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DFB-Formcheck: Wer ist gut drauf? Wer steckt in der Krise?

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  • DFB-Formcheck: Wer kann unter Löw überzeugen?

    DFB-Formcheck: Wer kann unter Löw überzeugen?

    Die ersten Länderspiele der Nationalmannschaft im Jahr 2019 stehen im Zeichen des Umbruchs. Im Test gegen Serbien (30.03.) und im EM-Quali-Duell gegen die Niederlande (24.03.) wollen sich 23 Akteure beweisen. Wie schlagen sich die Neulinge? Was machen die noch verbliebenen (einstigen) Leistungsträger? Die Form der einzelnen DFB-Spieler im Check:
  • TOR: Manuel Neuer (FC Bayern München)

    TOR: Manuel Neuer (FC Bayern München)

    Der Thron von Manuel Neuer im DFB-Tor wackelt wie nie zuvor. Löw betonte zwar, der Bayern-Profi sei seine Nummer eins, eine Einsatzgarantie wollte er ihm aber nicht geben. "Die Angst, aussortiert zu werden, habe ich nicht", gab sich Neuer lässig. Doch angesichts seiner Formschwäche, Löws neuer harter Linie und eines überragenden ter Stegens sollte sich der Weltmeister langsam Sorgen machen.
  • Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)

    "Am Ende zählt immer die Leistung", betonte Löw in der vergangenen Woche. Würde der Bundestrainer dieses Prinzip beherzigen, wäre ter Stegen aktuell wohl die Nummer eins im DFB-Tor. Seit Wochen brilliert der 26-Jährige beim FC Barcelona. Noch nie waren seine Chancen so groß, Neuer im Kasten der Nationalmannschaft abzulösen.
  • Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Mit der Frankfurter Eintracht schwimmt Trapp seit Wochen auf einer Erfolgswelle. Im Tor der Hessen macht der 28-Jährige einen grundsoliden Job. Seine Einsatzchancen im DFB-Team bleiben dennoch gering.
  • ABWEHR: Nico Schulz (1899 Hoffenheim)

    ABWEHR: Nico Schulz (1899 Hoffenheim)

    Besonders seine Sprintstärke spricht im Duell mit der Konkurrenz für Schulz. Zudem schaltet sich der 25-Jährige mehrfach in die Offensive ein. In Hoffenheim kommt er aber meistens im Mittelfeld zum Einsatz und macht dort einen durchaus soliden Job.
  • Niklas Stark (Hertha BSC)

    Niklas Stark (Hertha BSC)

    Nach dem Aus von Boateng und Hummels war seine Berufung keine große Überraschung. Stark durchlief fast alle deutschen U-Teams und verfügt bereits über große Erfahrung im Profibereich. Er ist schnell, technisch stark und sehr passsicher. Außerdem besticht er in der aktuellen Saison durch hohe Aggressivität und Durchsetzungsfähigkeit im Zweikampf.
  • Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    Unter dem italienischen Trainer Maurizio Sarri ist Rüdiger beim FC Chelsea unumstrittene Stammkraft. Die Entwicklung des 26-Jährigen ist beeindruckend. In Zukunft führt an Rüdiger wohl kein Weg vorbei.
  • Niklas Süle (FC Bayern München)

    Niklas Süle (FC Bayern München)

    Nach der Ausbootung von Boateng und Hummels steht Süle mehr denn je in der Verantwortung. Trotz seiner 23 Jahre ist der Bayern-Profi erstaunlich reif und abgeklärt, ist schnell, zweikampfstark, physisch ein Monster. In München ist er auf dem besten Weg zum neuen Abwehrchef aufsteigen, auch beim DFB steigen seine Aktien rapide.
  • Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Marcel Halstenberg (RB Leipzig)

    Ein Länderspiel hat Halstenberg bereits auf dem Buckel. Ein Kreuzbandriss setzte den Leipziger dann lange außer Gefecht. Knapp ein Jahr nach seiner Verletzung hat der 27-Jährige sein altes Niveau zurück, mindestens! Bei RB überzeugt Halstenberg Woche für Woche und steuerte bereits sechs Vorlagen und ein Tor bei. Unter Löw wird ihm aber wohl nur eine Reservistenrolle zukommen.
  • Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Erlebt mit Bayer eine wechselhafte Saison. Löw sieht in dem Leverkusen-Profi einen "Spieler für die Zukunft" mit "großem Talent." Dass Tah die Trikotnummer von Mats Hummels übernimmt, zeigt das große Vertrauen des Bundestrainers. Diesem ist er mit 23 Jahren aber allmählich einen Beweis schuldig.
  • Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain)

    Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain)

    Der PSG-Neuzugang bekam unter Thomas Tuchel zuletzt immer regelmäßiger Einsatzzeit, ein Stammplatz im Pariser Starensemble ist aber nie garantiert. So wird es der 22-Jährige schwer haben, sich dauerhaft für einen Platz in der deutschen Auswahl zu empfehlen.
  • Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    Der 25-Jährige ist auf dem besten Weg, seinen Status als ewiger Wackelkandidat abzulegen. Im Gladbach-Trikot ist er aktuell einer der stabilsten Abwehrspieler der Bundesliga. Nach zwei großen Turnieren (WM 2014, WM 2018), die der Abwehr-Allrounder ohne Einsatzminute auf der Bank verbringen musste, könnte Ginter bei der kommenden EM endlich auf dem Platz stehen.
  • Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Lukas Klostermann (RB Leipzig)

