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Head-to-Head: Brasilien vs. Belgien

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  • Brasilien vs. Belgien: Head-to-Head-Vergleich

    Brasilien vs. Belgien: Head-to-Head-Vergleich

    Am Freitagabend kommt es bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zu einem vorgezogenen Finale. Brasilien, Top-Favorit auf den Titel, trifft im Viertelfinale von Kasan auf den Geheimfavoriten aus Belgien. Wir gehen jede Position durch und vergleichen die Spieler beider Mannschaften anhand der im Turnier gezeigten Leistungen.
  • TORWART: Alisson Becker (Brasilien)

    TORWART: Alisson Becker (Brasilien)

    Der Torhüter von AS Rom wurde nicht bei jeden Spiel übermäßig gefordert. Wenn es wie gegen Mexiko auf ihn ankam, war er aber da und zeigte solide Paraden. Beim einzigen Gegentor der Brasilianer im Turnier war er nicht ganz schuldlos. Mit der richtigen Strafraumbeherrschung hätte er den Schweizer Steven Zuber am Kopfball hindern können.
  • Thibaut Courtois (Belgien)

    Thibaut Courtois (Belgien)

    Bei seinen insgesamt vier Gegentoren war der belgische Schlussmann immer machtlos. Mit glänzenden Paraden bewahrte er die roten Teufel vielmehr häufig vor Schlimmerem. Gerade bei hohen Bällen wirkt er aufgrund seiner Körpergröße von fast zwei Metern enorm sicher. Strahlt - wenn er nicht gerade mit seinen Vorderleuten hadert - eine enorme Ruhe aus. PUNKT BELGIEN: 0-1
  • ABWEHR: Miranda (Brasilien)

    ABWEHR: Miranda (Brasilien)

    Nach einer mittelmäßigen Saison bei Inter Mailand war nicht unbedingt mit starken Leistungen von Miranda zu rechen. Doch der Routinier wirkt an der Seite des überragenden Thiago Silva stets solide. Zusammen mit seinem Nebenmann bildet er das defensive Rückgrat Brasiliens.
  • Vincent Kompany (Belgien)

    Vincent Kompany (Belgien)

    Während der Vorbereitung auf die WM verletzte sich der 32-Jährige im Testspiel gegen Portugal. Erst im dritten Gruppenspiel kam er zum ersten Kurzeinsatz. Gegen Japan folgte die erste Berufung in die Startelf. Seine verunglückte Kopfballabwehr leitete dort das 2:0 der Japaner ein. Ist noch nicht vollständig im Turnier angekommen. PUNKT BRASILIEN: 1-1
  • Thiago Silva (Brasilien)

    Thiago Silva (Brasilien)

    Fand bei dieser WM zu alter Stärke zurück. Der Abwehrchef der Brasilianer ist in der Luft wie am Boden kaum zu überwinden. Notfalls blockt er Schussversuche oder klärt anderweitig. Hinzu kommt seine offensive Kopfballstärke nach Standards. Gegen Serbien gelang ihm so ein Tor. Bislang einer der besten Verteidiger im Turnier.
  • Jan Vertonghen (Belgien)

    Jan Vertonghen (Belgien)

    Vertonghens kurioser Kopfballtreffer zum 1:2 gegen Japan brachte die Hoffnung der Belgier auf das Weiterkommen im Achtelfinale erst zurück. In der Hintermannschaft ist der England-Legionär jedoch kein wirklich sicherer Rückhalt. Beim ersten Treffer gegen Japan ließ er den Ball durchrutschen und kam dann nicht mehr hinterher. PUNKT BRASILIEN: 2-1
  • Fernandinho (Brasilien)

    Fernandinho (Brasilien)

    Der Ausfall des gesperrten Casemiro schmerzt Brasilien. Mit Fernandinho steht aber ein fast gleichwertiger Backup bereit. In der Premier League spielte er auf der Position im defensivem Mittelfeld bei Manchester City auf Weltklasse-Niveau. Bei der WM kam er als Joker in jedem Spiel zum Einsatz.
  • Toby Alderweireld (Belgien)

