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Das sind die Verlierer unter Lucien Favre beim BVB

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  • Das sind die Verlierer unter Lucien Favre beim BVB

    Das sind die Verlierer unter Lucien Favre beim BVB

    Borussia Dortmund ist etwas überraschend souveräner Tabellenführer der Bundesliga und überzeugt auch in der Champions League. Vater des neuen Erfolgs ist Trainer Lucien Favre. Doch beim BVB ist nicht alles Gold, was glänzt - zumindest nicht für alle. Diese Spieler haben unter Favre einen schweren Stand:
  • Shinji Kagawa (Mittelfeld)

    Shinji Kagawa (Mittelfeld)

    Vom Publikumsliebling zum Reservisten: Der japanische Spielmacher ist eines der prominentesten "Opfer" der aktuellen BVB-Erfolgsserie. Kagawa als klassischer Zehner passt nicht ins System von Favre, kam unter dem Schweizer dementsprechend erst zu vier Einsätzen. Zudem stoppten ihn zuletzt Sprunggelenksprobleme. Abgang im Winter keineswegs ausgeschlossen.
  • Julian Weigl (Mittelfeld)

    Julian Weigl (Mittelfeld)

    Der Sechser ist weit von seiner Glanzform aus der ersten Tuchel-Saison entfernt - zu beobachten beim Top-Spiel gegen die Bayern, als er von Favre ausnahmsweise einmal eine Chance von Beginn an bekam. Schon in der Halbzeitpause ruderte der Trainer zurück und wechselte Weigl aus. Für weitere Einsätze in wichtigen Partien könnte sich der 23-Jährige damit zunächst disqualifiziert haben.
  • Ömer Toprak (Abwehr)

    Ömer Toprak (Abwehr)

    Dass der mit Abstand erfahrenste Profi auf dieser Position nur die Nummer vier in der Hierarchie der Innenverteidiger sein würde, war vor der Saison nicht unbedingt abzusehen. Doch Favre vertraut auch in der Hintermannschaft eher der Jugend. Zudem konnte sich Toprak bei seinen vier Pflichtspieleinsätzen kaum für weitere Berücksichtigungen empfehlen.
  • Sergio Gómez (Mittelfeld)

    Sergio Gómez (Mittelfeld)

    Als "weltweit zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs" bezeichnete BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Spanier bei seiner Verpflichtung im letzten Winter. Doch Gómez kommt nach vielversprechenden Kurzeinsätzen im Schlussspurt der vergangenen Saison unter Favre nicht ins Rollen. Seine Betätigungsfelder bislang: die Youth League sowie die Regionalliga West.
  • Christian Pulisic (Sturm)

    Christian Pulisic (Sturm)

    In seiner US-amerikanischen Heimat gilt der 20-jährige Flügelstürmer schon als bester Fußballer aller Zeiten. Beim BVB durchschreitet Pulisic allerdings aktuell ein kleines Tal, ist unter Favre nicht mehr gesetzt. Im Dortmunder "Shooting-Star-Ranking" haben ihm Jacob Bruun Larsen und Jadon Sancho den Rang abgelaufen.
  • Marius Wolf (Mittelfeld)

    Marius Wolf (Mittelfeld)

    Der ehemalige Frankfurter geht im aktuellen Höhenflug des BVB etwas unter. Wolf spielte zu Saisonbeginn zwar regelmäßig, aber eher durchwachsen. Dann laborierte er an einem Muskelfaserriss. Zuletzt war er wieder fit, jedoch mehrfach nicht im Kader. Ob der 23-Jährige tatsächlich das Potenzial für Dortmund hat, muss die Zeit zeigen.
  • Sebastian Rode (Mittelfeld)

    Sebastian Rode (Mittelfeld)

    Rode kassiert zwar weiter sein Mega-Gehalt von angeblich sechs Millionen Euro, spielt in Favres Planungen aber offensichtlich keine Rolle mehr. Die ihm einst zugedachte Rolle als Anführer füllen die Neuzugänge Axel Witsel und Thomas Delaney perfekt aus. Fußballerisch konnte der verletzungsanfällige Ex-Münchner in seiner Zeit beim BVB nie den Beweis erbringen, eine Verstärkung zu sein.
  • Marwin Hitz (Torwart)

    Marwin Hitz (Torwart)

    Der Schweizer wechselte im Sommer vom FC Augsburg zum BVB - sicherlich mit dem Hintergedanken, seinen Landsmann Roman Bürki im Kampf um den Status als Nummer eins herauszufordern. Doch vor allem aufgrund der größeren fußballerischen Qualität hatte Bürki unter Favre von Anfang an die Nase vorn. Immerhin: Aufgrund der Verletzung des Konkurrenten durfte Hitz im Top-Spiel gegen Bayern ran.
  • Dzenis Burnic (Mittelfeld)

    Dzenis Burnic (Mittelfeld)

    Das Dortmunder Eigengewächs gilt eigentlich als großes Talent. Für die Profis des BVB reicht es aber (noch) nicht. Stattdessen kommt Burnic regelmäßig im Regionalliga-Team der Schwarzgelben zum Einsatz. Ein Abgang im Winter, womöglich auf Leihbasis, würde zweifellos Sinn ergeben.
  • Jeremy Toljan (Abwehr)

    Jeremy Toljan (Abwehr)

    Der U21-Europameister kam vor der vergangenen Saison mit großen Hoffnungen nach Dortmund, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aber nie erfüllen. Unter Favre ist der frühere Hoffenheimer aktuell komplett außen vor. Einen einzigen Einsatz absolvierte Toljan in der laufenden Spielzeit - für die U23 des BVB in der Regionalliga West.
  • Alexander Isak (Sturm)

    Alexander Isak (Sturm)

    Als der als "neuer Ibrahimovic" gehandelte Schwede im Januar 2017 von AIK Solna zum BVB kam, erhoffte man sich von ihm einiges. Doch Isaks Entwicklung stagniert. Körperlich ist der 19 Jahre alte 1,90-Meter-Schlaks zu schwach für den Profi-Fußball. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist ebenfalls ausbaufähig. Glaubt die Borussia noch an Isak, muss sie ihn im Winter verleihen.
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