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Der Schleudersitz der Liga: "Trainersterben" beim Hamburger SV

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  • Hollerbach wagt es

    Hollerbach wagt es

    Bernd Hollerbach heißt der jüngste Kandidat, der den Mut aufbringt, den Schleudersitz auf der HSV-Bank zu besetzen. Zuvor hatte das eklatante "Trainersterben" an der Elbe Markus Gisdol als Opfer gefordert. Die geschassten Trainer der letzten Jahre zum Durchklicken:
  • Düstere Zeiten beim HSV

    Düstere Zeiten beim HSV

    Klaus Toppmöller übernahm im Oktober 2003 das Ruder an der Elbe und sollte jenes nach etwas weniger als einem Jahr wieder abgeben. International startete der HSV 2004/2005 nur im UI-Cup und im Pokal schied man bereits in der ersten Runde in Paderborn aus. Als der Traditionsverein sich schließlich nach acht Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz wiederfand, musste "Toppi" seine Koffer packen.
  • Einstand nach Maß

    Einstand nach Maß

    Es übernahm Thomas Doll, der bis dahin für die Zweite Mannschaft des HSV zuständig war. Kurios: Gleich in seinem ersten Spiel gelang ihm in Dortmund ein 2:0-Überraschungssieg gegen Bert van Marwijk (Neuverpflichtung des HSV). Doll führte den Verein bis in die Champions League, wurde jedoch am 01.02.2007 entlassen, als der HSV wieder einmal die Rote Laterne innehatte.
  • Abschied unter Tränen

    Abschied unter Tränen

    Es kam Huub Stevens. Der Holländer führte den Hamburger SV vom letzten Tabellenplatz über den UI-Cup bis in die Europa League. Trotz des sportlichen Erfolgs verließ Stevens Ende der Spielzeit 2007/2008 den Verein in Richtung Eindhoven, um näher bei seiner kranken Frau zu sein. Er sollte aber nicht der letzte Niederländer an der Elbe bleiben...
  • Mister Europapokal

    Mister Europapokal

    Auf Stevens folgte Martin Jol. Er erreichte mit einer funktionierenden HSV-Truppe sowohl im DFB-Pokal als auch im UEFA-Cup das Halbfinale, schied beide Male jedoch gegen Werder Bremen aus. Trotz gültigen Vertrags bis 2010 verließ Jol die Hansestadt bereits im Sommer 2009, da die Vereinsführung ihm gewünschte personelle Verstärkungen nicht zusichern wollte.
  • Der "schöne Hinrunden-Bruno"

    Der "schöne Hinrunden-Bruno"

    Bevor aus "Hinrunden-Bruno" Labbadia beim VfB "Rückrunden-Bruno" wurde, legte er in der Saison 2009/2010 mit den Hansestädtern wie schon mit Leverkusen einen guten Saisonstart hin. Nachdem der HSV jedoch in der Rückrunde abrutschte und es eine böse 5:1-Schlappe in Hoffenheim setzte, musste Labbadia gehen, während ein weiterer Holländer für die Hanseaten die Kohlen aus dem Feuer holen sollte.
  • Böse Miene zum guten Spiel

    Böse Miene zum guten Spiel

    Nach dem Rauswurf Labbadias vor dem Rückspiel des Europa-League-Halbfinales beim FC Fulham, übernahm Ricardo Moniz bis Saisonende als Interimstrainer das Zepter beim HSV. Trotz einer guten Leistung auf der Insel, unterlag man am Ende dem FC Fulham knapp mit 2:1. In der Liga verpasste die Rot-Weißen trotz vier Punkten aus den letzten beiden Saisonspielen unter Moniz die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb.
  • Perspektivlosigkeit auf der Bank

    Perspektivlosigkeit auf der Bank

    Armin Veh (l.) startete als HSV-Cheftrainer in die Saison 2010/2011. Als Veh aufgrund vereinsinterner Querelen um den Posten des Sport- und Vorstandschefs für sich keine Perspektive im Verein sah, übernahm sein einstiger Co-Trainer Michael Oenning (r.) am 13.03.2011 das Amt. Oenning wurde von Vereinsseite zwar mit einem Zweijahresvertrag eine Perspektive beim HSV geboten, nach saisonübergreifend 13 sieglosen Spielen wurde der Vertrag jedoch bereits Ende September 2011 aufgelöst.
  • Hamburgs Mann für alle Fälle: Rodolfo Cardoso

