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Tyson Fury: Eine Karriere zwischen Genie und Wahnsinn

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  • Tyson Fury: Eine Karriere zwischen Genie und Wahnsinn

    Tyson Fury: Eine Karriere zwischen Genie und Wahnsinn

    Kontrovers, laut, provokant - aber auch sehr erfolgreich. Nur wenige Boxer haben weltweit für so viel Aufsehen gesorgt wie Tyson Fury. Zum 31. Geburtstag des Briten blicken wir auf seine aufsehenerregende Karriere zwischen Genie und Wahnsinn zurück.

  • Profi-Karriere nach Olympia-Aus

    Profi-Karriere nach Olympia-Aus

    Als Amateur versucht Fury sowohl unter englischer als auch unter irischer Flagge erfolgreich zu sein. Möglich ist dies, da er beide Staatsbürgerschaften besitzt. Allerdings scheitert er 2008 bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele und wechselt ins Profi-Lager.

  • Der erste Titel

    Der erste Titel

    2011 geht Furys Stern auf, als er den Kampf um die Commonwealth-Meisterschaft gegen Dereck Chisora gewinnt. Den passenden Grund für seinen Erfolg hat der damals 23-Jährige selbst parat. Der Schriftzug "I found Jesus" ziert sein T-Shirt.
  • Weg in den Ring vorbestimmt

    Weg in den Ring vorbestimmt

    Dass Fury einst in den Ring steigen wird, steht schon vor seiner Geburt fest. Sein Vater, selbst Boxer unter dem Kampfnamen "Gypsy" John Fury, wählt den Vornamen seines Sohnemanns nach dem damaligen Weltmeister Mike Tyson aus. Furys späterer Kampfname lautet daher "Gipsy King".

  • Duell mit altem Bekannten

    Duell mit altem Bekannten

    Fury gewinnt nach seinem Profi-Debüt im Jahr 2008 jeden seiner Kämpfe. 2014 geht es in einem heiß ersehnten Fight gegen einen alten Bekannten ...

  • ... nämlich Dereck Chisora. Er und Fury kämpfen um die internationale WBO-Meisterschaft. Ein Fight mit gutem Omen für Fury nach seinem Sieg im Jahr 2011 ...

  • ... und tatsächlich: Nach zehn Runden in der Londoner ExCel Arena fällt die Entscheidung: Chisora muss das Handtuch werfen, Fury siegt einmal mehr.

  • Auf den Spuren der Klitschkos

    Auf den Spuren der Klitschkos

    Auch Tysons Cousin Hughie Fury ist Boxer. Zusammen wollen sie in die Fußstapfen der Klitschko-Brüder treten. Deren Popularität erreichen die Furys aber nicht ansetzweise.

  • Der Mann lässt nichts anbrennen

    Der Mann lässt nichts anbrennen

    Außerhalb des Rings lässt Tyson Fury nichts anbrennen. Im Sommer 2011 macht der "Gipsy King" Bekanntschaft mit Sängerin Stacey Solomon.

  • Ein Provokateur allerhöchster Güteklasse

    Ein Provokateur allerhöchster Güteklasse

    Während seiner Karriere macht Fury seinem Ruf als Skandalnudel immer wieder alle Ehre. Auf einer Pressekonferenz vor dem Chisora-Fight klebt er sich demonstrativ den Mund mit Klebeband zu. Der Hintergrund: Nach Beleidigungen gegen Chisora und Journalisten war Fury vom britischen Box-Verband zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

  • Langersehntes Duell mit Klitschko

    Langersehntes Duell mit Klitschko

    Am 28. November 2015 steht für Fury sein bis dato größter Kampf auf dem Programm: In der Düsseldorfer Esprit-Arena trifft er als Herausforderer auf Wladimir Klitschko. Dieser ist zu diesem Zeitpunkt seit elf Jahren unbesiegt, Fury gilt als Außenseiter, macht aber im Vorfeld des Duells großen Wirbel ...
  • Große Töne im Vorfeld

    Große Töne im Vorfeld

    ... vor dem Fight des Jahres teil Fury immer wieder verbal gegen das Klitschko-Lager aus. Das Enfant terrible unterstellt dem Gegner sogar, dieser wolle ihn mit Drogen vergiften, damit er die Doping-Kontrolle nicht bestehe.
  • Der große Moment

    Der große Moment

    Im Ring hat der der "Gipsy King" überraschend das bessere Ende für sich. Über zwölf Runden bringt er "Dr. Steelhammer" zur Weißglut. Danach stimmen die Ringrichter einstimmig für Fury - Wladimir Klitschko ist entthront ...
  • Schwergewicht hat einen neuen König