    Toby Alderweireld (Belgien)

    In der englischen Premier League ist Alderweireld für Tottenham eine Bank in der Defensive. Bei der WM kommt er jedoch nicht an seine gewohnten Werte heran. Nach einer Verletzungspause im Vorfeld der WM fehlt ihm vielleicht auch noch etwas die Spielpraxis. Der Vergleich mit Fernandinho hinkt jedoch ein wenig, da der Brasilianer weiter vorne agiert. PUNKT BRASILIEN: 3-1
  • Fagner (Brasilien)

    Fagner (Brasilien)

    Fagner rückte nach dem ersten Spiel für den verletzten Danilo ins Team. Anfangs nutze er auch durchaus seine unverhoffte Chance. Gegen Mexiko war er aber defensiv weitestgehend überfordert. Wenn er spielt, ist er der einzige Unsicherheitsfaktor in Brasiliens ansonsten starker Abwehrkette.
  • Thomas Meunier (Belgien)

    Thomas Meunier (Belgien)

    Über seine rechte Seite entstand gerade gegen Tunesien viel Gefahr. Gegen Japan bereitete Meunier dann den Siegtreffer mit seiner zielgenauen Flanke vor. Die Formkurve zeigt vor dem Viertelfinale nach oben. Im Gegensatz zu Carrasco als gelernter Verteidiger auch defensiv solide, obwohl in seinem Rücken häufig Räume entstehen. PUNKT BELGIEN: 3-2
  • Marcelo (Brasilien)

    Marcelo (Brasilien)

    Ob Marcelo überhaupt auflaufen kann, ist derzeit noch ungewiss. Das Achtelfinale gegen Mexiko verpasste er verletzungsbedingt. Bis dato zeigte er sich aber als der gewohnte Weltklasse-Verteidiger. Ließ hinten nichts anbrennen und schaltete sich vorne mit Flanken oder Dribblings immer wieder mit ein.
  • Yannick Ferreira Carrasco (Belgien)

    Yannick Ferreira Carrasco (Belgien)

    Die vielleicht größe Schwachstelle der Belgier: Ähnlich wie Meunier auf rechts, lässt er bei seinen offensiven Bemühungen häufig die linke Abwehrseite entblößt. Sein fehlendes Verständnis für defensives Positionsspiel hätte Belgien den Sieg gegen Außenseiter Japan können. PUNKT BRASILIEN: 4-2
  • MITTELFELD: Paulinho (Brasilien)

    MITTELFELD: Paulinho (Brasilien)

    Paulinho ist das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff im brasilianischen System. Mit seiner enormen Laufbereitschaft und Agressivität im Zweikampf bestach er als defensive Absicherung neben Casemiro. Daneben zeigte er im Spiel gegen Serbien auch sein Verständnis für offensive Räume, als er mit nach vorne stieß und prompt ein Tor erzielte.
  • Axel Witsel (Belgien)

    Axel Witsel (Belgien)

    Der 29-Jährige bekommt die defensive Anfälligkeit der Belgier als alleiniger Sechser einfach nicht in den Griff. Dem China-Legionär fehlt es an der Beweglichkeit und dem Stellungsspiel, um genug Absicherung für offensive Ausflüge seines Nebenmanns Kevin de Bryune zu schaffen. PUNKT BRASILIEN: 5-2
  • Philippe Coutinho (Brasilien)

    Philippe Coutinho (Brasilien)

    Der quirlige Dribbler stahl dem Super-Star Neymar zum Turnierbeginn komplett die Show. Mit seinen zwei Treffern gegen die Schweiz und Costa Rica - beide zum wichtigen 1:0 - war er der Mann der Gruppenphase in der Selecao. Der Edeltechniker lenkt das Spiel der Brasilianer aus dem Zentrum heraus. Kann als Passgeber fungieren oder selbst aus der Distanz zum Abschluss kommen.
  • Kevin de Bruyne (Belgien)

