vertragsverlängerung. Wie der Poker ausgeht, ist noch offen.
  • Thomas Müller

    Thomas Müller

    Thomas Müller stammt aus dem Nachwuchs des FC Bayern, Thomas Müller verbrachte seine komplette Karriere in München, Thomas Müller ist ein Stück FC Bayern. Aktuell läuft zwar auch beim 29-Jährigen nicht alles rund, dass der Umbruch ohne den Nationalspieler stattfindet, ist dennoch nur schwer vorstellbar.
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