    Schwergewicht hat einen neuen König

    ... Der neue Weltmeister Fury übernimmt gleich vier Verbands-Titel (WBA, WBO, IBF und IBO) von seinem Kontrahenten.
  • Selbstdarsteller vor dem Herrn

    Selbstdarsteller vor dem Herrn

    Selbstsicher und provokativ gibt sich Fury in Interviews auch zu gesellschaftlichen Debatten: "Es gibt nur drei Dinge, die erreicht werden müssen, bevor der Teufel nach Hause kommt. Eines davon ist die Legalisierung von Homosexualität, eines ist Abtreibung und das andere ist Pädophilie."
  • Knockout Homophobia

    Knockout Homophobia

    Nachdem das renommierte "Ring Magazine" Tyson Fury im Dezember 2015 als "Weltboxer des Jahres" kürt, ehrt auch die "BBC" den Klitschko-Bezwinger. Gegen diese Entscheidung wird danach heftig protestiert. LGBT-Aktivisten gehen auf die Straße und kritisieren vor allem dessen homophobe Äußerungen.
  • Steroide und Kokain

    Steroide und Kokain

    Sportlich geht für Fury nach dem Klitschko-Kampf zunächst nichts mehr. Der ursprünglich für den 9. Juli 2016 geplante Re-Fight wird abgesagt. Einige Wochen vorher sickert durch, dass Fury schon 2015 positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet wurde - und provisorisch gesperrt wurde. Nicht die letzten schlechten Nachrichten für den Boxer ...
  • ... im September wird Fury positiv auf Kokain getestet. Anfang Oktober gibt er über Twitter seinen Rücktritt bekannt, den er wenig später widerruft. Dabei offenbart Fury, manisch depressiv zu sein. Die Weltmeistertitel der Verbände WBO, WBA und IBO gibt er zurück.

  • Edler Spender

    Edler Spender

    Beim Publikum bleibt Fury beliebt - kein Wunder: Der gesperrte Sportler reist zur Fußball-EM 2016 nach Frankreich und spendiert in Nizza kurzerhand einer Horde englischer Fans 200 Drinks für insgesamt 1000 Euro. Die Bilder von dem Besäufnis kursieren hinterher in den sozialen Medien.

  • #Tysonmontana

    #Tysonmontana

    Zwei Tage vor seinem vermeintlichen Rücktritt ("Boxen ist die traurigste Sache, bei der ich je dabei war! Alles ein Haufen Scheiße!") postet Fury bei Twitter eine Bildmontage, die ihn als Tony Montana zeigt - den Drogenboss aus dem Film "Scarface"mit Al Pacino.

  • Sieg bei bizarrem Comeback

    Sieg bei bizarrem Comeback

    Furys Comeback im Boxring am 9. Juni 2018 wird zur Farce: Der Kampf gegen Aufbaugegner Sefer Seferi aus der Schweiz ist geprägt von Showeinlagen und Provokationen des Ex-Champions. Ende der zweiten Runden stellen beide Kämpfer das Boxen komplett ein, um eine Schlägerei im Publikum zu beobachten. Seferi gibt schließlich auf, Fury siegt unter den Pfiffen der Zuschauer.

  • Zukunftsplanung schreitet voran

    Zukunftsplanung schreitet voran

    Nach dem Skandal-Duell mit Seferi boxt Fury mit dem Deutsch-Italiener Francesco Pianeta zunächst den nächsten Aufbaugegner. Danach peilt der "Gipsy King" allerdings schon wieder Großes an: Noch 2018 will er gegen WBC-Titelträger Deontay Wilder in den Ring steigen. Fury erwartet ein "episches Match".
  • Zurück auf der großen Bühne

    Zurück auf der großen Bühne

    Ein episches Match wurde es vielleicht nicht ganz. Dennoch ist seit dem 1. Dezember 2018 wieder klar: Tyson Fury gehört offiziell wieder zur Weltspitze. Im WM-Fight gegen Deontay Wilder rettet Fury ein Unentschieden, nachdem er in Runde 9 und 12 zweimal zu Boden geht.
  • Auf "Promo-Tour" in den USA

    Auf "Promo-Tour" in den USA

    Um die eigene Bekanntheit in den USA weiter zu steigern und nicht zuletzt viel Geld zu verdienen, kämpft Tyson Fury weiter in den Vereinigten Staaten. Erstes "Opfer" ist der deutsche Tom Schwarz, der im Juni 2019 schon in der zweiten Runde unterliegt. Mittelfristig bastelt das Fury-Management weiter an einem weiteren WM-Fight - möglichst schon 2020.
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