    Hamburgs Mann für alle Fälle: Rodolfo Cardoso

    Nach der Entlassung Oennings, übernahm der Argentinier, damals Trainer der Reservemannschaft, für zwei Partien die sportliche Leitung der HSV-Profis. Aufgrund der fehlenden A-Trainerlizenz, ließ ihn der DFB allerdings nicht länger ein Bundesligateam coachen und so musste der Sportchef Frank Arnesen ran. Cardoso steht jedoch immer bereit, wenn bei den Hamburgern wieder einmal klemmt, und kam so auch im Herbst 2013 zu einem weiteren Einsatz als Interimstrainer.
  • Mit viel Emotion von der Loge auf die Bank: Frank Arnesen

    Mit viel Emotion von der Loge auf die Bank: Frank Arnesen

    Arnesen übernahm das Interimsamt von Rodolfo Cardoso, während er nach einem geeigneten Kandidaten für die Cheftrainerposition suchte. Hier freut er sich über den Siegtreffer seines HSV am 9. Spieltag gegen Freiburg. Der Däne wechselte im Mai 2011 vom FC Chelsea nach Hamburg, wo er bis Ende der Saison 2012/2013 als Sportchef und im Vorstand tätig war.
  • Die Zeit lief gegen Thorsten Fink

    Die Zeit lief gegen Thorsten Fink

    Arnesen lotste den Schweizer Meistertrainer Thorsten Fink in die Hansestadt. Wieder einmal musste ein neu verpflichteter Coach den Bundesligadino vom letzten Tabellenplatz in höhere Gefilde führen. Nachdem Fink in seinem ersten Jahr den Abstieg verhindern konnte, verpasste er im zweiten Jahr mit dem HSV knapp die EL-Qualifikation. 2013/2014 sollte vieles besser werden, doch nach nur vier Punkten aus sechs Spielen, zündete wieder einmal der Schleudersitz.
  • Kurz-Kapitel van Marwijk

    Kurz-Kapitel van Marwijk

    Auf Fink folgte Bert van Marwijk, dessen ehemaliger Schwiegersohn Raffael van der Vaart immerhin bereits große Fußbspuren beim HSV hinterlassen hatte, Nicht so der Coach, der Mitte Februar 2014 wieder das Feld räumen musste.
  • Vom HSV zum HSV

    Vom HSV zum HSV

    Vom HSV zum HSV verschlug es Mirko Slomka, der in sieben Monaten bei den Rothosen allerdings nicht an seine Erfolge aus Hannover anknüpfen konnte. Mitte September 2014 musste er gehen.
  • Lösung aus der zweiten Reihe

    Lösung aus der zweiten Reihe

    Anschließend beförderte man in Hamburg Joe Zinnbauer von der zweiten Mannschaft zu den Profis, um ihn - nach seiner Entlassung im März 2015 - wieder zu den Amateuren zu schicken. Inzwischen coacht der Ex-Profi erfolgreich in der Schweiz.
  • Rucksackaffäre und Co.

    Rucksackaffäre und Co.

    Die bislang überraschendste Wende nahm das Trainer-Hick-Hack wohl im März 2015, als sich HSV-Funktionär kurzerhand selbst inthronisierte - ohne Erfolg. Im Gedächtnis blieben nur die Rucksackäffäre und aufgedeckte Gehaltslisten. Ihn beerbte Bruno Labbadia.
  • Labbadias zweiter Anlauf

    Labbadias zweiter Anlauf

    Mit Bruno Labbadia feierte wieder mal ein alter Bekannter sein Comeback auf der hanseatischen Trainerbank. Diesmal hilt es den Übungsleiter etwas länger auf dem Schleudersitz. Nach der einer dramatischen Rettung in der Relegation 2015 musste Labbadia nach insgesamt 18 Monaten dennoch gehen. Es folgte Thomas Gisdol.
  • Gisdols Schreckensbilanz

    Gisdols Schreckensbilanz

    Der Ex-Hoffenheimer folgte mit großen Ambitionen auf Labbadia. Die enttäuschende Bilanz nach 16 Monaten: Nur 14 Siege in 48 Ligaspielen. Zehnmal teilten die Rothosen die Punkte, 24-mal ging man als Verlierer vom Platz. Im Januar 2018 übernimmt Bernd Hollerbach.
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