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Das machen die U21-Europameister von 2009 heute

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  • Die U21-Europameister von 2009

    Die U21-Europameister von 2009

    Die "Klasse von 2009" sind die großen Vorbilder der diesjährigen U21-Kicker bei der EM in Italien und San Marino. Aber was machen die damaligen Europameister zehn Jahre nach ihrem ersten großen Triumph? In unserem Ranking - aufsteigend nach der Anzahl der A-Länderspieleinsätze - wird der Erfolgskader von 2009 vorgestellt.
  • Florian Fromlowitz (kein Länderspiel)

    Florian Fromlowitz (kein Länderspiel)

    Rief sein Potenzial nie richtig ab. Der Nachfolger des verstorbenen Robert Enke bei Hannover 96 spielte später für den MSV Duisburg, Dynamo Dresden, den SV Wehen Wiesbaden und den FC Homburg. Gab im Mai 2018 wegen anhaltender Kniebeschwerden sein Karriereende bekannt - spielt mittlerweile aber wieder in der 6. Liga für den SV Steinwenden.
  • Chinedu Ede (kein LS)

    Chinedu Ede (kein LS)

    Die große Karriere blieb aus: Wechselte 2010 zu Union Berlin. Tingelte danach erst durch Deutschland (Mainz, Kaiserslautern), dann durch Fußball-Europa (Zypern, Holland) und später sogar bis nach Thailand. Ist mittlerweile in der Regionalliga Nordost bei VSG Altglienicke angekommen.
  • Dennis Grote (kein LS)

    Dennis Grote (kein LS)

    Der ehemalige Bochumer steckt seit Jahren in den Niederungen des Fußballs fest. Zur neuen Saison wechselte er aus der Regionalliga Nordost vom Chemnitzer FC, der in die 3. Liga aufgestiegen ist, in die Regionalliga West zu Rot-Weiss Essen, wo unter Neu-Coach Christian Titz ebenfalls der Aufstieg angepeilt wird.
  • Daniel Adlung (kein LS)

    Daniel Adlung (kein LS)

    Blieb 2009 in Schweden ohne jeden Einsatz und suchte anschließend den richtigen Verein. Spielte für Wolfsburg, Aachen, Cottbus und 1860 München. Versuchte es später in Australien bei Adelaide United. Ist mittlerweile bei der Zweitvertretung von Greuther Fürth untergekommen.
  • Tobias Sippel (kein LS)

    Tobias Sippel (kein LS)

    Blieb lange in Kaiserslautern, seit 2015 die Nummer zwei in Gladbach. Bei der U21-EM nur Reservist, schaffte er es 2010 einmal zu Joachim Löw, blieb aber ohne Einsatz.
  • Patrick Ebert (kein LS)

    Patrick Ebert (kein LS)

    Blieb ebenfalls ohne echte Chance im A-Team. Den Ur-Berliner hat es nach Stationen bei Spartak Moskau und Rayo Vallecano zurück nach Deutschland verschlagen. Nach einem Intermezzo beim FC Ingolstadt ging es in der letzten Saison zu Dynamo Dresden. Dort durfte er zuletzt 28 Mal ran und erzielte drei Treffer.
  • Daniel Schwaab (kein LS)

    Daniel Schwaab (kein LS)

    Spielte 2009 nur im Finale. Wurde 2011 mit Leverkusen Vizemeister, wechselte 2016 vom VfB Stuttgart zur PSV Eindhoven. Hat sich dort zur Stammkraft gemausert.
  • Sandro Wagner (acht Länderspiele)

    Sandro Wagner (acht Länderspiele)

    Traf 2009 im Finale doppelt. Schaffte lange nicht den Durchbruch, ehe er beim SV Darmstadt und der TSG Hoffenheim doch noch durchstartete. Gab am 6. Juni 2017 sein Debüt im A-Team - acht Jahre nach dem U21-Triumph. Traf in acht Einsätzen immerhin fünf Mal. Nach einem Jahr beim FC Bayern zog er nach China zu TJ Teda weiter.
  • Gonzalo Castro (fünf LS)

    Gonzalo Castro (fünf LS)

    Schoss im Finale das 1:0. Hatte schon 2007 (!) fünf Einsätze im A-Team, bis heute kam keiner dazu. Hielt Leverkusen lange die Treue, wechselte 2015 nach Dortmund und zog schließlich im Sommer 2018 zum VfB Stuttgart weiter und stieg mit den Schwaben in die 2. Liga ab.
  • Andreas Beck (neun LS)

    Andreas Beck (neun LS)

    Viele Jahre Stammspieler in Hoffenheim, zog er 2015 zu Besiktas weiter. 2017 schließlich heuerte er beim VfB Stuttgart an. Ist nach dem Abstieg der Schwaben vereinslos. Wurde 2010 aus dem erweiterten WM-Aufgebot gestrichen. Sein letztes A-Länderspiel datiert daher aus dem November 2010.
  • Änis Ben-Hatira (kein LS, zwölf für Tunesien)

    Änis Ben-Hatira (kein LS, zwölf für Tunesien)

    Beim damaligen Duisburger wurde es in den Jahren nach der EM turbulent. Versuchte es unter anderem beim HSV, bei Hertha, Frankfurt, Darmstadt und in der Türkei. Ohne Chance im deutschen A-Team, entschied er sich im Februar 2012 für Tunesien. Stand zuletzt immer wieder im Verdacht, die deutsche Salafisten-Szene zu unterstützen.
  • Dennis Aogo (zwölf Länderspiele)

