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Favre wackelt: Trainer-Kandidaten des BVB im Check

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  • Favre wackelt: Trainer-Kandidaten des BVB im Check

    Favre wackelt: Trainer-Kandidaten des BVB im Check

    Lucien Favre steht bei Borussia Dortmund wieder einmal in der Kritik. Trotz der jüngsten Erfolge gegen Eintracht Frankfurt (4:0) und Paris Saint-Germain (2:1) bereiten sich die Verantwortlichen laut "Sport Bild" im Hintergrund auf eine mögliche Trennung vor. Längst kursieren Gerüchte über potenzielle Nachfolger auf der Trainerbank in Dortmund. Einige mögliche Kandidaten im Check:
  • Erik ten Haag (Ajax Amsterdam)

    Erik ten Haag (Ajax Amsterdam)

    Mit Ajax Amsterdam sorgte Erik ten Haag mit dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale im vergangenen Jahr für Furore. Kein Wunder also, dass der Niederländer alsbald bei vielen Top-Klubs gehandelt wurde und wird. Auch beim FC Bayern, wo er bereits die zweite Mannschaft trainierte, soll er ein Thema sein. Sein Chef damals: Matthias Sammer, heute externer Berater des BVB.
  • Mark van Bommel (vereinslos)

    Mark van Bommel (vereinslos)

    Auch der ehemalige "Aggressiv-Leader" soll Teil der Gedankenspiele beim BVB sein, das berichtet zumindest die "Sport Bild". Mit der PSV Eindhoven lieferte er sich vergangene Saison ein spannendes Titel-Rennen mit Ajax und zog dort den Kürzeren. Im Dezember wurde er schließlich entlassen und ist seitdem vereinslos.
  • Adi Hütter (Eintracht Frankfurt)

    Adi Hütter (Eintracht Frankfurt)

    Adi Hütter soll in den Gedankenspielen der BVB-Bosse eine Rolle spielen. Das berichtet die "WAZ". Demnach habe sich die Borussia "zumindest perspektivisch nach möglichen Alternativen" zu Favre umgesehen. Hütter sei dabei ins Blickfeld geraten. Auch "Bild" spekuliert darüber. Der Österreicher soll eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag haben.
  • Edin Terzic (Co-Trainer BVB)

    Edin Terzic (Co-Trainer BVB)

    Das große Problem im Falle einer Favre-Entlassung wäre für die BVB-Bosse, dass derzeit keine perfekt passende Alternative auf dem Trainermarkt gehandelt wird. Zumindest denkbar wäre daher eine interne Lösung: Favres Co-Trainer Edin Terzic war bereits zwischen 2010 und 2013 beim BVB als Jugendcoach und Scout tätig. Dem 37-Jährigen fehlt zwar Erfahrung als Cheftrainer im Profibusiness. Laut "Ruhr Nachrichten" genießt Terzic bei den Verantwortlichen aber "hohe Wertschätzung".
  • Niko Kovac (vereinslos)

    Niko Kovac (vereinslos)

    Seine Verpflichtung wäre wohl eine faustdicke Überraschung in Dortmund. Schließlich schnappte Kovac dem BVB in der vergangenen Saison mit den Bayern die Meisterschaft weg. Kovac selbst hat sich seit seiner Entlassung beim FC Bayern bedeckt ob seiner Zukunft gehalten. Eine schnelle Rückkehr auf die Trainerbank wäre aber durchaus denkbar. Schon im Dezember wurde er in Dortmund gehandelt. Damals erledigte sich das Thema mit furiosen Siegen des BVB gegen Düsseldorf und Mainz.
  • Ralf Rangnick (Head of Sport and Development Soccer bei Red Bull)

    Ralf Rangnick (Head of Sport and Development Soccer bei Red Bull)

    Nach seinem Abschied von RB Leipzig arbeitet Rangnick als "Head of Sport and Development Soccer" von Red Bull. Eine zeitnahe Rückkehr auf die Trainerbank ist allerdings nicht ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit dem BVB fiel der Name des früheren Schalke-Coaches bereits, jedoch wird er auch beim FC Bayern gehandelt. Zudem wäre Rangnick den Dortmund-Fans wohl nur schwer zu vermitteln. Zuetzt galt er auch beim AC Mailand als möglicher Trainer-Kandidat - spätestens für 2021.
  • Mauricio Pochettino (vereinslos)

    Mauricio Pochettino (vereinslos)

    Wenige Monate nach dem verlorenen Champions-League-Finale musste der Argentinier im November 2019 seine Koffer bei Tottenham Hotspur packen. Prompt wurde er beim FC Bayern als Nachfolger für Niko Kovac gehandelt. Seit sich die Münchner zumindest bis zum Sommer auf Hansi Flick festgelegt haben, fällt der Name Pochettino auch im Ruhrgebiet immer wieder. Nach Informationen englischer Zeitungen spekuliert der Argentinier allerdings auf eine erneute Anstellung in der Premier League.
  • Ralph Hasenhüttl (FC Southampton)

