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DFB-Formcheck: Wer kann unter Löw überzeugen?

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  • DFB-Formcheck: Wer kann unter Löw überzeugen?

    DFB-Formcheck: Wer kann unter Löw überzeugen?

    Zum Abschluss eines historisch schlechten Länderspieljahres will das DFB-Team im Test gegen Russland (15.11.) und im Nations-League-Duell mit den Niederlanden (19.11.) Wiedergutmachung betreiben. Doch das WM-Debakel wirkt immer noch nach. Einstige Leistungsträger sind längst nicht mehr unumstritten. Die Form der einzelnen DFB-Spieler im Check:
  • TOR: Manuel Neuer (FC Bayern München)

    TOR: Manuel Neuer (FC Bayern München)

    Zum ersten Mal seit der WM 2010 ist Manuel Neuer im DFB-Tor nicht mehr unantastbar. Nach seiner schweren Fußverletzung in der Vorsaison konnte der 32-Jährige bisher nicht an seine Glanzzeiten anknüpfen. Bezeichnend seine Statistik beim FC Bayern: Bis zum Dortmund-Spiel waren die vorigen acht Schüsse auf seinen Kasten allesamt drin. Unter Beobachtung.
  • Bernd Leno (FC Arsenal)

    Bernd Leno (FC Arsenal)

    Nach der verpassten WM rückte Leno wieder in den DFB-Kader - allerdings nur, weil Kevin Trapp im Oktober bzw. Marc-André ter Stegen im November verletzt ausfielen. Beim FC Arsenal zuletzt mit viel Spielpraxis und aufsteigender Form.
  • Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

    Mit der Frankfurter Eintracht schwamm Trapp in den vergangenen Wochen auf einer Erfolgswelle. Im Tor der Hessen macht der 28-Jährige einen grundsoliden Job. Seine Einsatzchancen im DFB-Team bleiben dennoch gering.
  • ABWEHR: Nico Schulz (1899 Hoffenheim)

    ABWEHR: Nico Schulz (1899 Hoffenheim)

    Beim 1:2 gegen Weltmeister Frankreich zeigte der Hoffenheimer auf der linken Außenbahn eine ansprechende Leistung. Besonders seine Sprintstärke spricht im Duell mit Konkurrent Jonas Hector für Schulz. Zudem schaltete sich der 25-Jährige mehrfach in die Offensive ein. Strotzt nach der jüngsten Siegesserie mit der TSG vor Selbstvertrauen.
  • Mats Hummels (FC Bayern München)

    Mats Hummels (FC Bayern München)

    Spielt bislang keine gute Saison. Im Top-Spiel gegen Borussia Dortmund schleppte sich der 29-Jährige erkältet über den Platz und leistete sich mehrere böse Patzer. Aufgrund seiner Erfahrung dürfte Hummels dennoch weiter das Vertrauen von Bundestrainer Löw genießen.
  • Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    Antonio Rüdiger (FC Chelsea)

    In absoluter Top-Form. Unter dem italienischen Trainer Maurizio Sarri ist Rüdiger beim FC Chelsea unumstrittene Stammkraft und ließ in zwölf Spielen erst acht Gegentreffer zu. Die Entwicklung des 25-Jährigen ist beeindruckend. Sollte Löw gegen Russland und die Niederlande primär auf formstarke Spieler setzen, führt an Rüdiger kein Weg vorbei.
  • Niklas Süle (FC Bayern München)

    Niklas Süle (FC Bayern München)

    Trotz seiner 23 Jahre agiert Niklas Süle beim FC Bayern erstaunlich reif und abgeklärt, ist schnell, zweikampfstark, physisch ein Monster. Der Ex-Hoffenheimer ist ein kleiner Lichtblick beim kriselnden Rekordmeister. In München dürfte er auf Sicht zum neuen Abwehrchef aufsteigen, auch beim DFB steigen seine Aktien rapide.
  • Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

    Erlebt mit Bayer eine wechselhafte Saison mit vielen Rückschlägen. Alleinschuldig war Tah nie, doch der 22-Jährige geht zu oft mit seinen Teamkollegen unter. Dürfte maximal im Test gegen Russland zum Einsatz kommen.
  • Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain)

    Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain)

    Der PSG-Neuzugang bekam unter Thomas Tuchel zuletzt regelmäßig Einsatzzeit, ein Stammplatz im Pariser Starensemble ist aber nie garantiert. So wird es der 22-Jährige schwer haben, sich dauerhaft für einen Platz in der deutschen Auswahl zu empfehlen.
  • Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    Matthias Ginter (Bor. Mönchengladbach)

    Der 24-Jährige ist auf dem besten Weg, seinen Status als ewiger Wackelkandidat abzulegen. Im Gladbach-Trikot ist er aktuell einer der stabilsten Abwehrspieler der Bundesliga. Nach zwei großen Turnieren (WM 2014, WM 2018), die der Abwehr-Allrounder ohne Einsatzminute auf der Bank verbringen musste, könnte Ginter bei der kommenden EM endlich auf dem Platz stehen.
  • Jonas Hector (1. FC Köln)

    Jonas Hector (1. FC Köln)

