Ottmar Hitzfelds fabelhafte Karriere
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Ottmar Hitzfelds fabelhafte Karriere
Ottmar Hitzfeld ist eine DER Trainer-Ikonen der Bundesliga. Mit dem BVB und dem FC Bayern gewann er zahlreiche Titel. Lange Jahre betreute er zudem die Schweizer Nationalmannschaft. Ein Rückblick auf die fabelhafte Karriere des Erfolgscoaches:
Erfolgreiche Anfänge als Spieler
Schon zu seiner aktiven Zeit ist Hitzfeld sehr erfolgreich. Zweimal wird er Schweizer Meister mit dem FC Basel. Beim VfB Stuttgart ist er später Teil des "100-Tore-Sturms" und führt den Verein in die Bundesliga zurück. Stationen beim FC Lugano und beim FC Luzern folgen.
Wechsel zum BVB
In seiner Schweizer Heimat verdient er sich in den 1980er-Jahren erste Sporen als Trainer. 1991 folgt der Wechsel zum BVB. Sechs Jahre und zahlreiche Erfolge soll seine Amtszeit in Dortmund insgesamt umfassen.
Größter Triumph der BVB-Historie
1997 feiert Hitzfeld mit dem BVB den bis heute größten Erfolg der Vereinsgeschichte: den Gewinn der Champions League. 3:1 heißt es im Finale von München gegen Favorit Juventus Turin. Legendär ist Lars Rickens Treffer zum Endstand. Das Eigengewächs hatte Hitzfeld Sekunden zuvor als Joker eingewechselt.
Vom BVB zum FC Bayern
Nach dem CL-Titel übernimmt Hitzfeld beim BVB das Amt des Sportdirektors - aber nur für ein Jahr. Im Sommer 1998 zieht es ihn zum Dortmunder Bundesliga-Rivalen FC Bayern. Eine neue Erfolgsära beginnt für den Trainer.
Nationale Erfolge wie am Fließband mit dem FC Bayern
In sechs Jahren beim FC Bayern gewinnt Hitzfeld viermal die deutsche Meisterschaft. 1999/2000 und 2002/2003 holen die Münchner unter seiner Regie sogar das Double.
Licht und Schatten auf der internationalen Bühne
1999 verspielt der FC Bayern im Champions-League-Finale gegen Manchester United buchstäblich in letzter Minute den Titel. 2001 machen es die Münchner gegen den FC Valencia besser. Hitzfeld gewinnt den zweiten Henkelpott seiner Karriere.
Vorzeitiger Abgang vom FC Bayern
2004 trennt sich der FC Bayern ein Jahr vor seinem Vertragsende von Hitzfeld. Wie er selbst später gesteht, steht er zu dieser Zeit kurz vor einem Burnout. Deswegen muss Hitzfeld auch den ihm angebotenen Job als Bundestrainer ablehnen. Jürgen Klinsmann übernimmt das Amt stattdessen.
Comeback beim FC Bayern
Hitzfeld nimmt eine dreijährige Auszeit, in der er als TV-Experte tätig ist. Dann folgt das Comeback auf der Trainerbank: Im Frühjahr 2007 übernimmt er als Nachfolger des gefeuerten Felix Magath erneut den FC Bayern - ursprünglich nur interimsweise für ein halbes Jahr. Doch die Saison 2007/2008 hängt er noch dran und gewinnt sein nächstes Double.
Tränenreicher Abschied
Unter Tränen verlässt Hitzfeld den FC Bayern im Sommer 2008 endgültig. Anschließend arbeitet er sechs Jahre als Nationaltrainer der Schweiz. Nach der WM 2014 verabschiedet er sich in die Rente.
Eintrag in die Geschichtsbücher
Hitzfeld ist einer von sechs Trainern, der die Champions League beziehungsweise den Europapokal der Landesmeister mit zwei verschiedenen Vereinen gewinnen konnte. Neben ihm schafften es nur Ernst Happel, Jupp Heynckes, Carlo Ancelotti, José Mourinho und Pep Guardiola. Nur Hitzfeld gelang das Kunststück mit zwei Klubs aus dem gleichen Land.
Ehrungen über Ehrungen
Zahlreiche persönliche Ehrungen zieren Hitzfelds Vita. 2008 erhält er den "Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten". 2001 wird er UEFA Trainer des Jahres, 1997 und 2001 Weltklubtrainer, mehrfach wird er Trainer des Jahres in Deutschland.
Kein Comeback beim BVB
Heute glänzt Hitzfeld noch ab und an mit seiner Expertise als Interviewpartner. Ende 2017 will ihn der BVB gerüchteweise zu einem Comeback auf der Trainerbank überreden. Der Pensionär lehnt aber ab.