    Dennis Aogo (zwölf Länderspiele)

    Schaffte es - immerhin - zur WM 2010 nach Südafrika. Spielte seit 2013 für Schalke, den HSV und den VfB Stuttgart, wo sein Vertrag nach dem Abstieg am Ende der Saison 2018/2019 nicht mehr verlängert wurde.
  • Sebastian Boenisch (0 LS, 14 für Polen)

    Sebastian Boenisch (0 LS, 14 für Polen)

    In Polen geboren, debütierte er dort 2010 und war bei der Heim-EM 2012 Stammspieler. Zwischendurch ohne Verein, oft verletzt, spielte er zuletzt bei 1860 München. Seit Sommer 2017 vereinslos.
  • Marko Marin (16 LS)

    Marko Marin (16 LS)

    Wechselte nach der EM von Gladbach nach Bremen und 2012 sogar zu Chelsea. Wurde von dort zum FC Sevilla, AC Florenz, RSC Anderlecht und Trabzonspor ausgeliehen. Wurde später griechischer Meister mit Olympiakos Piräus und heimste auch 2018/2019 mit Roter Stern Belgrad den Titel ein. Seit 2010 kein Länderspiel mehr.
  • Marcel Schmelzer (16 LS)

    Marcel Schmelzer (16 LS)

    Hatte maßgeblichen Anteil an den Meisterschaften 2011 und 2012 mit Borussia Dortmund, schaffte auch den Sprung zu Joachim Löw, der ihn aber seit 2014 nicht mehr berücksichtigt. Auch beim BVB ist Schmelzer mittlerweile aufs Abstellgleis geraten.
  • Ashkan Dejagah (0 LS, 56 für den Iran)

    Ashkan Dejagah (0 LS, 56 für den Iran)

    Schaffte es nie zu Joachim Löw und debütierte 2012 für den Iran, wo er geboren wurde. Wechselte 2012 von Wolfsburg zum FC Fulham, 2014 zu Al-Arabi aus Katar, 2017 kehrte er zum VfL zurück, um sich danach Nottingham Forrest anzuschließen. Mittlerweile ist er in der ersten iranischen Liga bei Tractor Sazi aktiv.
  • Benedikt Höwedes (44 LS)

    Benedikt Höwedes (44 LS)

    Schoss die U21 2009 mit einem Tor in der Nachspielzeit zur EM. Wechselte nach langen Jahren auf Schalke im Sommer 2017 zu Juventus Turin, wurde dort Meister und Pokalsieger. War allerdings lange verletzt und kein Stammspieler. Danach ging es erfolgreich bei Lokomotive Moskau weiter, wo Höwedes zuletzt den russischen Vereinspokal abräumte.
  • Fabian Johnson (0 LS, 58 für die USA)

    Fabian Johnson (0 LS, 58 für die USA)

    Spielte im EM-Finale 2009, aber später nie im A-Team. 2011 nahm der heutige Gladbacher daher die Einladung des damaligen US-Coach Jürgen Klinsmann an und fuhr zur WM nach Brasilien.
  • Mats Hummels (70 LS)

    Mats Hummels (70 LS)

    In Schweden Edel-Reservist und nur mit zwei Einsätzen, stieg er später in Dortmund und auch bei Joachim Löw zum Star auf. 2014 krönte er sich in Brasilien zum Weltmeister. Kehrt nach drei Jahren beim FC Bayern München im Sommer zum BVB zurück.
  • Jérôme Boateng (76 LS)

    Jérôme Boateng (76 LS)

    Den damaligen Hamburger verschlug es 2010 zu Manchester City und 2011 schließlich zum FC Bayern München. Dort wieder mit Neuer vereint, gewann er unter anderem die Champions League, sieben deutsche Meisterschaften sowie 2014 den WM-Titel mit Deutschland.
  • Sami Khedira (77 LS)

    Sami Khedira (77 LS)

    Der Kapitän der EM-Elf war 2009 noch Stuttgarter, wechselte 2010 zu Real Madrid und 2015 zu Juventus Turin. War jahrelang feste Stütze im A-Team und reifte 2014 schlißelich zum Weltmeister. Wurde nach der WM in Russland allerdings von Joachim Löw aussortiert.
  • Manuel Neuer (88 LS)

    Manuel Neuer (88 LS)

    Beim EM-Titel in Schweden die klare Nummer eins. Ging 2011 von Schalke zum FC Bayern und wurde 2014 Weltmeister. Ist trotz aller zwischenzeitlichen Verletzungsunterbrechungen weiter der Dauerbrenner im Tor der deutschen A-Nationalmannschaft.
  • Mesut Özil (92 LS)

    Mesut Özil (92 LS)

    Schon bei der U21-EM Deutschlands Dreh- und Angelpunkt. Schaffte es ein Jahr später zu Real Madrid, dann ging es für geschätzte 50 Millionen Euro zum FC Arsenal nach London, wo er bis heute spielt. Wurde 2014 Weltmeister. Nach der WM 2018 und der damit zusammenhängenden Erdogan-Affäre war für Özil allerdings abrupt Schluss im DFB-Team.
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