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Gianluigi Buffon: Die lebende Torwart-Legende

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  • "San Gigi" Buffon: Die lebende Legende

    "San Gigi" Buffon: Die lebende Legende

    Weltmeister, Rekordnationalspieler, Serienmeister, Sportsmann: Gianluigi Buffon ist einer der größten Sportler Italiens. Mit seinen nun schon 41 Jahren blickt die Torwart-Legende auf eine beeindruckende Karriere zurück.
  • Früh übt sich

    Früh übt sich

    Buffons Karriere beginnt unweit seiner Heimatstadt Carrara in Parma. Früh entdecken die Nord-Italiener um Trainer Nevio Scala, dem späteren BVB-Coach, das Talent des Torhüters. Am 19. November 1995 debütiert der 17-Jährige ausgerechnet gegen den späteren Meister AC Milan - und hält seinen Kasten sauber.
  • Reifeprüfung in der Champions League

    Reifeprüfung in der Champions League

    Zusammen mit Weltklasse-Spielern wie Lilian Thuram (hinten, 4. von links), Fabio Cannavaro und Hernán Crespo (beide vorne, 3. und 4. von links) ist der damals 19-Jährige in Parma gesetzt. In der Saison 1997/98 debütiert Buffon in der Champions League - und hilft unter anderem dabei, den damals amtierenden CL-Sieger Borussia Dortmund zu bezwingen.
  • Die Squadra Azzurra ruft

    Die Squadra Azzurra ruft

    Die guten Leistungen bleiben auch Nationalmannschaftstrainer Cesare Maldini nicht verborgen. Buffon macht im Oktober 1997 sein erstes Länderspiel für die Squadra Azzurra. Bei der WM 1998 ist er noch Ersatzmann, ab der EM 2000 schon nicht mehr wegzudenken.
  • Der erste große Titel

    Der erste große Titel

    Im Uefa-Cup der Saison 1998/99 ist der AC Parma nicht zu schlagen. Denkwürdig sind vor allem die Spiele gegen französische Teams: Nachdem Buffon und Co. im Viertelfinal-Rückspiel Bordeaux mit 6:0 nach Hause schicken, muss im Finale Marseille (3:0) dran glauben. Es bleibt jedoch Buffons einziger europäischer Titel auf Vereinsebene.
  • Der teuerste Torwart aller Zeiten

    Der teuerste Torwart aller Zeiten

    Der Sommer 2001 hat es in sich: Gianluigi Buffon wird mit seinem Wechsel für knapp 53 Mio. Euro zu Juventus zum teuersten Transfer der Geschichte. Gut angelegtes Geld, nimmt man die sechs Meistertitel, vier Pokal- und fünf Superpokalsiege zusammen, die der Italiener für die "Alte Dame" in der Folge einfahren wird.
  • Werbe-Team Pepsi

    Werbe-Team Pepsi

    Auch abseits des Platzes ist der 1,92m große Torhüter ein gefragter Mann. Neben Emanuel Petit, Juan Sebastián Verón, Raúl, David Beckham, Rivaldo und Roberto Carlos (von links) macht Buffon 2001 eine gute Figur.
  • Das leidige Thema: Champions League

    Das leidige Thema: Champions League

    In der Königsklasse steht dem Keeper jedoch immer etwas im Weg. 2002 scheitert Juve an Bayer Leverkusen (1:3) in der Zwischenrunde. Ausgerechnet sein Torwart-Kollege Hans Jörg Butt bringt mit seinem Elfmeter zum 1:0 den Stein ins Rollen.
  • Der erste Scudetto

    Der erste Scudetto

    Erfreulich hingegen das Abschneiden der Turiner in der Serie A. Mit einem Punkt Vorsprung holt sich Buffon den Meistertitel der Saison 2001/2002 - der erste für den Schlussmann.
  • Große Ehre: Europas Fußballer des Jahres 2003

