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Roman Weidenfeller: A grandios Karriere

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  • A grandios Karriere

    A grandios Karriere

    Nach 19 Profi-Jahren, 16 davon im Trikot von Borussia Dortmund, hat Roman Weidenfeller im Sommer 2018 seine Handschuhe an den Nagel gehängt. Wir blicken zurück auf "a grandios Karriere":
  • Der Lehrling und sein Meister

    Der Lehrling und sein Meister

    Nachdem Weidenfeller bei den Sportfreunden Eisbachtal sein Können unter Beweis gestellt hat, wechselt er als 15-Jähriger zum 1. FC Kaiserslautern. Dort nimmt ihn Torwarttrainer-Legende Gerry Ehrmann (r.) unter ihre Fittiche. Mit Erfolg: Weidenfeller wird zum ersten "Erfolgsprodukt" der Torhüterschmiede Ehrmanns.
  • Vom Debütkontrahenten zum ewigen Gegner

    Vom Debütkontrahenten zum ewigen Gegner

    Ab 1999 gehört Weidenfeller dem Lauterer Profikader an. Sein Debüt zwischen den Pfosten gibt er mit 19 Jahren beim 3:2-Erfolg der Pfälzer gegen den FC Schalke 04. Übrigens: Gegen kein Team steht Weidenfeller in seiner Karriere häufiger auf dem Rasen. Insgesamt kommt es zu 26 Duellen mit den Knappen (8 Siege, 8 Remis, 10 Niederlagen).
  • Bayern-Schreck in jungen Jahren

    Bayern-Schreck in jungen Jahren

    Nach acht Einsätzen für die FCK-Profis wechselt Weidenfeller 2002 ablösefrei zum BVB. Dort ist er zunächst die Nummer zwei hinter Jens Lehmann. Als sich der Altmeister verletzt, schlägt Weidenfellers Stunde. Der gebürtige Diezer bestreitet elf Bundesligapartien. Mit Weidenfeller verliert der BVB nur ein Spiel, auf Schalke spielt man Remis, der FC Bayern wird sogar bezwungen.
  • Nicht nur steil bergauf

    Nicht nur steil bergauf

    Der Wechsel von Lehmann zum FC Arsenal ebnet im Sommer 2003 den Weg zur Nummer eins für Weidenfeller. Der damalige BVB-Coach Matthias Sammer befördert den Youngster. Nach einer mit Patzern gespickten Hinrunde gibt Sammer allerdings dem routinierten Guillaume Warmuz den Vorzug.
  • Weide boxt sich durch

    Weide boxt sich durch

    Im Verlauf der Saison 2004/05 erkämpft sich Weidenfeller (hier mit Wladimir Klitschko) seinen Nummer-eins-Status zurück. Obwohl nicht immer unumstritten, muss er diesen erst zehn Jahre später seinem Nachfolger Roman Bürki überlassen.
  • Eklat im Derby

    Eklat im Derby

    Der Keeper sorgt allerdings nicht nur für positive Schlagzeilen. 2007 verurteilt der DFB Weidenfeller zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro und sperrt ihn für drei Spiele, nachdem dieser Gerald Asamoah im Revierderby übel beleidigt hat. Weidenfeller gibt zu, Asamoah als "schwule Sau" bezeichnet zu haben.
  • "I think we have a grandios Saison gespielt"

    "I think we have a grandios Saison gespielt"

    Elf Jahre nach seinen Profidebüt ist Weidenfeller am Ziel. Am 14. Mai 2011 feiert der Rückhalt mit dem BVB die Meisterschaft und persönlich den ersten Titel seiner Karriere. Weidenfeller garniert den Erfolg in einem TV-Interview mit den Worten "I think we have a grandios Saison gespielt" - der Fußballspruch des Jahres 2011.
  • Pokalsieg setzt den Schlusspunkt

    Pokalsieg setzt den Schlusspunkt

    Weitere Titel folgen: 2012 holt Weidenfeller mit dem BVB das Double. Der Sieg im DFB-Pokal 2017 ist der letzte Höhepunkt seiner Karriere.
  • Riesenerfolg und bittere Pleite

    Riesenerfolg und bittere Pleite

    2013 verhindert der FC Bayern einen weiteren Meilenstein. Im ersten rein deutschen Finale der Champions League zwingt der deutsche Riese den BVB mit 2:1 in die Knie. Arjen Robben erzielt in der 89. Minute das entscheidende Tor.
  • Späte DFB-Ehren

    Späte DFB-Ehren

    Die Pleite im Endspiel der Königsklasse kann aber nicht überlagern, dass Weidenfeller eine starke Saison gespielt hat. Nachdem ihm jahrelang der Sprung in die Nationalelf verwehrt blieb, belohnt Bundestrainer Löw Weidenfeller mit seinem ersten Einsatz für die A-Mannschaft des DFB. Beim 1:0-Erfolg über England ist Weidenfeller bereits 33 Jahre alt.
  • WELTMEISTER!

    WELTMEISTER!

    Damit aber nicht genug: Weidenfeller schafft 2014 auch den Sprung auf den WM-Zug und holt mit dem deutschen Team den Titel in Brasilien. Einsatzzeit gönnt ihm Löw nicht, den Erfolg nimmt der BVB-Ikone dennoch keiner mehr.
  • Ein Kreis schließt sich

    Ein Kreis schließt sich

    Mit dem letzten Startelfeinsatz Weidenfellers schließt sich ein Kreis. Am 25. November 2017 geht es wie in Weides erstem Profispiel gegen Schalke. Ein Happy End ist Weidenfeller allerdings nicht vergönnt. Zwar führt sein BVB nach furiosen 45 Minuten vor heimischer Kulisse mit 4:0, am Ende steht jedoch ein schmeichelhaftes 4:4.
  • Blitzeinsatz zum Abschied

    Blitzeinsatz zum Abschied

    Zittern muss der BVB auch am 12. Mai 2018. Am letzten Spieltag der Saison reicht eine 1:3-Niederlage in Hoffenheim gerade so, um den Einzug in die Champions League abzusichern. Aufgrund der hohen sportlichen Brisanz verzichtet der damalige BVB-Coach Peter Stöger auf eine Umstellung der Stammformation. Weidenfeller bekommt nur einen Einsatz für wenige Sekunden. Im Mittelpunkt steht er dennoch.
  • Weide wechselt die Seiten

    Weide wechselt die Seiten

    "Es waren tolle Momente, die ich mein Leben nicht vergessen werde und von denen jeder Fußballer träumt", fasst Weidenfeller seine Karriere zusammen. Der Torwart bleibt dem Sport auch nach Beendigung seiner Laufbahn erhalten. In der Saison 2018/19 fungiert Weidenfeller als TV-Experte für RTL-Spartensender Nitro.
  • Doppelter Torschütze vor über 70.000 Fans

    Doppelter Torschütze vor über 70.000 Fans

    Bei seinem Abschiedsspiel Anfang September 2018 treffen die "BVB Allstars" mit Legenden wie Jan Koller, Jens Lehmann und Co. auf das Team "Roman & Friends", für das unter anderem Lukas Podolski und Tim Wiese auflaufen. Weidenfeller spielt je eine Halbzeit für jede Mannschaft, hält zwei Elfmeter und trifft beim 4:1-Sieg des BVB selbst gleich zwei Mal. Ein gelungener Abschied im Signal Iduna Park vor 70.109 Zuschauern.
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