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Zwischenfazit: Die Verlierer der 18 Bundesliga-Klubs

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  • Zwischenfazit: Die Verlierer der 18 Bundesliga-Klubs

    Zwischenfazit: Die Verlierer der 18 Bundesliga-Klubs

    Wir nutzen die Länderspielpause, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Wer ist unter den Erwartungen geblieben? Wer wäre gern anders in die neue Spielzeit gestartet? 18 Klubs, 18 Verlierer - geordnet nach Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga!
  • VfB Stuttgart: Holger Badstuber

    VfB Stuttgart: Holger Badstuber

    Im Sommer pokerte der Innenverteidiger lange, doch die von ihm heiß ersehnten Angebote eines Champions-League-Klubs flatterten nicht herein. Also blieb Badstuber beim VfB und mutierte vom Stammspieler zum Bankdrücker. Lediglich vier Mal stand der 29-Jährige auf dem Feld, nur einmal von Beginn an. Nach der Entlassung von Tayfun Korkut werden die Karten nun neu gemischt.
  • Hannover 96: Julian Korb

    Hannover 96: Julian Korb

    Vom Dauerbrenner zum Reservisten: Während Korb in der letzten Saison nur sechs Mal fehlte und meist von Beginn an ran durfte, gehört er in dieser Spielzeit nicht zum Stammpersonal. Zwei mickrige Einsätze, jeweils für rund eine Stunde, sind zu wenig für den ehemaligen Gladbacher, der in der Dreierkette der 96er derzeit nicht gefragt ist.
  • FC Schalke 04: Sebastian Rudy

    FC Schalke 04: Sebastian Rudy

    Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei Rudy zu Saisonbeginn noch weit auseinander. Der 15-Millionen-Mann verlor seine ersten drei Spiele mit den Königsblauen. Wurde als Stabilisator und Ballverteiler im Mittelfeld geholt, konnte seine Stärke aber aufgrund der vielen langen Bälle aus der Abwehr gar nicht ausspielen. Saß danach drei Spiele nur auf der Bank, von denen S04 zwei gewann. Unglücklich!
  • Bayer Leverkusen: Heiko Herrlich

    Bayer Leverkusen: Heiko Herrlich

    Platz 14 in der Liga: zu wenig! Vier Niederlagen: zu viel! Für Heiko Herrlich reiht sich zur Zeit Schicksalsspiel an Schicksalsspiel. Der Trainer der Werkself ist angezählt, auch wenn sich Sportchef Rudi Völler in der Öffentlichkeit noch vor seinen Coach stellt und versucht, jegliche Diskussionen im Keim zu ersticken.
  • 1. FC Nürnberg: Christian Mathenia

    1. FC Nürnberg: Christian Mathenia

    Immerhin eine halbe Million Euro überwies der Club an den HSV, um Mathenia loszueisen. Doch schon zu Saisonbeginn zerplatzten die Hoffnungen auf einen Stammplatz beim bundesligaerfahrenen Torwart. Michael Köllner setzte lieber auf Aufstiegskeeper Fabian Bredlow. "Natürlich bin ich enttäuscht", machte Mathenia danach keinen Hehl aus seinen Gefühlen.
  • TSG Hoffenheim: Vincenzo Grifo

    TSG Hoffenheim: Vincenzo Grifo

    Nach einem Katastrophenjahr in Gladbach sollte mit dem Wechsel zur TSG alles besser werden. Doch bislang spielt Grifo kaum eine Rolle. Drei Mal blieb der Offensivmann ohne Einsatz, einmal stand er gar nicht im Kader. Alle drei Spiele, in denen der 25-Jährige kurzzeitig ran durfte, verloren die Hoffenheimer.
  • Fortuna Düsseldorf: Takashi Usami

    Fortuna Düsseldorf: Takashi Usami

    Vom Aufstiegshelden (28 Spiele, 8 Tore, 3 Vorlagen) zum Notnagel mit Pechfaktor. Zu Saisonbeginn stand Usami zwei Mal gar nicht im Kader, am dritten und vierten Spieltag durfte er immerhin auf der Bank ausharren. Danach spielte er drei Mal - jeweils nicht über die volle Distanz - einen Sieg konnte der Japaner mit den Fortunen jedoch nicht verbuchen.
  • SC Freiburg: Tim Kleindienst

    SC Freiburg: Tim Kleindienst

    Mehr Pechvogel als Verlierer: Ende der letzten Saison noch (erfolgreiche) Stammkraft im Sturm, in dieser Spielzeit von Verletzungen gebeutelt und dadurch außen vor. Kleindienst durfte erst am sechsten Spieltag gegen Augsburg ran, spielte 14 Minuten und fehlte im nächsten Spiel erneut wegen eines Innenbandanrisses im Sprunggelenk. Kein Ende in Sicht!
  • FC Augsburg: Fabian Giefer