    Große Ehre: Europas Fußballer des Jahres 2003

    Buffon ist der bislang einzige Torhüter sowie der damals erste Spieler ohne einen Champions-League-Pokal in der Vitrine, der den Ballon d'Or gewinnt. Denn Buffon unterliegt im gleichen Jahr im Endspiel dem Erzrivalen AC Mailand im Elfmeterschießen.
  • Titel, Skandale, Abstieg

    Titel, Skandale, Abstieg

    Sportlich läuft es in den Folgejahren für Pavel Nedved und Gianluigi Buffon bestens, so gewinnen sie auch 2005 und 2006 die Meisterschaft. Titel, die rund um den Fußball-Skandal in Italien aber aberkannt werden. Manager Luciano Moggi manipuliert zusammen mit Schieds- und Linienrichtern zahlreiche Partien. Juve muss zwangsweise in die Serie B absteigen.
  • Familienglück

    Familienglück

    Vorerst steht jedoch die WM 2006 in Deutschland auf der Tagesordnung. An seiner Seite ist das tschechische Model Alena Seredova, mit dem Buffon zwischen 2011 und 2014 verheiratet ist und zwei Söhne hat. Einen dritten Sohn hat der Keeper mit TV-Moderatorin Ilaria D'Amico.
  • Der Weg zum größten Moment

    Der Weg zum größten Moment

    Den Finaleinzug haben Experten der Squadra Azzurra mit ihrem Defensiv-Fußball nicht unbedingt zugetraut. Nach dem Sieg über Deutschland (2:0 n.V.) wartet Frankreich um Superstar Zinédine Zidane im Finale von Berlin. Der Franzose, der in der Verlängerung nach seinem berühmten Kopfstoß mit Rot vom Platz fliegt, überwindet Buffon nach nur sieben Minuten per Elfmeter...
  • Grenzenloser Jubel in blau

    Grenzenloser Jubel in blau

    ... doch am Ende jubelt der Schlussmann! Italien schafft den Ausgleich, übersteht die Verlängerung und gewinnt nach Elfmeterschießen die Weltmeisterschaft. Für den Torhüter ist es zweifelsfrei der größte Moment in seiner Karriere.
  • Alltag in Liga zwei

    Alltag in Liga zwei

    Die Juve-Fans rechnen es dem frischgebackenen Weltmeister indes hoch an, dass dieser trotz des Zwangsabstiegs in die Serie B bei den Schwarz-Weißen bleibt. Vier Spieltage vor Schluss steht fest: Nach nur einer Saison geht es wieder nach oben.
  • Des einen Freud ist des anderen Leid

    Des einen Freud ist des anderen Leid

    Rückschläge gehören allerdings dazu. Auf dem Weg zum ersten EM-Titel müssen sich die Italiener im Viertelfinale der Europameisterschaft von 2008 den übermächtigen Spaniern geschlagen geben, die später gegen Deutschland gewinnen sollten. Ähnlich wie in der Königsklasse bleibt auch dieser Titel der Torwart-Legende verwehrt.
  • Mailänder Dominanz

    Mailänder Dominanz

    Unterdessen herrscht auch in Italien überwiegend Frust. Drei Jahre in Folge geht die Meisterschaft an die Mailänder Klubs. Inters Samuel Eto'o und Dejan Stankovic müssen Gianluigi Buffon da schon vehement zurückhalten.
  • Südafrika: Die nächste Enttäuschung

    Südafrika: Die nächste Enttäuschung

    Mit großen Rückenschmerzen geht der damals 33 Jahre alte Routinier als einer von sechs verbleibenden Weltmeistern unter Marcello Lippi in die WM 2010. Nach nur einer Halbzeit gegen Paraguay muss Buffon jedoch aufgeben. In der darauf folgenden Sommerpause wird in Italien wild darüber spekuliert, dass der Altmeister fortan auch bei Juve auf dem Abstellgleis steht.
  • Das Comeback

