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2. Bundesliga

Fritz-Walter-Medaille: Die besten U19-Spieler Deutschlands

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  • Die besten Jugendspieler Deutschlands

    Die besten Jugendspieler Deutschlands

    Seit 2005 wird die Fritz-Walter-Medaille vom DFB an die besten Jugendspieler Deutschlands verliehen. Ein gutes Omen für die Youngsters? Wir stellen alle U-19-Sieger vor und zeigen, wie ihre Karriere verlief.
  • 2005: Florian Müller

    2005: Florian Müller

    Der erste Spieler, der die Medaille erhielt. Eine goldene Zukunft war ihm aber nicht vergönnt. Müller spielte für Union Berlin, Bayern II, Magdeburg und Aachen. Bundesliga-Luft schnupperte er nie. Verletzungsbedingt musste er seine Karriere 2013 beenden.
  • 2006: Kevin-Prince Boateng

    2006: Kevin-Prince Boateng

    In der Jugend von Hertha BSC entwickelte sich Kevin-Prince Boateng zum besten Youngster Deutschlands. Dann zog es ihn in die Ferne. Über Tottenham, Dortmund, Portsmouth, Mailand, Schalke, Las Palmas, Frankfurt und Sassuolo führte seine Karriere. Für den DFB spielte er nur in der Jugend. Dann entschied er sich für die Nationalmannschaft Ghanas. Will 2023 seine Karriere bei Hertha BSC beenden.
  • 2007: Benedikt Höwedes

    2007: Benedikt Höwedes

    Benedikt Höwedes hat deutlich weniger Klubs in der Vita stehen. Am längsten hielt es den Innenverteidiger auf Schalke. 2001 begann seine Karriere auch in Gelsenkirchen. Dort entwickelte er sich zum Nationalspieler und wurde U21-Europameister 2009. Fünf Jahre später folgte der Weltmeistertitel in Brasilien. Nach den Stationen Juventus Turin und Lokomotive Moskau beendete Höwedes 2020 seine Profilaufbahn.
  • 2008: Dennis Diekmeier

    2008: Dennis Diekmeier

    Im Jahr 2008 holte Dennis Diekmeier die Medaille. Was die Fans des HSV nicht gerne hören dürften: Damals spielte Diekmeier noch für Werder Bremen. 2010 folgte der Wechsel zum Nordrivalen. Insgesamt acht Jahre kickte Diekmeier an der Elbe. Trauriger Höhepunkt: der Abstieg in die zweite Liga 2018. Fühlt sich mittlerweile beim Zweitligisten SV Sandhausen pudelwohl.
  • 2009: Lewis Holtby

    2009: Lewis Holtby

    Wie Diekmeier spielte auch Holtby eine Zeit lang beim Hamburger SV. Zuvor hatte er sich in der Premier League nicht durchsetzen können. Der offensive Mittelfeldspieler war ein gestandener Bundesliga-Akteur. Seit 2021 steht er bei Zweitligist Holstein Kiel unter Vertrag.
  • 2010: Peniel Mlapa

    2010: Peniel Mlapa

    Der große Durchbruch gelang Peniel Mlapa nie. Der großgewachsene Angreifer glänzte zwar meist mit vorbildlichem Einsatz. Echte Torgefahr entwickelte der gebürtige Togolese aber zu selten. Zuletzt war er für den al-Ittihad Kalba SC in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Ball.
  • 2011: Marc-André ter Stegen

    2011: Marc-André ter Stegen

    U17-Europameister 2009, Firtz-Walter-Medaillengewinner zum Bundesligadebüt 2011, Champions-League-Sieger 2015. Ter Stegens Karriere könnte kaum erfolgreicher sein. Als Stammkeeper des FC Barcelona scheint er zudem nach wie vor der legitime Nachfolger Manuel Neuers im DFB-Tor sein.
  • 2012: Antonio Rüdiger

    2012: Antonio Rüdiger

    Antonio Rüdiger ist über die Rolle des Perspektivspielers im DFB-Dress schon lange hinaus. Die Karriere des Innenverteidigers läuft wie am Schnürchen. Vom VfB zog es ihn 2016 nach Rom, ehe er sich ein Jahr später dem FC Chelsea anschloss. Mit Chelsea gewann er 2021 die Champions League. Seit Sommer 2022 spielt er bei Real Madrid.
  • 2013: Matthias Ginter

    2013: Matthias Ginter

    Dem Weltmeister von 2014 wurde eine glorreiche Zukunft vorausgesagt. Nach seinem Wechsel vom SC Freiburg zum BVB konnte er die ganz großen Hoffnungen aber nicht erfüllen. In Gladbach war der Defensiv-Allrounder dagegen lange unverzichtbar. Im Sommer 2022 kehrte Ginter nach Freiburg zurück.
  • 2014: Niklas Stark