    FC Augsburg: Fabian Giefer

    Nach dem Wechsel von Marwin Hitz zum BVB entschied sich Manuel Baum für Fabian Giefer. Eine verhängnisvolle Wahl. Denn durch schwere Patzer besiegelte der Keeper die Niederlagen gegen Mainz und Werder Bremen. Beim FSV hatte das Team bis kurz vor Schluss geführt, gegen Werder sah es lange nach einem Unentschieden aus. Giefer wurde schließlich durch Andreas Luthe ersetzt.
  • VfL Wolfsburg: Jeffrey Bruma

    VfL Wolfsburg: Jeffrey Bruma

    Abgesehen von verletzungsbedingten Ausfällen stand der Innenverteidiger in der zweiten Hälfte der letzten Saison immer über die volle Zeit auf dem Feld. 2018/2019 hat sich der Wind hingegen gedreht. Bislang durfte Bruma genau null Minuten ran.
  • FSV Mainz 05: Levin Öztunali

    FSV Mainz 05: Levin Öztunali

    Noch in der letzten Saison war Öztunali unumstrittener Stammspieler beim FSV. Doch weil er lange Zeit durch einen Muskelbündelriss gehemmt war, kam der Seeler-Enkel bislang kaum in Tritt. Stand in drei von fünf möglichen Spielen nicht einmal im Kader.
  • Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow

    Eintracht Frankfurt: Frederik Rönnow

    Vom Stammkeeper zum Bankdrücker: Rönnow ist der Last-Minute-Verpflichtung von Kevin Trapp zum Opfer gefallen. Eigentlich sollte der Däne als Nummer eins in die Saison gehen, flankiert von Felix Wiedwald. Doch dann ergab sich für die Frankfurter die Chance, in Trapp den verlorenen Sohn zurückzuholen und Rönnow musste nach nur einem (durchaus guten) Bundesliga-Spiel ins zweite Glied rücken.
  • FC Bayern München: Niko Kovac

    FC Bayern München: Niko Kovac

    Nach einem herausragenden Start mit sieben Pflichtspielsiegen zum Auftakt hängt der Haussegen beim FC Bayern nach vier sieglosen Spielen in Folge mittlerweile mächtig schief. Mittendrin: Niko Kovac. Nach angeblicher Unruhe in der Kabine ist der Trainer angezählt. Es rumort beim deutschen Rekordmeister.
  • Hertha BSC: Pascal Köpke

    Hertha BSC: Pascal Köpke

    Er kam als einer der besten Torschützen der 2. Bundesliga mit 18 Scorerpunkten im Gepäck nach Berlin und landete - statt im Sturm des Tabellenfünften - in der Regionalliga Nordost. Immerhin: Dort knipste der Sohn des Bundestorwarttrainers in zwei Spielen einmal und legte zwei Treffer auf.
  • Werder Bremen: Kevin Möhwald

    Werder Bremen: Kevin Möhwald

    Nach einer starken Zweitliga-Saison beim 1. FC Nürnberg startete der Mittelfeldmann mit großen Hoffnungen und fiel tief. Auch, weil Werder ihm noch vor Saisonstart Davy Klaassen und Nuri Sahin vor die Nase setzte. Vier Mal stand Möhwald nicht im Kader, lediglich zwei Mal durfte der 25-Jährige aufs Feld. Die maue Ausbeute: acht Bundesliga-Minuten.
  • Borussia Mönchengladbach: Josip Drmic

    Borussia Mönchengladbach: Josip Drmic

    Bei der WM stand der Stürmer noch im Schaufenster, in der Bundesliga hingegen war er noch kein einziges Mal zu sehen. Rückenprobleme (seit Anfang September) und der beachtliche Lauf von Neuzugang Allassane Pléa haben die Position des Schweizers nicht verbessert.
  • RB Leipzig: Matheus Cunha

    RB Leipzig: Matheus Cunha

    15 Millionen Euro hat Cunha gekostet, aber bislang kein einziges Bundesliga-Tor geschossen. Recht dürftig für einen Stürmer. Während es auf internationaler Bühne läuft (vier Tore) kommt der Neuzugang in der Liga einfach nicht an Yussuf Poulsen vorbei.
  • Borussia Dortmund: Mario Götze

    Borussia Dortmund: Mario Götze

    Nur ein mickriger Einsatz über 13 Minuten bei sieben möglichen Bundesliga-Spielen. Viel zu wenig für den Weltmeister von 2014, der zwei Mal sogar komplett im Kader fehlte. Die Nichtberücksichtigung des 26-Jährigen entwickelte sich in den letzten Wochen zum Dauerthema beim BVB trotz des sportlichen Höhenflugs der Mannschaft.
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