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Top 10: Die besten Schwergewichts-Boxer der Welt

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  • Top 10: Die besten Schwergewichts-Boxer der Welt

    Top 10: Die besten Schwergewichts-Boxer der Welt

    Mit seinem überzeugenden Sieg im Rückkampf gegen Deontay Wilder hat Tyson Fury nicht nur die WBC-Krone erobert, sondern auch ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Für viele Fans und Experten ist der "Gypsy King" nach seinem Erfolg die neue Nummer eins des Schwergewichts. Aber schafft es der Brite auch in unserem Ranking auf Platz 1? Die Top 10 der besten Schwergewichtler zum Durchklicken:
  • Platz 10: Adam Kownacki (Polen) - 21 Kämpfe, 20 Siege, 15 durch K.o.

    Platz 10: Adam Kownacki (Polen) - 21 Kämpfe, 20 Siege, 15 durch K.o.

    Adam "Babyface" Kownacki ist seit 2009 bei den Profis unterwegs, hat sich aber erst in den letzten zwei, drei Jahren zu einem Boxer entwickelt, dem einige Experten Chancen auf den großen Wurf einräumen. 2019 sicherte er sich durch einen spektakulären Punktsieg gegen Chris Arreola den IBF-Intercontinental-Titel. Die sensationelle TKO-Niederlage gegen Robert Helenius im März 2020 verpasste seinen Hoffnungen aber einen großen Dämpfer.
  • Platz 9: Alexander Povetkin (Russland) - 38 Kämpfe, 35 Siege, 24 durch K.o.

    Platz 9: Alexander Povetkin (Russland) - 38 Kämpfe, 35 Siege, 24 durch K.o.

    Povetkin ist auch im hohen Alter noch ein gefährlicher Puncher, in der Spitze hängen die Trauben für den 40-Jährigen allerdings zu hoch. 2013 wurde er über 12 Runden von Wladimir Klitschko durch den Ring geprügelt, 2018 schlug ihn Anthony Joshua nach 7 Runden K.o., im Dezember 2019 reichte es für ihn gegen Michael Hunter nur zu einem Split Draw. Einen Titel-Kampf wird er so schnell nicht mehr bekommen.
  • Platz 8: Luis Ortiz (Kuba) - 33 Kämpfe, 31 Siege, 26 durch K.o.

    Platz 8: Luis Ortiz (Kuba) - 33 Kämpfe, 31 Siege, 26 durch K.o.

    Die Zeit des 40-Jährigen im Ring läuft so langsam ab, noch aber zählt Luis "King Kong" Ortiz zu den besten Schwergewichtlern der Welt. Der Kubaner dominierte im November 2019 sogar WBC-Weltmeister Deontay Wilder und lag im direkten Duell bis zur siebten Runde auf allen drei Scorecards deutlich vorn. Kurz vor dem Gong ging Ortiz jedoch K.o. - und kassierte seine zweite Niederlage gegen Wilder.
  • Platz 7: Kubrat Pulev (Bulgarien) - 29 Kämpfe, 28 Siege, 14 durch K.o.

    Platz 7: Kubrat Pulev (Bulgarien) - 29 Kämpfe, 28 Siege, 14 durch K.o.

    Seinen bisher größten Auftritt hatte Pulev im November 2015, als er von Wladimir Klitschko in fünf Runden insgesamt vier Mal auf die Bretter geschickt wurde und schließlich K.o. ging. Nach einigen Aufbaukämpfen fing sich die "Kobra" wieder und kletterte im IBF-Ranking sogar bis auf Platz eins. Jetzt wartet Anthony Joshua auf den Bulgaren. Chancen auf einen Sieg werden dem 38-Jährigen aber kaum eingeräumt.
  • Platz 6: Andy Ruiz Jr. (Mexiko) - 35 Kämpfe, 33 Siege, 22 durch K.o.

    Platz 6: Andy Ruiz Jr. (Mexiko) - 35 Kämpfe, 33 Siege, 22 durch K.o.

