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Die Verlierer der 18 Bundesliga-Klubs

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  • 1. FC Köln: Jhon Córdoba

    1. FC Köln: Jhon Córdoba

    Betrachtet man das Preis-Leistungsverhältnis, ist Córdoba die wohl größte Fehlinvestition aller Bundesligisten. Für eine vereinsinterne Rekordsumme von 17 Millionen Euro holte der Effzeh den Kolumbianer im Vorjahr aus Mainz. Den hohen Erwartungen wurde der Stürmer keinesfalls gerecht. In der Bundesliga traf der Angreifer bei 18 Einsätzen kein einziges Mal ins Netz.
  • Hamburger SV: Dennis Diekmeier

    Hamburger SV: Dennis Diekmeier

    Unter Trainer Christian Titz kam Diekmeier nur ein einziges Mal zum Einsatz. Fünf Mal stand der Verteidiger sogar nicht einmal im Kader. Seine in den letzten Jahren unter Beweis gestellten Stärken im Abstiegskampf (2014 und 2015) konnten dem HSV in dieser Saison nicht helfen. Auch in der kommenden Saison ist Diekmeier dem Anschein nach kein Thema in Hamburg.
  • VfL Wolfsburg: Die Führungsriege

    VfL Wolfsburg: Die Führungsriege

    Seit dem Aus von Klaus Allofs ist der Posten des Sport-Chefs beim VfL vakant. Dass ein starker Mann in der Führungsriege fehlte, bekam Wolfsburg in dieser Saison besonders zu spüren. Nach der Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe prasselte die ganze Kritik einzig auf Trainer Bruno Labbadia ein, der die Wölfe immerhin in die Relegation rettete. Ab kommender Saison soll Jörg Schmadtke die sportliche Leitung übernehmen.
  • SC Freiburg: Marco Terrazzino

    SC Freiburg: Marco Terrazzino

    Rund 2,5 Millionen Euro ließ sich der SC Freiburg die Rückkehr von Angreifer Marco Terrazzino kosten. Eine Summe, die sich rückblickend nicht wirklich rentierte. Eine Verstärkung war der 27-Jährige nämlich nicht. Das hat auch Trainer Christian Streich wohl früh erkannt: Nur 19 Startelfeinsätze und vier Partien über 90 Minuten konnte Terrazzino in der abgelaufenen Spielzeit verbuchen.
  • 1. FSV Mainz 05: Alexandru Maxim

    1. FSV Mainz 05: Alexandru Maxim

    Mit einer starken Tor- und Vorlagenquote kam Maxim im Sommer 2017 für etwa drei Millionen Euro aus Stuttgart nach Mainz. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Rumänen. Doch der Mittelfeldspieler fand sich unter Sandro Schwarz häufig auf der Bank wieder - erst elfmal stand er in der Startelf. Schon im Winter war der 27-Jährige ein Wechselkandidat, ein Abnehmer wurde aber offenbar nicht gefunden.
  • Hannover 96: Horst Heldt

    Hannover 96: Horst Heldt

    Aus der ganzen Causa rund um den geplatzten Wechsel zum VfL Wolfsburg geht einer als großer Verlierer hervor: Horst Heldt. Zum zweiten Mal in einer Saison blitzte der Manager mit seinem Wechselwunsch bei 96-Präsident Kind ab. Im November hatte Heldt bereits mit Köln verhandelt. Darunter litt nicht zuletzt das Verhältnis der beiden: "Vertrauen muss sich erst wieder aufbauen", sagte Kind kürzlich.
  • Werder Bremen: Robert Bauer

    Werder Bremen: Robert Bauer

    Unter Bremens Ex-Coach Alexander Nouri war Bauer nahezu immer gesetzt. Bei Florian Kohfeldt spielte der Rechtsverteidiger allerdings plötzlich keine Rolle mehr. Seit dem 26. Spieltag wartete der 23-Jährige vergeblich auf einen Einsatz. Laut einem "Bild"-Bericht ist Bauer bereits auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
  • FC Augsburg: Daniel Opare

    FC Augsburg: Daniel Opare

    Mit seinem Fehlverhalten hat sich Opare nicht nur selbst ins Abseits, sondern auch in die Liste der Verlierer katapultiert. Der FCA schmiss den Abwehrspieler im Februar raus, nachdem er "mehrfach gegen den Verhaltenskodex" verstoßen und "Lügengeschichten" erzählt hatte. Womöglich wollte er damit einen angestrebten Wechsel zu Schalke 04 erzwingen. Nun steht der Ghanaer ohne Vertrag und ohne potenziellen Arbeitgeber da.
  • Hertha BSC: Mitchell Weiser

    Hertha BSC: Mitchell Weiser

    Rein sportlich betrachtet gehörte Weiser wohl zu den stärksten Profis im Kader der Alten Dame. Doch zuletzt legte der 24-Jährige eine indiskutable Einstellung an den Tag. Hertha-Coach Pál Dárdai bezeichnete seinen Schützling sogar als "Unsicherheitsfaktor". Grund für den Leistungsabfall waren wohl die Wechselgedanken, mit denen sich Weiser schon lange vor der Verkündung des Transfers nach Leverkusen beschäftigt hatte.
  • Borussia Mönchengladbach: Vincenzo Grifo

