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Umbruch beim BVB: Wer darf bleiben, wer muss gehen?

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  • Umbruch beim BVB: Wer darf bleiben, wer muss gehen?

    Umbruch beim BVB: Wer darf bleiben, wer muss gehen?

    Im Sommer will Borussia Dortmund den Kader umbauen. Nach enttäuschendem Saisonverlauf stehen alle Profis auf dem Prüfstand. Wer die Schwarz-Gelben in der kommenden Spielzeit coachen wird, ist noch immer nicht geklärt. Wir wagen dennoch eine vorsichtige Prognose (in Prozent), wer den Umbruch übersteht...
  • Tor: Roman Bürki - 100%

    Tor: Roman Bürki - 100%

    Der Schweizer wird von vielen Fans weiterhin kritisch gesehen, dennoch ist er intern völlig unumstritten. Selbst wenn der BVB einen hochkarätigen Herausforderer verpflichten sollte, ist Bürki fester Bestandteil der Planungen für die neue Saison.
  • Tor: Roman Weidenfeller - 0%

    Tor: Roman Weidenfeller - 0%

    Time to say Goodbye: Nach 452 Pflichtspielen im BVB-Trikot beendet Keeper Roman Weidenfeller im Sommer seine Karriere. Ob der 37-Jährige zum Abschied noch einmal in der Bundesliga zwischen den Pfosten stehen darf, hängt vom weiteren Saisonverlauf ab.
  • Abwehr: Sokratis - 60%

    Abwehr: Sokratis - 60%

    Fanliebling, Zweikampfmonster, Mentalitätsspieler - eigentlich dürfte Sokratis nicht zur Debatte stehen. Eigentlich. In seinem fünften Jahr in Dortmund schlichen sich bei dem Griechen erstmals Schwächephasen ein. Zudem zögert der 29-Jährige, seinen 2019 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Manchester United, Juventus Turin und Milan gelten als Interessenten. Wechsel nicht ausgeschlossen!
  • Abwehr: Ömer Toprak - 90%

    Abwehr: Ömer Toprak - 90%

    Am Ex-Leverkusener Toprak scheiden sich die Geister. Die erhoffte defensive Stabilität hat der Innenverteidiger nicht gebracht, leistete sich im Gegenzug aber nur wenige Aussetzer. Der 28-Jährige hat noch einen bis 2021 gültigen Vertrag, eine weitere Chance unter dem neuen Trainer ist überaus wahrscheinlich.
  • Abwehr: Manuel Akanji - 100%

    Abwehr: Manuel Akanji - 100%

    Keine Frage, dem Schweizer Nationalspieler gehört die Zukunft. Obwohl Akanji im Winter primär für das Abwehrzentrum geholt wurde, überzeugte er zuletzt auch hinten links. Der 22-Jährige hat sich schnell an das Niveau der Bundesliga gewöhnt. Ein Hoffnungsträger für die Saison 18/19.
  • Abwehr: Dan-Axel Zagadou - 80%

    Abwehr: Dan-Axel Zagadou - 80%

    Nach seinem Raketenstart wurde es in den vergangenen Monaten ruhig um den französischen Teenager. Unter Ex-Coach Peter Bosz zunächst gesetzt, rutschte der Defensiv-Allrounder erst aus der Startelf und dann sogar aus dem Kader. Verletzungen warfen Zagadou in der Rückserie zusätzlich zurück. Wird er rechtzeitig fit, dürfte einem Neustart in der Vorbereitung aber nichts im Wege stehen.
  • Abwehr: Lukasz Piszczek - 100%

    Abwehr: Lukasz Piszczek - 100%

    Einer der wenigen Verbliebenen aus der glorreichen Meister-Ära. Zwar ist der Pole längst nicht mehr so spritzig wie früher, doch auch mit 32 führt auf der rechten Abwehrseite bislang kein Weg an Piszczek vorbei. Gut möglich, dass er ab Sommer mit einem neuen Konkurrenten aus der Schweiz um einen Stammplatz streiten wird: Juve-Star Stephan Lichtsteiner könnte zum BVB wechseln.
  • Abwehr: Marcel Schmelzer - 50%

    Abwehr: Marcel Schmelzer - 50%

    Vom Kapitän zum Tribünengast: Marcel Schmelzer ist das Gesicht des Dortmunder Sturzfluges. Trotz eines Vertrags bis 2021 wurde der Ex-Nationalspieler zuletzt öffentlich angezählt. Der 30-Jährige überzeugte weder auf, noch neben dem Platz. Längst fahnden die Verantwortlichen nach einer Sofortverstärkung für die linke Abwehrseite. Was dann aus Schmelzer wird, ist offener denn je.
  • Abwehr: Raphael Guerreiro - 30%