    Der "Destroyer" ist ein echter Fighter, ein Kämpfer, der Schläge wegstecken und sich in seinem Gegner festbeißen kann. Dazu hat der Mexikaner einen brandgefährlichen linken Haken. Sein sensationeller Sieg über Joshua ist Ruiz aber zu Kopf gestiegen. Im Rückkampf präsentierte er sich übergewichtig und wurde von "AJ" zwölf Runden lang durch den Ring geprügelt. Über ein, zwei Aufbaukämpfe muss er sich nun erstmals wieder beweisen.
  • Platz 5: Dillian Whyte (Großbritannien) - 28 Kämpfe, 27 Siege, 18 durch K.o.

    Platz 5: Dillian Whyte (Großbritannien) - 28 Kämpfe, 27 Siege, 18 durch K.o.

    Seine einzige Profi-Niederlage kassierte der "Body Snatcher" Ende 2015 gegen Anthony Joshua. Im Anschluss zeigte Whyte aber gegen Kämpfer wie Dereck Chisora und Joseph Parker, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Der 31-Jährige hat Power und kann taktisch clever boxen. Ausreißer nach unten gibt es bei ihm kaum. Whyte hofft auf eine zeitnahe Titel-Chance. Dort könnten die Trauben für ihn allerdings zu hoch hängen.
  • Platz 4: Oleksandr Usyk (Ukraine) - 17 Kämpfe, 17 Siege, 13 durch K.o.

    Platz 4: Oleksandr Usyk (Ukraine) - 17 Kämpfe, 17 Siege, 13 durch K.o.

    In allen bedeutenden Rankings nimmt der 32-jährige Ukrainer eine Top-Platzierung ein. Usyk bringt mit seinen 1,90 Metern echtes Gardemaß mit, ist schnell, besticht mit einer guten Beinarbeit und seinen boxerischen Fähigkeiten. Der ehemaliger Cruisergewichtler ist erst vor Kurzem ins Schwergewicht gewechselt. Er wird wahrscheinlich bald um den künftig vakanten WBO-Gürtel von Anthony Joshua kämpfen.
  • Platz 3: Deontay Wilder (USA) - 44 Kämpfe, 42 Siege, 41 durch K.o.

    Platz 3: Deontay Wilder (USA) - 44 Kämpfe, 42 Siege, 41 durch K.o.

    Der schnellste und kräftigste Puncher des Schwergewichts hat in beiden Kämpfen gegen Tyson Fury die Grenzen aufgezeigt bekommen. Der "K.o.-König" wird nach eigener Aussage auf einen dritten Kampf gegen den "Gypsy King" bestehen. Zieht er auch dort den Kürzeren, steht die Zukunft des 34-Jährigen auf wackeligen Beinen. Eine Titel-Chance wird er so schnell nicht wieder bekommen.
  • Platz 2: Anthony Joshua (Großbritannien) - 24 Kämpfe, 23 Siege, 21 durch K.o.

    Platz 2: Anthony Joshua (Großbritannien) - 24 Kämpfe, 23 Siege, 21 durch K.o.

    Joshua hat die besten Voraussetzungen aller Schwergewichtler. Der Brite ist groß, stark und hat zuletzt an seiner Schnelligkeit gearbeitet. Der Haken: Joshua ist verwundbar und hat nicht das stärkste Kinn. Seine Schwachstelle hätte fast zur Pleite gegen Klitschko geführt und kostete ihn den ersten Kampf gegen Ruiz. Die IBF-Pflichtverteidigung gegen Pulev ist für ihn aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem Duell gegen Fury.
  • Platz 1: Tyson Fury (Großbritannien) - 31 Kämpfe, 30 Siege, 21 durch K.o.

    Platz 1: Tyson Fury (Großbritannien) - 31 Kämpfe, 30 Siege, 21 durch K.o.

    Der "Gypsy King" ist zurück auf dem Thron! Seine boxerische Klasse ist schon lange über jeden Zweifel erhaben. Der WBC-Weltmeister ist ein Meister im Ausweichen, Taktieren und Provozieren. Im Rückkampf gegen Wilder präsentierte sich Fury zudem auch als echter Puncher. Eine Qualität, die ihm manch Experte absprach. Ganz nebenbei ist er der größte und beste Entertainer, den der Boxsport seit vielen Jahren gesehen hat.
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