    Das Comeback

    Nach über einem halben Jahr Verletzungspause kämpft sich der Keeper allerdings wieder zurück in den Kasten. Dennoch landet Juve in der Liga letztlich auf einem enttäuschenden siebten Platz in der Saison 2010/11, sodass sich der Rekordmeister nicht für das internationale Geschäft qualifiziert.
  • Der Beginn einer Serie

    Der Beginn einer Serie

    Dann ist der Bann endlich gebrochen! Nur ein Jahr später meldet sich die "Alte Dame" unter Trainer Antonio Conte eindrucksvoll zurück und gewinnt die erste Meisterschaft nach 2003. Seit 2012 ist Juventus in der Serie A stets der Sieger.
  • Folgt der erste EM-Titel?

    Folgt der erste EM-Titel?

    Deutschen Fans wird Buffon auch dank seiner Leistungen im Halbfinale der EM 2012 in Erinnerung bleiben. Der Schlussmann glänzt einmal mehr mit eindrucksvollen Paraden. Am Ende gewinnt Italien mit 2:1, unterliegt jedoch wie vier Jahre zuvor den Spaniern im Finale (0:4).
  • Der Größte Italiens

    Der Größte Italiens

    Mit seinem 136. Länderspiel löst Gianluigi Buffon im Jahr 2013 unterdessen Fabio Cannavaro als Rekordnationalspieler ab.
  • Beistand von oben

    Beistand von oben

    Der Juventus-Oldie ist auch im Vatikan beliebt. Beim Besuch bei Papst Franziskus werden deshalb Nettigkeiten und Geschenke ausgetauscht. "San Gigi", wie er von seinen Fans genannt wird, ist sichtlich begeistert.
  • Die magische Zahl

    Die magische Zahl

    Zwischen Januar und März 2016 ist einfach kein Vorbeikommen am Weltmeister: Ganze 973 Minuten bleibt Buffon in der Liga ohne Gegentreffer - Rekord!
  • Double-Sieger in Serie

    Double-Sieger in Serie

    Ein Champions-League-Titel, und damit die Chance auf das begehrte Triple, bleibt Buffon verwehrt. Das Double aus Meisterschaft und Pokal holt er allerdings gleich mehrfach. Zwischen 2015 und 2017 jubeln immer die Bianconeri.
  • Zwei Weltmeister unter sich

    Zwei Weltmeister unter sich

    Duelle mit Deutschland sind auch für Buffon immer etwas Besonderes. Bei der EM 2016 in Frankreich unterliegt er jedoch seinem Gegenüber Manuel Neuer im Elfmeterschießen. Sportsmann Buffon gratuliert hinterher anerkennend.
  • Die Playoff-Schmach gegen Schweden

    Die Playoff-Schmach gegen Schweden

    Am 12. November 2017 stirbt der große Traum von der fünften WM-Teilnahme. Italien vergeigt die Playoff-Spiele gegen Schweden und ist beim Turnier in Russland nicht dabei.
  • Im Klub der 600er

    Im Klub der 600er

    641 Ligaspiele absolvierte "Gigi" insgesamt in der Serie A. Den ewigen Rekord von Javier Zanetti hat er damit denkbar knapp verpasst. Schluss war dann aber immer noch nicht. Seit Sommer 2018 steht er für Paris Saint-Germain im Kasten, absolvierte für den Klub von Trainer Thomas Tuchel seit dem 15 Pflichtspiele.
  • Letztes Abenteuer Paris Saint-Germain

    Letztes Abenteuer Paris Saint-Germain

    Der Vertrag der Torhüter-Legende läuft im Sommer 2019 aus. Ob die Karriere des ewigen Buffons dann immer noch fortgesetzt wird, ist noch nicht final geklärt. Konkurrenzfähig ist der Italiener derzeit noch immer, geht außerdem als Führungsspieler vorne weg.
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