    In der 2. Bundesliga feierte der Kölner zuletzt eine Gala: Beim 8:1-Kantersieg gegen Dresden netzte der Abwehrspieler doppelt und bereitete einen weiteren Treffer vor. Mit Russland und den Niederlanden warten jetzt allerdings andere Kaliber auf Hector, der bei seinem letzten Länderspiel gegen Oranje (0:3) enttäuschte. Muss sich steigern, um weiter Einsatzminuten im DFB-Trikot zu sammeln.
  • MITTELFELD: Toni Kroos (Real Madrid)

    MITTELFELD: Toni Kroos (Real Madrid)

    Dank überragender Leistungen hat sich Toni Kroos in den letzten Jahren zum vielleicht wichtigsten deutschen Nationalspieler entwickelt. Er gilt nicht umsonst als unersetzlich. Sein Platz im Team ist sicher - trotz schwerer Wochen im Verein. Seit dem Trainerwechsel bei Real Madrid befindet sich der 28-Jährige im Aufwind.
  • Sebastian Rudy (FC Schalke 04)

    Sebastian Rudy (FC Schalke 04)

    Seine erneute Nominierung kam nach überwiegend schwachen Leistungen auf Schalke durchaus überraschend. In der Bundesliga kommt der 16-Millionen-Mann so gut wie gar nicht zum Zug. Auch im DFB-Team schmorte er zuletzt 180 Minuten auf der Bank. Hat im fortgeschrittenen Alter von 28 Jahren zudem auch perspektivisch kaum eine Chance, sich in der Nationalmannschaft fest zu etablieren.
  • Leon Goretzka (FC Bayern München)

    Leon Goretzka (FC Bayern München)

    Pendelt beim FC Bayern zwischen Bank und Startelf, kam dabei über gute Ansätze selten hinaus. Goretzka muss präsenter werden, um künftig auch in der DFB-Auswahl eine entscheidende Rolle zu spielen.
  • Joshua Kimmich (FC Bayern München)

    Joshua Kimmich (FC Bayern München)

    Als zentraler Mittelfeldspieler war der Youngster beim 0:3 gegen die Niederlande der einzige Lichtblick. Im Verein ist eine Versetzung ins Mittelfeld ebenfalls im Gespräch. Unter Joachim Löw unumstritten.
  • ANGRIFF: Julian Draxler (Paris Saint-Germain)

    ANGRIFF: Julian Draxler (Paris Saint-Germain)

    Der PSG-Star wird der deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Russland fehlen. Draxler hat einen Trauerfall in der Familie zu verkraften. Sollte er gegen die Niederlande wieder dabei sein, winkt ihm aufgrund seiner zuletzt guten Leistungen im Verein ein Platz in der Startelf.
  • Thomas Müller (FC Bayern München)

    Thomas Müller (FC Bayern München)

    Seit Monaten auf Formsuche. Beim FCB wartet der 29-Jährige seit acht Ligaspielen auf einen Treffer. Die Folge: Sein Stammplatz ist futsch. Will er diesen nicht auch im Nationalteam verlieren, muss Müller dringend zu alter Form finden.
  • Kai Havertz (Bayer Leverkusen)

    Kai Havertz (Bayer Leverkusen)

    Der Teenager darf auf seinen zweiten Einsatz in der A-Nationalmannschaft hoffen. In Leverkusen ist der Offensivmann bislang einer der wenigen Lichtblicke. Klar ist: Beim DFB ruhen große Hoffnungen auf Havertz' Schultern.
  • Leroy Sané (Manchester City)

    Leroy Sané (Manchester City)

    Der City-Star schaffte es bislang nicht, seine Form aus dem Klub ins Nationalteam zu übertragen. Angesichts des großen Potenzials muss sich Löw aber zum Ziel setzen, den Flügelflitzer langfristig zum absoluten Leistungsträger aufzubauen.
  • Julian Brandt (Bayer Leverkusen)

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen)

    Trotz Bayer-Krise muss der 22-Jährige nicht um seinen Platz im DFB-Team fürchten. Dass Brandt die Trikotnummer zehn bekommen hat und damit in die Fußstapfen von Legenden wie Lothar Matthäus tritt, zeigt, dass der DFB ihm eine große Karriere zutraut.
  • Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Marco Reus (Borussia Dortmund)

    Der mit Abstand formstärkste Offensivspieler in der deutschen Nationalmannschaft. Was Reus Woche für Woche als Kapitän von Borussia Dortmund abliefert, ist schlichtweg Weltklasse. Bleibt zu hoffen, dass der 29-Jährige gesund bleibt und seine Gala-Form auch im DFB-Team unter Beweis stellen kann. Fehlt zumindest gegen Russland verletzt.
  • Timo Werner (RB Leipzig)

    Timo Werner (RB Leipzig)

    Der Leipziger ist aus dem DFB-Team kaum mehr wegzudenken - nicht nur mangels Konkurrenz. In der Bundesliga bislang mit drei Doppelpacks erfolgreich, beim DFB dagegen seit sieben Spielen torlos. Bundestrainer Löw setzte Werner in den vergangenen Partien stets auf den Flügeln ein - mit wechselndem Erfolg.
  • Serge Gnabry (FC Bayern München)

    Serge Gnabry (FC Bayern München)

    Auf dem aufsteigenden Ast. Gnabry hat seine Chance beim FC Bayern genutzt und sich auf der Außenbahn festgespielt. Während seine Teamkollegen schwächelten, war der 23-Jährige fast immer ein Aktivposten. Die positive Entwicklung des Olympia-Helden von 2016 dürfte dem Bundestrainer nicht verborgen geblieben sein.
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