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Ayrton Senna: Die unvergessene Legende

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  • Einer der Größten aller Zeiten

    Einer der Größten aller Zeiten

    Auch weit mehr als 20 Jahre nach seinem tragischen Unfalltod in Imola ist Formel-1-Legende Ayrton Senna unvergessen. Wir blicken auf die große Karriere des dreimaligen Weltmeisters zurück.
  • Der Beginn einer Weltkarriere

    Der Beginn einer Weltkarriere

    Schon in seiner Premierensaison 1984 sorgt Senna für Furore. Nur ein vorzeitiger Rennabbruch kann eine furiose Aufholjagd des damals 24-Jährigen beim legendären Rennen in Monaco stoppen. In einem völlig unterlegenen Wagen sichert er sich dennoch Platz zwei. Schon jetzt weiß die Konkurrenz: Da ist ein Fahrer, der mehr als nur im Feld mitfahren wird.
  • Der nächste Schritt

    Der nächste Schritt

    Eine Saison später wechselt das Ausnahmetalent zum damaligen Top-Team Lotus. Schon im zweiten Rennen der Saison holt Senna seine erste Pole. Einen Tag später folgt der erste Sieg beim Großen Preis von Portugal. Dabei hat der Brasilianer am Ende über eine Minute Vorsprung auf Platz zwei und überrundet sogar noch den Drittplatzierten.
  • Aufstieg zum Top-Piloten

    Aufstieg zum Top-Piloten

    In den folgenden Jahren bei Lotus-Honda entwickelt sich Senna zu einem echten Top-Piloten. Er fährt unter anderem Siege in Monaco und den USA ein und verbucht zahlreiche Podestplätze. 1987 reicht es in der WM-Wertung für ihn zum dritten Platz. Sein Teamkollege Satoru Nakajima sitzt zwar im gleichen Auto, wird in der WM aber nur Zwölfter.
  • Ein neues Kapitel

    Ein neues Kapitel

    1988 wechselt Senna zum Traditionsrennstall McLaren. Sein neuer Partner ist Alain Prost, der damals bereits zweifacher Weltmeister ist. Mit dem Franzosen liefert sich Senna ein packendes Duell, das in die Formel-1-Geschichte eingeht - und vor sowie hinter den Kulissen für mächtig Zündstoff sorgt.
  • Siege am Fließband

    Siege am Fließband

    Senna fährt seinem neuen Teamkollegen, der eigentlich als Favorit in die Saison geht, regelmäßig davon. Der Superstar aus Südamerika gewinnt acht von 16 Rennen und holt zudem noch drei zweite Plätze. Prost gewinnt sieben Rennen und muss sich in der WM-Wertung mit 87:90 geschlagen werden. Der neue König der Formel 1 heißt: Ayrton Senna!
  • Eine legendäre Feindschaft

    Eine legendäre Feindschaft

    Das Verhältnis der beiden Teamkollegen gleicht in der Saison 1988 noch einer gesunden Rivalität. Beide begegnen sich mit Respekt. Doch das ändert sich nur ein Jahr später, in der Saison 1989.
  • Das Skandal-Rennen

    Das Skandal-Rennen

    Vor dem Großen Preis von Japan, dem vorletzten Rennen der Saison, ist die WM hochspannend. Beide McLaren-Piloten haben noch die Chance auf den Titel. Im Rennen kommt es zum Eklat. In Runde 46 kollidieren Senna und Prost. Für den Franzosen ist das Rennen vorbei, Senna wird von den Streckenposten angeschoben und steigt mit großem Rückstand wieder in das Rennen ein...
  • Mieses Spiel mit Senna?

    Mieses Spiel mit Senna?

    ... während Senna eine unglaubliche Aufholjagd startet und das Rennen tatsächlich noch gewinnt, marschiert Prost zur Rennleitung und legt Protest ein. Ex-FIA-Präsident Jean-Marie Balestre, rein zufällig Landsmann und guter Freund von Prost, winkt den Protest durch und disqualifiziert Senna. Ein handfester Skandal, der Senna die WM kostet.
  • Sennas fiese Revanche

    Sennas fiese Revanche

    Ein Jahr später sorgen Senna und Prost für den nächsten Skandal. Prost, der vor der Saison zu Ferrari "flüchtet" und sich vertraglich zusichern lässt, niemals wieder mit Senna in einem Team fahren zu müssen, kämpft beim Großen Preis von Japan 1990 um die letzten Punkte. Diesmal kommt Senna als WM-Führender nach Suzuka. Um Prost die letzte WM-Chance zu rauben, schießt der Brasilianer seinen Erzfeind in der ersten Kurve einfach ab.
  • Auf Kollisionskurs

    Auf Kollisionskurs

    "Er ist völlig durchgeknallt. Dieser Mann hat keine Werte", giftet Prost nach dem Japan-GP 1990 Richtung Senna. Dem Brasilianer ist das herzlich egal. Er wird wenige Tage später zum zweiten Mal Weltmeister und steigt endgültig in die Riege der besten F1-Fahrer aller Zeiten auf.
  • Neuer Teamkollege, neues Glück

    Neuer Teamkollege, neues Glück

    Obwohl Senna mit seinem aggressiven Fahrstil und seinem schon fast krankhaften Ehrgeiz nur wenig Sympathien im Fahrerfeld sammelt, hat er auch Freunde im Paddock. Einer davon ist der Österreicher Gerhard Berger, sein Teamkollege in der Saison 1991.
  • Auf dem Olymp