    Das Deutschland-Trikot zu tragen, ist für Lukas Klostermann kein ungewohntes Gefühl. Sechs Mal streifte er das DFB-Dress bei Olympia 2016 über. Mit zweieinhalb Jahren Verspätung ist auch Löw auf den variablen Defensivmann aufmerksam geworden, der in Leipzig seit 2015 Stammspieler ist.
  • MITTELFELD: Toni Kroos (Real Madrid)

    MITTELFELD: Toni Kroos (Real Madrid)

    Nach dem DFB-Aus von Hummels, Boateng und Müller, fragten sich viele, ob Löw auch auf Kroos verzichten sollte. Der 29-Jährige befindet sich mit Real Madrid in einer schweren Krise und in einem persönlichen Formtief. Unter Löw gilt Kroos aber nach wie vor als unersetzlich. Sein Platz im Team ist wohl sicher - trotz harter Wochen im Verein.
  • Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Ilkay Gündogan (Manchester City)

    Gündogan blickt auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück. Nach der Erdogan-Affäre wurde er schnell zum Buhmann gemacht. Ohnehin ist der Knoten des ManCity-Stars in der Nationalmannschaft noch nicht wirklich geplatzt. Sollte Gündogan seine Leistungen, die er regelmäßig bei den Citizens zeigt, auch im DFB-Dress abrufen, führt kein Weg an ihm vorbei.
  • Leon Goretzka (FC Bayern München)

    Leon Goretzka (FC Bayern München)

    Seine Qualitäten stellt Goretzka Woche für Woche beim FC Bayern unter Beweis. Eine ähnliche Schlüsselrolle will und soll der 24-Jährige auch im DFB-Team einnehmen. Hält er sein Niveau, wird er auch in der Nationalmannschaft eine tragende Rolle spielen.
  • Joshua Kimmich (FC Bayern München)

    Joshua Kimmich (FC Bayern München)

    Unter Joachim Löw im zentralen Mittelfeld unumstritten. Dass Kimmich den Bundestrainer nach der Ausbootung des Weltmeister-Trios öffentlich kritisierte, dürfte daran wohl nichts ändern.
  • Maximilian Eggestein (Werder Bremen)

    Maximilian Eggestein (Werder Bremen)

    Seine Nominierung ist keine große Überraschung. Gerüchte über eine baldige Berufung gab es schon lange. Bei Werder Bremen ruft Eggestein seit Monaten eine bärenstarke Leistung ab und hat definitiv das Potenzial, eine feste Größe im DFB-Team zu werden.
  • Kai Havertz (Bayer Leverkusen)

    Kai Havertz (Bayer Leverkusen)

    Der Teenager darf auf seinen dritten Einsatz in der A-Nationalmannschaft hoffen. In Leverkusen ist der Offensivmann absoluter Leistungsträger. Klar ist: Beim DFB ruhen große Hoffnungen auf Havertz' Schultern.
  • ANGRIFF: Leroy Sané (Manchester City)

    ANGRIFF: Leroy Sané (Manchester City)

    Der City-Star schaffte es bislang nicht, seine Form aus dem Klub ins Nationalteam zu übertragen. Angesichts des großen Potenzials muss sich Löw aber zum Ziel setzen, den Flügelflitzer langfristig zum absoluten Leistungsträger aufzubauen.
  • Julian Brandt (Bayer Leverkusen)

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen)

    Trotz anfänglicher Bayer-Krise muss der 22-Jährige nicht um seinen Platz im DFB-Team fürchten. Dass Brandt die Trikotnummer zehn bekommen hat und damit in die Fußstapfen von Legenden wie Lothar Matthäus tritt, zeigt, dass der DFB ihm eine große Karriere zutraut.
  • Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Einer der formstärksten Offensivspieler in der deutschen Nationalmannschaft. Was Reus Woche für Woche als Kapitän von Borussia Dortmund abliefert, ist schlichtweg Weltklasse. Bleibt zu hoffen, dass der 29-Jährige gesund bleibt und seine Gala-Form auch im DFB-Team unter Beweis stellen kann.
  • Timo Werner (RB Leipzig)

    Timo Werner (RB Leipzig)

    Der Leipziger ist aus dem DFB-Team kaum mehr wegzudenken - nicht nur mangels Konkurrenz. In der Bundesliga bislang mit zwölf Treffern erfolgreich, beim DFB aber zuletzt mit Ladehemmungen. Bundestrainer Löw setzte Werner in den vergangenen Partien meistens auf den Flügeln ein - mit wechselndem Erfolg.
  • Serge Gnabry (FC Bayern München)

    Serge Gnabry (FC Bayern München)

    Auf dem aufsteigenden Ast. Gnabry hat seine Chance beim FC Bayern genutzt und sich auf der Außenbahn festgespielt. Während seine Teamkollegen schwächelten, war der 23-Jährige fast immer ein Aktivposten. Die positive Entwicklung des Olympia-Helden von 2016 dürfte dem Bundestrainer nicht verborgen geblieben sein.
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