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Jupp Heynckes: Vom Torjäger zur Trainer-Legende

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  • Jupp Heynckes: Vom Torjäger zur Trainer-Legende

    Jupp Heynckes: Vom Torjäger zur Trainer-Legende

    Die Karriere des Jupp Heynckes - eine unglaubliche Erfolgsgeschichte mit zahlreichen Titeln als Spieler und Trainer. Wir blicken zurück auf eine lange Laufbahn.
  • Jungspund Jupp

    Jungspund Jupp

    Jupp Heynckes im zarten Alter von 19 Jahren im Trikot seines ersten Vereins Borussia Mönchengladbach im März 1965. Wenige Monate später stieg Gladbach auf und Heynckes gab sein Bundesligadebüt gegen Borussia Neunkirchen.
  • Die besten Stürmer Deutschlands

    Die besten Stürmer Deutschlands

    In seiner ersten Saison traf Heynckes (r.) mit seiner Borussia auf den anderen Aufsteiger dieser Saison: Bayern München mit Gerd Müller (l.) als Stürmer. Über ein Jahrzehnt lang duellierten sich beide Vereine um die Meisterschaft, während sich die Angreifer die Torjägerkanone streitig machten.
  • Reifezeit in Hannover

    Reifezeit in Hannover

    13 Jahre lang spielte Heynckes in der Bundesliga, allerdings nur bei zwei Vereinen. Neben den Gladbachern durften sich auch die Hannoveraner von 1967 bis 1970 über die Qualitäten des Torjägers freuen, der für die 96er 25 Tore erzielte. Nach seiner Rückkehr zu Gladbach folgte 1971 der erste Meistertitel für Heynckes.
  • Europameister in Brüssel

    Europameister in Brüssel

    Die Leistungen blieben Bundestrainer Helmut Schön nicht verborgen und Heynckes wurde 1967 für sein erstes Länderspiel nominiert. In 39 Spielen schoss er 14 Tore und war 1972 Teil der legendären Europameister-Mannschaft. Beim WM-Erfolg 1974 war Heynckes auch dabei, machte wegen einer Verletzung aber nur zwei Spiele.
  • Titelsammler

    Titelsammler

    Auch im Verein lief es weiterhin rund: Heynckes (2.v.r) holte 1975 die Meisterschale und den UEFA Cup an den Bökelberg, es folgten zwei weitere Meisterschaften. Mit 30 und 27 Toren war er 1974 und 1975 zudem Torschützenkönig, zur Freude seiner Weggefährten Uli Stielike, Udo Lattek und Berti Vogts (v.l.).
  • Rekordsieg zum Abschied

    Rekordsieg zum Abschied

    Seine letzten fünf Bundesliga-Tore erzielte Heynckes (2.v.r, hier beim 2:0) in seinem letzten Spiel, dem legendären 12:0 gegen Borussia Dortmund am 34. Spieltag der Saison 1977/79. Trotz des Kantersieges verpasste Gladbach um drei Tore die Meisterschaft. Insgesamt schoss Heynckes 220 Liga-Tore.
  • Wechsel auf die Bank

    Wechsel auf die Bank

    Es folgte der fast nahtlose Übergang vom Spielfeld auf die Trainerbank. Von 1979 bis 1987 lenkte Heynckes die Geschicke der Gladbacher von der Seitenlinie aus und entdeckte Lothar Matthäus (2.v.l.), den er zum Stammspieler machte. 1984 trennten Heynckes nur ein paar Tore von seiner ersten Meisterschaft als Trainer.
  • "Osram" ganz handzahm

    "Osram" ganz handzahm

    Die Meisterschaft holte er schließlich ein Jahr nach seinem Wechsel zum FC Bayern München. Der Trainer, dessen Gesicht bei Aufregung sehr rot wird und der deswegen "Osram" genannt wird, feiert hier im Kreise seiner Spieler Hans Dorfner (l.) und Hansi Flick (r.) 1989 den Titel.
  • Männerfreundschaft unter Druck

    Männerfreundschaft unter Druck

    Nach einer weiteren Meisterschaft 1990 und dem zweiten Platz 1991 folgte in der Saison 1991/92 der Absturz der Bayern. Heynckes wurde von Manager und Freund Uli Hoeneß nach einer 1:4 Heimniederlage gegen Aufsteiger Stuttgarter Kickers entlassen. Hoeneß' "größter Fehler", wie er selber einmal sagte.
  • "Wir passen nicht zusammen"

    "Wir passen nicht zusammen"

    Nach zwei Jahren bei Athletic Bilbao in Spanien kehrte Heynckes 1994 in die Bundesliga zurück. Er sollte in Frankfurt mit Stars wie Jay-Jay Okocha, Anthony Yeboah und Maurizio Gaudino die Meisterschaft holen. Doch nach einer Meuterei der drei Spieler und ausbleibendem Erfolg gab Heynckes im April 1995 entnervt seinen Posten auf.
  • Entlassung nach Champions-League-Titel

    Entlassung nach Champions-League-Titel

    Heynckes ging wieder nach Spanien, wo er erst CD Teneriffa trainierte, dann Anfang der Saison 1997/98 das Starensemble von Real Madrid übernahm. Nach 32 Jahren gewannen die Königlichen wieder die Champions League. Weil Real in der Liga aber nur Vierter wurde, wurde Heynckes trotz dieses historischen Erfolgs entlassen.
  • Nicht mehr modern genug?