    2014: Niklas Stark

    Besonders mit den U-Mannschaften konnte Stark als echter Titelhamster glänzen: 2014 U19-Europameister, 2017 U21-Europameister. Auf eine Nominierung für die A-Mannschaft wartet Stark aber bisher vergebens. 2022 wechselte er von Hertha BSC zum Bundesliga-Rückkehrer Werder Bremen.
  • 2015: Jonathan Tah

    2015: Jonathan Tah

    Ob sich der Hamburger SV ärgert, dass er Jonathan Tah 2015 nach Leverkusen ziehen ließ? In Leverkusen ist der Innenverteidiger jedenfalls bis heute unumstrittener Stammspieler - auch in der Champions League.
  • 2016: Benjamin Henrichs

    2016: Benjamin Henrichs

    Talent mit Timing: Pünktlich zum Confederations Cup machte Benjamin Henrichs von Bayer Leverkusen auf sich aufmerksam. Joachim Löw nahm ihn mit nach Russland. Nach zwei Saisons bei der AS Monaco trägt Henrichs seit 2020 das Trikot von RB Leipzig. Er hat sich mittlerweile auch unter Hansi Flick zum Nationalspieler gemausert.
  • 2017: Salih Özcan

    2017: Salih Özcan

    Der Kölner reiht sich ein in die Riege der besten DFB-Youngster. Die deutsche U20-Nationalmannschaft führte der Offensivspieler regelmäßig als Kapitän aufs Feld. Özcan reifte beim 1. FC Köln zur Bundesliga-Stammkraft und wechselte im Sommer 2022 zum BVB.
  • 2018: Kai Havertz

    2018: Kai Havertz

    Nach einer Saison als Leverkusener Stammkraft durfte sich der Offensiv-Akteur über die höchste Nachwuchsauszeichnung in Deutschland freuen. Der gebürtige Aachener versteht es, seine Mitspieler blendend einzusetzen. Zudem zieht der Linksfuß auch oft selbst zum Tor. Wechselte 2020 zum FC Chelsea. Für die Londoner erzielte er 2021 das 1:0-Siegtor im Champions-League-Finale gegen Manchester City.
  • 2019: Nicolas Kühn

    2019: Nicolas Kühn

    Der gebürtige Niedersachse kam von der U15 bis zur U20 für alle DFB-Juniorenteams zum Einsatz. Mit der deutschen U17 nahm der Flügelspieler 2017 an der WM in Indien teil. Anfang 2018 wechselte Kühn von RB Leipzig in die Talenteschmiede von Ajax Amsterdam. Nach der Zwischenstation FC Bayern II und einer Leihe zu Erzgebirge Aue unterschrieb Kühn 2022 für vier Jahre bei Rapid Wien.
  • 2020: Noah Katterbach

    2020: Noah Katterbach

    Mit sieben Jahren überzeugte er im Probetraining beim 1. FC Köln. Von da an durchlief Katterbach, der auf links mehrere Positionen übernehmen kann, alle Nachwuchsteams des Bundesligisten. 2018 trainierte er erstmals mit den FC-Profis. Das Bundesliga-Debüt folgte im Oktober 2019 gegen Schalke 04. Seit Anfang 2022 spielt er auf Leihbasis beim FC Basel.
  • 2021: Karim Adeyemi

    2021: Karim Adeyemi

    2021 fiel die Vergabe der Fritz-Walter-Medaille in Folge der Covid-19-Pandemie aus. Im November 2022 holte der DFB die Auszeichnung des 2002er Jahrgangs aber nach. Bei der Goldmedaille fiel die Wahl auf Karim Adeyemi. Der Stürmer wechselte im Sommer 2022 von Red Bull Salzburg zum BVB.
  • 2022: Florian Wirtz

    2022: Florian Wirtz

    Im selben Atemzug mit Adeyemi zeichnete der DFB Florian Wirtz als besten Spieler des 2003er Jahrgangs aus. Der Offensivmann, der 2020 von den Junioren des 1. FC Köln zu Bayer Leverkusen wechselte, gilt als hochtalentiert. Vier A-Länderspiele hat Wirtz bereits absolviert.
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Torjäger 2022/2023

#Spieler11mTore
1Hamburger SVRobert Glatzel011
2Holstein KielSteven Skrzybski010
31. FC Heidenheim 1846Tim Kleindienst09
41. FC KaiserslauternTerrence Boyd08
Arminia BielefeldRobin Hack28