    Abwehr: Raphael Guerreiro - 30%

    Die Aktien des portugiesischen Europameisters sind drastisch gesunken. Im Vorjahr noch Shootingstar der Borussia, verbrachte Guerreiro weite Teile der aktuellen Saison auf der Tribüne. Der 24-Jährige war ständig verletzt, konnte in seinen wenigen Einsätzen allerdings auch nicht überzeugen. Mehrere Topklubs sollen um den Linksfuß buhlen, der eine saftige Ablöse einbringen könnte.
  • Abwehr: Jeremy Toljan - 60%

    Abwehr: Jeremy Toljan - 60%

    Passlack nach Hoffenheim, Toljan nach Dortmund: Was vor der Saison als cleverer Tausch gelobt wurde, hat sich als Reinfall erwiesen. Während Eigengewächs Passlack in der zweiten Mannschaft der TSG herumdümpelt, ist Toljan den Nachweis seiner BVB-Tauglichkeit bislang schuldig geblieben. Der U21-Europameister wird sich erheblich steigern müssen, um nach dem Umbruch noch eine Rolle zu spielen.
  • Abwehr: Erik Durm - 5%

    Abwehr: Erik Durm - 5%

    Ja, tatsächlich: Erik Durm ist immer noch Teil des Borussen-Kaders! Der Weltmeister von 2014 ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Kein Wunder - Durm stand in der laufenden Spielzeit aufgrund zahlreicher Blessuren (Hüfte, Sprunggelenk) nicht eine Sekunde auf dem Rasen. Sollte er im Sommer irgendwie auf die Beine kommen, werden sich die Wege zwischen Durm und dem BVB sicher trennen.
  • Mittelfeld: Julian Weigl - 90%

    Mittelfeld: Julian Weigl - 90%

    Mr. Zuverlässig war einmal: In seinem dritten Jahr beim BVB wurde der 22-Jährige seiner einstigen Paraderolle als Ballverteiler vor der Viererkette zu selten gerecht. In puncto Schnelligkeit und Zweikampfhärte hat Weigl große Defizite. Nichtsdestotrotz verschwenden die Macher in Dortmund keinen Gedanken daran, den Nationalspieler abzugeben - trotz Lockrufen aus Manchester.
  • Mittelfeld: Nuri Sahin - 50%

    Mittelfeld: Nuri Sahin - 50%

    Kein Spieler des aktuellen Kaders verkörpert den BVB mehr als der ewige Nuri Sahin. An guten Tagen sezieren seine Pässe ganze Abwehrreihen. Doch die Geniestreiche sind selten geworden, gefährliche Ballverluste dagegen auf einem Höchststand. Als Führungsspieler und Identifikationsfigur ist der Deutsch-Türke unersetzlich, sportlich allerdings nicht. Sahin bleibt ein Wackelkandidat.
  • Mittelfeld: Gonzalo Castro - 30%

    Mittelfeld: Gonzalo Castro - 30%

    Einer der größten Verlierer dieser wenig befriedigenden Dortmunder Spielzeit. Castro ging regelmäßig sang- und klanglos mit der Mannschaft unter. Impulse? Fehlanzeige. Aufgrund der riesigen Konkurrenz im zentralen Mittelfeld dürfte für den Routinier zukünftig kein Platz mehr sein.
  • Mittelfeld: Mahmoud Dahoud - 100%

    Mittelfeld: Mahmoud Dahoud - 100%

    Bedeutend besser stehen die Chancen von 12-Millionen-Mann Dahoud. Obwohl der 22-Jährige erst in der Rückserie andeuten konnte, welch gewaltiges Potenzial in ihm steckt, ist er fester Bestandteil der Dortmunder Planspiele.
  • Mittelfeld: Sebastian Rode - 30%

    Mittelfeld: Sebastian Rode - 30%

    Ähnlich wie Teamkollege Durm ist auch Sebastian Rode von der Bildfläche verschwunden. Gezwungenermaßen. Eine Stressreaktion des Knochens setzte den 27-Jährigen monatelang außer Gefecht, anschließend musste er sich einer Leisten-OP unterziehen. Sollte der Ex-Frankfurter je wieder auf die Beine kommen, ist Spielpraxis das A und O. Eine Leihe könnte Abhilfe schaffen.
  • Mittelfeld: Shinji Kagawa - 75%

    Mittelfeld: Shinji Kagawa - 75%

    Technisch ist der Japaner stets eine Augenweide. Ein Mentalitätsspieler wird er in diesem Leben aber nicht mehr. Die Formel ist einfach: Funktioniert die Mannschaft, funktioniert Kagawa - mit Hackentricks, Lupfern und anderen Kabinettstücken. In Krisenzeiten taucht der 29-Jährige jedoch zu oft ab. Nicht ausgeschlossen, dass er im Sommer nochmal ein neues Abenteuer wagt.
  • Mittelfeld: Mario Götze - 90%

    Mittelfeld: Mario Götze - 90%

    Sorgenkind, Teil 1: Nach einem völlig verkorksten Comeback-Jahr schickte sich WM-Held Götze zu Beginn der Saison 17/18 an, endlich wieder wichtig zu werden. Verschiedene Wehwehchen brachten den 25-Jährigen aber aus dem Rhythmus. Die kommende Spielzeit beim BVB dürfte richtungsweisend werden für die Karriere des Edeltechnikers.
  • Angriff: André Schürrle - 55%