    Ralph Hasenhüttl (FC Southampton)

    Vor allem in Dortmunder Fan-Kreisen fällt der Name des früheren Trainers von RB Leipzig immer wieder, wenn es um die ideale Besetzung an der Seitenlinie geht. Hasenhüttls Fußball-Philosophie wäre wohl BVB-kompatibel. Das Problem: Nach großen Startschwierigkeiten bei den Saints (u.a. mit einem 0:9 gegen Leicester City) hat sich das Team in der Premier League toll gefangen und seit Ende November sieben Siege geholt Über eine Entlassung in Southampton redet derzeit niemand mehr.
  • Florian Kohfeldt (Werder Bremen)

    Florian Kohfeldt (Werder Bremen)

    Eigentlich gilt der in Spieler- und Fachkreisen hochgeschätzte junge Coach als eine Option für die mittelfristige Zukunft beim BVB. Nach übereinstimmenden Medienberichten gab es in den zurückliegenden Monaten sogar bereits Kontakt zwischen der Borussia und Kohfeldt. Als kurzfristige Nachfolgelösung im Falle einer Favre-Entlassung dürfte er aber nicht zur Verfügung stehen. Es sei denn, Kohfeldt wird beim SV Werder entgegen der Ankündigung von Sportdirektor Frank Baumann doch noch entlassen.
  • Laurent Blanc (vereinslos)

    Laurent Blanc (vereinslos)

    Im Dezember 2017 wurde der frühere französische Nationaltrainer vom "Spiegel" bereits mit einem Wechsel nach Dortmund in Verbindung gebracht. Damals stand Peter Bosz beim BVB vor dem Aus. Seitdem ist es aber ruhig um Blanc und die Borussia geworden. Eine Verpflichtung wäre zumindest eine faustdicke Überraschung.
  • Daniel Farke (Norwich City)

    Daniel Farke (Norwich City)

    Der ehemalige Trainer der BVB-Zweitvertretung leistet seit 2017 herausragende Arbeit in Norwich und führte die Canaries im vergangenen Sommer in die Premier League. Den gebürtigen Münsterländer zeichnet eine klare Spielphilosophie aus. Dass er diese in naher Zukunft bei den Dortmunder Profis zeigen darf, ist nicht ausgeschlossen. Mit Norwich lief es zuletzt nicht mehr rund. Seit November gewann das Farke-Team nur noch eine Partie.
  • Jan Siewert (vereinslos)

    Jan Siewert (vereinslos)

    Über England-Erfahrung verfügt auch Siewert, der genau wie Farke einst die Dortmunder U23 betreute. Sein Engagement bei Huddersfield Town ging allerdings gründlich in die Hose: Wegen anhaltender Erfolglosigkeit entließen ihn die Terriers nur sieben Monate nach seiner Verpflichtung im August. Ein Wechsel auf die Trainerbank der BVB-Profis ist dennoch (nahezu) ausgeschlossen.
  • Matthias Sammer (externer Berater beim BVB)

    Matthias Sammer (externer Berater beim BVB)

    Der Dortmunder Meistercoach von 2002 fungiert seit 2018 als externer Berater des Revierklubs - und wäre in den Augen vieler Experten die Idealbesetzung für den Trainerposten des BVB. Das Problem: Seitdem Sammer im Frühjahr 2016 einen leichten Schlaganfall erlitt, schließt er eine Rückkehr ins operative Geschäft weiterhin aus.
  • Roger Schmidt (vereinslos)

    Roger Schmidt (vereinslos)

    Der ehemalige Leverkusen-Coach ist in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht verschwunden. Bis Juli war er als Trainer in der chinesischen Liga tätig, nun könnte er in die Heimat zurückkehren. Großer Vorteil wäre, dass er sofort zur Verfügung stünde und die Liga gut kennt. Als schnelle Lösung nach einem plötzlichen Favre-Aus wäre der erfahrene Coach denkbar.
  • Arsène Wenger (Direktor für globale Fußballförderung bei der FIFA)

    Arsène Wenger (Direktor für globale Fußballförderung bei der FIFA)

    Nach seinem Aus nach 22 Jahren als Teammanager beim FC Arsenal wurde der 70-Jährige immer wieder bei Top-Klubs wie dem FC Bayern oder dem BVB gehandelt. die Spekulationen erledigten sich von selbst, als Wenger im Herbst 2019 als Direktor für globale Fußballförderung bei der FIFA präsentiert wurde. Eine Anstellung als Vereinstrainer scheint daher weitestgehend ausgeschlossen.
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