    Kevin de Bruyne (Belgien)

    Der Stratege von Manchester City - einer der brilliantesten Mittelfeldspieler auf dem Planeten - kommt im belgischen System noch nicht vollständig zur Geltung. In der Taktik von Nationaltrainer Martínez spielt de Bruyne als Achter mit vielen defensiven Aufgaben. Von dort aus kann er kaum seine offensiven Vorstöße und Dribblings initiieren. PUNKT BRASILIEN: 6-2
  • ANGRIFF: Willian (Brasilien)

    ANGRIFF: Willian (Brasilien)

    Während er zu Beginn der WM weitestgehend blass blieb, gelang Willian zuletzt gegen Mexiko sein bestes Spiel im bisherigen Turnier. Er wirbelte über mehrere Positionen hinweg und war so nur schwer zu greifen. Seine tolle Hereingabe vollendete Neymar zum 1:0. Gerade mit seiner Schnelligkeit im Antritt kann er Außenverteidiger stehen lassen und für Gefahr sorgen.
  • Dries Mertens (Belgien)

    Dries Mertens (Belgien)

    Anders als im Verein beim SSC Neapel kommt Mertens nicht im Sturmzentrum sondern auf der rechten Außenbahn zum Einsatz. Trotzdem hat er auch von dort aus das Zeug, für besondere Momente zu sorgen. Sein Volleytreffer gegen Panama wurde zum Türöffner im ersten Gruppenspiel. PUNKT BELGIEN: 6-3
  • Gabriel Jesus (Brasilien)

    Gabriel Jesus (Brasilien)

    Die Nachwuchshoffnung von Manchester City ist im Offensivspiel stets bemüht, bislang aber noch etwas glücklos. Sein Tempo konnte er nur selten in die Offensivbemühungen einbringen. Bei Neymars Treffer zum 1:0 gegen Mexiko verpasste Gabriel Jesus sein erstes Turniertor nur um Haaresbreite. Der große Durchbruch blieb ihm bei der WM verwehrt.
  • Romelu Lukaku (Belgien)

    Romelu Lukaku (Belgien)

    Der bullige Mittelstürmer traf in der Vorrunde nach Belieben. Mit jeweils zwei Toren gegen Panama und Tunesien zeigte er eindrucksvoll seine Qualitäten: schnell, durchsetzungsstark und kaltschnäuzig. Neben dem Engländer Harry Kane der beste Mittelstürmer im Turnier. PUNKT BELGIEN: 6-4
  • Neymar (Brasilien)

    Neymar (Brasilien)

    Mal Genie - Mal Wahnsinn: Seine Schnelligkeit und Ballbehandlung sind absolute Weltklasse. Mit seinem fintenreichen Repertoire kann er im Dribbling jede Abwehr auseinander reißen. Beim kleinsten Kontakt fällt er jedoch zu Boden und bleibt dort üblicherweise erst einmal liegen. Verspielt so einen Teil seines Potentials und definitiv viele Sympathien.
  • Eden Hazard (Belgien)

    Eden Hazard (Belgien)

    Der bei dieser WM vielleicht bisher beste Belgier! Der Kapitän wirbelt in der Offensive und bindet seine Mitspieler hervorragend mit ein. Zwei Tore und zwei Assist zeugen von seiner Raffinesse. Im Vergleich mit Neymar der bessere Teamspieler (und Sportsmann). PUNKT BELGIEN: 6-5
  • 6-5: Knapper Sieg Für Brasilien

    6-5: Knapper Sieg Für Brasilien

    Im Duell der besten Mannschaften der WM kann viel passieren und entsprechend knapp fällt auch unser Ergebnis aus. Im direkten Vergleich der Positionen setzt sich die Selecao am Ende mit 6-5 durch. Auf dem Platz wird es natürlich nicht nur auf die Qualität der einzelnen Spieler ankommen, sondern auch auf die jeweilige taktische Marschroute der Trainer.
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