    Borussia Mönchengladbach: Vincenzo Grifo

    Nach seiner Gala-Vorstellung beim 3:1-Sieg am 10. Spieltag gegen Hoffenheim waren sich alle einig: Grifo ist nach anfänglichen Schwierigkeiten nach seinem Wechsel von Freiburg (6 Mio. Ablöse) endlich in Gladbach angekommen. Doch anstatt an die Leistung anzuknüpfen, baute Grifo danach immer weiter ab, kam meist nur für Kurzeinsätze auf den Platz oder war während des gesamten Spiels zum Zuschauen verdammt.
  • VfB Stuttgart: Hannes Wolf

    VfB Stuttgart: Hannes Wolf

    Zwar ist Wolf seit mehr als drei Monaten nicht mehr als Trainer des VfB Stuttgart tätig, dennoch ist der 37-Jährige der größte Verlierer der Schwaben. Nachdem er die Stuttgarter souverän zurück in der Bundesliga führte, lief es im Oberhaus nicht rund, Der junge Coach musste Ende Januar gehen. Unter Nachfolger Tayfun Korkut fluppte es im Ländle: Mit attraktiven Fußball führte er die Schwaben von Rang 14 auf Platz sieben.
  • Eintracht Frankfurt: Marc Stendera

    Eintracht Frankfurt: Marc Stendera

    Noch im Oktober stimmten Medien, Fans und Trainer Lobeshymnen auf Stendera an. "Marc ist extrem wichtig", so Niko Kovac. Knapp ein halbes Jahr später sieht das ganz anders aus. Seit November stand der 22-Jährige nur fünf Mal auf dem Platz. In den anderen Partien hat Stendera zumeist den Sprung in den Kader verpasst. Aktuell stehen die Zeichen wohl auf Abschied.
  • RB Leipzig: Marcel Halstenberg

    RB Leipzig: Marcel Halstenberg

    Außenverteidiger Halstenberg ist wohl der unglücklichste Verlierer aller Bundesligisten. In der aktuellen Saison war er nicht nur unumstrittener Stammspieler von RB Leipzig, sondern reifte auch zum Nationalspieler und galt als recht sicherer WM-Fahrer. Bis zu seinem Kreuzbandriss im Januar. Damit war für den 26-Jährigen nicht nur die Saison gelaufen, sondern auch der WM-Traum geplatzt.
  • Bayer Leverkusen: Benjamin Henrichs

    Bayer Leverkusen: Benjamin Henrichs

    Unter Bayer-Coach Heiko Herrlich gehörte Henrichs in den letzten Monaten nicht zum Stammpersonal. Der Defensiv-Youngster absolvierte in der laufenden Saison zwar 28 Pflichtspiele, stand dabei aber nur 13 Mal von Beginn an auf dem Platz. Mit der Verpflichtung von Mitchell Weiser von Hertha BSC, der auf Henrichs rechter Seite beheimatet ist, wird es für den Jung-Nationalspieler sicher nicht einfacher unterm Bayer-Kreuz.
  • TSG 1899 Hoffenheim: Felix Passlack

    TSG 1899 Hoffenheim: Felix Passlack

    Passlacks Wechsel von Borussia Dortmund nach Hoffenheim dürfte wohl als großes Missverständnis abgestempelt werden. Der Plan, im Rahmen der Leihe Spielpraxis zu sammeln, ging vollkommen nach hinten los. Stattdessen wurde das Talent meist in die Regionalliga zur Reversemannschaft abgeschoben.
  • Borussia Dortmund: Marcel Schmelzer

    Borussia Dortmund: Marcel Schmelzer

    In der "schwierigsten Saison" (Watzke) der Vereinsgeschichte ist Schmelzer zum Gesicht der Krise geworden. Bei den Fans hat der Außenverteidiger schon lange kein gutes Standing mehr. Zuletzt verlor der Kapitän auch seinen Stammplatz. Seine Ausbootung hat aber wohl nicht nur sportliche Gründe. Die BVB-Verantwortlichen sollen grundsätzlich an seinen Fähigkeiten, eine Mannschaft zu führen, zweifeln.
  • FC Schalke 04: Max Meyer

    FC Schalke 04: Max Meyer

    Ein Eigengewächs geht, ohne Tschüss zu sagen. Allein diese Tatsache befördert Meyer in die Liste der Bundesliga-Verlierer - mit der sportlichen Leistung hat seine "Nominierung" nichts zu tun. Ein wochenlanger Zoff mit der Vereinsführung, der nach Mobbing-Vorwürfen in der Suspendierung des Nationalspielers endete, überschattete die gelungene Saison der Schalker.
  • Bayern München: Manuel Neuer

    Bayern München: Manuel Neuer

    Für Manuel Neuer war diese Bundesligasaison die wohl härteste Leidenszeit seiner Karriere. Durch eine Fußverletzung wurde der Nationalkeeper ständig neu zurückgeworfen, ob er im DFB-Pokalfinale sein Comeback nach mehr als acht Monaten ohne Einsatz feiern darf, bleibt genauso offen wie die Frage, ob der 32-Jährige mit so wenig Spielpraxis als deutsche Nummer eins den Kasten bei der WM in Russland sauber hält.
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