    Nicht mehr modern genug?

    Nach weiteren Jahren in Spanien und Portugal sicherte sich Rudi Assauer die Dienste von Heynckes im Sommer 2003. Nach gutem Start verschlechterte sich die Beziehung der beiden schnell, bis der Manager Heynckes mit den Worten entließ: "Der Jupp ist ein Fußballer der alten Schule, aber wir haben 2004."
  • Tiefpunkt in der Heimat

    Tiefpunkt in der Heimat

    Noch schlimmer lief es bei seiner zweiten Amtszeit in Mönchengladbach, wohin Heynckes nach fast zwei Jahren gesundheitsbedingter Pause 2006 gegangen war. Die Gladbacher rutschten auf den letzten Tabellenplatz und nach Morddrohungen gegen Heynckes trat dieser im Januar 2007 zurück. Gladbach stieg am Saisonende ab.
  • Aus dem Ruhestand zurück auf die Bank

    Aus dem Ruhestand zurück auf die Bank

    Nach diesem Desaster war die Trainerkarriere von Heynckes eigentlich zu Ende. Doch nachdem das "Experiment Klinsmann" bei Bayern gescheitert war, holte Manager Hoeneß seinen alten Freund 2009 für fünf Spiele zurück auf die Bayern-Bank. Heynckes rettete die Saison und schaffte mit den Bayern noch die CL-Qualifikation.
  • Gelassen im Alter

    Gelassen im Alter

    Auf den Geschmack gekommen, ging Heynckes nicht etwa zurück in den Ruhestand, sondern für zwei Jahre nach Leverkusen. Nachdem er früher oft als aufbrausend beschrieben wurde, lenkte er nun die junge Bayer-Mannschaft mit ruhiger Hand und förderte junge Spieler wie Toni Kroos (r.).
  • Auf zum größten Erfolg

    Auf zum größten Erfolg

    Nach der Beendigung der Ära van Gaal verpflichtete Bayern Heynckes zum dritten Mal als Trainer. Es sollte eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden: Im Jahr 2012 holte er das "Vize-Triple" mit dem verlorenen "Finale dahoam" gegen Chelsea - ein Jahr später krönte er sein Lebenswerk durch den Triple-Gewinn.
  • Abschied unter Tränen

    Abschied unter Tränen

    Ausgerechnet dort, wo alles angefangen hatte, beendete Jupp Heynckes im Mai 2013 seine Karriere als Bundesligatrainer - vorerst. Bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach brach der scheidende Erfolgscoach der Bayern in Tränen der Rührung aus.
  • Auszeichnung fürs Lebenswerk

    Auszeichnung fürs Lebenswerk

    Ehrenpreis des DFB: Am 30. März 2015 wurde Heynckes in Bonn vom Verband als fünfter Trainer nach Dettmar Cramer, Udo Lattek, Gero Bisanz und Otto Rehhagel für sein Lebenswerk geehrt.
  • Zurück auf der Bayern-Bank

    Zurück auf der Bayern-Bank

    Am 9. Oktober 2017 trat der Trainer-Großmeister seine vierte Amtszeit als Übungsleiter des FC Bayern an. Sein Vorgänger Carlo Ancelotti hatte nicht allzu große Fußstapfen hinterlassen. Dementsprechend groß waren die Hoffnungen, die auf Heynckes ruhten.
  • Wieder in der Spur

    Wieder in der Spur

    Bereits in seinem ersten Spiel wies der FC Bayern den SC Freiburg mit 5:0 in die Schranken. Im weiteren Saisonverlauf ließ die Heynckes-Elf nur ganz selten Federn und eilte in der Liga von Sieg zu Sieg. Herausragend vor allem die Machtdemonstration im Heimspiel gegen den BVB (6:0) am 28. Spieltag.
  • Irrer Rekord in der Champions League

    Irrer Rekord in der Champions League

    Auch auf internationalem Parkett lief es: Zwölfmal gewann Bayern unter dem Übungsleiter in der Champions League in Serie, die Siege aus der Saison 2012/13 eingerechnet - Rekord! Erst das Remis im Rückspiel des Viertelfinals gegen Sevilla beendete den Sieges-Lauf. Allerdings endete der Traum vom zweiten Triple unter Heynckes nach dem Halbfinal-Aus gegen Real Madrid.
  • Der Meistermacher

    Der Meistermacher

    In der Liga dominierte Jupp mit den Münchnern hingegen nach Belieben. Bereits am 29. Spieltag machte der FC Bayern in der Saison 2017/18 die Meisterschaft perfekt - die vierte und letzte Schale als Trainer! Zum Saisonende wird der Erfolgscoach die große Fußballbühne (einmal mehr) verlassen.
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