    Auf dem Olymp

    Wer in jener Saison der Chef im Ring ist, macht Senna vom ersten Rennen an klar. Der Brasilianer gewinnt die ersten vier Grands Prix des Jahres und wird am Ende souverän zum dritten Mal Weltmeister. Sein persönliches Highlight des Jahres ist der Große Preis von Brasilien, den der Superstar 1991 erstmals gewinnt.
  • Treffen der Legenden

    Treffen der Legenden

    1992 duellieren sich der junge Michael Schumacher und Senna erstmals über eine komplette Saison. Für Senna ist es ein Jahr zum Vergessen. Sein McLaren erleidet einen Defekt nach dem anderen. Nach sieben (!) Ausfällen in 16 Rennen hat er keine Chance auf die WM. Dank seiner fahrerischen Klasse gewinnt er trotzdem noch drei Rennen.
  • Zurück in der Erfolgsspur

    Zurück in der Erfolgsspur

    In der Saison 1993 sind Senna und sein McLaren wieder konkurrenzfähig. Der dreifache Champ gewinnt zwei der ersten drei Rennen, jubelt unter anderem erneut in Brasilien. Doch dann sucht der Fehlerteufel das Gespann heim. Senna muss seinen Wagen vier Mal vorzeitig abstellen und hat im Duell mit dem mittlerweile für Williams fahrenden Alain Prost keine Chance.
  • Die letzte Station

    Die letzte Station

    1994 wechselt Senna zu Williams. Die Briten stellten in der Saison 1993 den besten Wagen. Allerdings werden elektronische Fahrhilfen nach 1993 verboten. Plötzlich ist der Williams nahezu unfahrbar. Ein Desaster für Senna, der sich mit seinem Wechsel zum Traditionsrennstall verzockt.
  • Vom Pech verfolgt

    Vom Pech verfolgt

    Die ersten beiden Rennen der Saison enden für Senna vorzeitig. Bei seinem Heim-Rennen jagt der Brasilianer hinter Michael Schumacher her und dreht sich von der Strecke. In Japan wird er schon in der ersten Runde von Mika Häkkinen aus dem Rennen geschossen. Das dritte Rennen der Saison, der Große Preis von San Marino, wird das letzte von Senna.
  • Rennen unter keinem guten Stern

    Rennen unter keinem guten Stern

    Das Wochenende in San Marino wird von schweren Crashs überschattet. Am Freitag knallt Rubens Barrichello mit 225 km/h in die Mauer, wird wie durch ein Wunder aber nur leicht verletzt. Einen Tag später stirbt Roland Ratzenberger, nachdem er mit 300 km/h einschlägt. Senna nehmen die Unfälle schwer mit. Er erwägt aufgrund der Tragödie sogar einen Start-Verzicht.
  • Mit Zweifeln an den Start

    Mit Zweifeln an den Start

    Er habe kein einziges Mal gelacht und sich sehr nachdenklich gezeigt, erinnern sich ehemalige Weggefährten später an den Gemütszustand des Brasilianers während des fatalen Wochenendes. An den Start geht Senna am Sonntag trotzdem. Kurz nachdem die Ampeln auf Grün schalten, kommt nach einem Crash zwischen Lehto und Lamy das Safety Car auf die Strecke.
  • Der fatale Crash

    Der fatale Crash

    Nach dem Re-Start führt Michael Schumacher das Rennen an. Senna versucht den Deutschen einzuholen. In der siebten Runde verliert der Brasilianer beim Anbremsen auf die Tamburello-Kurve die Kontrolle über seinen Wagen, kracht mit 211 km/h in die Mauer und wird auf die Strecke zurückgeschleudert.
  • Die letzten Minuten

    Die letzten Minuten

    Beim Unfall bohrt sich eine Strebe der Vorderrad-Aufhängung durch Sennas Helm. Dazu trifft ihn das Vorderrad und verursacht schwerste Kopfverletzungen. Kurz nach dem Einschlag nehmen TV-Kameras noch eine leicht Kopfbewegung wahr. Danach bewegt er sich nie wieder. Um 18:37 Uhr wird Senna offiziell für tot erklärt.
  • Die letzte Ehre

    Die letzte Ehre

    Der brasilianische Präsident Itamar Franco ordnet nach Sennas Tod eine dreitägige Staatstrauer an. Beim Trauerzug in seiner Heimatstadt São Paulo kommen mehr als drei Millionen Menschen, um dem Volkshelden die letzte Ehre zu erweisen.
  • Ein Jahr der Trauer

    Ein Jahr der Trauer

    Bei der Fußball-WM 1994 in den USA erweist die brasilianische Nationalmannschaft dem Volkshelden die letzte Ehre. Der spätere Weltmeister posiert vor einem Spiel mit einem Plakat, auf dem steht: "Senna, wir beschleunigen zusammen, der Dritte [Titel] gehört uns!"
  • Bis heute unvergessen

    Bis heute unvergessen

    Noch heute ist der 1. Mai in Brasilien ein Datum, an dem die Menschen innehalten und symbolträchtig trauern. Ob auf Schulhöfen oder auf Sportplätzen, in den Erinnerungen der Brasilianer wird Ayrton Senna ewig weiterleben.
  • In Stein gemeißelt

    In Stein gemeißelt

    Überall auf der Welt wird Ayrton Senna mit Statuen gehuldigt. Eine davon steht in San Marino, dem Ort, an dem Senna sein Leben verlor. In seiner Heimat Sao Paulo sind mehrere Sportstätten nach der Legende benannt.
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