    Angriff: André Schürrle - 55%

    Sorgenkind, Teil 2: Der Rekordtransfer (30 Millionen Euro) ist bis heute nicht in Dortmund angekommen. Erst stoppte ihn ein Muskelfaserriss, dann ließ er sich vom Herbsttief der Mannschaft anstecken. Ein kurzer Aufwärtstrend im Februar wurde durch die Horror-Auftritte in München und Gelsenkirchen zunichte gemacht. Schürrle ist umstritten, ließe sich derzeit aber nur mit großem Verlust verkaufen.
  • Angriff: Marco Reus - 100%

    Angriff: Marco Reus - 100%

    Die BVB-Anhänger sollten jeden Abend eine Kerze anzünden und zum Fußball-Gott beten, dass der so oft von Verletzungen zurückgeworfene Reus nun endlich über einen längeren Zeitraum fit bleibt. Der 28-Jährige hebt Dortmund auf ein vollkommen anderes Level, wenn er spielt.
  • Angriff: Christian Pulisic - 100%

    Angriff: Christian Pulisic - 100%

    Manchmal muss man sich kneifen, um zu begreifen, dass dieser Christian Pulisic tatsächlich erst 19 Jahre auf dem Buckel hat. Der US-Amerikaner ist aus der Stammformation der Dortmunder nicht mehr wegzudenken. Zwar wirkte der Teenager in der Rückserie ein wenig überspielt, Scorerpunkte lieferte er dennoch konstant. Der BVB wird ihn für kein Geld der Welt ziehen lassen.
  • Angriff: Andriy Yarmolenko - 70%

    Angriff: Andriy Yarmolenko - 70%

    Als Ousmane Dembélé dem BVB den Rücken kehrte, sollte Dribbelkünstler Yarmolenko die Lücke schließen. In seinen ersten Partien glänzte der Ukrainer mit spektakulären Einzelaktionen, die im Laufe der Saison jedoch immer seltener klappen wollten. Nach einer langwierigen Fußverletzung kämpfte der 28-Jährige zuletzt um Anschluss. Obwohl sein Status schonmal besser war, ist ein Verbleib in Dortmund wahrscheinlich.
  • Angriff: Maximilian Philipp - 100%

    Angriff: Maximilian Philipp - 100%

    Ein wenig Skepsis schwang bei vielen Beobachtern mit, als Philipp im Vorsommer für üppige 20 Millionen Euro aus Freiburg geholt wurde. Der agile Offensiv-Allrounder hat die Ablöse jedoch längst gerechtfertigt. Sein schnörkelloser Stil hebt sich wohltuend von der Schönspielerei vieler Teamkollegen ab. Philipp ist ein Eckpfeiler im BVB-Kader.
  • Angriff: Jadon Sancho - 100%

    Angriff: Jadon Sancho - 100%

    Als Investition in die Zukunft gekommen, hat sich Jadon Sancho schon in der Gegenwart zu einer Startelf-Option gemausert. Seine Gala gegen Leverkusen hat gezeigt, was der englische U-Nationalspieler zu leisten imstande ist. Der 18-Jährige trägt die Hoffnungen vieler Fans auf seinen Schultern.
  • Angriff: Sergio Gómez - 100%

    Angriff: Sergio Gómez - 100%

    Im Winter aus Barcelona gekommen, durfte Supertalent Gómez gegen Stuttgart und Leverkusen bereits Profi-Luft schnuppern. Der 17-jährige Spanier dürfte weiterhin zwischen dem Dortmunder Bundesliga-Team und der U19 pendeln, um peu à peu die nächsten Entwicklungsschritte zu machen.
  • Angriff: Michy Batshuayi - 20%

    Angriff: Michy Batshuayi - 20%

    Ohnehin nur geliehen, endete das Gastspiel des Belgiers in Dortmund nach nur zweieinhalb Monaten aufgrund einer Sprunggelenksblessur vorzeitig. Zuvor überzeugte er als abgezockter Strafraumstürmer (neun Tore in 14 Spielen). Manko: In Top-Spielen tauchte Batshuayi regelmäßig ab. Ob Stammklub Chelsea in Zukunft auf ihn baut, bleibt offen. Für den BVB dürfte der 24-Jährige aber wohl zu teuer sein.
  • Angriff: Alexander Isak - 10%

    Angriff: Alexander Isak - 10%

    Wer in eineinhalb Jahren unter drei verschiedenen Trainern nur 13 Mal zum Einsatz kommt und auch als einziger gesunder Mittelstürmer nicht im Kader steht, der sollte dringend über eine Luftveränderung nachdenken. Isak fehlt vor allem physisch eine Menge, um auf Bundesliga-Niveau mitzuhalten. Da der Schwede aber noch bis 2022 an den BVB gebunden ist, käme wohl nur eine Leihe in Frage.
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